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Nachrichten aus Griechenland

Erstellt von Dikefalos, 07.02.2012, 21:50 Uhr · 20.853 Antworten · 1.261.949 Aufrufe

  1. #16231
    Avatar von Tigerfish

    Registriert seit
    25.12.2013
    Beiträge
    8.819
    Zitat Zitat von Hellenic-Pride Beitrag anzeigen
    Wer denn?
    Ich kann deinem Landsmann nur"Guten Morgen" sagen.

  2. #16232
    JazzMaTazz
    Obs Stimmt ?

    Griechenland wird wie eine Kolonie behandelt



    iese pofitablen Flughäfen soll Griechenland an ein deutsches Staatsunternehmen verscherb
    Griechenland wird wie eine Kolonie behandelt

    Red. / 28. Jul 2015 - Ausgerechnet die staatliche Frankfurter Fraport AG will 14 profitable griechische Flughäfen übernehmen, nicht aber defizitäre.
    Griechenland soll Staatseigentum privatisieren und vom Erlös einen Teil seiner Schulden zurückzahlen. Das fordern die Euro-Geldgeber – allen voran der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble. 50 Milliarden Euro soll der griechische Staat mit der Privatisierung erwirtschaften. Unter den Hammer kommt alles, was ein Staatswesen so ausmacht: Die Post, Wasserwerke und Autobahnen, Gas- und Stromversorgung, Häfen und Flughäfen.

    Im Portfolio sind nicht nur marode Staatsbetriebe, sondern auch profitable Unternehmen, die der griechischen Staatskasse jährlich Millionen einbringen. Dazu zählen auch die staatlichen Flughäfen der beliebtesten Ferieninseln Mykonos, Santorini, Kos und Korfu. Trotz bester Aussichten im Tourismussektor sollen auch sie privatisiert werden. Und: Dieser lukrative Geschäftszweig soll ausgerechnet an ein deutsches Unternehmen gehen, berichtete das ARD-Magazin «Monitor».

    Noch die alte griechische Regierung hat der Frankfurter Fraport AG den Zuschlag für 14 griechische Flughäfen versprochen. Unter ihnen befinden sich die beliebtesten Touristenziele des Landes. Für bescheidene 1,23 Milliarden Euro und eine jährliche Gebühr von 22,9 Millionen Euro dürfte Fraport zusammen mit einem griechischen Partner die Flughäfen für mindestens 40 Jahre übernehmen.

    «Das passt eher zu einer Kolonie als zu einem EU-Mitgliedsland»
    Über diese Aussichten ist der griechische Infrastrukturminister Christos Spirtzis alles andere als erfreut. Er befürchtet grosse Nachteile für Griechenland.



    «Bei dieser Privatisierung soll der griechische Staat 14 gewinnbringende Flughäfen verkaufen, und die anderen 30 Flughäfen, die keinen Gewinn machen und subventioniert werden müssen, bleiben beim griechischen Staat», sagte Spirtzis gegenüber dem ARD-Magazin «Monitor». «Das ist ein Modell, das so noch nirgendwo in Europa angewandt wurde. Das passt eher zu einer Kolonie als zu einem EU-Mitgliedsland».

    Keine Frage: Die Einnahmen der rentablen Flughäfen werden in der griechischen Staatskasse fehlen. Für die deutsche Fraport hingegen dürfte sich der Flughafen-Deal mit Sicherheit auszahlen. Dafür sprechen auch die jüngsten Flug- und Passagierzahlen: So stieg laut «Monitor» die Zahl der Flüge auf diesen 14 Flughäfen im letzten Jahr um knapp 14 Prozent, die der Passagiere um fast 20 Prozent auf über 22 Millionen.

    Staatsbesitz nicht unter Zeitdruck verhökern

    Die Privatisierung von Staatseigentum soll der griechischen Wirtschaft wieder auf die Beine helfen – so die Theorie. Doch wenn Griechenland jetzt solide Infrastruktur- und Vermögenswerte unter dem Druck der Gläubiger viel zu billig verscherbelt, könnte das dem griechischen Staat erheblichen finanziellen Schaden zufügen.

    Vor einer Privatisierung unter Zeitdruck warnt auch Alexander Kritikos vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung gegenüber «Monitor»: «Wenn es tatsächlich dazu kommt, dass diese staatlichen Unternehmen schnell verhökert werden, dann wird man sich darüber ärgern. Denn derzeit sind sie nicht zu ihrem wirklichen Wert verkaufbar», so der Wirtschaftsexperte. Die nächste Regierung werde sich darüber ärgern, dass sie ohne Konzept in die Privatisierung eingestiegen sei.

    Das Pikante am Privatisierungs-Deal: Die deutsche Fraport AG ist mehrheitlich im Besitz der Stadt Frankfurt und des Landes Hessen, also ein deutsches Staatsunternehmen. Professor Rudolf Hickel von der Universität Bremen dazu: «Da findet ein Eigentumswechsel von einem griechischen Staatsunternehmen in Richtung eines deutschen Staatsunternehmens statt. Und am Ende geht es darum, dass die Gewinne, die in diesen 14 Flughäfen gemacht werden, abgezweigt werden nach Deutschland in die öffentlichen Kassen.»


  3. #16233
    Avatar von Hellenic-Pride

    Registriert seit
    08.05.2008
    Beiträge
    7.368
    Zitat Zitat von JazzMaTazz Beitrag anzeigen
    Obs Stimmt ?

    Griechenland wird wie eine Kolonie behandelt



    iese pofitablen Flughäfen soll Griechenland an ein deutsches Staatsunternehmen verscherb
    Griechenland wird wie eine Kolonie behandelt

    Red. / 28. Jul 2015 - Ausgerechnet die staatliche Frankfurter Fraport AG will 14 profitable griechische Flughäfen übernehmen, nicht aber defizitäre.
    Griechenland soll Staatseigentum privatisieren und vom Erlös einen Teil seiner Schulden zurückzahlen. Das fordern die Euro-Geldgeber – allen voran der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble. 50 Milliarden Euro soll der griechische Staat mit der Privatisierung erwirtschaften. Unter den Hammer kommt alles, was ein Staatswesen so ausmacht: Die Post, Wasserwerke und Autobahnen, Gas- und Stromversorgung, Häfen und Flughäfen.

    Im Portfolio sind nicht nur marode Staatsbetriebe, sondern auch profitable Unternehmen, die der griechischen Staatskasse jährlich Millionen einbringen. Dazu zählen auch die staatlichen Flughäfen der beliebtesten Ferieninseln Mykonos, Santorini, Kos und Korfu. Trotz bester Aussichten im Tourismussektor sollen auch sie privatisiert werden. Und: Dieser lukrative Geschäftszweig soll ausgerechnet an ein deutsches Unternehmen gehen, berichtete das ARD-Magazin «Monitor».

    Noch die alte griechische Regierung hat der Frankfurter Fraport AG den Zuschlag für 14 griechische Flughäfen versprochen. Unter ihnen befinden sich die beliebtesten Touristenziele des Landes. Für bescheidene 1,23 Milliarden Euro und eine jährliche Gebühr von 22,9 Millionen Euro dürfte Fraport zusammen mit einem griechischen Partner die Flughäfen für mindestens 40 Jahre übernehmen.

    «Das passt eher zu einer Kolonie als zu einem EU-Mitgliedsland»
    Über diese Aussichten ist der griechische Infrastrukturminister Christos Spirtzis alles andere als erfreut. Er befürchtet grosse Nachteile für Griechenland.



    «Bei dieser Privatisierung soll der griechische Staat 14 gewinnbringende Flughäfen verkaufen, und die anderen 30 Flughäfen, die keinen Gewinn machen und subventioniert werden müssen, bleiben beim griechischen Staat», sagte Spirtzis gegenüber dem ARD-Magazin «Monitor». «Das ist ein Modell, das so noch nirgendwo in Europa angewandt wurde. Das passt eher zu einer Kolonie als zu einem EU-Mitgliedsland».

    Keine Frage: Die Einnahmen der rentablen Flughäfen werden in der griechischen Staatskasse fehlen. Für die deutsche Fraport hingegen dürfte sich der Flughafen-Deal mit Sicherheit auszahlen. Dafür sprechen auch die jüngsten Flug- und Passagierzahlen: So stieg laut «Monitor» die Zahl der Flüge auf diesen 14 Flughäfen im letzten Jahr um knapp 14 Prozent, die der Passagiere um fast 20 Prozent auf über 22 Millionen.

    Staatsbesitz nicht unter Zeitdruck verhökern

    Die Privatisierung von Staatseigentum soll der griechischen Wirtschaft wieder auf die Beine helfen – so die Theorie. Doch wenn Griechenland jetzt solide Infrastruktur- und Vermögenswerte unter dem Druck der Gläubiger viel zu billig verscherbelt, könnte das dem griechischen Staat erheblichen finanziellen Schaden zufügen.

    Vor einer Privatisierung unter Zeitdruck warnt auch Alexander Kritikos vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung gegenüber «Monitor»: «Wenn es tatsächlich dazu kommt, dass diese staatlichen Unternehmen schnell verhökert werden, dann wird man sich darüber ärgern. Denn derzeit sind sie nicht zu ihrem wirklichen Wert verkaufbar», so der Wirtschaftsexperte. Die nächste Regierung werde sich darüber ärgern, dass sie ohne Konzept in die Privatisierung eingestiegen sei.

    Das Pikante am Privatisierungs-Deal: Die deutsche Fraport AG ist mehrheitlich im Besitz der Stadt Frankfurt und des Landes Hessen, also ein deutsches Staatsunternehmen. Professor Rudolf Hickel von der Universität Bremen dazu: «Da findet ein Eigentumswechsel von einem griechischen Staatsunternehmen in Richtung eines deutschen Staatsunternehmens statt. Und am Ende geht es darum, dass die Gewinne, die in diesen 14 Flughäfen gemacht werden, abgezweigt werden nach Deutschland in die öffentlichen Kassen.»

    Natürlich stimmt das ...

  4. #16234
    Avatar von papodidi

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    30.12.2011
    Beiträge
    11.458
    Habe gestern was nettes über den Verkauf der griechischen Staatsbahn gelesen:

    Verhandlungen über drittes Hilfspaket
    Die griechische Bahn? Nur geschenkt!


    Stand: 27.07.2015 15:27 Uhr

    Eigentlich sollte es schon vergangene Woche losgehen, doch die Verhandlungen der Geldgeber mit der griechischen Regierung verzögerten sich. Heute oder morgen soll es nun wirklich losgehen. Ein Thema: der Verkauf von Staatsbetrieben. Österreich will die Bahn - aber nur geschenkt.
    ...
    Verhandlungen über drittes Hilfspaket: Die griechische Bahn? Nur geschenkt! | tagesschau.de

    Und die Österreicher müssen es doch wissen, gehören doch zum Balkan...

    Hab dann mal gegoogelt und folgendes gefunden:

    http://www.der-fahrgast.de/Archiv/2012/2012-2-26-29.pdf

    Sehr ausführlicher Bericht über den Zustand der gr. Staatsbahn von 2012, aber all zuviel wird sich seither nicht geändert haben. Sie haben zwar einige Strecken still gelegt, aber die gleiche Belegschaft, vor allem Führungskräfte! Wer so etwas kauft, muss doch mit dem Klammerbeutel gepudert sein!?!?

    Deshalb ist dieses ganze Privatisierungsgerede für mich reiner Blödsinn. Sanieren, reformieren, damit das vlt irgendwann mal Geld abwirft...

  5. #16235
    Avatar von Barbaros

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    12.202
    Zitat Zitat von Dikefalos Beitrag anzeigen
    Nur keine Hektik....Erdogan wird ihnen noch den rest gebenLäuft doch super .....türkei im krieg....und bald Terror
    Schön erbärmlich wenn man sich damit aufgeilt und daran hofft das das Nachbarland im Krieg und Terror untergeht.
    Abschaum...

  6. #16236
    Avatar von ZX 7R

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    Zitat Zitat von Barbaros Beitrag anzeigen
    Schön erbärmlich wenn man sich damit aufgeilt und daran hofft das das Nachbarland im Krieg und Terror untergeht.
    Abschaum...
    Passend für Deine Landsmänner Dein Post. Das liest Du aus dikefalos Beitrag raus?^^

  7. #16237
    Avatar von Achillis TH

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  8. #16238
    Avatar von Methica

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    Schlimm, was man mit meinem geliebten und verehrten Griechenland macht.

    So darf man wirklich nicht mit Griechenland umgehen.

  9. #16239
    Avatar von Poliorketes

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  10. #16240
    Avatar von Lorne Malvo

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    4.354
    Griechenland wird eine Rezeptur verschrieben, die auch in der Vergangenheit nicht funktioniert hat und im Wesentlichen für die deutsche Innenpolitik und nicht für das notleidende Griechenland gedacht war.
    Es gibt wohl nichts in der öffentlichen Diskussion über die Eurokrise, was mich so sehr abstößt, als die ständige Wiederholung dieser Lüge. Warum hat es in Irland so gut funktioniert, und warum in den anderen Krisenländern außer Griechenland ebenfalls? Liegt es wirklich an der Rezeptur, oder vielleicht doch an Griechenland?!

    Ansonsten ist der Artikel nichts weiter als emotionale Phrasen ohne Substanz. Es geht nicht um ein "deutsches Europa", ein "europäisches Deutschland", einen "hässlichen" oder "schönen" Deutschen. Aber dieser Politiker gehörte ja genau zu diesen, die Griechenland mit ins Boot geholt haben, obwohl sie wahrscheinlich ganz genau wussten, dass die Griechen ihre Zahlen verfälschen. Ökonomische Wahrheiten sind ihm egal. Hauptsache man hatte gute Intentionen. Was dann dabei hinten rauskommt ist egal.

    Es geht nicht um ein deutsches Europa, sondern um ein Europa, welches Bestand hat. Im Klartext formuliert fordern Fischer und diese ganzen anderen Kritiker (v.a. amerikanische Ökonomen): Deutschland kriegt doch immer noch so billig Geld, wie es die PIGS damals gekriegt haben. Wieso benutzt Deutschland dieses Geld nicht, um genau solche bubble-economies aufzupumpen?

    Bei den amerikanischen Ökonomen steckt mit Sicherheit Kalkül dahinter. Bei Fischer wohl tatsächlich pure Ignoranz, Selbstverliebtheit, und Emotionalität.

    Fischer sagt, Deutschland soll sich gefälligst weiterhin ausnehmen lassen, schließlich hat man ja die Weltkriege begonnen (er formuliert es nur anders). Er erkennt aber nicht, dass das kein Konzept ist, auf dem Europa dauerhaft funktionieren kann, denn irgendwann ist die Kuh Deutschland ausgemolken -weil sie nicht mehr will, oder weil sie nicht mehr kann- und dann war es das mit Europa.

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