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Nachrichten aus Griechenland

Erstellt von Dikefalos, 07.02.2012, 21:50 Uhr · 20.710 Antworten · 1.259.407 Aufrufe

  1. #13001
    Avatar von Ts61

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    Zitat Zitat von Rosinante Beitrag anzeigen
    Bleiben wir aber fair - das ist nicht nur in Griechenland so, sondern in vielen anderen Staaten ebenso wie Russland, Serbien oder Polen, und gar England und Frankreich. Länder die gegen Nazis kämpften und gar unter ihnen gelitten haben, und dennoch haben diese Länder erschreckend viele Faschisten oder rechtsradikale Gruppen heuer zu bieten.
    Holland fällt mir auch noch ein.

    Eins der Dinge die ich nicht oder niemals verstehen werde im Leben.
    Griechenland darf das! Damit versucht man sich beim Geldgeber einzuschleimen.Heil Angela!!!

  2. #13002
    Avatar von Rosinante

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    Sogar in den Staaten gibt es relativ viele rechtsradikale Gruppen. Und die Pegidabewegung hat sich gar unter anderem bis nach Australien ausgeweitet. IN AUSTRALIEN!!!!!! Das muss man sich mal erst vorstellen...

    Aber faschistisch besinnte Gruppen gibt es einfach in jedem Fleck dieser Erde, sogar in Afrika wo sich viele Volksstämme sich zu Tode hassen und teilweise gar umbringen.

  3. #13003
    Avatar von Hannibal

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    Zitat Zitat von Rosinante Beitrag anzeigen
    Sogar in den Staaten gibt es relativ viele rechtsradikale Gruppen. Und die Pegidabewegung hat sich gar unter anderem bis nach Australien ausgeweitet. IN AUSTRALIEN!!!!!! Das muss man sich mal erst vorstellen...

    Aber faschistisch besinnte Gruppen gibt es einfach in jedem Fleck dieser Erde, sogar in Afrika wo sich viele Volksstämme sich zu Tode hassen und teilweise gar umbringen.
    Faschismus ist eine Krankheit der Menschheit.

  4. #13004
    Avatar von Rosinante

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    Zitat Zitat von Hannibal Beitrag anzeigen
    Faschismus ist eine Krankheit der Menschheit.
    ...und wird es auch bleiben. Keine extreme Richtung ist gut. Weder links-kommunistisch noch das Gegenteil. Die direkte Demokratie ist einfach in meinen Augen das wirklich richtige für die Menschheit, allerdings nicht auf die korrupte Art wie es heuer bei manchen Ländern ausgeführt wird.

  5. #13005
    Avatar von Hannibal

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    Zitat Zitat von Rosinante Beitrag anzeigen
    ...und wird es auch bleiben. Keine extreme Richtung ist gut. Weder links-kommunistisch noch das Gegenteil. Die direkte Demokratie ist einfach in meinen Augen das wirklich richtige für die Menschheit, allerdings nicht auf die korrupte Art wie es heuer bei manchen Ländern ausgeführt wird.
    Demokratischer Sozialismus ist die "demokratischste " art finde ich.

  6. #13006
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von Sarantaporon Beitrag anzeigen
    ......
    Jetzt mal ehrlich hast du schon mal reingeschaut was die gläubiger da von Griechenland erwarten? Willst du wirklich das der Tourismus das einzige Standbein der griechischen Wirtschaft neben der Schifffahrt zerstört wird? Selbst Samaras hat die Erhöhung der Mwst. im Tourismus einseitig zurück gedreht weil der Tourismus 2012 und 2013 eingebrochen ist.

    Das Papier enthält effektiv Punkte, die nur noch als Programm zur vollständigen Vernichtung von Kernsektoren der griechischen Wirtschaft bezeichnet werden können. Zuvorderst steht dabei die Erhöhung der Mehrwertsteuer gezielt für den Tourismus im Rahmen einer generellen Vereinfachung des Systems der Mehrwertsteuer.
    Dieses System der Mehrwertsteuer bestand bisher aus einem Normalsatz von 23%, einem reduzierten Satz von 13% für Restaurants, Grundnahrungsmittel, Energie und öffentlichem Transport sowie einem super-reduzierten Satz von 6.5% für Hotels und Medikamente. In der Struktur entspricht dies ungefähr der EU-Norm und ist nicht fundamental von anderen Ländern verschieden.
    Die Inseln hatten zusätzlich um 30% reduzierte Sätze von 16%, 9% und 5%. Weil auf den teilweise weit vom Festland entfernten Inseln alle Produkte per Luft- oder Seetransport herangeschafft werden müssen, sind die Produktpreise dort ohnehin schon wesentlich verteuert. Die Vorschläge der Institutionen beinhalten Folgendes: Der Satz für Hotels soll von 6.5 auf 13%, derjenige für Restaurants von 13% auf 23% angehoben werden. Die allgemeinen Sätze für die Inseln, welche bisher stark reduzierte Sätze hatten, sollen in einem Schlag auf die beiden Standardsätze von 13% bzw. 23% angehoben werden und somit jegliche Ausnahmen für sie abgeschafft werden. Das jetzt für Samstag als letztes Angebot bezeichnete Reformpaket gibt sich nicht einmal mehr Mühe, den Anschein irgendeiner Logik zu enthalten. Nun wurde jegliche gesamtwirtschaftliche Zielsetzung fallengelassen. Als Paket ist es für jede griechische Regierung unakzeptabel, die nicht Selbstmord begehen will. Die Tourismus-Industrie ist neben der Handelsschifffahrt die zweite wichtige Export-Branche des Landes. Sie hat eine große gesamtwirtschaftliche Bedeutung, weil sie direkt und indirekt viele Personen beschäftigt. Vor allem für die Inseln ist sie absolut dominant. Die Troika hat die Erfahrung mit Mehrwertsteuer-Erhöhungen, aber auch mit reduzierten Sätzen für diese Branche.
    Die erste drastische Erhöhung von 2011 sandte den Tourismus in eine Katastrophe, welche Hotels und Restaurants 2012 nahe an den Kollaps brachte. Jetzt wird eine Dosis derselben Medizin in ein Dokument hinein gesetzt, welche um ein Vielfaches stärker ist. Auf den Inseln würden die Hotels von einer Anhebung des Mehrwertsteuersatzes von 5 auf 13% geschlagen, die Restaurants von 9 auf 23%. 2011/12 war die Anpassung der Mehrwertsteuer für den Tourismus keine isolierte griechische Angelegenheit. Auch andere Peripherieländer in der Krise mussten solche Maßnahmen auf sich nehmen. Diesmal träfe es Griechenland isoliert. Dies in einem Umfeld, wo die benachbarte Türkei mit viel tieferen Sätzen und der Abwertung der Lira extrem kompetitiv da stünde. Und die Hotels und Restaurants in Griechenland sind immer noch so schwer angeschlagen, dass es sich in enorm hohen Quoten fauler Kredite für diesen Sektor ausdrückt. Die Erfahrung mit diesen erhöhten Mehrwertsteuersätzen ist nur negativ. Sie fördert nur die Flucht in den informellen Sektor. Außerdem würde sie gemäß dem Dokument per 1.7. 2015 in Kraft treten, quasi zu Beginn der touristischen Hauptsaison. Viele Akteure müssten sofort große Verluste hinnehmen.
    - - - Aktualisiert - - -


    Da fragt man sich wenn das stimmt was der Schulz da sagt warum nicht gleich so?

    http://www.n-tv.de/politik/Dijsselbl...e15392191.html

    "Nach der Aufregung des Tages sind am Abend ernste aber auch versöhnliche Töne aus Brüssel in Richtung Athen zu vernehmen. Auch wenn eine Verlängerung des zweiten Hilfspakets abgelehnt wurde, bieten die Euro-Länder Griechenland eine dauerhafte Lösung für die Krise an - allerdings nur innerhalb des Euro. Das wollen auch die Griechen. Die kommenden Woche könnte schwer werden.

    Zudem machte Dijsselbloem noch einmal deutlich, dass die "Tür für die griechische Regierung zur Rückkehr an den Verhandlungstisch weiter offen steht". "Der Prozess ist nicht vorbei - und wird es wahrscheinlich auch nie sein."

    Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble untermauerte Dijsselboems Aussagen: Die Eurogruppe werde alles tun, um Ansteckungsgefahren aus der Krise in Griechenland zu bekämpfen. Eine solche Ansteckungsgefahr auf andere Euro-Länder sei aber auch nicht zu befürchten. Griechenland sei ein einzigartiger Fall. Man sei sich aber einig, Griechenland nach Möglichkeit im Euro halten zu wollen und dem Land bei den nun zu erwarteten Problemen zu helfen. Es habe aber nach der Ankündigung eines griechischen Referendums keine Alternative dazu gegeben, eine Verlängerung des am Dienstag auslaufenden zweiten Hilfspakets abzulehnen.

    Versöhnliche Töne

    Derweil geht der Präsident der Europäischen Parlaments, Martin Schulz, davon aus, dass die Regierungschefs der Eurozone in der kommenden Woche ein starkes Signal Griechenland geben werden. Man werde die Kompromissbereitschaft gegenüber der griechischen Seite bei Renten und Steuern deutlich machen. "Wir haben die Chance, dass das griechische Volk am kommenden Sonntag zu diesen Vorschlägen "Ja" sagt. "Die Tür ist jetzt offen und sie ist auch dann offen", betonte Schulz."

  7. #13007

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Willst du wirklich das der Tourismus das einzige Standbein der griechischen Wirtschaft neben der Schifffahrt zerstört wird? "
    Palaiologos, natürlich will ich das nicht. Dass die Verhandlungen aus dem Ruder gelaufen sind ist offensichtlich.

    Hast du dir denn den Vorschlag angesehen, den Syriza angeblich unterbreitet hat?

    Η πρότασή μας δεν έχει σχέση με το πρόγραμμα ΣΥΡΙΖΑ

    Nun wird also ein Referendum abgehalten über was genau? Angenommen die Griechen stimmen mit Nein, was dann? Wäre dann obiger Vorschlag von Syriza akzeptabel? Wie will man selbst das dem Wähler erklären? Oder geht das dann doch ein Stück leichter. Was ist deine Meinung dazu?

    Und angenommen, das Volk stimmt den Vorschlägen der Institutionen zu, was wären Deiner Meinung nach die Konsequenzen?

  8. #13008
    Avatar von Yu-Rebell

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    Zitat Zitat von Sonne-2012 Beitrag anzeigen
    Du verbreitest Lügen, hast keine einzige Quelle.
    Hier Sonnenschein, ein Artikel aus Februar 2015. In diesem geht es um geostrategische Rolle Griechenlands.

    Griechenland: Gefahr für die Nato | ZEIT ONLINE

  9. #13009
    Avatar von Sonne-2012

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    Zitat Zitat von Yu-Rebell Beitrag anzeigen
    Hier Sonnenschein, ein Artikel aus Februar 2015. In diesem geht es um geostrategische Rolle Griechenlands.

    Griechenland: Gefahr für die Nato | ZEIT ONLINE
    Danke, werde es lesen.

  10. #13010
    Avatar von Zeus

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    Zitat Zitat von Ts61 Beitrag anzeigen
    Einst wurde das Land von den Nazis vergewaltigt und heute ahmt man sie nach.
    Wenn man sich aber anschaut, wie ungerecht das Leben und die Welt nur ist... Von einem Land ging so viel Zerstörung und Ermordung aus - und heute sind sie eine „Weltmacht“.

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