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Moslem will verhindern, dass der Mann hingerichtet wird, der ihn umbringen wollte

Erstellt von Hakan, 07.07.2011, 18:45 Uhr · 37 Antworten · 2.511 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Hakan

    Registriert seit
    26.11.2009
    Beiträge
    1.218

    Moslem will verhindern, dass der Mann hingerichtet wird, der ihn umbringen wollte

    Zehn Tage nach den Anschlägen vom 11. September schoss der Amerikaner Mark Stroman in Dallas auf Rais Bhuiyan. Trotz des Kopfschusses überlebte der Einwanderer aus Bangladesch, jetzt will er verhindern, dass der Mann hingerichtet wird, der ihn umbringen wollte.

    Berlin - Es ist beinahe zehn Jahre her, dass Rais Bhuiyan um ein Haar sein Leben verlor. Es war der 21. September 2001, exakt zehn Tage nach den Anschlägen islamistischer Terroristen auf das World Trade Center in New York.

    Der Mann, der ihn töten wollte, sei "nicht weise genug" gewesen, sagt Rais Bhuiyan, 37, heute. Er habe damals nicht "unterscheiden können zwischen richtig und falsch". Inzwischen habe der Mann sich sehr geändert, er rühre ihn zu Tränen.
    Der Bangladescher Rais lebt in den USA, jetzt ist er nach Deutschland gekommen, um für die Begnadigung des Mannes zu kämpfen, der ihn erschießen wollte. Er hat sich dafür Unterstützung geholt, den Vorsitzenden des Menschenrechtsausschusses des Bundestags, den Grünen Tom Koenigs und Professor Rick Halperin, Professor aus Texas und bekannter Menschenrechtsaktivist. Sie alle kämpfen gegen die Todesstrafe, sie alle haben Appelle an den Gouverneur von Texas gerichtet, die geplante Hinrichtung zu stoppen. Sie alle haben keine Antwort bekommen.

    Am 21. September 2001 hatte sich Rais Bhuiyan für die Frühschicht einteilen lassen, an der Tankstelle im Viertel Pleasant Grove in Dallas. Es war ein trüber Tag, er wartete auf einen Kollegen, der ihn ablösen sollte. Rais Bhuiyan, frommer Muslim, wollte zum Mittagsgebet. Die Tür öffnete sich, ein Mann kam in den Tankstellen-Shop, Baseballkappe, Sonnenbrille, Tuch. Der Mann zückte die Waffe. Ein Raubüberfall, da war sich Rais Bhuiyan sicher. "Schieß nicht, hier ist all das Geld", rief er. Aber der Mann wollte das Geld nicht. Er wollte wissen, wo Rais herkomme.

    "Excuse me?", fragte Rais verwundert. Dann schoss der Mann Rais ins Gesicht. Bilder von seiner Mutter, seinem Vater, seiner Verlobten schossen ihm durch den Kopf. "Ich wusste nicht, ob ich lebte", erzählt Rais. Schwer verletzt rettete er sich in ein Nachbargeschäft und rief Hilfe.

    Mark Stroman heißt der Mann, der Rais töten wollte, ein weißer Amerikaner mit deutschem Vater, 41 Jahre alt. Er hatte eine schlimme Kindheit voller Missbrauch und Gewalt, war drogensüchtig, seinen ersten Raubüberfall beging er mit zwölf. Sich selbst bezeichnete er als Rassisten.

    Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 wollte Stroman Rache nehmen. Rais war nicht sein einziges Opfer. Am 15. September tötete Stroman Waqar Hasan, einen 46-jährigen Pakistaner, der vier Kinder hatte. Am 4. Oktober den indischstämmigen Vasudev Patel, Vater zweier Kinder.

    Stroman kannte seine Opfer nicht, er schoss auf sie, weil sie dunkelhäutig waren, vermeintlich Muslime. Seine Halbschwester sei bei den Anschlägen im World Trade Center gestorben, sagte Stroman. Das ist bis heute nicht bestätigt. Einem Reporter sagte Stroman nach seiner Tat: "Ich tat das, was jeder Amerikaner tun wollte, aber nicht tat. Sie hatten alle nicht den Mut."

    "Hass bringt nur größere Katastrophen"

    Im April 2002 verurteilte ein Gericht in Texas Mark Stroman zur Todesstrafe.

    Rais musste nach dem Anschlag mehrmals operiert werden. Die Ärzte konnten ein Auge retten, auf dem anderen blieb er blind. Noch immer stecken Metallsplitter in seinem Kopf. Während des Prozesses lebte Rais in ständiger Angst vor einem neuen Angriff. Als einziges Opfer hatte er Stromans Angriffe überlebt. Die Beziehung zu seiner Verlobten ging in die Brüche. Seine Eltern waren tief traumatisiert.

    Rais war 1999 nach Amerika gekommen. "Ich kam, um den amerikanischen Traum zu leben, mit der Hoffnung auf Bildung", sagt er. Durch den Anschlag, sagt er, sei sein Leben reicher geworden, er sei mental und spirituell stärker geworden.

    Knapp zehn Jahre nach seiner Tat soll Stroman am 20. Juli im Todestrakt in Dallas hingerichtet werden. Rais Bhuiyan will das verhindern. Er ist ein frommer Mann. Seit seinem Mekka-Besuch 1999 sei sein Herz weicher geworden, sagt er. "Hass bringt keinen Frieden, sondern nur immer größere Katastrophen. Wenn wir Stroman retten, geben wir ihm die Chance, aus seinen Fehlern zu lernen und irgendwann sogar einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten." Er habe Stroman nie gehasst.


    Attacken gegen Muslime in den USA: "Ich habe ihn nie gehasst" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik


    ohne kommentar!!!

  2. #2

    Registriert seit
    28.10.2010
    Beiträge
    15.315
    Ein Christ würde so etwas nie tun.

    Das wolltest du doch hören, oder?

  3. #3
    Albo-One
    Immer interessant, wie in den Medien ständig das Wort Moslem als Synonym für Person verwendet wird, meistens aber in negativem Sinne.
    Zum Thema: Er denkt human, aber ob ich auch so wie er entscheiden würde, I don't know...

  4. #4
    Avatar von donnie_yen

    Registriert seit
    23.01.2011
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    643
    Ich weiss gar nicht was ich sagen soll! Respekt!!
    So sollte es sein! Hass führt zu grösseren Katastrophen!

  5. #5
    Avatar von Cobra

    Registriert seit
    08.06.2009
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    64.195
    Was den Mann angeht, Respekt, aber die Überschrift....




  6. #6
    Avatar von Ravna_Posavina

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    29.10.2009
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    7.028
    Respekt, keine Ahnung ob ich so gutmütig wäre.

  7. #7

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    31.12.2009
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    9.979
    der betreibt bestimmt nur taqqiya...

  8. #8
    Avatar von Krosovar

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    Beiträge
    9.108
    Zitat Zitat von Hakan Beitrag anzeigen
    Zehn Tage nach den Anschlägen vom 11. September schoss der Amerikaner Mark Stroman in Dallas auf Rais Bhuiyan. Trotz des Kopfschusses überlebte der Einwanderer aus Bangladesch, jetzt will er verhindern, dass der Mann hingerichtet wird, der ihn umbringen wollte.

    Berlin - Es ist beinahe zehn Jahre her, dass Rais Bhuiyan um ein Haar sein Leben verlor. Es war der 21. September 2001, exakt zehn Tage nach den Anschlägen islamistischer Terroristen auf das World Trade Center in New York.

    Der Mann, der ihn töten wollte, sei "nicht weise genug" gewesen, sagt Rais Bhuiyan, 37, heute. Er habe damals nicht "unterscheiden können zwischen richtig und falsch". Inzwischen habe der Mann sich sehr geändert, er rühre ihn zu Tränen.
    Der Bangladescher Rais lebt in den USA, jetzt ist er nach Deutschland gekommen, um für die Begnadigung des Mannes zu kämpfen, der ihn erschießen wollte. Er hat sich dafür Unterstützung geholt, den Vorsitzenden des Menschenrechtsausschusses des Bundestags, den Grünen Tom Koenigs und Professor Rick Halperin, Professor aus Texas und bekannter Menschenrechtsaktivist. Sie alle kämpfen gegen die Todesstrafe, sie alle haben Appelle an den Gouverneur von Texas gerichtet, die geplante Hinrichtung zu stoppen. Sie alle haben keine Antwort bekommen.

    Am 21. September 2001 hatte sich Rais Bhuiyan für die Frühschicht einteilen lassen, an der Tankstelle im Viertel Pleasant Grove in Dallas. Es war ein trüber Tag, er wartete auf einen Kollegen, der ihn ablösen sollte. Rais Bhuiyan, frommer Muslim, wollte zum Mittagsgebet. Die Tür öffnete sich, ein Mann kam in den Tankstellen-Shop, Baseballkappe, Sonnenbrille, Tuch. Der Mann zückte die Waffe. Ein Raubüberfall, da war sich Rais Bhuiyan sicher. "Schieß nicht, hier ist all das Geld", rief er. Aber der Mann wollte das Geld nicht. Er wollte wissen, wo Rais herkomme.

    "Excuse me?", fragte Rais verwundert. Dann schoss der Mann Rais ins Gesicht. Bilder von seiner Mutter, seinem Vater, seiner Verlobten schossen ihm durch den Kopf. "Ich wusste nicht, ob ich lebte", erzählt Rais. Schwer verletzt rettete er sich in ein Nachbargeschäft und rief Hilfe.

    Mark Stroman heißt der Mann, der Rais töten wollte, ein weißer Amerikaner mit deutschem Vater, 41 Jahre alt. Er hatte eine schlimme Kindheit voller Missbrauch und Gewalt, war drogensüchtig, seinen ersten Raubüberfall beging er mit zwölf. Sich selbst bezeichnete er als Rassisten.

    Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 wollte Stroman Rache nehmen. Rais war nicht sein einziges Opfer. Am 15. September tötete Stroman Waqar Hasan, einen 46-jährigen Pakistaner, der vier Kinder hatte. Am 4. Oktober den indischstämmigen Vasudev Patel, Vater zweier Kinder.

    Stroman kannte seine Opfer nicht, er schoss auf sie, weil sie dunkelhäutig waren, vermeintlich Muslime. Seine Halbschwester sei bei den Anschlägen im World Trade Center gestorben, sagte Stroman. Das ist bis heute nicht bestätigt. Einem Reporter sagte Stroman nach seiner Tat: "Ich tat das, was jeder Amerikaner tun wollte, aber nicht tat. Sie hatten alle nicht den Mut."

    "Hass bringt nur größere Katastrophen"

    Im April 2002 verurteilte ein Gericht in Texas Mark Stroman zur Todesstrafe.

    Rais musste nach dem Anschlag mehrmals operiert werden. Die Ärzte konnten ein Auge retten, auf dem anderen blieb er blind. Noch immer stecken Metallsplitter in seinem Kopf. Während des Prozesses lebte Rais in ständiger Angst vor einem neuen Angriff. Als einziges Opfer hatte er Stromans Angriffe überlebt. Die Beziehung zu seiner Verlobten ging in die Brüche. Seine Eltern waren tief traumatisiert.

    Rais war 1999 nach Amerika gekommen. "Ich kam, um den amerikanischen Traum zu leben, mit der Hoffnung auf Bildung", sagt er. Durch den Anschlag, sagt er, sei sein Leben reicher geworden, er sei mental und spirituell stärker geworden.

    Knapp zehn Jahre nach seiner Tat soll Stroman am 20. Juli im Todestrakt in Dallas hingerichtet werden. Rais Bhuiyan will das verhindern. Er ist ein frommer Mann. Seit seinem Mekka-Besuch 1999 sei sein Herz weicher geworden, sagt er. "Hass bringt keinen Frieden, sondern nur immer größere Katastrophen. Wenn wir Stroman retten, geben wir ihm die Chance, aus seinen Fehlern zu lernen und irgendwann sogar einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten." Er habe Stroman nie gehasst.


    Attacken gegen Muslime in den USA: "Ich habe ihn nie gehasst" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik


    ohne kommentar!!!

    Der verdient ganz klar die Todesstrafe !!
    Was denkt sich Rais ???!

    Soll er mal die 6 Kinder von den toten fragen , was die davon halten.

  9. #9
    Avatar von Гуштер

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    16.274
    Ich hätte das Schwein persönlich gerichtet hätte ich die Möglichkeit dazu und ihn nicht obendrauf noch begnadigt. Kranker Abschaum, gehört liquidiert.

  10. #10
    Avatar von ceku

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    1.550
    Im islamischen Sinne hat keiner das Recht über einen anderen Menschen zu Urteilen, und ich vermute mal, dass er es Allah überlässt über den Täter zu richten, denn Allah ist der Richter über alle Wesen und Dinge.

    Also vermute das das die Denk und Entscheidungsweise des Muslims war.....

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