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Nachrichten aus Griechenland

Erstellt von Dikefalos, 07.02.2012, 21:50 Uhr · 20.872 Antworten · 1.263.620 Aufrufe

  1. #16011
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Nein, ich hab zwei Masterabschlüsse.
    Ich dachte, du hättest nur eines studiert. Ach, was weiß ich schon... ich habe ja auch ne Leseschwäche.

  2. #16012
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Ich dachte, du hättest nur eines studiert. Ach, was weiß ich schon... ich habe ja auch ne Leseschwäche.
    Ökonomie ist ein breites Feld.

  3. #16013
    Avatar von Aetents

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    Zitat Zitat von Tigerfish Beitrag anzeigen
    Im Raum steht die Wahl zwischen Pest und Cholera.

    Ob die aktuell beschlossenen Reformen zur Stabilisierung der Wirtschaft greifen werden, wage ich zu bezweifeln. Die Abenteuerlust vom Duo Tsipras/Varoufakis hat den halbweg guten Verlauf in die richtige Richtung zunichte gemacht. Für die Reformen bleibt jetzt kaum Spielraum. Egal welche Reformen beschlossen werden der Verlauf geht nach unten.
    Warum wird nicht in die Wirtschaft investiert? Langfristig doch die einzige Möglichkeit um seine Schulden zu bezahlen. Stattdessen wird an falschen Enden gespart die das Land noch weiter in die Rezession führen. Die Gläubiger wollen ihr Geld, schön und gut aber dann sollen sie das ganze nicht unter Griechenlandrettung verkaufen.....

  4. #16014
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von Aetents Beitrag anzeigen
    Kapos omos den mporo na to pistepso, toso prodosia pia? Na ksepoulisi olokliri tin ellada kai tin pisti tou gia Xrima? Auto to perimena apo ton Venizelo kai ton Samara omos oti kai o Tsipras tha einai o idios? Irgendwie kann man ihn nicht so einschätzen...
    Ego ton psifisa to 2012 kai ego den boro na to pistepso kala kala oti koroidepse enan olokliro lao etsi. I ellines psifisan oxi kai aftos pige stous evropäus sama ixan psifisi nai.

  5. #16015
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von Tigerfish Beitrag anzeigen
    Im Raum steht die Wahl zwischen Pest und Cholera.

    Ob die aktuell beschlossenen Reformen zur Stabilisierung der Wirtschaft greifen werden, wage ich zu bezweifeln. Die Abenteuerlust vom Duo Tsipras/Varoufakis hat den halbweg guten Verlauf in die richtige Richtung zunichte gemacht. Für die Reformen bleibt jetzt kaum Spielraum. Egal welche Reformen beschlossen werden der Verlauf geht nach unten.
    Würdest du den Weg, den die Türkei seit 2001 eingeschlagen hat, etwa als "Pest" bezeichnen? Ich denke wohl kaum. Die Griechen sollten die Krise als Chance sehen. Das sagt z.B. Schäuble auch die ganze Zeit. Aber der ist ja sowieso nur die Reinkarnation von Adolf Hitler

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Aetents Beitrag anzeigen
    Warum wird nicht in die Wirtschaft investiert? Langfristig doch die einzige Möglichkeit um seine Schulden zu bezahlen. Stattdessen wird an falschen Enden gespart die das Land noch weiter in die Rezession führen. Die Gläubiger wollen ihr Geld, schön und gut aber dann sollen sie das ganze nicht unter Griechenlandrettung verkaufen.....
    Weil die Griechen erst mal ein Umfeld schaffen müssen, in welchem Investitionen Sinn machen und fruchten werden im Sinne von guten Renditen. Dann wird man auch nicht mehr darauf angewiesen sein, die Geberländer um noch ein bisschen Geld anzupumpen, sondern dann kommt das Geld von ganz alleine. In dieses Griechenland Geld zu investieren ist momentan noch Geldverschwendung, und deswegen tut es auch niemand, weder die öffentliche Hand, noch private Investoren.

  6. #16016
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Würdest du den Weg, den die Türkei seit 2001 eingeschlagen hat, etwa als "Pest" bezeichnen? Ich denke wohl kaum. Die Griechen sollten die Krise als Chance sehen. Das sagt z.B. Schäuble auch die ganze Zeit. Aber der ist ja sowieso nur die Reinkarnation von Adolf Hitler
    Der Vergleich hinkt gewaltig. Die Krise in der Türkei war eine selbstverursachte Bankenkrise. Das Land hatte zwar Auflagen zu erfüllen aber auch die Möglichkeit die Art der Reformen nach eigenem Ermessen zu gestalten. Hier haben wir es mit einem failed state zu tun.

    - - - Aktualisiert - - -

    Es macht wirtschaftlich Null Sinn Gewinnbringendes zu verscherbeln aber man will halt auch Geld. Das Land wird gerade in hohen Maße verscherbelt.

  7. #16017
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Der Vergleich hinkt gewaltig. Die Krise in der Türkei war eine selbstverursachte Bankenkrise. Das Land hatte zwar Auflagen zu erfüllen aber auch die Möglichkeit die Art der Reformen nach eigenem Ermessen zu gestalten. Hier haben wir es mit einem failed state zu tun.
    Es geht darum, dass Reformen umsetzen als "Pest" bezeichnet wird, obwohl Griechenland davon langfristig immens profitieren würde. Daher ist der Vergleich zu der Türkei, die erfolgreich ihre Strukturen reformiert hat, sehr wohl angebracht. Oder wünscht sich in der Türkei irgendjemand die Zeit vor 2001 zurück, wenn doch der Reformweg "Pest" gewesen sein soll?

  8. #16018
    Avatar von Nikos

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    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    Nikos ist so ein typischer Grieche. Lieber Tsipras und so eben GR schlecht darstellen lassen (nur weil er Tsipras hasst) als die Fehler der EU anzuerkennen. Was noch wiederspruechlicher ist, ist das er Xrisi Avgi Anhaenger ist, die bekanntlich nicht mal mit den Glaeubigern verhandeln wollen

    Sag doch typisch Grieche
    Ich denke XA ist doch nicht ganz das richtige für Griechenland.

    Ich habe nicht gesagt, dass die EU keine Fehler gemacht hat, aber du kannst alle Schuld noch so sehr auf die EU schieben wie du möchtest,
    ändert trotz dem nichts daran, dass wir und nur wir an unserer Lage Schuld sind.

    Schuld sind die Karamanides, Simitides, Samarades und Co. Tsipras ist der größte Clown von allen.

    Höre zu mein Freund. Es war ein Fehler Griechenlands in den Euro einzutreten. Das Land war dafür noch nicht bereit.
    Doch damit kamen wir in den Kreis der starken. In diesem Moment hätten unsere Politiker vollgas in Sachen Reformen
    geben müssen. Wir hatten Jahre dafür zeit und die Lage war wirtschaftlich sehr gut. Man hätte langsam ein Problem
    nach dem anderen Lösen können. Die Strukturen zu verbessern um Investoren anzulocken, eine gute Steuereintreibung
    entwickeln, den Staat effizienter zu machen und vieles mehr.

    Stattdessen haben sie, als sie gesehen haben, dass die Wirtschaft boomt angefangen ihre Taschen zu füllen. Nicht nur das,
    man hat weiterhin unnötige staatliche Arbeitsplättze vergeben (teilweise holten die Leute nur ihren Lohn ab) um ihre
    Bekannten zu versorgen oder die Stimmen für die nächste Wahl zu sichern. Man hat Prestige-Projekte wie die Olympischen
    Spiele veranstaltet, den Eurovision-Song Contest und vieles mehr nur nicht am Staat gearbeitet.

    Ein tolles Beispiel habe ich aus meinem privaten Leben.

    Unser Auto ist gestohlen worden. 2006 hat es ein Bekannter (nachdem er den Schlüssel gestohlen hat) nach griechenland gefahren.
    Er hat es nicht verkauft, sondern einfach behalten sprich in seinem Dorf geparkt gehabt und ohne Papiere halt gefahren.
    Also war es einfach der Polizei alle Details zu geben.

    Es hat 13 Monate gedauert, bis wir unser Auto wieder haben. Die Polizisten heir in Deutschland waren echt am Ende.
    Die sagten zu uns normalerweise dauert es nur 2 Wochen mit allen anderen Staaten. So gar gestohlene Autos in Polen,
    können, wenn sie dort ausfindig gemacht worden sind nach 2 Wochen zurückgeholt werden. Nur mit Griechenland gebe
    es solche Probleme. Das ist nur ein Beispiel von vielen.

    2009 standen wir vor der Pleite. Niemand gab uns mehr Kredite, außer die ach so bösen Gläubiger. Doch auch die hatten halt
    ihre Bedingungen. Durch Sparmaßnahmen sollten wir die Kredite zurückzahlen und durch Reformen, die wir schon seit Jahren
    selbstständig hätten machen sollen, hat man uns diktiert. 5 Jahre lang haben unsere Politiker nichts hingekriegt.
    Papandreu schien mir völlig überfordert. Daher ist er ja auch zurückgetreten. Samaras und Venizelos haben das System in Griechenland
    retten wollen, sprich ihre Kompanones und Oligarchen. Haben nur die Reformen umgesetzt, die ihnen genehm waren.
    Die haben das and zwar langsam wieder auf einen Kurs gebracht, doch die haben auch nicht 100% für das Griechische Volk gehandelt.

    Tsipras ist - und das ist die wichtigste Stelle in meinem text - der mit Abstand gewaltigste Clown der griechischen Neuzeit.
    Absoluter Lügner, Unfähig und Gefährlich.

    Er hat erzählt, dass er das Sparen beenden wird und dass plötzlich wieder Milch und Honig fließen wird. Eine Lüge.
    Die Frage ist ob es eine vorsetzliche Lüge war um die Wahlen zu gewinnen oder ob er diese Scheiße tatsächlich geglaubt hat
    und es ein sozialistischer Traum gewesen ist den er in seiner Phantasie hatte.
    Jedenfalls ist er gewählt worden. Ist ein Politiker, der davon spricht Schulden nciht zurückzahlen zu wollen ernst zu nehmen?
    Ein Staat der seine Schulden nicht zurückzahlt wird für die nächsten 100 Jahre keine Kredite mehr kriegen. Für einen
    westlichen Industriestaat ist das wirtschaftlich gesehen eine Katastrophe.
    Tsipras hat es sich so vorgestellt. Er fährt nach Brüssel, macht bisschen Rampa-Zampa, kriegt Geld geschenkt, fährt triumphierend nach
    Athen zurück und spielt "Stalin und Mao" mit Griechenland. Wie wollte er die Europäer erpressen? Mit der Pleite Griechenlands. Ja.
    Heißt du reist mit leeren Karten nach Brüssel und drohst Leuten, die dir den Arsch retten. Das das nicht klappt ist klar.
    Im Sinne von. Entweder du gibst mir 1000 Euro oder ich spring von der Brücke. Ein Mann der mit seinem Land so umgeht ist gefährlich.
    Er war kurz davor uns aus dem Euro zu bringen, hat aber in letzter Sekunde eingesehen war los ist und ist zur vernunft gekommen.

    Septemer wird er schon dafür abgestraft bei den Wahlen.

    Die Lage sieht so aus De_La_Greco. Entweder wir werden zu einem modernen Staat wie Norwegen, Belgien oder Österreich oder wir
    werden zu Bulgarien. An diesem Punkt ist Griechenland angelangt und ihr wisst gar nicht wie sehr uns Tsipras bei den Verhandlungen an
    letzteres gebracht hat. Wir müssen unser Land modernisieren. Reformen. Reformen. Reformen.

    Wir können ja auch Nein sagen und Pleite gehen. Kein Problem. Nur dann ist wirklich Ende.

    PS: Für die Leute die Tsipras noch unterstützen habe ich NULL Verständniss mehr. Ihr habt keine Ahnung was für einen Schaden dieser linke
    Clown angerichtet hat. Wir können ja weiterhin alle für Schuldig erklären außer uns selbst. Europa geht weiter. Länder wie Estland, die wirtschaftlich
    viel schwächer sind als Griechenland machen was und gehen weiter. Wir wählen linke Clowns und heulen darüber wie böse die Europäer doch sind.
    Gibt Länder die würden alles dafür geben in die EU und den EURO zu kommen und wir heulen heir rum. Wenn das so weiter geht sind wir
    eines tages aus dem Euro raus und werden Pleite sein. Dann können wir, wenn unser Land zu einem Entwicklungsland wird darüber nachdenken,
    was wir falsch gemacht haben. Dann wird es aber zu spät sein.

  9. #16019
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von Aetents Beitrag anzeigen
    Warum wird nicht in die Wirtschaft investiert? Langfristig doch die einzige Möglichkeit um seine Schulden zu bezahlen. Stattdessen wird an falschen Enden gespart die das Land noch weiter in die Rezession führen. Die Gläubiger wollen ihr Geld, schön und gut aber dann sollen sie das ganze nicht unter Griechenlandrettung verkaufen.....
    Genau da liegt das problem.

    Investition in Forschung und Entwicklung, Innovative Projekte, Aufbau einer soliden Finanzstruktur und Abbau der beamtenaufgeblähten Bürokratieterror wurden über viele Jahre vernachlässigt. Da lag der Ball eindeutig bei den Griechen. ich befürchte,daß jetzt die Mittel für den Aufbau und Investition für die Wirtschaft schlichtweg fehlen werden.

  10. #16020
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Der Vergleich hinkt gewaltig. Die Krise in der Türkei war eine selbstverursachte Bankenkrise. Das Land hatte zwar Auflagen zu erfüllen aber auch die Möglichkeit die Art der Reformen nach eigenem Ermessen zu gestalten. Hier haben wir es mit einem failed state zu tun.

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    Es macht wirtschaftlich Null Sinn Gewinnbringendes zu verscherbeln aber man will halt auch Geld. Das Land wird gerade im hohen Maße verscherbelt.
    Nur weil etwas gewinnbringend geführt wird, heißt das nicht, dass es ökonomisch sinnvoll geführt wurde. Die deutsche Bundespost war auch profitabel, die Privatisierung hat sie zu einem riesigen globalen Unternehmen gemacht.

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