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Nachrichten aus Griechenland

Erstellt von Dikefalos, 07.02.2012, 21:50 Uhr · 32.445 Antworten · 1.765.434 Aufrufe

  1. #28471
    Avatar von Jure Gagaric

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    Zitat Zitat von Pontiac Beitrag anzeigen
    Ist ja nicht so, dass die Renaissance in Europa von den Griechen, die vor den Türken aus Hellas geflohen sind eingeleitet wurde.....
    Das habe ich sogar erwähnt

  2. #28472
    Avatar von Pontiac

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    Zitat Zitat von Jure Gagaric Beitrag anzeigen
    Das habe ich sogar erwähnt
    Na also, wo liegt dann dein Problem? Ist ja nicht so, dass jeder Grieche von der Antike bis zum Spätmittelalter ein Platon oder Sokrates gewesen ist.....

  3. #28473
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Zitat Zitat von Jure Gagaric Beitrag anzeigen
    Schwachsinn. Es hat nichts mit der Sprache zu tun, die sprachliche Kontinuität habe ich nie angezweifelt, wie oben schon beschrieben. Zu Kultur gehört schon etwas mehr. Aber deine Sprachlosigkeit ist ja auch Teil meiner Argumentation.

    Lass das mal Leute entscheiden, die darüber auch anerkannte Arbeiten geschrieben haben.

    [...] Obwohl die Eroberung der byzantinischen Hauptstadt Konstantinopel durch das osmanische Heer im Jahr 1453 eine epochale Wende für die politische Unabhängigkeit der griechischen Bevölkerung in Südosteuropa markierte, war die Kontinuität der klassischen griechischen Bildung im ehemaligen oströmischen (das heißt byzantinischen) Reich schon im Vorfeld alles andere als gesichert. Ohne etablierte Bildungsinstitutionen (wie etwa Universitäten) und angesichts eines immer stärkeren brain drain nach Westen im 15. Jahrhundert schien das hellenistische Erbe unterzugehen, während es gleichzeitig in anderen Ländern im Zuge der Renaissance wiederentdeckt wurde. Die altgriechische Paideia war jedoch fest in der Sprache – besonders im Volksliedgut sowie in der Überlieferung von Ortsnamen – und im Alltag des griechischen Volks verwurzelt. Zudem war sie Teil der Theologie und der liturgischen Sprache der Orthodoxen Kirche, so dass der Hellenismus auf diesem Weg weiter gepflegt wurde. In der Volksmeinung galten die antiken Griechen als wunderbare Wesen, als sagenhafte Giganten, deren Werke überall präsent waren. Im Zuge der veränderten Verhältnisse sah sich die als millet organisierte Orthodoxe Kirche für das ganze orthodoxe Volk im politisch vereinigten osmanischen Ostmittelmeer in geistlicher und politischer Hinsicht verantwortlich. [...]

    Christlicher Hellenismus von Dr. Dimitrios Moschos

    Lies dich einfach mal ein und du wirst sehen, dass das alles mehr als nur Sprache ist.

  4. #28474
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von Hannibal Beitrag anzeigen
    Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version war von "antiken slawischsprachigen Mazedoniern" die Rede. Das Wort "slawischsprachig" war hier falsch, da es zu jener Zeit noch keine Slawen auf dem Balkan gab. Wir haben den Fehler korrigiert.

    Griechenland im Namensstreit mit Mazedonien: Worum geht es? - SPIEGEL ONLINE
    .
    Was für ein kelb ich hab hier die größten Experten für antike griechische Geschichte gepostet von Oxford bis Yale und die werden hier gekonnt ignoriert aber so ein wannabe wo sogar der Spiegel seine Beiträge korrigieren muss wird von babyblue und lillith höchste Aufmerksamkeit geschenkt. Typisch mal wieder

  5. #28475
    Avatar von Pontiac

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    Zitat Zitat von Poliorketes Beitrag anzeigen
    Was für ein kelb ich hab hier die größten Experten für antike griechische Geschichte gepostet von Oxford bis Yale und die werden hier gekonnt ignoriert aber so ein wannabe wo sogar der Spiegel seine Beiträge korrigieren muss wird von babyblue und lillith höchste Aufmerksamkeit geschenkt. Typisch mal wieder
    Man kennt ihn ja "persönlich"......

  6. #28476

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    3.760
    Zitat Zitat von Jure Gagaric Beitrag anzeigen
    Nehmen wir an, es existiert tatsächlich eine Art kulturelle Kontinuität von der Antike bis heute im Sinne einer Gesamthellenischen Kulturnation (ich gehe davon aus, dass dies gemeint war von Poliklitoris). Entweder sind die letzten Generationen einfach nur peinliche Versager oder es gab einen Bruch, einen ziemlich heftigen. Vieles der westlichen Zivilisation hat seinen Ursprung in den Ideen der Antike, was sich allerdings nur auf einen kleinen Teil beschränkt, nämlich den Intellektuellen Errungenschaften, genauso auch die Erzählweisen siehe Ilias etc. So haben die Gesellschaften, die Renaissance, Aufklärung etc. Hervorbrachten wahrscheinlich mehr. Kontinuität zum Denken der Antike in kultureller Hinsicht, als die moderne Gesellschaft Griechenlands, auch wenn die Antike dort, soweit ich weiß, rauf und runter unterrichtet wird. Wissenschaftliche Streitthemen zum Standort von Troja oder die gesamte Forschung über Homer usw. findet auch nicht in Griechenland statt, sondern in den USA, Frankreich, Großbritannien oder Deutschland. Und ich bezweifle, dass hier irgendwer auch nur Ansatzweise Homer wirklich gelesen hat. Vergleich wir allein die großen Literatursprachen der letzten Jahrhunderte mit Griechisch. Also es tut mir Leid, aber mit Genetik ist man eben noch nicht auf der Ebene einer kulturellen Kontinuität, so bitter das auch ist, dass die großen Zeiten tausende Jahre in der Vergangenheit liegen oder zumindest hunderte, nimmt man Byzanz hinzu.
    Ich würde sagen, es gibt zwischen antiken Griechen und Neugriechen eine ähnliche Kontinuität wie zwischen antiken Persen und heutigen Iranern, mit dem Unterschied dass es keinen antiken gemeinsamen Staat gab, auf den man sich leicht berufen kann. Natürlich werden mit so viele Tausenden Jahren nur wenige kulturelle Elementen in ihrer usrpünglichen Form übrig bleiben, so dass sie heute schwer erkennbar sind. Und natürlich können Elemente aus der antiken Kultur (wie z.B. die Philosophie) eine größere Einwirkung auf anderen Völkern haben (wie die Westeuropäer oder die Araber), während sie in ihrem Usrprungsgebiet relativ ignoriert werden. Das heißt nicht, dass man keine Kontinuität der griechischen Kultur als ein Komponent der ostmediterannen Kultur sehen darf, auch wenn Abgrenzungen immer schwer sind. Die byzantinische und osmanische Tradition sind als neuere Geschichte für die neugriechische Kultur wichtiger, was auch ziemlich normal ist.

  7. #28477
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Jure Gagaric Beitrag anzeigen
    Nehmen wir an, es existiert tatsächlich eine Art kulturelle Kontinuität von der Antike bis heute im Sinne einer Gesamthellenischen Kulturnation (ich gehe davon aus, dass dies gemeint war von Poliklitoris). Entweder sind die letzten Generationen einfach nur peinliche Versager oder es gab einen Bruch, einen ziemlich heftigen.Vieles der westlichen Zivilisation hat seinen Ursprung in den Ideen der Antike, was sich allerdings nur auf einen kleinen Teil beschränkt, nämlich den Intellektuellen Errungenschaften, genauso auch die Erzählweisen siehe Ilias etc. So haben die Gesellschaften, die Renaissance, Aufklärung etc. Hervorbrachten wahrscheinlich mehr.Kontinuität zum Denken der Antike in kultureller Hinsicht, als die moderne Gesellschaft Griechenlands, auch wenn die Antike dort, soweit ich weiß, rauf und runter unterrichtet wird.
    Soo soo die Gesellschaften der Westeuropäer haben also die Renaissance hervorgebracht und gefördert, hier mal ein kleiner Plot Twist für dich. Die Westeuropäer hatten bis ins späte Mittelalter keinerlei Zugriff auf das Wissen der Antike und hinken technologisch und kulturell (Nach Standard der Antike) Osteuropa und den Mittleren Osten bei weitem zurück. Ohne die Reconquista (Bibliothek von Cordoba) und den Fall von Konstantinopel (Griechische Gelehrte) weiste wann deine Renaissance frühesten gestartet hätte?? Mit viel Glück 1-2 Jahrhunderte später. Und was letztendlich Leute sagen die nach Sympathie und Antipathie gehen was uns angeht (Peinliche Versager) interessiert hier keinen im geringsten. Ich finde es eher peinlich das ihr euch vor einigen Jahrzehnten noch gegenseitig die Kehlen aufgeschlitzt habt und jetzt ein auf Brüder macht die sich gegenseitig unterstützen müssen. Die Ironie springt dir förmlich ins Gesicht wenn dich also einer deinesgleichen, jemanden als Versager betitelt.


    Zitat Zitat von Jure Gagaric Beitrag anzeigen
    Wissenschaftliche Streitthemen zum Standort von Troja oder die gesamte Forschung über Homer usw. findet auch nicht in Griechenland statt, sondern in den USA, Frankreich, Großbritannien oder Deutschland. Und ich bezweifle, dass hier irgendwer auch nur Ansatzweise Homer wirklich gelesen hat. Vergleich wir allein die großen Literatursprachen der letzten Jahrhunderte mit Griechisch. Also es tut mir Leid, aber mit Genetik ist man eben noch nicht auf der Ebene einer kulturellen Kontinuität, so bitter das auch ist, dass die großen Zeiten tausende Jahre in der Vergangenheit liegen oder zumindest hunderte, nimmt man Byzanz hinzu.

    in diesem Sinne: Flieg nicht zu hoch kleiner Freund
    Echt jetzt?? Du Vergleichst jetzt Griechenland mit Ländern wie Frankreich, Großbritannien oder Deutschland?? Diese Länder haben viel mehr Kohle um in diesen Gebieten zu forschen. Und es wäre mir neu, dass diese Länder nur in griechischer Geschichte die Forschung vorantreiben. Was ist mit den Maya, Azteken, Ägypter oder sonst was?? Findet die Hauptforschung der Vorfahren dieser Länder auch in den jeweiligen Ländern statt oder eben in den von dir oben genannten Ländern?? Für mich macht es den Anschein nach, dass du alles andere als objektiv an die Sache rangehst und ein sehr negatives Bild von Griechenland und dem griechischen Volk hast. Soll dir ja gegönnt sein, nur macht es deine Aussage entsprechend irrelevant. Allein das du von Literatursprachen sprichst und diese mit Griechisch vergleichst, während einer Zeit, wo man die jeweiligen Sprachen gar nicht miteinander vergleichen kann, zeugt lediglich von zwei Punkten. 1) Du hast kein Plan von dieser Zeit und wirfst nur wahllos Behauptungen in den Raum die keinen Sinn ergeben. Oder 2) Du schreibst mit Absicht so einen Mist der sich von vorne bis hinten nicht vergleichen lässt. Ich tendiere zu zweiterem, wieso, habe ich weiter oben erklärt. Aber ich will dennoch mal erläutern, wieso ich der Meinung bin das man es nicht vergleichen kann.


    Nach dem Fall des Weströmischen Reiches etablierte sich das Oströmische Reich als einzige kulturelle Konstante in Europa die das antike Wissen der Römer und Griechen aufbewahren konnten. Die Westeuropäer haben nahezu das gesamte Wissen verloren und haben sich zurückentwickelt ( Siehe Dunkle Jahrhunderte in Europa oder Finsteres Mittelalter) Die einzige Figur im Westen die etwas Bildung besaß und die alte Sprache des Westreiches beherrschte (Latein) und somit einen hohen Stellenwert hatte war der Papst. Entsprechend agierte dieser wie ein kleiner Kaiser im Westen und stand sogar über Könige in Westeuropa. Der erste Höhepunkt im Kampf auf kultureller Ebene zwischen West und Osteuropa war die Krönung Karls des Großen. Als der Papst einen Barbarenkönig zum Kaiser krönte und dem Kaiser im Osten vollkommen ignorierte. Ab diesem Zeitpunkt begann der Antihellenismus langsam aber sicher sich im Westen auszubreiten. Griechisch wurde als niederer als Latein gesehen, die Griechen waren falsche Christen usw usw Der nächste große Höhepunkt zwischen Ost und West war das Morgenländische Schisma 1054 wo es zum offiziellen Bruch zwischen Ost und West kam. Zur offiziellen Versöhnung kam es erst im 20 Jahrhundert, wo pro for ma das Schisma aufgehoben wurde, aber letztendlich bis heute indirekt weitergeführt wird (Siehe Konflikt mit Russland. Aber das ist ein anderes Thema) Im 13. Jahrhundert wurde sogar der Osten in einem Kreuzzug angegriffen wo indirekt die Versklavung der Völker Osteuropas eingeleitet wurde. Lange Rede kurzer Sinn, ich will dir damit sagen, dass der Hass auf das Griechische im Mittelalter tief verwurzelt war und die Westvölker überhaupt kein Interesse hatten das Griechische zu fördern oder anzuerkennen. Man kann aber argumentieren, dass nach der Renaissance der Philhellenismus wieder stieg und man das Griechische doch anerkannte und somit das Griechische sich ja doch als Literatursprache etablieren konnte. Wodurch wir zum zweiten Punkt kommen

    2) Die Zeit von der du sprichst, war Griechenland längst unter osmanischer Herrschaft. Weder förderten die Osmanen die griechische Sprache noch konnten die Griechen von der Renaissance profitieren und so eigene Werke rausbringen, um das Griechische als Literatursprache zu fördern. Da die Renaissance im Osmanischen Reich erstens gar nicht präsent war und zweitens, selbst wenn sie es wäre, es sehr fraglich war das die Griechen und andere versklavte Völker davon profitieren konnten.

    Ergo machen deine Vorwürfe gegen die Griechen was das angeht gar keinen Sinn. Weil sie niemals die Möglichkeit hatten Werke raus zubringen zu dieser Zeit, um somit das Griechische als Literatursprache zu fördern. Und selbst da liegst du falsch. Warst du schon mal in einer Oper?? Ich im Gegensatz zu dir war in einer und weiß das dass Griechische doch hoch angesehen war zu der von dir genannten Zeit. In einer Oper war neben Deutsch, Italienisch und Englisch, auch Griechisch einer der Hauptsprachen damals. Ergo bestehen deine Thesen aus Lügen und gar nicht zu vergleichbaren Schwachsinn. Sorry


    Naja, ihr könnt euch weiterhin mit den Skopianern und den Kroaten und sonstige Streiten. Ich bin raus

  8. #28478
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von Pontiac Beitrag anzeigen
    Man kennt ihn ja "persönlich"......
    Hat wahrscheinlich vor seiner Karriere als Geschichtslehrer bei Starbucks gearbeitet der kelb

  9. #28479
    Avatar von Hellenic-Pride

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  10. #28480
    Avatar von Nikos

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    Zitat Zitat von Poliorketes Beitrag anzeigen
    [...] so ein wannabe wo sogar der Spiegel seine Beiträge korrigieren muss wird von babyblue und lillith höchste Aufmerksamkeit geschenkt.
    Stefan Troebst



    'antike slawischsprachige Mazedonier'

    Keine Ahnung, was das für ein angeblicher Historiker sein soll

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