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Morddrohungen gegen Serbiens Präsident Tadic wegen Verlust des Kosovo

Erstellt von FREEAGLE, 05.05.2008, 09:50 Uhr · 44 Antworten · 2.363 Aufrufe

  1. #41
    GjergjKastrioti
    Zitat Zitat von brigada 172 Beitrag anzeigen
    Verliert man etwas schon droht ein Bürgerkrieg in Serbien
    keine serbischer Politiker wollte die verantwortun übernehem wegen Kosovo aber Tadic hat gewust das kosovo ist verloren schon 1999 hat er des gewust
    Jetz will man nach vorne schauen und jetz kriegt er eine Morddrohung
    also hat Tadic ganze zeit sein Volk verarscht hahahahaahahaahah und an gelogen wegen Kosovo
    Ja Tadic war im Grunde der einzige der von Anfang an versucht hat die Sache vernünftig anzugehen. Aber wenn der Großteil der serbischen Wähler meinen die radikalen würden dem Land besser tun als so einer wie tadic, dann sollen die mal die radikalen wählen. Versteh nicht wie die diesen Leuten allenernstes den ganzen Bullshit abkaufen können, und wirklich glauben Nikolic wär dazu in der Lage Kosovo zurückzuholen. Bin mal gespannt wie die es anstellen wollen den "kosmet" wieder zurückzuerobern

  2. #42

    Registriert seit
    10.04.2008
    Beiträge
    877
    Zitat Zitat von Ivo2 Beitrag anzeigen
    Jedes dieser genannten Länder ist anders und hat seine typische eigene spezielle Mentalität. Gemeinsam ist den Ländern, dass sie sich an Gesetze halten und die Demokratie nach westlichen Standard's bevorzugen.
    Ich habe auch nie was anderes behauptet, jedoch kann ich diese verlogene Mentalität überhaupt nicht ab die da herrscht, so einfach ist das, und deshalb kann ich sowas auch nicht begrüßen und werde dies auch nie tun. Ohne jetz die Gründe detailiert da aufzuzählen.

    Was soll man denn von solchen Leuten halten die nichtmal wissen welcher Religion sie angehören... und das ist nur ein Klitze-Kleiner Teil davon.

    Natürlich sind es nicht alle, und man kann auch nicht alle in ein Topf werfen, aber es sind einfach zuviele.

    Diese Parteien sind durchaus vergleichbar. Jede hat eine nationalistisch braun eingefärbte Ideologie. Oder denkst du, dass Leute wie Le Pen oder Strache sich aus "Serbienliebe" mit der SRS einlassen.
    Nicht im geringsten, da stecken reine "Wahl" interessen.
    Witzig ist es das gerade dies jemanden sagt der nicht mal einen Hauch von serbischer Politik ahnung hat. Du bist nichts weiter als eine Medien verblendete Frau die sich leicht beeinflußen lässt.



    Braune Scheisse die man riecht und sieht. Anscheinend bist du schon zu lange diesem Gestank ausgesetzt gewesen, damit du dies nicht siehst oder riechst.
    Du/Ihr solltet euch erstmal an die eigene Nase fassen! Wer nämlich behauptet das im Jahre 1912 das Kosovo von Serben geklaut worden ist,der braucht intensiven Geschichtsunterricht.


    Zitat Zitat von brigada 172 Beitrag anzeigen
    Verliert man etwas schon droht ein Bürgerkrieg in Serbien
    keine serbischer Politiker wollte die verantwortun übernehem wegen Kosovo aber Tadic hat gewust das kosovo ist verloren schon 1999 hat er des gewust
    Jetz will man nach vorne schauen und jetz kriegt er eine Morddrohung
    also hat Tadic ganze zeit sein Volk verarscht hahahahaahahaahah und an gelogen wegen Kosovo
    Hast Du schonmal mitbekommen das kaum jemand auf dein Blödsinn antwortet ausser mir ? Ich glaube du kannst Dich glücklich schätzen, ich gehöre unter den "1" der Dir ein wenig "Mitleid" schenkt.

  3. #43
    Avatar von Furyc

    Registriert seit
    12.03.2008
    Beiträge
    18.580
    Ich denke, wir sollten alle noch ein wenig Geduld haben und den 11. Mai abwarten. Die SRS liegt zwar vorne, aber selbst wenn der Fall eintritt dass sie die Wahl gewinnt muss man abwarten welche tatsächlichen Konsequenzen das für Serbien und seine Politiker und Bürger hat. Während der Wahlkampagne wird viel geschrieben und viel erzählt; wichtig ist was hinten rauskommt

    Was Tadic angeht glaube ich fest daran, dass er nicht um sein Leben fürchten muss. Er ist mit einen Djindjic nicht zu vergleichen.

  4. #44
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
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    Beiträge
    11.090

    Ausrufezeichen

    10. Mai 2008, 09:50 Uhr
    Von Thomas Roser

    Wahl in Serbien
    Nationalisten hetzen gegen Präsident Tadic

    Am Sonntag sind in Serbien Parlamentswahlen. In Umfragen liegt das nationalistische Lager klar vorn. Ein Sieg der pro-europäischen Kräfte scheint unwahrscheinlich. Deren führende Persönlichkeit, Präsident Boris Tadic, ist Ziel von Attacken der Nationalisten. Sie drohen ihm schon mit „einer Kugel im Kopf".
    Foto: AP
    Präsident als Hassobjekt: "Staatsfeinde" steht auf diesem Plakat, das Tadic und ein Regierungsmitglied (l.) zeigt



    Serbiens selbst ernannte Patrioten nehmen vermeintliche Landesverräter ins Visier. „Feinde des Staates“ prangte auf den von einer nationalistischen Aktionsgruppe in Belgrad plakatierten Postern mit dem Foto von Präsident Boris Tadic und Europaminister Bozidar Djelic bei der Unterzeichnung des Assoziierungsabkommen mit der EU vergangene Woche. Tadic werde als „Verräter der serbischen Nation“ erhalten, was ihm zustehe – „eine Kugel in den Kopf“, lautete der Text einer anonymen Todesdrohung, die der Staats- und Parteichef der proeuropäischen Demokraten (DS) am Wochenende per Post erhielt.
    Weiterführende links




    In ein ähnliches grimmiges Horn blasen im Wahlkampfgefecht auch Serbiens Vaterlandsverteidiger im Parlament. Tadic habe mit der Absegnung des Abkommens „auf Geheiß der Nato“ die Kapitulation im Kampf um das Kosovo „per Judas-Kuss“ besiegelt, wettert der Sprecher der nationalkonservativen DSS von Premier Vojislav Kostunica. Mit der Unterzeichnung habe Tadic gutnachbarschaftlichen Beziehungen zum Kosovo zugestimmt, behauptet der Premier und kündigt die sofortige Annullierung nach der Wahl an. Die EU müsse die Anerkennung der Unabhängigkeit rückgängig machen, wiederholt Kostunica sein Dauer-Mantra: „Kosovo ist Serbien.“

    Am Sonntag gehen die Serben an die Urnen, um ein neues Parlament zu wählen – wieder einmal. Es ist die vierte Wahl binnen 16 Monaten. Aus keiner der zurückliegenden Wahlen ist eine politische Kraft klar als die stärkste hervorgegangen. Zwar hatten die Nationalisten beim letzten Mal die meisten Stimmen bekommen. Insgesamt aber wollte immer noch eine Mehrheit das proeuropäische Lager an der Macht sehen.

    Nationalisten dürfen mit Mehrheit rechnen


    Genau dieses hatte die Europäische Union stärken wollen, als sie überraschend und sehr kurzfristig das Assoziierungsabkommen vergangene Woche unterschrieben hatte – und die Beitrittsperspektiven Serbiens nachhaltig verbessern wollte. Die Wahlkampfhilfe Brüssels hat in Belgrad zwar ordentlich für Wirbel gesorgt. Tatsächlich sind 70 Prozent der Serben für einen EU-Beitritt. „Doch wenn man fragt, ob das Kosovo für den EU-Beitritt preisgegeben werden sollte, fallen diese Werte rapide“, sagt der Analyst Bratislav Grubacic.
    Und so hat sich an den Kräfteverhältnissen zwischen dem eher europäischen und eher isolationistisch orientierten Lager trotz einiger Verschiebungen kaum etwas verändert: Bei dem Urnengang steht Serbien eine nationalistische Zeitenwende bevor.
    Letzten Umfragen zufolge hat sich die von Tadic geführte DS zwar erstmals seit Jahren knapp vor die nationalistischen Radikalen (SRS) geschoben. Doch die leichten Stimmengewinne konnte sie nur auf Kosten der ebenfalls prowestlichen Liberaldemokraten (LDP) erzielen. Die Radikalen mussten zwar Federn lassen, doch dafür legte die DSS von Kostunica kräftig zu. Rechnet man die Sozialisten des verstorbenen Ex-Präsident Slobodan Mihailovic mit ein, kommt das nationalistische Lager auf über 57 Prozent – genug für eine stabile Regierungsmehrheit.

    Kostunica kündigt schon einmal den Partnerwechsel an


    Die Bürger müssten sich entscheiden, ob sie nach Europa oder zurück in das Kriegsjahrzehnt der 90er-Jahre wollten, versucht Tadic, die Wählerschaft erneut für die DS zu mobilisieren. Doch obwohl noch immer eine Mehrheit der Serben eine EU-Mitgliedschaft und selbst das strittige Abkommen bejaht, werden sie vermutlich für ein nationalistisches Regierungsbündnis votieren.

    Schlagworte
    Serbien Kosovo EU Nationalismus Boris Tadic Wahl




    Schon vor der von Belgrad abgelehnten Unabhängigkeit des Kosovo konnte Tadic die Präsidentschaftswahl nur sehr knapp für sich entscheiden. Die Kosovo-Frage und der Flankenwechsel der bislang zum sogenannten demokratischen Block zählenden DSS dürften dieses Mal den Ausschlag für die Nationalisten geben. Wie nach der letzten Wahl vor Jahresfrist wird die DSS das Zünglein an der Waage spielen: Der Urnengang wird Serbien vermutlich denselben Premier, aber eine neue Koalition bescheren.

    Jede Partei habe das „Recht auf Wechsel“, kündigt Kostunica kaum verhüllt den Partnerwechsel an. Die Bürger erwarteten eine „Kooperation“ zwischen den Radikalen und der DSS, macht sich SRS-Bugbild Tomislav Nikolic für einen Pakt der nationalen Kräfte stark: „Endlich bekommt Serbien eine ideologisch harmonische Regierung.“



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  5. #45

    Registriert seit
    28.01.2008
    Beiträge
    4.024
    Zitat Zitat von Zhan Si Min Beitrag anzeigen
    Ja Tadic war im Grunde der einzige der von Anfang an versucht hat die Sache vernünftig anzugehen. Aber wenn der Großteil der serbischen Wähler meinen die radikalen würden dem Land besser tun als so einer wie tadic, dann sollen die mal die radikalen wählen. Versteh nicht wie die diesen Leuten allenernstes den ganzen Bullshit abkaufen können, und wirklich glauben Nikolic wär dazu in der Lage Kosovo zurückzuholen. Bin mal gespannt wie die es anstellen wollen den "kosmet" wieder zurückzuerobern

    wie hat er versucht an "die sache" ranzugehen?

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