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Nachrichten aus Griechenland

Erstellt von Dikefalos, 07.02.2012, 21:50 Uhr · 20.934 Antworten · 1.265.726 Aufrufe

  1. #15071
    Avatar von Dikefalos

    Registriert seit
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    Das einzig gute an der krise ist.....das immer mehr arschlöcher zurücktreten.Bin mir jetzt sicher das bei Syriza etliche die Partei verlassen.Lazafanis....Stratoulis.....das ist schon eine Liga für sich.Ich persönlich könnte mich mit solchen leuten keine fünf Minuten unterhalten.....ohne ihnen zehn backpfeiffen zu verpassen.

  2. #15072
    Avatar von Lilith

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    17.018
    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Ich darf doch mal fragen.
    Was für ein überhebliches, empathiebefreites. Ach egal.

  3. #15073
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Jannis Beitrag anzeigen
    "
    Und nun werfen sie dem guten Geld noch einmal die Milliarden hinterher!
    Die Rede ist von bis zu 86 Milliarden Euro – wahrscheinlich werden es mehr als 100 Milliarden Euro. Das ist schlimm genug. Aber dass die Retter dabei mit offensichtlich geschönten Zahlen operieren, ist schwer erträglich.
    50 Milliarden Euro Gewinne soll Griechenland durch Privatisierungen erzielen.
    Aber wo die herkommen sollen, steht in den Sternen.
    Sollen die Griechen Inseln verkaufen – oder die Akropolis?
    Schon vor fünf Jahren hatte Athen die eigene Bilanz mit Privatisierungserlösen in dieser Größenordnung aufgehübscht, reingekommen ist nicht mal ein Zehntel der Summe."

    Irgendwann fahr ich zur BILD-Zentrale und fackle das Gebäude ab ey...
    Ich wäre an deiner Stelle sehr vorsichtig mit solchen Aussagen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Was für ein überhebliches, empathiebefreites. Ach egal.
    sprich dich ruhig aus.

  4. #15074
    JazzMaTazz
    XAXAXAXAXAXA

    wir kommen


  5. #15075

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    Zitat Zitat von Dikefalos Beitrag anzeigen
    Das einzig gute an der krise ist.....das immer mehr arschlöcher zurücktreten.Bin mir jetzt sicher das bei Syriza etliche die Partei verlassen.Lazafanis....Stratoulis.....das ist schon eine Liga für sich.Ich persönlich könnte mich mit solchen leuten keine fünf Minuten unterhalten.....ohne ihnen zehn backpfeiffen zu verpassen.
    K(Bl)ammenos können sie gleich mitnehmen. Aber Schweinebacke wird bleiben. Empfänger seiner Botschaften gibt es genug.


  6. #15076
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen

    sprich dich ruhig aus.
    Würde keinen Sinn darin sehen. Sorry an die anderen fürs OT

  7. #15077
    Avatar von papodidi

    Registriert seit
    30.12.2011
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    11.495
    Hier die Horror-Liste:

    Die wichtigsten Punkte im Überblick:

    1. Der Finanzbedarf Griechenlands wird - auf Basis der Schätzungen der Institutionen - mit 82 bis 86 Milliarden Euro angegeben. Kurzfristig bestehe bis zum 20. Juli ein Finanzbedarf von sieben Milliarden Euro und im August ein weiterer Bedarf von fünf Milliarden Euro...
    Im Rahmen des gesamten Finanzbedarf wird ein Puffer von zehn bis 25 Milliarden Euro zur möglichen Rekapitalisierung der griechischen Banken für notwendig gehalten.
    ...
    2. IWF weiter dabei: Griechenland beantragt nicht nur beim Euro-Rettungsschirm ESM, sondern auch beim Internationalen Währungsfonds IWF weitere Unterstützung.
    ...
    3. Umsetzung erster Reformen binnen drei Tage: Bis zum 15. Juli, also bis zum Mittwoch dieser Woche, muss das griechische Parlament bereits vier Gesetzespakete beschließen. Dazu gehören eine Reform der Mehrwertsteuer, eine Rentenreform, die Sicherstellung der Unabhängigkeit der griechischen Statistikbehörde ELSTAT und die volle Umsetzung des europäischen Stabilitätspakts einschließlich des Fiskalpakts.

    4. Umsetzung weiterer Reformen binnen zehn Tagen: Bis zum 22. Juli muss das griechische Parlament weitere Reformen billigen, dazu gehört die Umsetzung der Bankenabwicklungsrichtlinie BRRD und Reformen im Justizsystem.


    5. Mittelfristige Maßnahmen:
    - Eine Reform des Rentensystems und Maßnahmen, um die Auswirkungen eines Gerichtsurteils vom Juni gegen die Rentenreform 2012 abzufedern.
    - Stärkere Liberalisierung des Binnenmarktes und Umsetzung von Vorschlägen der Industriestaaten-Organisation OECD, unter anderem zu Ladenöffnungszeiten am Sonntag und Produktreformen.
    - Weitere Privatisierungen, darunter die des Stromnetzbetreibers AdmieGriechenland
    - Die Privatisierung von Staatsbetrieben soll über einen von den griechischen Behörden verwalteten Fonds unter europäischer Aufsicht abgewickelt werden. Der Fonds soll über Privatisierungen 50 Milliarden Euro eintreiben. 25 Milliarden Euro davon sollen unter anderem in die Rückzahlung der Rekapitalisierung der Banken fließen. Zudem sollen jeweils 12,5 Milliarden Euro für den Schuldenabbau und für Investitionen genutzt werden.
    - Liberalisierung des Arbeitsmarktes, auch im Bereich von Tarifverhandlungen und Massenentlassungen.
    - Stärkung des Finanzsektors und Ausräumung jeglicher Möglichkeit politischer Einflussnahme im Bankenbereich.
    - Modernisierung und Entpolitisierung der griechischen Verwaltung. Ein erster Vorschlag soll bis zum 20. Juli eingereicht werden.
    - Rücknahme von Gesetzen, die 2015 beschlossen wurden und nicht mit den Institutionen abgesprochen waren.


    6. Kontrollen durch die Institutionen: Die Zusammenarbeit Griechenlands mit den Institutionen der Geldgeber sollen "normalisiert" werden. Das bedeutet, dass die Experten von EU, IWF und EZB auch wieder in Griechenland selbst die Umsetzung der Vereinbarungen kontrollieren und überwachen sollen. Das käme der Rückkehr der früheren Troika gleich.

    7. Kein Schuldenschnitt: Ein formeller Schuldenschnitt, also ein "Haircut" wird abgelehnt.


    8. EU-Investitionsprogramm: Aus verschiedenen EU-Töpfen soll ein Investitionsprogramm in Höhe von 35 Milliarden Euro mobilisiert werden. Es soll die Wirtschaft des Landes unterstützen.

    Voraussetzungen für drittes Hilfspaket: Was Griechenland jetzt tun muss | tagesschau.de

    Mit historischen Vergleichen sollte man vorsichtig sein, aber das erinnert doch stark an Versailles , die Folgen sind bekannt...
    Welche Regierung kann das umsetzen, ohne eine Revolution zu riskieren????

  8. #15078
    Avatar von Dikefalos

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    Zitat Zitat von Sarantaporon Beitrag anzeigen
    K(Bl)ammenos können sie gleich mitnehmen. Aber Schweinebacke wird bleiben. Empfänger seiner Botschaften gibt es genug.

    Vor ein paar Jahren waren einige hier von ihm begeistert....als er rum bellte.Was war sein versprechen?Allen Verrätern die Griechenland in dieser lage gebracht haben.........werden dafür büßen.Nun ja.....boutses ble glaube ich.Wenn sich jetzt die Opposition in der Regierung einmischt bin ich mir sicher das sich nichts ändert.
    Aber ich gebe tsipras ein jahr zeit......aus dem schreißhaufen was vernünftiges zu machen.Das gute ist.......das vieles nicht gemacht worden ist aber gleichzeitig kann man ab sofort in kurzer zeit vieles gut machen.

  9. #15079
    Avatar von Jannis

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    1.766
    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    hier die horror-liste:

    Die wichtigsten punkte im überblick:

    1. der finanzbedarf griechenlands wird - auf basis der schätzungen der institutionen - mit 82 bis 86 milliarden euro angegeben. Kurzfristig bestehe bis zum 20. Juli ein finanzbedarf von sieben milliarden euro und im august ein weiterer bedarf von fünf milliarden euro...
    Im rahmen des gesamten finanzbedarf wird ein puffer von zehn bis 25 milliarden euro zur möglichen rekapitalisierung der griechischen banken für notwendig gehalten.
    ...
    2. iwf weiter dabei: griechenland beantragt nicht nur beim euro-rettungsschirm esm, sondern auch beim internationalen währungsfonds iwf weitere unterstützung.
    ...
    3. umsetzung erster reformen binnen drei tage: Bis zum 15. Juli, also bis zum mittwoch dieser woche, muss das griechische parlament bereits vier gesetzespakete beschließen. Dazu gehören eine reform der mehrwertsteuer, eine rentenreform, die sicherstellung der unabhängigkeit der griechischen statistikbehörde elstat und die volle umsetzung des europäischen stabilitätspakts einschließlich des fiskalpakts.

    4. umsetzung weiterer reformen binnen zehn tagen: Bis zum 22. Juli muss das griechische parlament weitere reformen billigen, dazu gehört die umsetzung der bankenabwicklungsrichtlinie brrd und reformen im justizsystem.


    5. mittelfristige maßnahmen:
    - eine reform des rentensystems und maßnahmen, um die auswirkungen eines gerichtsurteils vom juni gegen die rentenreform 2012 abzufedern.
    - stärkere liberalisierung des binnenmarktes und umsetzung von vorschlägen der industriestaaten-organisation oecd, unter anderem zu ladenöffnungszeiten am sonntag und produktreformen.
    - weitere privatisierungen, darunter die des stromnetzbetreibers admiegriechenland
    - die privatisierung von staatsbetrieben soll über einen von den griechischen behörden verwalteten fonds unter europäischer aufsicht abgewickelt werden. Der fonds soll über privatisierungen 50 milliarden euro eintreiben. 25 milliarden euro davon sollen unter anderem in die rückzahlung der rekapitalisierung der banken fließen. Zudem sollen jeweils 12,5 milliarden euro für den schuldenabbau und für investitionen genutzt werden.
    - liberalisierung des arbeitsmarktes, auch im bereich von tarifverhandlungen und massenentlassungen.
    - stärkung des finanzsektors und ausräumung jeglicher möglichkeit politischer einflussnahme im bankenbereich.
    - modernisierung und entpolitisierung der griechischen verwaltung. Ein erster vorschlag soll bis zum 20. Juli eingereicht werden.
    - rücknahme von gesetzen, die 2015 beschlossen wurden und nicht mit den institutionen abgesprochen waren.


    6. kontrollen durch die institutionen: Die zusammenarbeit griechenlands mit den institutionen der geldgeber sollen "normalisiert" werden. Das bedeutet, dass die experten von eu, iwf und ezb auch wieder in griechenland selbst die umsetzung der vereinbarungen kontrollieren und überwachen sollen. Das käme der rückkehr der früheren troika gleich.

    7. kein schuldenschnitt: Ein formeller schuldenschnitt, also ein "haircut" wird abgelehnt.


    8. eu-investitionsprogramm: aus verschiedenen eu-töpfen soll ein investitionsprogramm in höhe von 35 milliarden euro mobilisiert werden. Es soll die wirtschaft des landes unterstützen.

    voraussetzungen für drittes hilfspaket: Was griechenland jetzt tun muss | tagesschau.de

    mit historischen vergleichen sollte man vorsichtig sein, aber das erinnert doch stark an versailles , die folgen sind bekannt...
    Welche regierung kann das umsetzen, ohne eine revolution zu riskieren????
    nein nein und nochmals nein zu dieser unterwerfung...

  10. #15080

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    Zitat Zitat von Dikefalos Beitrag anzeigen
    Vor ein paar Jahren waren einige hier von ihm begeistert....als er rum bellte.Was war sein versprechen?Allen Verrätern die Griechenland in dieser lage gebracht haben.........werden dafür büßen.Nun ja.....boutses ble glaube ich.Wenn sich jetzt die Opposition in der Regierung einmischt bin ich mir sicher das sich nichts ändert.
    Aber ich gebe tsipras ein jahr zeit......aus dem schreißhaufen was vernünftiges zu machen.Das gute ist.......das vieles nicht gemacht worden ist aber gleichzeitig kann man ab sofort in kurzer zeit vieles gut machen.
    Von Varoufuckoff waren auch einige begeistert. Was machen.

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