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Nachrichten aus Griechenland

Erstellt von Dikefalos, 07.02.2012, 21:50 Uhr · 30.860 Antworten · 1.684.090 Aufrufe

  1. #28271
    Avatar von Jure Gagaric

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    Zitat Zitat von Hatsumomo Beitrag anzeigen
    In Frankfurt gab es Proteste so wie auch in London.
    Ich möchte die Bilder dieser stolzen Menschen sehen

  2. #28272
    Avatar von ZX 7R

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    Zitat Zitat von Hellenic-Pride Beitrag anzeigen
    Ich gehe sogar weiter und meine dass keiner die wahre Zahl überhaupt kennt. Unwichtig aber, denn wen juckt es was schätzungsweise +/- 500.000 bis 1.000.000 Nationalisten und Rassisten wollen? Da hilft auch eine Rede eines der bekanntesten Linken Griechenlands nicht, der ja scheinbar nun auch ein Nationalist ist, weil er zu Nationalisten gesprochen hat.


    das können einige echt nicht verstehen.......besonders osmanisch beschnittene Slowenen nicht.......wie ist das nur möglich?......dann auch noch bei einem solch pillepallethema.....

  3. #28273

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    Zitat Zitat von ZX 7R Beitrag anzeigen
    Zuerst hätte sich der Spiegel die puplikation des ihm persönlich völlig unbekannten Profs lesen sollen .....dann hätte man sich dieses korrigierurteil ersparen können und den Text gleich ordentlich drücken können.....oder und, ihn erstmal persönlich kennenlernen
    Troebst ist nicht unbekannt. Er ist als Historiker schon hoch angesehen, jedoch zeigt er - aus welchen Gründen auch immer - fatale Defizite auf.

    Troebst: Als Historiker halte ich diese griechische Sicht für nicht konsistent. Die antiken griechischen Stadtstaaten haben auf die antiken Mazedonier als Barbaren herabgeblickt. Sie jetzt in das hellenistische Erbe einzugemeinden, ist nicht stimmig. Die Retourkutsche für diese Sichtweise war das ideologische Programm, das die nationalkonservative mazedonische Regierung der Jahre 2006 bis 2016 aufgelegt hat.
    Das haben - müsste Troebst nicht unbekannt sein - griechische Stadtstaaten untereinander schon immer getan. Des weiteren wird die Arbeit Alexanders (Verbreitung des griechischen Geistes, der griechischen Lehre, kurz: Hellenismus) gar nicht in Erwähnung gebracht. Erst das hat Alexander und die Makedonen zu Griechen/Hellenen ausgemacht.

    Troebst: Als Staat haben diese vier Nachbarn Mazedonien ja anerkannt, es wäre gut, wenn sie auch eingestehen würden, dass eine mazedonische Nation existiert. Das würde die Lage in der Region deutlich entspannen.
    Dass nicht die Anerkennung einer 'mazedonischen Identität' die Lage (auch für die Region) entspannen würde, sondern die Einstellung der nationalistischen Polemik, welche die VMRO all die Jahre betrieb, wird auch hier als unwichtig markiert.

  4. #28274
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Pontiac Beitrag anzeigen
    Nein, keine Kurden. Nazis!
    Kurdennazis

  5. #28275
    Avatar von Hatsumomo

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    Zitat Zitat von Jure Gagaric Beitrag anzeigen
    Ich möchte die Bilder dieser stolzen Menschen sehen
    In Frankfurt haben die gestern protestiert, warum auch immer: ???? ??????? ??? ?? ???????????? ??? ?? ????????? ??? ??????????? - ???? ?????????

    London video aus der Live Schaltung bei SKAI. Finde es waren zu wenig...aber besser als gar keine ???????????? ??? ??? ??????? ??? ?? ?????????

  6. #28276
    Avatar von Pontiac

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Kurdennazis
    Nein! Makedonische Kurden!

  7. #28277
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Hellenic-Pride Beitrag anzeigen
    Erklär uns mal, wie löst sich das Problem zwischen Griechenland und dem Ex-Jugoslawischen Staat?
    Ich habe für die unüberbrückbaren Gegensätze hier kein Rezept. Auch nie behauptet. Und erst recht keines für die hohe Politik. In dem Sinne konkrete Vorschläge wie soll oder darf sich jemand nennen. Welche Bezeichnung, welches Volk....

    Griechenland sitzt schlichtweg am längeren Hebel ergo hat es auch den meisten Spielraum in der Hand. Bereits ein Mal habe ich es angeschrieben. Denn so simpel denn als purer Namensstreit ist es eben natürlich nicht und dort geht für mich einher der Umgang mit der Geschichte des Bürgerkrieges, der ich sag einfach mal slawischsprachigenn Mazedonier. Das ist ein wesentlicher Knackpunkt auf griechischer Seite. Als "Paradebeispiel" der kürzliche Thread von Crnozemski. Ich gucke ihn mir an und ich werde ihn auch sicher umbenennen. Aber nach allem was ich dort überflogen habe, bestätigen sich gewisse Sachen auch dort. Man kann über seine Karten lachen und alles. Man soll ja auch ruhig Quellenkritik üben. Auch wenn wir hier kein wissenschaftliches Forum natürlich sind und sein müssen. Was vonnöten wäre ist aber eine ernsthafte Auseinandersetzung damit. Denn DAS ist einer der aufzulösenden Knoten.

    Ich bringe mal aus nach Buch von Adamantios Skordos ein Zitat des ehemaligen Premierministers Mitsotakis von 1995:
    "Ich habe die Skopjoter Frage von Anfang an aus angemessener Perspektive betrachtet. Die Frage des richtigen Namens dieses Staates, ...., hat mich nie interessiert. Aus meiner Sicht war es wichtig, dass kein neues Minderheitenproblem in Westmakedonien entsteht. [...] Mein Hauptanliegen war immer, dass diese Republik [Makedonien] öffentlich zugibt, dass es keine slawomakedonische Minderheit in Griechenland gibt und dass sie sich mittels internationaler Verträge verpflichtet, jegliche irredentistische Propaganda gegen Griechenland sofort einzustellen. Das war eigentlich der zentrale Aspekt der Auseinandersetzung zwischen Griechenland und Skopje. [Denn] es steht außer Zweifel, dass so eine Minderheit in unserem Land nach 1950 nicht existiert. Die Bürger mit einem slawischen Bewusstsein, die auf Seiten der Kommunisten gekämpft haben, verließen mit Ende des Bürgerkriegs Griechenland. Sie sind weg. Und alle griechischen Parteien .... sind sich seit Jahren einig, dass diese auch nie wieder zurück kommen dürfen".

    Wie gesagt, zitiert ist hier Konstantinos Mitsotakis. Und wie bereits geschrieben. In der beidseitigen ehrlichen, idealerweise gemeinsamen Aufarbeitung v.a. des Bürgerkrieges liegt ein wichtiger Teil der Lösung des Problems. Du hast gefragt, ich habe meine Meinung wieder gegeben. Zu eigen machen muss man sie sich natürlich nicht.

  8. #28278

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    Zitat Zitat von Jure Gagaric Beitrag anzeigen
    Ist doch schön, wenn 🇲🇰 Maze es schafft, dass sich alle Griechen mal zum Fahneschenken. Und wo ist die Diaspora??? Liebt ihr Makedonien so wenig, dass ihr nicht mal in Frankfurt oder Berlon demonstrieren könnt? Sollte wohl eine Selbstverständlichkeit, dass ihr jeder die passende Fahne dazu habt.
    Du schläfst ja immer noch. Wach auf, dann kannst du mitreden.

  9. #28279
    Avatar von Jure Gagaric

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    Zitat Zitat von Hatsumomo Beitrag anzeigen
    In Frankfurt haben die gestern protestiert, warum auch immer: ???? ??????? ??? ?? ???????????? ??? ?? ????????? ??? ??????????? - ???? ?????????

    London video aus der Live Schaltung bei SKAI. Finde es waren zu wenig...aber besser als gar keine ???????????? ??? ??? ??????? ??? ?? ?????????
    Wahnsinn, einer hat sogar seinen Rock angezogen

  10. #28280

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Ich habe für die unüberbrückbaren Gegensätze hier kein Rezept. Auch nie behauptet. Und erst recht keines für die hohe Politik. In dem Sinne konkrete Vorschläge wie soll oder darf sich jemand nennen. Welche Bezeichnung, welches Volk....

    Griechenland sitzt schlichtweg am längeren Hebel ergo hat es auch den meisten Spielraum in der Hand. Bereits ein Mal habe ich es angeschrieben. Denn so simpel denn als purer Namensstreit ist es eben natürlich nicht und dort geht für mich einher der Umgang mit der Geschichte des Bürgerkrieges, der ich sag einfach mal slawischsprachigenn Mazedonier. Das ist ein wesentlicher Knackpunkt auf griechischer Seite. Als "Paradebeispiel" der kürzliche Thread von Crnozemski. Ich gucke ihn mir an und ich werde ihn auch sicher umbenennen. Aber nach allem was ich dort überflogen habe, bestätigen sich gewisse Sachen auch dort. Man kann über seine Karten lachen und alles. Man soll ja auch ruhig Quellenkritik üben. Auch wenn wir hier kein wissenschaftliches Forum natürlich sind und sein müssen. Was vonnöten wäre ist aber eine ernsthafte Auseinandersetzung damit. Denn DAS ist einer der aufzulösenden Knoten.
    Du erwartest zu viel, dass man sich mit einem falsch betitelten Thema (Völkermordanschuldigung?) auseinandersetzen sollte ... und dann noch mit jemanden, der anhand seines kranken "Majka-Makedonski" Nationalismus total den Weitblick verloren hat; abgesehen davon, dass es zig Threads über dieses Thema schon existieren.

    Der 'Namenstreit' ist eben nicht nur ein Streit um einen Namen, auch wenn aussenstehende das anders interpretieren. Ich hab dir diesbezüglich paar Beiträge davor unsere älteren Unterhaltungen verlinkt, in denen ich dir versucht habe zu erklären um was uns (Griechen) geht und weshalb wir eine Ethnie: Mazedonier und einen Staat: Mazedonien nicht akzeptieren werden. Ich würde mir auch wünschen dass dieser Disput endlich endet, aber eben nicht auf Kosten der makedonischen Identität, die unmissverständlich griechisch ist. Ob es vielen Leuten nicht passt, juckt mich speziell nicht. Griechenland braucht keinen Beitritt in die EU & NATO, sondern FYROM.

    Was mich stört ist, dass der Bürgerkrieg (und die Vertreibungen) oft als Argument genutzt wird, dass dieser ausschließlich gegen die Slawen gegolten hat. Das stimmt nicht. Auch Griechen, Vlachen und andere Ethnien wurden zum Teil vertrieben, weil diese eben mit den Kommunisten gemeinsame Sache machten. Dass darunter auch Zivilisten zum Opfer fielen, bestreitet auch keiner. Ich persönlich kenne sogar noch einen Griechen, der damals von den Kommunisten verschleppt wurde (Paidomazoma) und zu dem Zeitpunkt war er 9 oder 10 Jahre alt. Er wuchs in der Sowjetunion auf und das nicht weil Griechen ihn vertrieben haben, sondern weil seine Eltern ihn und seine Geschwister in die Obhut der Kommunisten gaben. Der Bürgerkrieg ist Geschichte ... was der Bürgerkrieg nun mit der nationalistisch orientierten Politik der VMRO anno 90er zu tun hat, wirst du mir sicherlich erklären können?

    Zitat Zitat von Lilith
    Ich bringe mal aus nach Buch von Adamantios Skordos ein Zitat des ehemaligen Premierministers Mitsotakis von 1995:
    "Ich habe die Skopjoter Frage von Anfang an aus angemessener Perspektive betrachtet. Die Frage des richtigen Namens dieses Staates, ...., hat mich nie interessiert. Aus meiner Sicht war es wichtig, dass kein neues Minderheitenproblem in Westmakedonien entsteht. [...] Mein Hauptanliegen war immer, dass diese Republik [Makedonien] öffentlich zugibt, dass es keine slawomakedonische Minderheit in Griechenland gibt und dass sie sich mittels internationaler Verträge verpflichtet, jegliche irredentistische Propaganda gegen Griechenland sofort einzustellen. Das war eigentlich der zentrale Aspekt der Auseinandersetzung zwischen Griechenland und Skopje. [Denn] es steht außer Zweifel, dass so eine Minderheit in unserem Land nach 1950 nicht existiert. Die Bürger mit einem slawischen Bewusstsein, die auf Seiten der Kommunisten gekämpft haben, verließen mit Ende des Bürgerkriegs Griechenland. Sie sind weg. Und alle griechischen Parteien .... sind sich seit Jahren einig, dass diese auch nie wieder zurück kommen dürfen".
    Und was hat das gebracht? Das Jahr 1995 ... lange nach dem Bürgerkrieg. Die Slawen Griechenlands, die sich als "Mazedonier" sehen, haben ihre politische Partei, ihre öffentlichen Radiosender, die Freiheit ihre Feste (Illinden?) in Griechenland zu feiern. Wenn sie doch so zahlreich sind und ein Mitsotakis davor Angst gehabt dass dadurch ein Minderheitenproblem entstehen könnte, wäre heute dieses Problem doch da. Eine große Minderheit die von FYROM proklamiert wird, kann man nicht auf Dauer leugnen. Das siehst du ja auch im Fall der Kurden in der Türkei, die bis zu den 90er geleugnet wurden.

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