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Nachrichten aus Griechenland

Erstellt von Dikefalos, 07.02.2012, 21:50 Uhr · 20.918 Antworten · 1.265.030 Aufrufe

  1. #2671
    Avatar von Dikefalos

    Registriert seit
    10.10.2010
    Beiträge
    11.013
    Μια μεγάλη είδηση βγήκε από την συνάντηση του προέδρου της ΝΔ Α.Σαμαρά και του προέδρου των Ανεξάρτητων Ελλήνων Π.Καμμένου: Ότι και οι δύο είναια αποφασισμένοι να "καθίσουν στο σκαμνί" αυτούς που οδήγησαν την χώρα στο Μνημόνιο και εκμεταλλεύθηκαν τις θέσεις τους προς ίδιον όφελος. Σύμφωνα με πηγές προσκείμενες στον Α.Σαμαρά:

    "Πρώτο μας μέλημα είναι η δημιουργία εξεταστικής Επιτροπης η οποία θα διερευνήσει το πως φτάσαμε στο Μημόνιο το 2010, το αν θα μπορούσαμε να το είχαμε αποφύγει και ποιοι έχουν επωφεληθεί από την είσοδο της χώρας το Μνημόνιο. Ο Α.Σαμαράς θεωρεί το δεύτερο Μνημόνιο "κατά συνθήκη" δηλαδή αναγκαστικό, αλλά όχι το πρώτο το οποίο οδήγησε την Ελλάδα εδώ που είμαστε σήμερα. Υπάρχουν πολιτικά πρόσωπα κλειδιά των οποίων ο ρόλος πρέπει να διερευνηθεί όπως ο Γιώργος Παπανδρέου, ο Γιώργος Παπακωνταντίνου, ο Θ.Πάγκαλος κλπ".
    Ο ίδιος ο πρόεδρος των Ανεξάρτητων Ελλήνων Πάνος Καμμένος που κατάφερε να βγει με μικρές απώλειες από την συμπληγάδες της πόλωσης, είπε στπν Α.Σαμαρά ότι "Θα έχει την αμέριστη στήριξή του στο συγκεκριμένο θέμα και θα θέσει όλα τα στοιχεία που έχει στην διάθεση της Επιτροπής".
    Ήταν ίσως και το μοναδικό σημείο προσέγγισης των δύο πολιτικών και τώρα αναμένεται να δούμε πως θα αντιδράσει το υπόλοιπο πολιτικό φάσμα και κυρίως ο Ε.Βενιζέλος. Κανονικά δεν πρέπει να εχει κανένα λόγο να στηρίξει και να καλύψει τα εγκλήματα του προκατόχου του και των υπουργών που είχαν εμπλακεί στην υπόθεση αυτή, αλλά και δεν μπορεί να το κάνει. Με ένα 12% δεν μπορεί να προσδοκά "ασυλίες", αλλά δεν νομίζουμε ότι τις θέλεις κι όλας.
    Από εκεί και πέρα οι ίδιες πηγές αναφέρουν ότι η εξεταστική θα εστιάσεις σε τρεις περιόδους:
    -Από τον Οκτώβριο του 2009 μέχρι τον Μάϊο που έγιναν τα γνωστά εγκλήματα απεμπόλησης των δανεικών διαφόρων fund (ο ίδιος ο Α.Σαμαράς έχει μιλήσει για το αμερικανικό fund που προσέφερε 25 δισ. ευρώ και δεν τους απάντησαν καν) ή του ρωσικού δανείου για τους όρους του οποίου ο Β.Πούτιν έχει ενημερώσει τον Α.Σαμαρά, για την περίοδο
    -Aπό τον Μάϊο του 2010 μέχρι το τέλος του χρόνου, οπότε συνετλέστηκε και η αλλοίωση των στοιχείων της ΕΛΣΤΑΤ και εκτινάχθηκαν τα spread μόνιμα και
    -Στην τρίτη περίοδο από τις αρχές του 2011, μέχρι το καλοκαίρι οπότε και αποκαθηλώθηκε αναγκαστικά από ΥΠΟΙΚ ο Γ.Παπακωνσταντίνου, αφού παραλίγο να πέσει η κυβέρνηση αν δεν γινόταν αυτό.
    Στόχος να έχει ολοκληρωθεί η εξεταστική μέχρι τα Χριστούγεννα και να προχωρήσει ο σχηματισμός προανακριτικής και εν συνεχεία ... ειδικό δικαστήριο από την στιγμή που τα στοιχεία που έχουν συγκεντρωθεί είναι ικανά να στοιχειοθετήσουν καταδίκη των πρωταιτίων.

    Ο ίδιος ο Π.Καμμένος, δήλωσε βγαίνοντας από την συνάντηση με τον Α.Σαμαρά ότι "Ο κ.Σαμαράς δεσμεύτηκε για την εξεταστική επιτροπή για το πώς φθάσαμε στο Μνημόνιο κι εμείς θα τον βοηθήσουμε”.

    Obwohl ich nichts davon halte......eine untersuchung im falle des sparpakets würde ich begrüssen.Die sache wie papakonstantinou und papandreou angegangen sind.....waren im meinen augen mehr als schlecht.Hat immer einen faden beigeschmack.

  2. #2672
    Yunan
    Zitat Zitat von Arnie Cunningham Beitrag anzeigen
    Sie sind aber die Söhne ihrer Väter,die die Klientel Politik weiterführen wollen, was das Verhängnis für Griechenland war bzw. ist.
    Denn das Land, ihr Militär, die Bildung , Infrastruktur und der Rest, der zu einem sich selbst erhaltenden Land gehört ,
    hat eine höhere Priorität als das Wachstum des Kapitals von Dienst leistenden (Klientel).
    Man könnte nun sagen ,dass viele Leute dadurch verarmt werden, dennoch trifft dies nur zu ,wenn dies oben genannte nicht funktioniert.
    Griechenland braucht eine Privatwirtschaft.
    Mit diesen neoliberalen Phrasen kann ich leider nichts anfangen. Einerseits schreibst du, dass Dinge wie Bildung und Infrastruktur vor das Wachstum des Kapitals gehen, dann schreibst du dass Griechenland eine Privatwirtschaft braucht.
    Der gesamte Staatsapparat ist eine gigantische Privatwirtschaft in der einige Privatpersonen in die eigene Tasche wirtschaften und das wird sich weder unter ΝΔ noch unter ΣΥΡΙΖΑ oder Χρυση Αυγη ändern. Was Griechenland braucht sind Regeln die endlich dafür sorgen dass nicht jeder Hinz und Kunz machen kann was ihm gefällt. Regeln bedeuten Regulierung und die letzten vier Jahre seit Ausbruch der Finanzkrise haben sehr deutlich gemacht, dass Regulierung in jedem Bereich nötiger ist als alles andere. Hätte man tatsächlich reguliert, wäre es überhaupt nicht so weit gekommen, dass Griechenland Opfer von Spekulationen befeuert durch amerikanische, von der Regierung gelenkte Ratingagenturen geworden wäre aber es waren eben nur leere Phrasen aus Deutschland, Frankreich und Amerika.

    Jetzt in Griechenland zu privatisieren hätte katastrophale Folgen für die Wirtschaft. Wir sind überhaupt nicht in der Lage, Unternehmen zu privatisieren und dafür angemessene Preise mit garantierten Arbeitsbedingungen für die Arbeiter zu bekommen.
    Generell sollten einige Bereiche(nicht alle!) der griechischen Wirtschaft privatisiert werden aber nicht nach westlichem Kapitalismusverständnis, gelenkte Volkswirtschaft ist das Schlüsselwort. Es ist in Ordnung wenn Unternehmen weitestgehend autonom agieren können, der Staat muss allerdings das letzte Wort haben wenn es um kritische Entscheidungen geht. Auch müssten solche Unternehmen jederzeit Einsicht gewähren in die Bilanzen um Manipulationen aufzudecken und zu verhindern.
    Schlüsselindustrien müssen und sollen aber weiterhin in Staatsbesitz bleiben und nicht in die Hände profitorientierter Privatpersonen gegeben werden. Sie sind das Rückgrat der Nation.

  3. #2673
    Yunan
    Zitat Zitat von Harput Beitrag anzeigen
    PASOK hat echt die Arschkarte gezogen. Wäre die Krise unter einer ND-Regierung ausgebrochen, hätte heute die PASOK die 30%.
    ΝΔ hat bewusst und aus reinem Kalkül vorgezogene Wahlen verkündet. Sie waren es die dafür sorgten, dass die Bombe unter Papandreou platzte. Das entlastet trotzdem keine der Parteien. Sie alle haben mitgewirtschaftet, ob in der Opposition oder in der Regierung - in Griechenland spielt das keine Rolle.

  4. #2674
    Yunan
    Zitat Zitat von Epirote Beitrag anzeigen
    Deswegen ja das Ergebniss ist eigentlich garnicht "vernünftig" im Sinne der Troika. Wäre es "vernünftig" würde ND und PASOK mehr Stimmen bekommen und insgesamt mehr als 50%. Das Volk hat aber Parteien gewählt die gegen den Sparkurs sind und gegen die Forderungen der Troika.
    Ihre 162 Sitze bekommen ΝΔ und ΠΑΣΟΚ nur, weil 50 weitere Sitze an die Stimmstärkste Partei vergeben werden. Das macht 16,6% der 300 Parlamentssitze aus. Ohne diese Sitze würden sie auf ihre 42% kommen. Sie repräsentieren somit de facto nicht die Mehrheit des Volkes. Daher muss das Wahlergebnis boykottiert und nicht anerkannt werden.

    Es ist daher ein dreiste Lüge der Europäer zu behaupten, die Griechen hätten sich für Europa entschieden. Den Durchschnittsgriechen interessiert Europa überhaupt nicht weil sie sich nicht mit so einem Europa identifizieren. Die einzigen Pro-Europäischen Stimmen kommen von Leuten, die so durch massive Propaganda aus dem In- und Ausland eingeschüchtert wurden, dass sie überhaupt keine Möglichkeit mehr sehen außer das nachzuplappern was die gekauften Politiker da von sich geben

  5. #2675
    Yunan
    Unruhen in Athen Sechs Polizisten angeschossen


    Gewaltsame Unruhen in der griechischen Hauptstadt: Randalierer warfen in einem Athener Vorort Scheiben von Geschäften ein. Als die Polizei einschreiten wollte, wurden sechs Beamte angeschossen.
    Sechs Polizisten bei Unruhen in Athen angeschossen - SPIEGEL ONLINE

    Richtig so! Die Reichen und Mächtigen sollen sich vorsehen, sie werden bezahlen für ihren Verrat. Sie sollen zittern, es gibt jeden Grund dazu.

  6. #2676

    Registriert seit
    12.09.2009
    Beiträge
    9.978
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Sechs Polizisten bei Unruhen in Athen angeschossen - SPIEGEL ONLINE

    Richtig so! Die Reichen und Mächtigen sollen sich vorsehen, sie werden bezahlen für ihren Verrat. Sie sollen zittern, es gibt jeden Grund dazu.
    Du hast nicht weiter gelesen....der Sysop schreibt:


    Es handelt sich um einen Konflikt zwischen Roma und der Polizei.( dazu haben sich offensichtlich noch Faschisten gesellt) Der Auslöser war scheinbar ein Verkehrsunfall, bei dem ein Polizist getötet wurde. Beide Seiten werfen sich vor ein Stopp-Schild überfahren zu haben. Die griechische Polizei ist allerding für ihr gemeinsames Vorgehen mit Faschisten (Golden Dawn) und ihre Gesinnung bekannt.

  7. #2677
    Yunan
    Und woher hat der Sysop diese Informationen? Selbst wenn er recht hätte, so etwas war in Griechenland immer Gang und Gebe, insbesondere in den letzten vier Jahren seit Dezember 2008. Ich wunder mich sowieso schon, wieso in letzter Zeit keine Anschläge mehr passiert sind. Sonst sind öfters Bomben vor der Börse, den Medienanstalten, Gerichten oder Polizeistationen explodiert, auch Angriffe mit Maschinengewehren auf Polizeistationen mit Todesopfern kamen vor.

  8. #2678
    Avatar von Paokara90

    Registriert seit
    15.10.2011
    Beiträge
    3.177
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Und woher hat der Sysop diese Informationen? Selbst wenn er recht hätte, so etwas war in Griechenland immer Gang und Gebe, insbesondere in den letzten vier Jahren seit Dezember 2008. Ich wunder mich sowieso schon, wieso in letzter Zeit keine Anschläge mehr passiert sind. Sonst sind öfters Bomben vor der Börse, den Medienanstalten, Gerichten oder Polizeistationen explodiert, auch Angriffe mit Maschinengewehren auf Polizeistationen mit Todesopfern kamen vor.
    Auf Kreta ist das Gang und Gebe, die Medien nehmen das schon gar nicht mehr wahr

  9. #2679
    Yunan
    Sie nehmen es bewusst nicht war, d.h. sie manipulieren und zensieren weil gerade jetzt die Gefahr besteht, dass Anschläge oder Angriffe auf die staatlichen Institutionen großen Rückhalt in der Bevölkerung erfahren würden, zurecht.

  10. #2680
    Yunan
    Deutsche Bank erwartet "Euro-Endspiel" für Griechenland

    Für die Vermögensverwalter der Deutschen Bank sind die Signale der Investoren eindeutig: Es ist sehr wahrscheinlich, dass Griechenland aus der Euro-Zone austritt.
    Euro-Zone: Deutsche Bank erwartet "Euro-Endspiel" für Griechenland | Wirtschaft | ZEIT ONLINE


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