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Nachrichten aus Griechenland

Erstellt von Dikefalos, 07.02.2012, 21:50 Uhr · 20.673 Antworten · 1.258.481 Aufrufe

  1. #3341
    Avatar von Dikefalos

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    Migrantenkinder mit Bildungserfolg

    Das Beispiel der griechischen Schüler

    Unter den Einwanderern in Deutschland sind die Griechen diejenigen, die in der zweiten Generation eine regelrechte Bildungsrevolution erlebt haben. Ihre Kinder gehen statistisch gesehen häufiger aufs Gymnasium als deutsche Kinder, ganz zu schweigen vom Vergleich mit anderen Einwanderergruppen. Woran liegt das?


    Das Ergebnis schien von vornherein festzustehen: Migrantenkinder erbringen schlechtere Schulleistungen und sind eher in der Hauptschule als in den Realschulen oder in den Gymnasien zu finden. Das war der Ausgangspunkt für eine Untersuchung, die Prof. Diether Hopf Mitte der 80er Jahre startete. Als Untersuchungsgebiet entschied er sich für West-Berlin, eine Art "Galapagos-Insel" wie er sagt, mit wenig Zu- und Abwanderung. Beim Vergleich der Statistiken über den Schulbesuch ausländischer Kinder seit den sechziger Jahren stellte er Überraschendes fest.

    Als die Griechen einwanderten, so nach den sechziger Jahren, gingen 80 Prozent der Kinder auf eine Hauptschule, nur ganz wenige aufs Gymnasium…Und dann fiel die Kurve sehr steil ab, bis Mitte der 80er Jahre nicht nur 80, sondern 20 Prozent der Griechen auf die Hauptschule gingen, um so mehr auf Realschule und Gymnasium. Interessant war, dass sich bei den jugoslawischen Kindern eine ähnliche Kurve zeigte, ganz ähnlich damals bei den Türken.

    Obwohl sich bei den griechischen Kindern diese Tendenz stabilisierte, entwickelte sie sich bei den türkischen Kindern geradezu dramatisch zurück. Um Genaueres zu erfahren, hat Prof. Hopf seine Studien auf die griechischen Schulkinder konzentriert. Dabei musste er schnell erkennen, dass es wenig Sinn macht, über die soziale Lage der Eltern hierzulande einen Grund für die positive Tendenz zu finden: Sie waren überwiegend als ungelernte Arbeitnehmer beschäftigt und gehörten damit den sozial schwachen Schichten an.

    Da es aber einen engen Zusammenhang zwischen Schichtzugehörigkeit und Bildungserfolg gibt, mussten die Ursachen für den zunehmenden Erfolg der griechischen Kinder in der Schule woanders gesucht werden. Nämlich in der Einstellung, die diese Migranten aus ihrem Heimatland mitgebracht hatten.

    Das waren Leute, die waren voller Initiative, die waren relativ gut ausgebildet im Vergleich zur griechischen Gesamtbevölkerung, die waren sehr viel weniger Analphabeten im Vergleich zur griechischen Gesamtbevölkerung, sie waren jung, sie waren gesund. Man muss sich erinnern, bis zum Jahr 1973 gab es für die Anwerbung von Gastarbeitern die so genannten deutschen Kommissionen. Die haben auch in Griechenland gearbeitet. Die haben zwei Drittel der griechischen Migranten bis 1973 geprüft und vermittelt. Das ist ein Selektionsfaktor.

    Der galt auch für die türkischen Migranten, die nach Deutschland kamen. Deshalb auch der Erfolg ihrer Kinder in der Schule. Nach dem Anwerbestopp von 1973 habe aber die Einwanderung einen irregulären Charakter bekommen. Nicht Können war jetzt das Kriterium sondern Verwandtschaftsgrad. Negativ ausgewirkt habe sich auch die Tatsache, dass türkische Migranten zu Ghettobildung neigen, während griechische sich schnell in die deutsche Gesellschaft integriert haben.

    Eine weitere Besonderheit der griechischen Migranten sei es gewesen, dass sie aus griechischen Flüchtlingsfamilien stammen, die Kleinasien Anfang der zwanziger Jahre verlassen mussten. Es waren meist gut ausgebildete Menschen, die - wenn sie die Möglichkeit gehabt hätten - gleich in die USA oder nach Westeuropa weiter emigriert wären. Diesen Wunsch haben dann ihre Kinder und Enkel vierzig Jahre später wahr gemacht, als sich der deutsche Arbeitsmarkt für griechische Migranten öffnete.

    Wir hatten als Migrationsgruppe zu einem guten Teil initiativreiche, relativ gut ausgebildete Leute, die eine hohe Ausbildungsaspiration hatten, traditionell immer das Beste über die Erziehung zu erreichen versucht hatten, alles investiert haben in die Erziehung ihrer Kinder. Die sind dann aufgebrochen nach Deutschland.

    In ihrem Gepäck hatten sie auch ihre positive Einstellung zu Bildung, die sie ihren Kindern vermittelten. Das bestätigt auch Antonía Karamátskou. Die Einser-Abiturientin studiert im ersten Semester Physik an der Berliner Humboldt-Universität.

    Das hängt ganz stark damit zusammen, dass es in Griechenland nur das Gymnasium gibt als höheren Bildungsweg. D.h. dass alle Kinder aufs Gymnasium oder aufs Lyzeum gehen. Wenn man das auf Deutschland überträgt, haben die Eltern natürlich ganz groß den Anspruch und die Erwartung an ihre Kinder, dass sie Abitur machen und danach streben, gut zu sein, um gute Noten zu bekommen, um am Ende ein gutes Abitur zu haben. Das ist der Ansporn für die Kinder, um das durchzuziehen, um auch gute Noten dann am Ende zu bringen.

    Eine weitere Besonderheit bei griechischen Schulkindern ist das ausgeprägt starke Interesse der Eltern, dass ihre Kinder die griechische Sprache erlernen. So auch bei Antonia Karamatskou. Ihr Vater hatte mit anderen Griechen die Initiative ergriffen, damit an ihrer Schule Neugriechisch unterrichtet wird. Bis zur 13. Klasse hatte sie dann vier bis zehn Stunden in der Woche Unterricht in griechischer Sprache, Geschichte und Geographie, nicht selten bis um vier Uhr nachmittags.

    Es war für wichtig, weil bilingual aufgewachsen, wichtig Kultur zu behalten, die griechische Seite der Bildung zu erfahren.

  2. #3342
    Avatar von Zoran

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    Die Goldene Morgenröte tötet

    Der Grieche Giorgos Mitralias über die zunehmende Gefahr der neofaschistischen Partei

    Die rechtsradikale Partei Chryssi Avgi (Goldene Morgenröte) verbreitet in Griechenland Angst und Schrecken. Über die immer brutaleren Attacken der Neofaschisten sprach Stephan Lindner für »nd« mit Giorgos Mitralias. Der 65-Jährige ist Journalist und engagiert sich unter anderem im griechischen Komitee gegen die Schulden.

    12.10.2012: Die Goldene Morgenröte tötet (neues-deutschland.de)


  3. #3343
    Avatar von hippokrates

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    Zitat Zitat von Greekleon Beitrag anzeigen
    Migrantenkinder mit Bildungserfolg

    Das Beispiel der griechischen Schüler

    Unter den Einwanderern in Deutschland sind die Griechen diejenigen, die in der zweiten Generation eine regelrechte Bildungsrevolution erlebt haben. Ihre Kinder gehen statistisch gesehen häufiger aufs Gymnasium als deutsche Kinder, ganz zu schweigen vom Vergleich mit anderen Einwanderergruppen. Woran liegt das?


    Das Ergebnis schien von vornherein festzustehen: Migrantenkinder erbringen schlechtere Schulleistungen und sind eher in der Hauptschule als in den Realschulen oder in den Gymnasien zu finden. Das war der Ausgangspunkt für eine Untersuchung, die Prof. Diether Hopf Mitte der 80er Jahre startete. Als Untersuchungsgebiet entschied er sich für West-Berlin, eine Art "Galapagos-Insel" wie er sagt, mit wenig Zu- und Abwanderung. Beim Vergleich der Statistiken über den Schulbesuch ausländischer Kinder seit den sechziger Jahren stellte er Überraschendes fest.

    Als die Griechen einwanderten, so nach den sechziger Jahren, gingen 80 Prozent der Kinder auf eine Hauptschule, nur ganz wenige aufs Gymnasium…Und dann fiel die Kurve sehr steil ab, bis Mitte der 80er Jahre nicht nur 80, sondern 20 Prozent der Griechen auf die Hauptschule gingen, um so mehr auf Realschule und Gymnasium. Interessant war, dass sich bei den jugoslawischen Kindern eine ähnliche Kurve zeigte, ganz ähnlich damals bei den Türken.

    Obwohl sich bei den griechischen Kindern diese Tendenz stabilisierte, entwickelte sie sich bei den türkischen Kindern geradezu dramatisch zurück. Um Genaueres zu erfahren, hat Prof. Hopf seine Studien auf die griechischen Schulkinder konzentriert. Dabei musste er schnell erkennen, dass es wenig Sinn macht, über die soziale Lage der Eltern hierzulande einen Grund für die positive Tendenz zu finden: Sie waren überwiegend als ungelernte Arbeitnehmer beschäftigt und gehörten damit den sozial schwachen Schichten an.

    Da es aber einen engen Zusammenhang zwischen Schichtzugehörigkeit und Bildungserfolg gibt, mussten die Ursachen für den zunehmenden Erfolg der griechischen Kinder in der Schule woanders gesucht werden. Nämlich in der Einstellung, die diese Migranten aus ihrem Heimatland mitgebracht hatten.

    Das waren Leute, die waren voller Initiative, die waren relativ gut ausgebildet im Vergleich zur griechischen Gesamtbevölkerung, die waren sehr viel weniger Analphabeten im Vergleich zur griechischen Gesamtbevölkerung, sie waren jung, sie waren gesund. Man muss sich erinnern, bis zum Jahr 1973 gab es für die Anwerbung von Gastarbeitern die so genannten deutschen Kommissionen. Die haben auch in Griechenland gearbeitet. Die haben zwei Drittel der griechischen Migranten bis 1973 geprüft und vermittelt. Das ist ein Selektionsfaktor.

    Der galt auch für die türkischen Migranten, die nach Deutschland kamen. Deshalb auch der Erfolg ihrer Kinder in der Schule. Nach dem Anwerbestopp von 1973 habe aber die Einwanderung einen irregulären Charakter bekommen. Nicht Können war jetzt das Kriterium sondern Verwandtschaftsgrad. Negativ ausgewirkt habe sich auch die Tatsache, dass türkische Migranten zu Ghettobildung neigen, während griechische sich schnell in die deutsche Gesellschaft integriert haben.

    Eine weitere Besonderheit der griechischen Migranten sei es gewesen, dass sie aus griechischen Flüchtlingsfamilien stammen, die Kleinasien Anfang der zwanziger Jahre verlassen mussten. Es waren meist gut ausgebildete Menschen, die - wenn sie die Möglichkeit gehabt hätten - gleich in die USA oder nach Westeuropa weiter emigriert wären. Diesen Wunsch haben dann ihre Kinder und Enkel vierzig Jahre später wahr gemacht, als sich der deutsche Arbeitsmarkt für griechische Migranten öffnete.

    Wir hatten als Migrationsgruppe zu einem guten Teil initiativreiche, relativ gut ausgebildete Leute, die eine hohe Ausbildungsaspiration hatten, traditionell immer das Beste über die Erziehung zu erreichen versucht hatten, alles investiert haben in die Erziehung ihrer Kinder. Die sind dann aufgebrochen nach Deutschland.

    In ihrem Gepäck hatten sie auch ihre positive Einstellung zu Bildung, die sie ihren Kindern vermittelten. Das bestätigt auch Antonía Karamátskou. Die Einser-Abiturientin studiert im ersten Semester Physik an der Berliner Humboldt-Universität.

    Das hängt ganz stark damit zusammen, dass es in Griechenland nur das Gymnasium gibt als höheren Bildungsweg. D.h. dass alle Kinder aufs Gymnasium oder aufs Lyzeum gehen. Wenn man das auf Deutschland überträgt, haben die Eltern natürlich ganz groß den Anspruch und die Erwartung an ihre Kinder, dass sie Abitur machen und danach streben, gut zu sein, um gute Noten zu bekommen, um am Ende ein gutes Abitur zu haben. Das ist der Ansporn für die Kinder, um das durchzuziehen, um auch gute Noten dann am Ende zu bringen.

    Eine weitere Besonderheit bei griechischen Schulkindern ist das ausgeprägt starke Interesse der Eltern, dass ihre Kinder die griechische Sprache erlernen. So auch bei Antonia Karamatskou. Ihr Vater hatte mit anderen Griechen die Initiative ergriffen, damit an ihrer Schule Neugriechisch unterrichtet wird. Bis zur 13. Klasse hatte sie dann vier bis zehn Stunden in der Woche Unterricht in griechischer Sprache, Geschichte und Geographie, nicht selten bis um vier Uhr nachmittags.

    Es war für wichtig, weil bilingual aufgewachsen, wichtig Kultur zu behalten, die griechische Seite der Bildung zu erfahren.
    Darüber könntest du einen extra Thread eröffnen, denn dies spricht alle Balkaner an.




    Hippokrates

  4. #3344
    Avatar von Paokaras

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    Zitat Zitat von Greekleon Beitrag anzeigen
    Eine weitere Besonderheit der griechischen Migranten sei es gewesen, dass sie aus griechischen Flüchtlingsfamilien stammen, die Kleinasien Anfang der zwanziger Jahre verlassen mussten. Es waren meist gut ausgebildete Menschen, die - wenn sie die Möglichkeit gehabt hätten - gleich in die USA oder nach Westeuropa weiter emigriert wären. Diesen Wunsch haben dann ihre Kinder und Enkel vierzig Jahre später wahr gemacht, als sich der deutsche Arbeitsmarkt für griechische Migranten öffnete.

    Das hab ich damals versucht den Usern aus unseren Nördlichen-Nachbarland zu erklären,als die behaupteten das GR-Makedonien voller Pontier und Kleinasiatischen Griechen ist

  5. #3345
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von Paokaras Beitrag anzeigen
    Das hab ich damals versucht den Usern aus unseren Nördlichen-Nachbarland zu erklären,als die behaupteten das GR-Makedonien voller Pontier und Kleinasiatischen Griechen ist

    Ist es auch.

    Hab ich gerade letztens hier erklärt: ethnisch-mazedonische mappen aus dem 20.,19 und 18. jahrhundert

  6. #3346
    Avatar von Paokaras

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Ist es auch.

    Hab ich gerade letztens hier erklärt: ethnisch-mazedonische mappen aus dem 20.,19 und 18. jahrhundert

    ok lese dir noch mal genau durch was ich Zitiert habe,vielleicht verstehst du es.

  7. #3347
    Avatar von Zoran

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    Das Mysterium der Liste Lagarde in Griechenland

    6. Oktober 2012 / Aufrufe: 434Keine Kommentare

    Das Mysterium um die sogenannte Liste Lagarde mit Daten fast 2000 griechischer Inhaber Schweizer Bankkonten scheint sich als handfester politischer Skandal zu entpuppen.

    Das Mysterium der Liste Lagarde in Griechenland


    Makedonische Medien melden das angeblich eine weitere Person die auf dieser ominösen Liste stehen soll unter Mysteriöse Umstände ums Leben gekommen sei soll, habt ihr mehr infos?

  8. #3348
    economicos
    Monw etsi... kati tha ginetai
    Και γερμανοί συνιστούν «κουρέα»

    ην ώρα που ο υπουργός Οικονομικών της Γερμανίας Βόλφγκανγκ Σόιμπλε συγκρουόταν στο Τόκιο με την Κριστίν Λαγκάρντ που θέλει να δώσει περισσότερο χρόνο στην Ελλάδα, στη Γερμανία άνοιγε ένα νέο μέτωπο. Τα πέντε κορυφαία οικονομικά ινστιτούτα της Γερμανίας ζητούν νέο κούρεμα του ελληνικού χρέους.



    «Η Ελλάδα καταβάλλει τεράστιες προσπάθειες προσαρμογής, αλλά δεν επαρκούν», είναι το συμπέρασμα της φθινοπωρινής έκθεσης για την πορεία της οικονομίας που παρουσιάστηκε χθες στο Βερολίνο. «Υπολογίζουμε ότι η χώρα δεν μπορεί να σωθεί. Χρειάζεται αναδιάρθρωση του χρέους της», είπε ο ερευνητής του Ινστιτούτου του Κιέλου, Γιόαχιμ Σάιντε. «Η Ελλάδα δεν μπορεί πλέον να εξυπηρετήσει το χρέος της» διαπίστωσε και ο καθηγητής Ολιβερ Χολτεμέλερ από το Ινστιτούτο του Χάλε. Γι' αυτό και «θα ήταν προτιμότερη μία αναδιάρθρωση του χρέους ή μία λύση πτώχευσης με τη συμμετοχή των πιστωτών της χώρας».
    Ειδικά για την Ελλάδα, η φθινοπωρινή έκθεση των ινστιτούτων διαπιστώνει ότι μειώθηκε το κόστος εργασίας στον δημόσιο τομέα, αλλά δεν μειώθηκε στον ίδιο βαθμό στον ιδιωτικό τομέα ούτε επιτεύχθηκε μείωση στις τιμές των προϊόντων που είναι καθοριστικός παράγοντας για τη βελτίωση της ανταγωνιστικότητας της χώρας.
    Σκληρότερη είναι η θέση του οικονομολόγου Κάι Κάρστενσεν του Ινστιτούτου ifo του Μονάχου. Το Ινστιτούτο ifo διευθύνει ο Χανς Βέρνερ Ζιν, ο οποίος από την αρχή της κρίσης υποστηρίζει σθεναρά την άποψη ότι η Ελλάδα μόνο με έξοδο από το ευρώ μπορεί να ορθοποδήσει. «Τα ινστιτούτα είχαν εκτιμήσει ήδη στην εαρινή τους έκθεση ότι το ελληνικό χρέος δεν είναι βιώσιμο. Και ένα μη βιώσιμο χρέος δεν θα πρέπει να χρηματοδοτείται με δημόσιες πιστώσεις για να προστατευθεί από την πτώχευση. Η Ελλάδα θα πρέπει να κινηθεί στην κατεύθυνση της πτώχευσης. Ακόμη και αν αυτό θα σήμαινε απώλειες, π.χ. για τη Γερμανία», είπε ο Κάρστενσεν.
    Για τη γενικότερη κρίση στην ευρωζώνη ο κ. Κάρστενσεν συνιστά στη γερμανική κυβέρνηση να περιορίσει τα ρίσκα εγγυήσεων. Και «αυτό μπορεί να επιτευχθεί με τη θέσπιση πτωχευτικών μηχανισμών για κράτη και τράπεζες, και μάλιστα πολύ γρήγορα και επιτακτικά. Με τέτοιους μηχανισμούς θα μπορούσε, για παράδειγμα, να αντιμετωπιστεί το πρόβλημα των ισπανικών τραπεζών», λέει ο κ. Κάρστενσεν. Υπό το πρίσμα αυτό ασκείται κριτική στην απόφαση της ΕΚΤ τον περασμένο Σεπτέμβριο για την απεριόριστη αγορά κρατικών ομολόγων μέχρι τριετούς διάρκειας. Η εκτίμησή τους είναι ότι οι αγορές ηρέμησαν μόνο προσωρινά, αλλά δεν λύνονται τα προβλήματα των χωρών που βρίσκονται σε κρίση.

    Και γερμανοί συνιστούν «κουρέα» - Οικονομία

  9. #3349
    Yunan
    Πριν απο δυο μήνες αυτή η καριόλα μας έβριζε και έλεγε ότι λυπάται πιο πολλί αφρηκανικές χώρες παρά την Ελλάδα και εννοούσε, ότι μας βλέπει σαν τεμπέλικο λαό. Και τώρα αυτά; Μην μου κάνετε το λάθος και πιστέψετε αυτά που λεεί αυτή, είναι άχρηστη και όλα αυτά που λεεί μαζί της.

    Ηγέτης του ΔΝΤ και μας λεεί τα παραμυθια της, η ρουφιάνα.

  10. #3350
    Avatar von Dikefalos

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    Deutschland schuldet Griechenland 510 Milliarden Euro

    Einschlägigen Berechnungen zufolge soll sich die auch nach 70 Jahren unbeglichene Schuld Deutschlands an Griechenland auf 510 Milliarden Euro belaufen. Laut einem Artikel des Magazins “Epikera” bezieht sich dieser Betrag ausschließlich auf die Zahlungen, welche die deutschen Eroberer in der Periode der Besatzung aus der griechischen Staatskasse forderten und unter Zwang erhielten. Als im Frühjahr 1941 Deutschland und danach Italien Griechenland besetzten, war – wie in dem Artikel angeführt wird – von den internationalen Haager Abkommen bereits seit 1907 die von Seite des besetzten Staates erfolgende Entrichtung von Zahlungen für Verpflegung und Unterhalt der Besatzungstruppen vorgesehen. Anfänglich verhängten der deutsche und der italienische Eroberer eine willkürliche Methode der Begleichung der Aufwendungen mit der Ausgabe sogenannter “Besatzungsmark” und entsprechend “Mediterraner Drachmen”, die sogar nach freiem Gutdünken gedruckt wurden. Die Verantwortlichen des unter Besatzung stehenden griechischen Staates protestierten gegen den unkontrollierten Umlauf dieser Währung, welche die Griechische Bank den Überbringern gegen die offizielle griechische Währung einzutauschen verpflichtet war. Drei Monate später wurden Besatzungsmark und Mediterrane Drachme schließlich vollumfänglich eingezogen, sodass alle Geschäftsabläufe der Eroberer mit ihren Lieferanten und alle ihre anderen Aufwendungen in Griechenland mittels der Griechischen Bank erfolgten (siehe auch Griechische Bank hat Unmengen Deutsche Besatzungsmark im Keller). Die Höhe der Besatzungskredite

    Wie der in Rede stehende Artikel anführt, bestimmte der zuständige institutionelle Träger, sprich die Griechische Bank, auf Basis der geführten Konten die Gesamtsumme der von Anfang an während des gesamten Zeitraums an die Eroberer geleisteten Zahlungen. Für Deutschland beläuft sich dieser Gesamtbetrag auf 1.617.781.093.648.819 Drachmen und für Italien auf 220.479.188.480 Drachmen. Nach Abzug der Besatzungsausgaben gemäß den internationalen Abkommen, so wie diese mit den Eroberern vereinbart wurden, erhielt darüber hinaus Deutschland 1.530.033.302.528.819 Drachmen und Italien entsprechend 157.053.637.000 Drachmen. Diese Beträge sind die sogenannten Besatzungskredite, die – gemäß den Vereinbarungen von März 1942 und Dezember 1942 – mit Beendigung des Kriegs zurückzuzahlen gewesen wären. Die Ansicht, dass die Berechnung des Besatzungskredits nicht korrekt ist, wenn sie auf Basis des (britischen) Goldpfunds erfolgt, vertrat als erster Professor Angelos Angelopoulos und beharrte darauf, dass zutreffender und stellvertretender jene auf Basis des Dollars ist. Wie er anfügte, ergab sich gemäß dieser Einschätzung von ihm das Kapital für Deutschland auf 151 Mio. Dollar, und bis 1964 wären 177 Mio. Dollar für Zinsen ab dem 01 Januar 1942 hinzuzurechen, also insgesamt 328 Mio. Dollar. Auf der anderen Seite ist die Einschätzung des Professors Angelopoulos nicht richtig, weil er sich einer Methodologie bedient, die in Wirklichkeit die Gesamtschuld damit reduziert, dass die anfängliche Schuld irrig auf 151 Mio. Dollar veranschlagt wird, was im April 1964 dem Betrag von 15.100.000 Goldpfund oder im weiteren Sinn 2012 dem Betrag von 4.530.000.000 Euro entsprach. Mit der Friedenskonferenz von 1964 sind die Darlehen verzinst, womit sich das Anfangskapital der 100 Mrd. heute – mit einem niedrigen Zinssatz von 2,25% – auf 510.033.165.000 Euro beläuft.

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