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Nachrichten aus Griechenland

Erstellt von Dikefalos, 07.02.2012, 21:50 Uhr · 20.865 Antworten · 1.262.949 Aufrufe

  1. #3491
    Yunan
    04.12.2012
    Anschlag in Athen Bombe explodiert vor Büro rechtsradikaler Partei

    REUTERS
    Mitglied der Partei Goldene Morgenröte: Rechtsextreme liegen bei mittlerweile 14 Prozent



    Auf eine Geschäftsstelle der rechtsradikalen griechischen Partei Goldene Morgenröte ist ein Attentat verübt worden. In einem Athener Vorort ging ein Sprengsatz hoch, dabei entstand großer Sachschaden. Hinter dem Anschlag werden linke Autonome vermutet.


    Athen - Die rechtsextreme Partei Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) hetzt gegen Ausländer, sie will alle Migranten aus Griechenland ausweisen. Jetzt ist eines ihrer Büros Ziel eines Anschlags geworden. Vor dem Büro der Rechtsextremen im Athener Vorort Aspropyrgos explodierte am Dienstagmorgen eine selbstgebaute Bombe.

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    Dabei wurden die Geschäftsstelle und ein Geschäft im selben Gebäude beschädigt, sagte ein Polizeioffizier. Verletzt worden sei aber niemand. Die Behörden vermuten, dass linke Autonome hinter dem Anschlag stecken. Zum Zeitpunkt des Attentats am frühen Morgen waren die Büros geschlossen. In den vergangenen Monaten lieferten sich rechts- und linksradikale Kräfte in Griechenland immer wieder Auseinandersetzungen. Das Misstrauen gegen die griechische Führung wächst: Nur noch jeder dritte Grieche unterstützt seine Regierung. Schuld ist die rigide Sparpolitik. Die Unzufriedenheit nutzen die links- und rechtsextremen Parteien aus: Sie sind im Aufwind, wie aktuelle Umfragen belegen.
    Die Goldene Morgenröte hatte bei der Parlamentswahl im Juni 6,9 Prozent bekommen und ist mit 18 Abgeordneten im griechischen Parlament vertreten. In aktuellen Erhebungen liegen die Rechtsradikalen mittlerweile in der Gunst der Wähler bei 14 Prozent. Wegen ihres ultranationalistischen Charakters fordern Beobachter und Politiker ein Verbot der Partei.

    heb/dpa/dapd/Reuters

    Wunderbar!

  2. #3492
    Avatar von Macedonian

    Registriert seit
    24.05.2005
    Beiträge
    5.733
    Zitat Zitat von Greekleon Beitrag anzeigen
    Der Grenzzaun ist fertig.Am 15 dezember wird die offiziele übergabe an den griechischen staat sein.

    Επιτέλους, να απαλλαγούμε από τους "λάθρο"...
    12/02/2012 - 09:26
    11

    Μέχρι τις 15 Δεκεμβρίου αναμένεται να παραδοθεί ο φράχτης στα χερσαία ελληνοτουρκικά σύνορα στον 'Εβρο, σύμφωνα με στελέχη του υπουργείου Δημόσιας Τάξης. Ο φράχτης έχει ολοκληρωθεί περίπου κατά 95% και απομένουν οι τελευταίες λεπτομέρειες για την επίσημη παρουσίασή του.
    Σύμφωνα με τις τοπικές αρχές, ακόμα και η είδηση για τη δημιουργία του φράχτη συνέβαλε στη μείωση της μεταναστευτικής ροής από το συγκεκριμένο σημείο. Παράλληλα, η μεγάλη αστυνομική επιχείρηση που ξεκίνησε στον Εβρο από τον περασμένο Αύγουστο έχει συμβάλει καταλυτικά ώστε ελάχιστοι να είναι πλέον οι παράνομοι μετανάστες που μπαίνουν από τον Εβρο. Όσοι μετανάστες περνούν τελικά τα σύνορα συλλαμβάνονται και κρατούνται στους λιγοστούς χώρους κράτησης που είναι διαθέσιμοι σήμερα στην περιοχή.
    «Είμαστε εντυπωσιασμένοι από την επιχείρηση και τα αποτελέσματά της. Δεν υπάρχουν πλέον εικόνες εξαθλιωμένων μεταναστών να περιμένουν στον σταθμό των τρένων της Αλεξανδρούπολης ή άτομα που έρχονται με τα πόδια από την Ορεστιάδα. Φυσικά, έχουμε πρόβλημα με το γεγονός ότι έχουν κλείσει οι αστυνομικές σχολές της Κομοτηνής και της Ξάνθης (σ.σ. φιλοξενούν προσωρινά παράνομους μετανάστες), ωστόσο δεν μπορούμε παρά να τονίσουμε την επιτυχία της επιχείρησης», δηλώνει στην «Καθημερινή» ο περιφερειάρχης Ανατολικής Μακεδονίας και Θράκης Αρης Γιαννακίδης. "Οι αριθμοί των μεταναστών που παραβιάζουν τα σύνορα έχουν ελαχιστοποιηθεί, αγγίζοντας το μηδέν", τονίζει ο περιφερειάρχης.
    Η αστυνομική δύναμη που έχει επιφορτισθεί με τη φύλαξη των συνόρων και έχει αναπτυχθεί στην περιοχή του Εβρου από τις 2 Αυγούστου αναμένεται να μειωθεί από αύριο. Σύμφωνα με πληροφορίες, από τους περίπου 1.900 που έχουν μεταφερθεί εκεί, αναμένεται να μείνουν περίπου οι μισοί.
    Sehr gute Nachricht. Griechenland kann mit 300+ illegalen Einwanderern täglich, also mehr als 100 000 illegale jährlich, nicht mehr als Mülltonne für die europäische Union herhalten. Die griechischen Gastarbeiter, die vor 50 Jahren nach Deutschland gekommen sind um zu arbeiten, sind legal mit Papieren ins Land gereist und wurden vorher erst ärztlich untersucht ob sie''geeignet'' sind. Vielleicht sollten sich die afrikanischen und asiatischen Illegalen ein Beispiel daran nehmen.
    Und natürlich kann es auch nicht sein, dass es ein Afrikaner aus Marokko vorzieht erst nach Istanbul zu fliegen um anschließend nach Griechenland oder über Griechenland weiter in die EU zu reisen. Der demographische Krieg gegen Griechenland muss gestoppt werden. Wir Griechen haben - wie mittlerweile allgemein bekannt - genug eigene Probleme.
    Die griechischen Verräter und die ''stolzen muslimischen Türken'', welche die illegalen afrikanischen und asiatischen Einwanderer ausbeuten, können auch gleich mit abgeschoben werden. Teilweise kassieren griechische Verräter, welche die Illegalen in alten Bruchbuden unterbringen bis zu 3000 € Miete pro Monat. Und dort teilen sich oft 20-30 Illegale 2-3 Zimmer oder nur eine Toilette.
    Multikulti? Frieden? Völkerverständigung? Ja, gerne, aber nicht um jeden Preis.







    Macedonian

  3. #3493
    Yunan
    Das Flüchtlinge nach Griechenland kommen, ist nicht das Problem. Immerhin wurden sie durch die verbrecherischen Krieg des Westens aus ihrer Heimat vertrieben. Ich finde, sie haben ein Recht sich auf den Weg in die EU zu machen.
    Das Problem ist, dass die EU Griechenland zum Sammelbecken der Flüchtlinge gemacht hat um sie nicht in die Kernländer der EU aufnehmen zu müssen. Wenn Flüchtlinge es doch bis nach Deutschland, Frankreich oder weiter in den Norden schaffen, werden sie bei Festnahme wieder nach Griechenland abgeschoben. Das bedeutet, dass Griechenland als Schutzwall herhalten muss um die berechtigten Forderungen der Flüchtenden nach Wohlstand und einem besseren Leben von diesem Recht abzuhalten. Kapitalismus als Einbahnstraße - das ist das Verständnis des Westen von ihrem Wirtschaftssystem. Kapitalismus ja - aber nur solange er ihnen nützt.

    Nicht die Flüchtlinge sind unsere Gegner sondern die EU. Völkerverständigung um jeden Preis auf griechische Art und Weise, wie wir sie schon mehr als 3.000 Jahren betreiben. Wir würden einen tatsächlichen Beitrag zur Völkerverständigung leisten, wenn wir uns gegen die Kriegspolitik der EU und der USA stellen würden und konsequenterweise aus allen Bündnissen austreten würden. Das würde tatsächlich etwas bewegen und nicht ein Zaun. Diese Politik würde Griechenland als Erbe großartiger Geschichte und guter Beziehungen auch das Ansehen verschaffen, dass es verdient und nicht als das fünfte Rad am Wagen der EU betrachtet und behandelt zu werden.

  4. #3494
    Avatar von Macedonian

    Registriert seit
    24.05.2005
    Beiträge
    5.733
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Das Flüchtlinge nach Griechenland kommen, ist nicht das Problem. Immerhin wurden sie durch die verbrecherischen Krieg des Westens aus ihrer Heimat vertrieben. Ich finde, sie haben ein Recht sich auf den Weg in die EU zu machen.
    Das Problem ist, dass die EU Griechenland zum Sammelbecken der Flüchtlinge gemacht hat um sie nicht in die Kernländer der EU aufnehmen zu müssen. Wenn Flüchtlinge es doch bis nach Deutschland, Frankreich oder weiter in den Norden schaffen, werden sie bei Festnahme wieder nach Griechenland abgeschoben. Das bedeutet, dass Griechenland als Schutzwall herhalten muss um die berechtigten Forderungen der Flüchtenden nach Wohlstand und einem besseren Leben von diesem Recht abzuhalten. Kapitalismus als Einbahnstraße - das ist das Verständnis des Westen von ihrem Wirtschaftssystem. Kapitalismus ja - aber nur solange er ihnen nützt.

    Nicht die Flüchtlinge sind unsere Gegner sondern die EU. Völkerverständigung um jeden Preis auf griechische Art und Weise, wie wir sie schon mehr als 3.000 Jahren betreiben. Wir würden einen tatsächlichen Beitrag zur Völkerverständigung leisten, wenn wir uns gegen die Kriegspolitik der EU und der USA stellen würden und konsequenterweise aus allen Bündnissen austreten würden. Das würde tatsächlich etwas bewegen und nicht ein Zaun. Diese Politik würde Griechenland als Erbe großartiger Geschichte und guter Beziehungen auch das Ansehen verschaffen, dass es verdient und nicht als das fünfte Rad am Wagen der EU betrachtet und behandelt zu werden.
    Meiner Meinung nach sind 100 000 illegale Einwanderer jährlich bei einem kleinen Land mit nur ~10 000 000 Einwohnern klar und deutlich ein Problem.
    Nicht alle Illegale sind auch echte Kriegsflüchtlinge oder Opfer von Diskriminierung. Viele sind Fakes, die sich als Opfer verkaufen und das auf Kosten von Menschen, die wirklich Opfer von Krieg, Vertreibung und Diskriminierung sind. Natürlich sind sowohl die einen als auch die anderen Menschen, die ausgebeutet werden.
    Ich sehe nicht ein, dass ein kleines Land wie Griechenland zur Mülltonne Europas gemacht wird.
    Diese Völkerverständigung die du meinst ist etwas ganz anderes als diese aufgezwungene, aggressive, menschenverachtende Pseudo-Völkerverständigung. Du bist viel zu naiv und gutgläubig.
    Nach dem Motto ''Wenn mich jemand angreift, verteidige ich mich nicht, da ich zivilisiert bin und Gewalt auch im Notfall ablehne''.
    Das mag ja zivilisiert sein, aber manchmal ist zu viel ''Zivilisation'' auch ungesund für eine selbst. Und genau an diesem Punkt hört der Spaß bei mir auf.









    Macedonian

  5. #3495
    Yunan
    Das sind Vorwürfe, dich sich wohl schwer belegen lassen. Sieh dir die Flüchtlinge doch einmal an. Pakistaner aus dem Grenzgebiet zu Afghanistan, Afghanen, Somalier, Libyer, Schwarzafrikaner aus Bürgerkriegsländern... Du machst es dir sehr einfach wenn du das alles auf ein paar "Fakes" zu reduzierst.

    Ich würde die Flüchtlinge vorallem nicht als Müll bezeichnen, denn das ist gegen die Würde der Menschen. Hätte Griechenland nicht das Problem, Grenzland der EU zu sein, würdest du dich vermutlich nicht für diese Leute interessieren. Aber sich dann aufzuregen nur weil man betroffen ist, und dann auch nicht zu versuchen, die Schicksale der Flüchtlinge als das Wahrzunehmen, was es ist, nämlich als Überlebenskampf, das ist kleingeistig und engstirnig. Du siehst die Dinge nicht im Kontext und reduzierst deine Wahrnehmung auf das typisch rassistische und einseitige Niveau eines Europäers.
    Das ganze hat nichts mit Zivilisation oder sonst was zu tun. Der Zivilisationsbegriff ist eine Illusion und Erfindung der Rasseforschung um sich von fremden Dinge profilaktisch abzugrenzen. Es kann zu viel des Zivilisationsbegriffs und Bürgertums geben. Aber zu viel an Verständnis, Wissen und Achtung der Menschenwürde kann es nicht geben, egal was passiert.

    Versuch dich von diesen typisch europäischen Denkstrukturen zu lösen. Das hat nichts mit griechischer Denkweise im Kontext unserer Geschichte und der Würde unserer Vorfahren zu tun.

  6. #3496
    Avatar von Macedonian

    Registriert seit
    24.05.2005
    Beiträge
    5.733
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Das sind Vorwürfe, dich sich wohl schwer belegen lassen. Sieh dir die Flüchtlinge doch einmal an. Pakistaner aus dem Grenzgebiet zu Afghanistan, Afghanen, Somalier, Libyer, Schwarzafrikaner aus Bürgerkriegsländern... Du machst es dir sehr einfach wenn du das alles auf ein paar "Fakes" zu reduzierst.

    Ich würde die Flüchtlinge vorallem nicht als Müll bezeichnen, denn das ist gegen die Würde der Menschen. Hätte Griechenland nicht das Problem, Grenzland der EU zu sein, würdest du dich vermutlich nicht für diese Leute interessieren. Aber sich dann aufzuregen nur weil man betroffen ist, und dann auch nicht zu versuchen, die Schicksale der Flüchtlinge als das Wahrzunehmen, was es ist, nämlich als Überlebenskampf, das ist kleingeistig und engstirnig. Du siehst die Dinge nicht im Kontext und reduzierst deine Wahrnehmung auf das typisch rassistische und einseitige Niveau eines Europäers.
    Das ganze hat nichts mit Zivilisation oder sonst was zu tun. Der Zivilisationsbegriff ist eine Illusion und Erfindung der Rasseforschung um sich von fremden Dinge profilaktisch abzugrenzen. Es kann zu viel des Zivilisationsbegriffs und Bürgertums geben. Aber zu viel an Verständnis, Wissen und Achtung der Menschenwürde kann es nicht geben, egal was passiert.

    Versuch dich von diesen typisch europäischen Denkstrukturen zu lösen. Das hat nichts mit griechischer Denkweise im Kontext unserer Geschichte und der Würde unserer Vorfahren zu tun.
    Wenn dieser Schutzzaun versagt, was ich nicht hoffe, werden wir sehen, wer ''rassistisch'', engstirnig und kleingeistig ist und wer Realist und weitsichtig ist. Aber wie gesagt, ich hoffe nicht das es dazu kommen wird.
    Wenn die EU Gesetze verabschiedet die besagen dass ein Illegaler in dem Land bleiben muss wo er zu erst hingewandert ist und registriert wurde, dann ist doch eh klar das nur Griechenland in Frage kommt. Eventuell noch Spanien oder Italien.
    Die Menschen sind kein Müll sondern Opfer, die ausgebeutet werden.
    Die Mülltonne der EU und der amerikanischen Kriege ist aber Griechenland. Soll doch DE, FR, USA und GB diese Menschen aufnehmen und nicht Länder, die nichts für die Kriege anderer und die damit verbundenen Flüchtlingsströme können.

    Einfache Frage: Wenn ein Mensch nichts zu essen hat und man erklärt sich bereit ihm eine Zeit lang zu helfen mit Nahrung, Taschengeld, Unterkunft und moralische Unterstützung und nach einer Weile kann man diesen Hilfsbedürftigen Menschen nicht mehr helfen oder nicht mehr in diesem Ausmaß helfen aus finanziellen und anderen Gründen und man stellt die Hilfe ein oder reduziert diese, ist man dann ein ''Rassist'' oder was?

    Stell dir mal vor mein Freund von diesen Menschen gibt es in Griechenland mittlerweile Hunderttausende.





    Macedonian

  7. #3497
    Avatar von Achillis TH

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    29.12.2011
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    10.448
    Macedonian du Spricht mir aus der Seele allles was du gesagt hast ist war und vorallem mit dem Thema andere machen den Mist (USA,Deutschland,Frankreich,England) und andere mussen es ausbaden (Griechenland,Spanien und Italien)

    - - - Aktualisiert - - -

    Macedonian du Spricht mir aus der Seele allles was du gesagt hast ist war und vorallem mit dem Thema andere machen den Mist (USA,Deutschland,Frankreich,England) und andere mussen es ausbaden (Griechenland,Spanien und Italien)

  8. #3498

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    Außer der moralischen Frage (Hilfe für Leute die im Not sind), glaube ich auch von der praktischen Seite dass solche Zäune nicht viel helfen. Langfristig wird das wahrscheinlich nicht viel bringen, weil die Zuwanderer andere Wegen finden werden. Wenn es wirklich viele Leute in Not gibt, wird sowas sie nicht abhalten.

    Natürlich ist aber richtig, dass Griechenland nicht den Hauptschuld für die Leute die auswandern hat, und dass die Aufnahmekapazität Griechenlands begrenzt ist, gerade heute. Die wichtige Frage meiner Meinung nach ist also, wie man diese Flüchtlingströme in nordwestlicher Richtung umleiten kann.

  9. #3499
    Yunan
    Zitat Zitat von Macedonian Beitrag anzeigen
    Wenn dieser Schutzzaun versagt, was ich nicht hoffe, werden wir sehen, wer ''rassistisch'', engstirnig und kleingeistig ist und wer Realist und weitsichtig ist. Aber wie gesagt, ich hoffe nicht das es dazu kommen wird.
    Wenn die EU Gesetze verabschiedet die besagen dass ein Illegaler in dem Land bleiben muss wo er zu erst hingewandert ist und registriert wurde, dann ist doch eh klar das nur Griechenland in Frage kommt. Eventuell noch Spanien oder Italien.
    Die Menschen sind kein Müll sondern Opfer, die ausgebeutet werden.
    Die Mülltonne der EU und der amerikanischen Kriege ist aber Griechenland. Soll doch DE, FR, USA und GB diese Menschen aufnehmen und nicht Länder, die nichts für die Kriege anderer und die damit verbundenen Flüchtlingsströme können.

    Einfache Frage: Wenn ein Mensch nichts zu essen hat und man erklärt sich bereit ihm eine Zeit lang zu helfen mit Nahrung, Taschengeld, Unterkunft und moralische Unterstützung und nach einer Weile kann man diesen Hilfsbedürftigen Menschen nicht mehr helfen oder nicht mehr in diesem Ausmaß helfen aus finanziellen und anderen Gründen und man stellt die Hilfe ein oder reduziert diese, ist man dann ein ''Rassist'' oder was?

    Stell dir mal vor mein Freund von diesen Menschen gibt es in Griechenland mittlerweile Hunderttausende.

    Macedonian
    Dieser Schutzzaun wird versagen. Wenn Länder Mauern und Zäune bauen müssen, dann ist das Ausdruck von großer geistiger Hilflosigkeit. Wenn Griechenland könnte, sollte es so viele Leute wie möglich aufnehmen und versuchen, ihnen ein halbwegs würdiges Leben zu bieten. Wie schon gesagt, das sollte für einen Griechen ein Selbstverständnis sein.
    De facto ist Griechenland überfüllt und ich habe nie etwas anderes behauptet, nur die Herangehensweise an das Problem ist für mich vollkommen falsch und so ungriechisch, dass für mich klar ist, wer für diese Politik zuständig ist: Unsere im Westen ausgebildete Elite in ihrem Versuch, die Menschen gegeneinander auszuspielen und Gräben zu schaffen, die an dem Selbstverständnis der Griechen sägen.

    Dieses Problem hätten wir nicht, wäre Griechenland nicht die Abladestation der EU und als mehr wird man Griechenland auch wohl nie schätzen, so wie es eben schon immer war. Die Europäer haben nie aufgehört, uns zu bekämpfen. Heute kämpfen sie eben mit anderen Waffen - der ökonomischen Verelendung und einer Gesetzgebung, die Griechenland zum dahinsiechen verdammt.

    Wer das erkannt hat, erkennt auch die Sinnlosigkeit und die Benutzung unserer Geschichte für ihre eigene Identitätslosigkeit. Mit dem Griechenland der "Moderne" will niemand etwas zu tun haben.

  10. #3500
    Avatar von ελβυσ

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