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Nachrichten aus Griechenland

Erstellt von Dikefalos, 07.02.2012, 21:50 Uhr · 20.918 Antworten · 1.265.030 Aufrufe

  1. #15151
    Avatar von Lakedaemon

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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Ich bin Ökonom und als solcher spreche ich hier. Alles andere passiert nur in eurer Fantasie.

    So what??Es gibt zahlreiche Ökönomen die genau das Gegenteil sagen, von daher brauchst du hier nicht so tun als hättest du die Weisheit mit den Löffel gegessen. Davon mal ab, dass jeder Idiot irgendwas behaupten kann. Eher kommste mir mit deiner starrischen und ignoranten Art rüber wie ein dummes kleines von Hass zerfressenes Kind rüber.

  2. #15152
    Avatar von babyblue

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    Zitat Zitat von Nikos Beitrag anzeigen
    Natürlich startet Spanien schwungvoll in den Sommer.
    In paar Monaten sind Wahlen, da muss alles schwungvoll sein.
    Die Spanier werden aber sowieso nicht für Podemos stimmen.
    Sieht nicht danach aus um ehrlich zu sein.


    es ist zu lustig!


    Ich glaube auch nicht, dass sie sich das noch trauen.

  3. #15153
    Avatar von Achillis TH

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    Spanien startet schwungvoll in den Sommer

    Inmitten der Turbulenzen um Griechenland zeichnet sich in Spanien ein kleines Wunder ab

    Ganz unten angelangt, kann es nur bergauf gehen. Spaniens Wirtschaft, die lange Zeit marode vor sich hindümpelte, nimmt wieder deutlich Fahrt auf. Heuer wird ein sattes Plus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 3,3 bis 3,5 Prozent erwartet – wie aus der nach oben korrigierten Prognose des Weltwährungsfonds hervorgeht. Madrid ist damit wieder der Wachstumsmotor der Eurozone.
    Zuletzt war dieser Wert 2005 erreicht worden. Am Gipfel des Immobilienbooms, als die Europartner noch neid- und nicht wie zuletzt sorgenvoll auf Spanien blickten. Bevor das Kartenhaus aus freigiebig gewährten Bankkrediten für die Ladrillos (Ziegel) der Baubranche zusammenbrach. Ist nun das Fundament nach Jahren des Spar- und Reformkurses stabiler, oder ist der Aufschwung eine auf EZB-Bondskäufe und niedrigen Ölpreis gestützte Fata Morgana?
    Zahlen zeigen Trend nach oben
    Noch merken die Spanier wenig vom Aufschwung, auch wenn sich der Binnenkonsum wiederbelebt. Primär sind es makroökonomische Indikatoren, die den Trend untermauern. So steigen Industrieproduktion und -exporte sowie Umsätze und die Beschäftigung im Dienstleistungssektor stark.
    Letzterer ist, dank steigender Touristenzahlen aus dem In- und Ausland die Stütze der Nationalökonomie. Der Sektor berichtet ein Plus von drei Prozent im zweiten Quartal und mehr als 24 Millionen internationale Gäste im Sommer mit 24,3 Milliarden Euro Reisebudget. Zugleich markierten Exporte mit fast 61 Milliarden Euro ein Plus von 4,4 Prozent im ersten Quartal. Seit Beginn der Aufzeichnungen 1971 ein Höchstwert, der das Außenhandelsdefizit um 15 Prozent reduzierte.
    Eine erstarkte Industrieproduktion (plus 6,2 Prozent im April und Mai) gibt dem Wirtschaftsmotor Starthilfe. Ein Schlüsselelement ist dabei der Automobilsektor. Steigende Produktion und Absatz zeigten sich im Rekord von Neuzulassungen. Während europaweit 8,2 Prozent mehr Neuwagen angemeldet wurden, ließ Madrid mit einem Zuwachs von 23,9 Prozent im ersten Quartal aufhorchen. Der subventionierte Tausch von Gebraucht- gegen Neuwagen (Plan "PIVE") und der anhaltenden Kreditklemme zum Trotz günstige Leasingoptionen geben dem Markt eine Basis. Selbst die Bauwirtschaft ist aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht und verbuchte im April ein Plus von 2,7 Prozent im Jahresvergleich – immerhin Rang zwei in der EU.



    Schweres Arbeitslosenproblem
    "Wir haben vor allem ein sehr schweres strukturelles Arbeitslosigkeitsproblem", sagt der spanische Ökonom Santiago Carbó Valverde im STANDARD-Gespräch: "Wenn wir hier nicht radikale Maßnahmen setzen, wird es auch 'Podemos' nicht schaffen, dieses zu lösen." Die neue linkspopulistische Partei, die mit Syriza-Ideen liebäugelt, "sei keine Gefahr", ist er überzeugt. Doch nach den Parlamentswahlen im Dezember sei es möglich, dass Spanien unter einer heterogenen Regierung, die keinen rigiden Sparkurs mehr fahre, einen Schuldenschnitt fordere.
    Zwar sei mittlerweile allen klar geworden, "dass man in Europa über Solidarität sprechen muss". Und es sei allen nachvollziehbar, "dass die Austeritätspolitik ohne Investitionen anzukurbeln nichts nützt. Es braucht aber Opfer, um wieder zu wachsen", unterstreicht Carbó: "Die Steuereinnahmen und die Beschäftigung steigen, die Staatsschulden aber auch." Selbst wenn Spaniens Wirtschaft mit starkem Rückenwind wachse, sei es nicht der Zeitpunkt, bei der Defizitreduktion einfach locker zu lassen.



    Kommt mir bekannt vor , vor den Griechischen Wahlen kamen ja auch Wachstum Prognosen .

  4. #15154
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    So what??Es gibt zahlreiche Ökönomen die genau das Gegenteil sagen, von daher brauchst du hier nicht so tun als hättest du die Weisheit mit den Löffel gegessen. Davon mal ab, dass jeder Idiot irgendwas behaupten kann. Eher kommste mir mit deiner starrischen und ignoranten Art rüber wie ein dummes kleines von Hass zerfressenes Kind rüber.
    Schade, dabei möchte ich so besonnen und rational rüberkommen wie du.

  5. #15155
    Avatar von Lakedaemon

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    Zitat Zitat von babyblue Beitrag anzeigen
    Es ist noch viel besser. Im WAHLJAHR passiert in Spanien ein kleines Wunder

    Dieses kleine "Wunder" gab es auch vor einigen Monaten in GR, als die Wahlen vor der Tür standen. Wetten, dass die gleiche Masche mit den Spaniern abgezogen wird, sollte Podemos gewinnen ?? Die meisten Menschen fangen aber langsam an, diese Lügenmedien weltweit in Frage zu stellen und das ist auch gut so

  6. #15156
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von babyblue Beitrag anzeigen
    De-la-greco hat dir eh bereits geantwortet. Ich kann mich dem nur vollinhaltlich anschließen. Coole Beiträge.

    Aber, was ich noch ergänzen würde:

    Am schlimmsten finde ich Diaspora-Balkanesen, die geradezu eine Karikatur eines Deutschen in seiner schlimmsten Variante abgeben: besserwisserisch, arrogant, größenwahnsinnig, borniert und gleichzeitig dumm wie Brot! Und wenn es um die Südländer oder den Osten geht, da bedient er sich gerne aller erdenklichen Klischees, um sein Mini-Ego gen Kellerwert künstlich auf Wolkenkratzerhöhe aufzublasen.

    Du wiederholst hier in einer wirklich zutiefst nervigen Art vermeintlich deutsche Tugenden wie "Sich-an-Regeln-halten", Recht & Ordnung, Disziplin, Einsichtigkeit, Ehrlichkeit, Zivilbürger, nur um uns dann deinen rassistischen Blick auf das vermeintliche Gegenteil davon zu zeigen: das ist dann der zügellose, faule, unehrliche usw. oder kurz: der "wilde Affe".

    Diesen "wilden Affen" muss man dressieren und erziehen. Das gesamte "Hilfspaket", welches eindeutig Schäubles Handschrift trägt, ist genau von diesem Gedanken getragen. Ist im Übrigen auch für die unzähligen IWF-Verträgen geradezu charakteristisch.

    Es geht nicht darum, dass es keine Unterschiede gibt (wie es auch immer Gemeinsamkeiten gibt). Und klar kann auch der kleinste Unterschied Welten bedeuten. Aber die Pointe ist, wie geht man mit den Unterschieden um. Wenn aber Unterschiede dazu missbraucht werden, die eigene Herrschaft zu legitimieren, dann wird es langsam aber sicher sehr problematisch, wenn nicht sogar gefährlich.

    Du stammst selbst aus diesem Kulturraum! Und wenn du nicht so große Minderwertigkeitskomplexe hättest, dann hättest du es doch gar nicht notwendig, dauernd mit dem erhobenen Finger auf die Griechen zu zeigen. Deine ganzen Texte sagen in Wahrheit mehr über dich selbst als etwas über die Griechen aus.


    Und inhaltlich ist es leider schon sehr dünn, Hall! Ich frage mich manchmal, wie es überhaupt sein kann, dass du noch immer nicht gecheckt hast, dass Deutschland in 1953 immer noch in Schutt und Asche lag. Das ist aber nur ein Beispiel von vielen. Außerdem verstehe ich gar nicht, wie man so für sich selbst entscheiden kann, eh schon alles zu wissen. Woher kommen diese unerschütterlichen Gewissheiten? Wo bleibt deine Neugier?

    Wenn du dich mal mit EURO und Handelsüberschüssen beschäftigen würdest, könntest du so etwas wie da oben gar nicht mehr schreiben.

    Du würdest dann vllt in der Lage sein, zu erkennen, dass es dabei gar nicht um die klassischen deutschen Tugenden geht, sondern darum, dass Deutschland ein deutsches Europa durchsetzen möchte. D.h. es ist kein europäisches Deutschland mehr. Deutschland ist aber nicht alleine in Europa. Das ist eine absolute Anmassung! Außerdem kommen die anderen Länder ständig wegen diesem Deutschland in die Bredouille.

    Mit diesem völlig größenwahnsinnigen Anspruch Deutschlands droht nicht bloß die Eurozone auseinander zu brechen, sondern die EU als solche.
    Ich habe dir heute noch nicht meine Zuneigung bekundet, oder?!

  7. #15157
    Avatar von babyblue

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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Ganz einfach, weil das kein in der Wissenschaft verwendeter oder sonst irgendwie standardisierter Begriff ist. Woher hast du den denn, aus einem Flassbeck-blog?

    Nein, bloß von der Friedrich Ebert Stiftung (sind wahrsch Verschwörungstheoretiker?)

    http://library.fes.de/pdf-files/id/ipa/08930.pdf

  8. #15158
    Avatar von Lakedaemon

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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Schade, dabei möchte ich so besonnen und rational rüberkommen wie du.

    Ich habe meine Gründe hier so emotional zu sein was das Thema angeht, wenn ich hier sone Scheisse lese von Leuten die absolut nichts über die Situation meines Heimatlandes wissen und sich nur auf irgendwelche Lügenmedien beruhen, aber meinen zu müssen die absoluten Experten in diesen Gebiet zu sein

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    Zitat Zitat von Nikos Beitrag anzeigen
    Natürlich startet Spanien schwungvoll in den Sommer.
    In paar Monaten sind Wahlen, da muss alles schwungvoll sein.
    Die Spanier werden aber sowieso nicht für Podemos stimmen.
    Sieht nicht danach aus um ehrlich zu sein.

    Muss nicht sein....Ich denke wir werden eine dicke Überraschung erleben

  9. #15159
    Avatar von babyblue

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Ich habe dir heute noch nicht meine Zuneigung bekundet, oder?!
    Hey Süße!

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    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    Ich habe meine Gründe hier so emotional zu sein was das Thema angeht, wenn ich hier sone Scheisse lese von Leuten die absolut nichts über die Situation meines Heimatlandes wissen und sich nur auf irgendwelche Lügenmedien beruhen, aber meinen zu müssen die absoluten Experten in diesen Gebiet zu sein

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    Muss nicht sein....Ich denke wir werden eine dicke Überraschung erleben



    Sie haben sicher auch sehr genau beobachtet, was da mit SYRIZA aufgeführt wurde.


    Ich vermute, die werden sich das nicht trauen. Leider!



    Außerdem hat Rajoy vorsichtshalber bereits das Budget für 2016 durchs Parlament gepresst (passierte noch nie bisher in der Geschichte Spaniens), damit sie quasi für den Fall der Fälle gewappnet sind. Geschah auch unter Anraten von bestimmten EU-Leuten. Es ist alles unglaublich! Mit der Demokratie wollen diese EU-Technokraten wirklich nichts mehr zu tun haben.

  10. #15160
    Avatar von Lakedaemon

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    Zitat Zitat von babyblue Beitrag anzeigen



    Außerdem hat Rajoy vorsichtshalber bereits das Budget für 2016 durchs Parlament gepresst (passierte noch nie bisher in der Geschichte Spaniens), damit sie quasi für den Fall der Fälle gewappnet sind. Geschah auch unter Anraten von bestimmten EU-Leuten. Es ist alles unglaublich! Mit der Demokratie wollen diese EU-Technokraten wirklich nichts mehr zu tun haben.






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