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Montenegro ist Unabhängig!

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 16.05.2006, 19:58 Uhr · 479 Antworten · 11.603 Aufrufe

  1. #71
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von Tigri
    FREE CRNA GORA!

  2. #72
    jugo-jebe-dugo
    Hoffen und Bangen in Podgorica
    Premier Djukanovic: Montenegro habe die Wahl zwischen "Unsterblich oder namenlos"

    Podgorica – In der Nacht auf Freitag kreisten tausende Autos hupend durch Podgorica. Die Hauptstadt Montenegros steht ganz im Zeichen der roten Fahnen mit dem goldenen, doppelköpfigen Adler – dem Symbol der montenegrinischen Unabhängigkeit. "Das hier ist nicht Serbien", schreit eine Gruppe junger Menschen. Der Platz der Freiheit ist randvoll.

    Die letzte Kundgebung der "Sezessionisten" vor dem Referendum über die Unabhängigkeit am Sonntag übertrifft die Versammlung der "Unionisten" vor einigen Tagen. Man spürt die geballten Emotionen in der Menschenmasse.

    Anführer des Blocks für die Selbstständigkeit wechseln sich auf der Bühne ab. Man spricht von einem historischen Tag, vom Sein oder Nichtsein, von der Verpflichtung gegenüber Vorfahren und Nachkommen. Auch Vertreter der Muslime, Bosniaken und Albaner sprechen vom "gemeinsamen Heim". Es ist die Demonstration einer multiethnischen Gesellschaft, eine Rarität in den aus den Teilrepubliken Ex-Jugoslawiens entstandenen Staaten.

    Und dann ergreift Milo Djukanovic das Wort. Frenetisch begrüßt die Masse den Premier, der seit über fünfzehn Jahren an der Macht ist. Er hat sein politisches Überleben an das Projekt der Unabhängigkeit geknüpft, Montenegro habe die Wahl zwischen "Unsterblichkeit und Namenlosigkeit". Ab dem 22. Mai ist Montenegro ein unabhängiger, europäischer Staat, gibt er sich siegessicher. Ein Feuerwerk erleuchtet den klaren Nachthimmel, die Siegesfeier kann beginnen.

    Hinter den Kulissen sieht es anders aus. Die Souveränisten sind besorgt. Interne Umfragen zeigen, dass es knapp werden wird. Auch beim gegnerischen Block herrscht keine bessere Stimmung. Eine Loslösung von Serbien wäre für ihre Anhänger eine unfassbare Tragödie. Wenn das Ergebnis sehr knapp wird, wird befürchtet, dass Sonntagnacht beide Blöcke den Sieg verkünden könnten.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2453074

  3. #73
    Mare-Car

    Re: Serbien ist selber für die Auflösung von SCG!!!

    Zitat Zitat von Serbe
    Jeder geht seinen eigenen weg und das wars

    aber ich hab mal eine frage was passiert mit sandzak wen sich CG trennt?
    Wieso sollte irgendwas passieren?

    Zitat Zitat von Šumadinac
    @Serbe

    Der Sandzak wird geteilt,was sonst. Nord Sandzak(N.Pazar) bleibt bei Serbien und Süd Sandzak bei Montenegro.
    Es gibt keinen "Sandzak" als festgelegtes gebiet, folglich gibt es nichts was geteilt werden kann. Es gibt die Grenze zwischen Serbien und montenegro, an Ihr trennen sich Serbien und Montenegro. Andere Gebiete existieren nicht.

  4. #74
    Mare-Car
    Zitat Zitat von Monte-Grobar
    Zitat Zitat von Montenegrin
    Zitat Zitat von Mr.LaLa
    Ulcinjeeeeeee bye bye
    ABGELEHNT!!!!
    bogami da könnte er recht haben, MIlo wird sich selber in den arsch beissen...
    25% Montes sind nicht Serben, 40% montes und 30% serben. Man erkennt erfundene völker daran, das sie in ihrem eigenen Land eine Minderheit sind. Siehe Bosnien (Wir moslems sind die echten Bosnier, Serben und Kroaten sind Ausländer - Serben und Kroaten machen 60% der Bevölkerung aus und besitzen mindestens 70% der Landfläche) oder Montenegro, 60% nicht-montenegriner. Na der staat klingt ja mal funktionsfähig

  5. #75
    jugo-jebe-dugo
    "Äußerst negative Botschaft aus Belgrad"
    Montenegro stimmt am Sonntag über seine Loslösung von Serbien ab - Präsident Vujanovic im STANDARD-Interview über Ursachen und Folgen

    Montenegros Präsident Filip Vujanovic über die Staatengemeinschaft mit Serbien: "Das Zusammenleben von zwei so grundverschiedenen Ländern hat sich als vollkommen unmöglich erwiesen."Zur Person
    Filip Vujanovic, geb. 1954 in Belgrad, gehört seit Mitte der Neunzigerjahre zur Führung der regierenden Demokratischen Partei der Sozialisten (DPS). Seit 24. 11. 2005, als der damalige Staatschef Milo Djukanovi´c zurücktrat und den Posten des Regierungschefs erneut übernahm, ist er interimistischer Staatspräsident.

    Die Montenegriner stimmen am Sonntag über ihre Loslösung von Serbien ab. Andrej Ivanji sprach mit Präsident Filip Vujanovic über Ursachen und Folgen von Montenegros Unabhängigkeitsdrang.


    STANDARD: Warum sollte Montenegro überhaupt ein unabhängiger Staat werden?

    Vujanovic: Die emotionalen Gründe sind in der Geschichte, die pragmatischen in der wirtschaftlichen Entwicklung zu suchen. Die jahrhundertelange faktische Unabhängigkeit Montenegros wurde 1878 auf dem Berliner Kongress bestätigt. Wir waren der 27. Staat auf der Welt, heute gibt es über 200 Staaten. Die Bürger Montenegros haben einen natürlichen Bedarf nach der Erneuerung ihrer Selbstständigkeit. Ökonomisch kann ein souveräner Staat seine Ressourcen effektiver umsetzen.

    STANDARD: Warum hat die Staatengemeinschaft mit Serbien nicht funktioniert?

    Vujanovic: Laut Verfassungsurkunde hätten Serbien und Montenegro lediglich eine gemeinsame Sicherheits- und Außenpolitik führen sollen. Nicht einmal das hat funktioniert. Das Zusammenleben von zwei so grundverschiedenen Ländern hat sich als vollkommen unmöglich erwiesen.

    STANDARD: Reden Sie mit der serbischen Regierung über die eventuelle Unabhängigkeit?

    Vujanovic: Nein. Der Premier Serbiens Vojislav Kostunica hat jegliche Gespräche darüber abgelehnt. Wir haben noch vor einem Jahr einen Bund unabhängiger Staaten vorgeschlagen. Belgrad wollte weder darüber noch über die zukünftigen Beziehungen nach dem Referendum reden. Im Gegenteil, Premier Kostunica und serbische Minister seiner Partei nehmen an der Kampagne des montenegrinischen Blocks für den gemeinsamen Staat teil. Sie verkünden, dass im Falle einer Unabhängigkeit die Grenzen zwischen Serbien und Montenegro geschlossen sein werden, sie reden über zukünftige Visapflicht, dass Montenegriner in Serbien Studiengebühren und Krankenversicherung zahlen werden müssten. Es ist eine äußerst negative Botschaft, die aus Belgrad kommt.

    STANDARD: Was werden Sie als erstes tun, wenn das Referendum am Sonntag gelingt?

    Vujanovic: Wir werden uns an Brüssel und Belgrad wenden. Unsere Infrastruktur ist für die Unabhängigkeit vorbereitet, wir wollen den EU-Integrationsprozess Montenegros sofort fortsetzen und der Partnerschaft für Frieden und Zusammenarbeit beitreten. Die Suspendierung der Verhandlungen über das Assoziierungs- und Stabilisierungsabkommen mit Belgrad wegen der Nichtauslieferung des wegen Kriegsverbrechen gesuchten Generals Ratko Mladic würde uns nicht mehr belasten.

    STANDARD: Die Bevölkerung ist in Sezessionisten und Unionisten gespalten. Haben Sie Angst vor Unruhen?

    Vujanovic: Nein. Ich glaube, dass sich die Leidenschaften nach dem Referendum legen und beide Seiten das Ergebnis anerkennen werden.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2453074

  6. #76
    Mare-Car
    Zitat Zitat von Tigri

    Die Montenegriner erhoffen sich somit einen schnelleren Zugang zu Europa
    Bei was dir jeder Serbe der jemals in Montenegro war vor lachen umfällt.

    Ausserdem hat Serbien ein schlechtes Image und Montenegro musste auch unter diesen Sanktionen leiden.

    es gibt noch viel mehr Gründe.
    Der wichtigste ist, abgesehen von Djukelas privaten Gründen zwecks Mafia, das sie irgendwoher die vorstellung haben, Ihr Land würde ausländische Touristen anlocken, und ihnen anscheinend das Serbische Geld, was sie von Arbeitenden Serben in Form von Subventionen, Infrastruktur, Gehältern und was serben im urlaub ausgeben nicht schmeckt. Naja, dann mal lecker steine fressen. Guten Appetit.

  7. #77
    jugo-jebe-dugo

    Re: Serbien ist selber für die Auflösung von SCG!!!

    Zitat Zitat von Mare-Car
    Es gibt keinen "Sandzak" als festgelegtes gebiet, folglich gibt es nichts was geteilt werden kann. Es gibt die Grenze zwischen Serbien und montenegro, an Ihr trennen sich Serbien und Montenegro. Andere Gebiete existieren nicht.
    Das ist nicht korrekt,der Sandzak oder besser gesagt die historische Raska-Oblast gibt es sehr wohl und sie zieht sich vom Kosovo bis zur bosnischen Grenze,gleiches zählt für Montenegro.

    Serbien ist zwar in verschieden Gebieten aufgeteilt aber die Grenze der Raska-Oblast(Sandzak) steht und wird nie verändert werden. Ein Teil von der Raska-Oblast(Sandzak) gehört zum Zlatiborski Okrug und der andere Teil zur Raska.Jedoch ist der Snadzak ein festgelegtes Gebiet seit über 1 jahrtausend.

    Hier die Karte vom serbische Sandzak und ihre grössten Städte.



    Hier der ganze Sandzak mit montenegrinischen Teil auch wenn das Bild von Mujo Quelle ist,stimmt aber soweit.



    Hoffe das ich dich aufklären konnte über unsere Geschichte.

    MfG

  8. #78
    jugo-jebe-dugo

    Re: Serbien ist selber für die Auflösung von SCG!!!

    Zitat Zitat von Šumadinac
    Zitat Zitat von Mare-Car
    Es gibt keinen "Sandzak" als festgelegtes gebiet, folglich gibt es nichts was geteilt werden kann. Es gibt die Grenze zwischen Serbien und montenegro, an Ihr trennen sich Serbien und Montenegro. Andere Gebiete existieren nicht.
    Das ist nicht korrekt,der Sandzak oder besser gesagt die historische Raska-Oblast gibt es sehr wohl und sie zieht sich vom Kosovo bis zur bosnischen Grenze,gleiches zählt für Montenegro.

    Serbien ist zwar in verschieden Gebieten aufgeteilt aber die Grenze der Raska-Oblast(Sandzak) steht und wird nie verändert werden. Ein Teil von der Raska-Oblast(Sandzak) gehört zum Zlatiborski Okrug und der andere Teil zur Raska.Jedoch ist der Snadzak ein festgelegtes Gebiet seit über 1 jahrtausend.

    Hier die Karte vom serbische Sandzak und ihre grössten Städte.



    Hier der ganze Sandzak mit montenegrinischen Teil auch wenn das Bild von Mujo Quelle ist,stimmt aber soweit.



    Hoffe das ich dich aufklären konnte über unsere Geschichte.

    MfG
    ps: Jetzt weißt du wo wir Serben uns als erstes niedergelassen haben vor 1500 Jahren als wir aus den Kaparten kamen und dazu gehört auch die montenegrinische Raska-Oblast+Kosovo.Deswegen sind auch die Mehrheit im Monte-Sandzak gegen die Unabhängigkeit und dort bezeichnen sich fast alle ort. Montis als Serben.

  9. #79
    Lucky Luke
    Zitat Zitat von Mr.LaLa
    Wiel die Bürger Kosovos nur durch eine hohe Geburtenrate in diese Position gekommen sind. Da könne ja demnächst jedes Volk einen Ansprushc stellen sobald es mehr Kinder zeugt als die eingeborenen.

    [/img]
    Ihre Geschichtskenntnisse scheinen nicht die besten zu sein: Das Gebiet welches heute unter dem Namen Kosovo als Gemeinwesen bekannt ist, wurde 1913 mit einer albanischen Bevölkerungsmehrheit (welche selbst die serbische Volkszählung von 1921 eindeutig belegt) als mehrheitlich albanisches Siedlungsgebiet innerhalb des Osmanischen Reiches gewaltsam von Serbien abgetrennt und okkupiert. Die Staatsbildung Serbiens bezüglich des kosovarischen Territoriums basiert folglich auf Völkerunrecht und nicht auf Selbstbestimmung der Völker. Die Legalisierung dieses Unrechts ist nichts anderes als die Verrechtlung von Unrecht und kann wohl nur für einen antidemokraten als Argument herhalten!!!!

  10. #80
    Lucky Luke
    Zitat Zitat von Šumadinac
    Zitat Zitat von Lucky_Luke
    Zitat Zitat von Šumadinac
    Zitat Zitat von Lucky_Luke
    Zitat Zitat von Šumadinac
    Bald sind wir die Handbremse Montenegro los und können uns nur auf uns konzentrieren.
    Bald seid ihr auch die "Handbremse" Kosovo los. 8)
    Kosovo ist wirklich eine noch schlimmere Handbremse aber das ist trotzdem was anderes.
    Wieso sollte der Wille der Bürger Montenegros einen grösseren Wert haben als der der Bürger Kosovos?
    Weil...

    1.Kosovo keine Republik wie Montenegro ist sondern eine Provinz Serbiens

    und...
    Der Istzustand als Argument für die Rechtfertigung des Istzustandes (mit seinen Ansprüchen) ist völliger blödsinn, da sich Montenegro zur Republik entwickelt hat und nicht als Republik "geboren" ist.

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