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Nachrichten aus Griechenland

Erstellt von Dikefalos, 07.02.2012, 21:50 Uhr · 20.865 Antworten · 1.262.949 Aufrufe

  1. #15641
    Avatar von Paokaras

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  2. #15642
    JazzMaTazz
    Angela Merkel für drittes Hilfspaket für Griechenland

    Debatte im BundestagMerkel: Keine Einigung um jeden Preis

    Kanzlerin Merkel bittet die Abgeordneten im Bundestag in „voller Überzeugung“ darum, der Aufnahme von Verhandlungen über ein weiteres Hilfspaket für Griechenland zuzustimmen. Ebenso wie Finanzminister Schäuble spricht sie von „einem letzten Versuch“. Die Debatte im Überblick.
    17.07.2015



    © AFP
    Der Bundestag stimmt heute in einer Sondersitzung in Berlin über die Aufnahme von Verhandlungen über ein drittes Hilfsprogramm für Griechenland ab. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) warb zu Beginn der Debatte eindringlich für das neue Milliarden-Rettungspaket. Die Voraussetzungen für Hilfen seien gegeben. Auf die Frage, ob die Vorteile die Nachteile überwiegen, sagte Merkel: „Meine Antwort lautet aus voller Überzeugung: Ja.“ Die Kanzlerin fügte hinzu: „Wir würden grob fahrlässig handeln, wenn wir diesen Weg nicht wenigstens versuchen würden.“
    Weder die Regierung in Athen noch die anderen Euro-Länder seien bereit gewesen für ein Ausscheiden Griechenlands aus der Währungsunion. Bei den Verhandlungen mit Griechenland reichten bloße Absichtserklärungen der Athener Regierung aber nicht aus.
    Die Bundestagsdebatte können Sie auch aktuell im FAZ.NET-Liveblog zur Griechenland-Krise verfolgen.

    Weder die Regierung in Athen noch die anderen Euro-Länder seien bereit gewesen für ein Ausscheiden Griechenlands aus der Währungsunion. Bei den Verhandlungen mit Griechenland reichten bloße Absichtserklärungen der Athener Regierung aber nicht aus.

    Beifall für Schäuble

    Merkel dankte ausdrücklich Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) für die Verhandlungen. Dieser erhielt daraufhin demonstrativ langen Beifall aus den Reihen der Unionsfraktion. Der Euro sei weit mehr als eine Währung, sagte die Kanzlerin. Er stehe wie keine zweite europäische Entscheidung für die Idee einer europäischen Einigung. Aber europäische Verträge müssten eingehalten und dürften nicht einseitig für null und nichtig erklärt werden. Europa benötige aber auch die Fähigkeit zum Kompromiss.

    Merkel appellierte an die „Verantwortungsgemeinschaft“ der Europäer und der internationalen Geldgeber für die Rettung Griechenlands. Auch die deutsche Regierung habe sich letztlich dafür entschieden, am vergangenen Wochenende in „harten, zähen Verhandlungen“ einen letzten Versuch der Einigung mit der griechischen Regierung zu unternehmen - allerdings „nicht um jeden Preis“.

    Weitere Milliardenhilfen seien nur bei gleichzeitiger Reformbereitschaft Athens möglich, sagte Merkel. „Es kann überhaupt keinen Zweifel geben: Das Ergebnis vom Montag ist hart“, gestand die Kanzlerin ein. Ob es Griechenland gelinge, diesen Weg erfolgreich zu gehen, sei offen. Die Alternative wäre aber gewesen, Verträge zu biegen, „bis sie nichts mehr wert sind“. Oder Europa hätte aufgegeben, keinen letzten Rettungsversuch mehr unternommen und zugesehen, „bis das Land ausblutet“, sagte Merkel.

    © AFP
    Kritik an der Regierung: Oppositionsführer Gregor Gysi

    Anschließend erhob Oppositionsführer Gregor Gysi schwere Vorwürfe gegen Finanzminister Schäuble: „Sie sind dabei, die europäische Idee zu zerstören", sagt der Fraktionsvorsitzende der Partei „Die Linke“. Schäuble schade „unserem Land - und zwar nachhaltig“. Der Ruf Deutschlands werde durch den Kurs der Bundesregierung schwer beschädigt. Schäubles Politik sei unsozial, undemokratisch und anti-europäisch. Gysi warf Kanzlerin Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) vor, sich dem Kurs Schäubles nur unterzuordnen: „Sie begehen alle drei den schwersten Fehler Ihrer politischen Laufbahn."
    Der Bundestag stimmt gegen Mittag darüber ab, ob die internationalen Geldgeber neue Verhandlungen mit Griechenland über weitere Milliardenhilfen führen sollen. 48 Abgeordnete aus Merkels Fraktion haben angekündigt, mit Nein zu stimmen. Die Linke lehnt die Pläne der Bundesregierung ab - mit dem Argument, Griechenland würden dabei zu harte Vorgaben auferlegt. Gysi sagte, die Bedingungen, die dem Land gesetzt würden, seien unerträglich.

    Gabriel: „Griechenland nicht im Stich lassen“

    Wirtschaftsminister Gabriel forderte in seinem Redebeitrag ein Ende der Debatte über einen Austritt Griechenlands aus dem Euro und warb darum, die Reformanstrengungen des Landes zu unterstützen. „Griechenland kämpft um seine Selbstbehauptung, darum, geachtet zu werden, aus dem Status des Almosenempfängers herauszukommen", sagte der SPD-Vorsitzende. Das wichtigste Argument für die Hilfe sei Mitmenschlichkeit. „Wir können und dürfen diese Menschen in Griechenland nicht im Stich lassen."
    Es gebe in Europa keinen Platz für hungernde Kinder, bettelnde Rentner und Suppenküchen. „Jede Debatte um einen Grexit muss der Vergangenheit angehören", forderte Gabriel.

    Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt warf der Bundesregierung wiederum eine Spaltung Europas vor. Die Drohung mit einem Grexit gegen Griechenland sei fatal. „Europa braucht in diesen Tagen ein heißes Herz und einen kühlen Kopf", sagt sie. Sie fordert zudem eine Schuldenerleichterung und zusätzliche Investitionen in Griechenland.

    Schäuble: „Es ist ein letzter Versuch“

    Anschließend verteidigte Finanzminister Wolfgang Schäuble seine Verhandlungsführung beim Gipfel in Brüssel. Schäuble sieht in den geplanten Verhandlungen über ein drittes Hilfspaket für Griechenland eine letzte Chance für das Land, unter den Bedingungen der Mitgliedschaft in der Euro-Zone aus der Krise zu kommen. „Es ist ein letzter Versuch, um diese außergewöhnlich schwierige Aufgabe zu erfüllen", sagte der CDU-Politiker.
    Griechenland müsse unter den Bedingungen der Euro-Zone wettbewerbsfähig werden. Das erfordere die Umsetzung grundlegender Reformen. Daher stünden schwierige Verhandlungen in den nächsten Wochen bevor. Gleichwohl gab er sich zuversichtlich: „Wir glauben, dass die Chance besteht, dass wir diese Verhandlungen zu einem erfolgreichen Abschluss bringen können", sagte Schäuble.



  3. #15643
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von Jannis Beitrag anzeigen
    100% JA, die Amis setzten schon immer Albaner ein, um Griechenland zu schaden. 2007 hat man auch Waldbrände gelegt wegen Karamanlis.
    Dafür hast Du doch sicher Beweise, oder?

  4. #15644
    Avatar von Rafi

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    Zitat Zitat von Jannis Beitrag anzeigen
    100% JA, die Amis setzten schon immer Albaner ein, um Griechenland zu schaden. 2007 hat man auch Waldbrände gelegt wegen Karamanlis.
    Ach so, deswegen, ungeachtet dessen ob diese Behauptung überhaupt stimmt, bist dir sicher das Merkel und Schäuble und Lagarde wen auch immer eingesetzt haben um Waldbrände zu legen. Junge, ich weiß nicht was du nimmst, aber nimm weniger.

  5. #15645
    Avatar von Jannis

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Dafür hast Du doch sicher Beweise, oder?
    Ne is nur gesunder Menschenverstand

  6. #15646
    Avatar von Achillis TH

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    Für die Waldbrände damalas hat man Wälder Verbrannt damit man das Land für Immobilien und anderes genutzt hat aber es gab auch Politische Brände, ob dieser Politisch was Ich nicht .

  7. #15647
    Avatar von Jannis

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    Zitat Zitat von Achillis TH Beitrag anzeigen
    Für die Waldbrände damalas hat man Wälder Verbrannt damit man das Land für Immobilien und anderes genutzt hat aber es gab auch Politische Brände, ob dieser Politisch was Ich nicht .
    Ist es nicht immer wieder nett anzusehen, wenn Regierungen unpopuläre Maßnahmen machen für die Bevölkerung - das sofort und gleichzeitig sone Scheiße passiert...Ablenkung? False Flag? Alles möglich...

  8. #15648
    JazzMaTazz
    Tsipras plant Neuwahlen in Griechenland

    http://www.focus.de/finanzen/news/me...s=201507161428

    In Griechenland sollen noch in diesem Herbst Neuwahlen stattfinden. Hintergrund ist die fehlende Regierungsmehrheit von Ministerpräsident Alexis Tsipras bei der Abstimmung über das Sparpaket Donnerstag früh.

  9. #15649
    Avatar von papodidi

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    11.473
    Bundestag hat soeben über neue Verhandlungen mit GR über das 3. Hilfspaket abgestimmt:

    Ja: 439
    Nein: 119
    Enthaltungen: 40

  10. #15650
    Avatar von Temeteron

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    829
    Zitat Zitat von Jannis Beitrag anzeigen
    Noch eine Message von Merkel und Schäuble und Lagarde...einfach nur krank...


    Hunderte Brandherde auf Peloponnes: Waldbrand zerstört griechische Dörfer - n-tv.de
    Komm Jannis..

    Die Brände haben meistens eine andere Ursache, nämlich => Immobilien.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Davon hatten es weder ich noch BabyBlue. Richte das an Temeteron. Trotzdem greift eins ins andere. Aber ok, καληνύχτα!
    Wie? Ist jetzt die soziale Marktwirtschaft extrem links?

    Das habe ich ja gemeint, in einem Zeitalter, wo selbst die soziale Marktwirtschaft radikal links ist..

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