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Nachrichten aus Griechenland

Erstellt von Dikefalos, 07.02.2012, 21:50 Uhr · 20.669 Antworten · 1.257.960 Aufrufe

  1. #3791

    Registriert seit
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    3.316
    Εκοψαν για καυσόξυλα και την ελιά του Πλάτωνα!

    Από τους λαθροϋλοτόμους δεν γλίτωσε τελικά ούτε η ρίζα της ελιάς του Πλάτωνα: στη θέση της, τις τελευταίες ημέρες, έχει απομείνει το ανασκαμμένο έδαφος (φωτογραφία επάνω). Την ώρα που η Πίνδος λεηλατείται από την αλβανική μαφία του ξύλου - τα τελευταία χρόνια έχουν αποψιλωθεί στον Γράμμο τουλάχιστον 3.000 στρέμματα δάσους -, στο κέντρο της Αθήνας κάποιοι ξερίζωσαν χθες την ελιά του Πλάτωνα για να την κάνουν... καυσόξυλα.

    Κάτω από αυτό το δέντρο στην Ιερά Οδό, κοντά στο Γεωπονικό Πανεπιστήμιο, θρυλείται πως ο μεγάλος έλληνας φιλόσοφος δίδασκε τους μαθητές του τον 5ο αιώνα π.Χ.

    Η γηραιά αυτή ελιά βρισκόταν στο συγκεκριμένο σημείο μέχρι και το 1978. Τότε, ένα λεωφορείο είχε πέσει πάνω της και έσπασε τον κορμό της. Ο κορμός μεταφέρθηκε στο Γεωπονικό Πανεπιστήμιο, όπου ακόμη και σήμερα βρίσκεται σε ειδική προθήκη.

    Ωστόσο, στη θέση παρέμενε μέχρι και προχθές η τεραστίων διαστάσεων ρίζα της ελιάς, η οποία υπολογίζεται ότι ζύγιζε 500-700 κιλά και αποτελούσε το 20% του δέντρου. Μάλιστα, κάτοικοι έβλεπαν τα βλαστάρια που είχαν πεταχθεί και την προσπάθεια του δένδρου να ξαναγεννηθεί.

    Οπως εκτιμούν οι περίοικοι, κάποιοι εντόπισαν την πολύ μεγάλη ρίζα κατά τη διάρκεια ενός καθιερωμένου παζαριού που πραγματοποιείται στην περιοχή. Επέστρεψαν λοιπόν, την ξερίζωσαν και την πήραν ώρα που κανείς δεν θα τους έβλεπε. Δεν αποκλείουν, πάντως, την πιθανότητα αυτοί που πήραν τη ρίζα να είναι Ρομά, καθώς συχνάζουν στο συγκεκριμένο παζάρι.


    Εκοψαν για καυσόξυλα και την ελιά του Πλάτωνα! - Ελλάδα

  2. #3792

    Registriert seit
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    2.379
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Natürlich, aber dafür gibt es denke ich eine ausreichende Basis. Das einzige was fehlt ist eben diese Minderheit mit tatsächlich guten Ideen.

    Was die Umfragen zum Euro und der EU angeht, haben sich die Meinungen deutlich gegen die EU gewendet(und du weißt ja selbst, dass wir generell immer sehr kritisch ggü. der EU waren bis es den Leuten einfach zu gut durch dieses System ging). Außerdem ist die Propaganda durch Politik und Medien unglaublich groß was das Thema EU angeht und nur aus diesem Grund sehen viele Griechen keine Alternativen. Wenn jeden Tag Horrorszenarios heraufbeschwört werden über die Folgen eines Austritts, bekommen die Leute es natürlich mit der Angst zu tun. Die Leute sollten sich aber fragen, wieso die Politik sie in ein Auto namens EU mit defekten Bremsen geschickt haben und Griechenland auf Gedeih und Verderb in der EU haben wollten.
    Ich bin überzeugt davon, dass ein EU-Austritt für mindestens zwei bis drei Jahre extrem harte Zeiten für Griechenland mit sich bringen würde, vermutlich noch längere Zeit. Aber ich denke, dass das die Radikalkur ist, die Griechenland braucht und nicht irgendwelche schleichenden Einschnitte die das Land Schritt für Schritt näher an den Abgrund bringen würden. Die Bevölkerung wird damit umgehen können wenn die Politik sich glaubwürdig verhält und mit dem Volk leidet anstatt sich Vorteile durch ihre politische Stellung zu verschaffen.
    Ich gehe an diesem Punkt eben so weit zu sagen, dass ich nicht nur gegen den Euro bin(aus rein symbolischen Gründen) sondern gegen das gesamte Konstrukt, auf das die EU ausgebaut ist. Die Europäer haben für sich ein gutes System geschaffen dass auch den Forderungen nach Frieden innerhalb Europas und die wirtschaftliche Stabilität gewährleisten kann. Es ist aber ein System, dass nur für Länder mit gleichen Wertvorstellungen und Mentalitäten funktioniert, weil es in seinen Ansprüchen an Länder anderer Kulturkreise totalitär und autoritär ist, vielleicht ohne sich dessen bewusst zu sein oder ohne diese Seite der Medaille betrachten zu wollen. Griechenland gehört definitiv nicht zum Kultur- und Wertekreis Europas und alleine die dreiste Einflussnahme der Politik und die Manipulation der Griechen mit Aussagen zu der Zukunft Griechenlands in Europa, sind für mich Verrat an unserer Geschichte, Sprache, Kultur und Religion und erfordern Widerstand.

    Zu Tsipras: Die Europäische Linke ist eine nicht ernstzunehmende Kraft ohne Ideen und Charisma. In der deutschen Politik sind die einzig glaubwürdigen Charaktere Gysi und Wagenknecht, der Rest ist Alt-'68-Establishment mit einer Vorstellung von der Welt als Sandkasten für Freigeister. Das hat für mich nichts mehr mit Volkspolitik zu tun sondern ist die Übertheoretisierung der praktischen Politik. Der Europäischen Linken fehlt aber nicht nur jede Art von Pragmatismus sondern sie ist in ihrem Wesen und Anspruch auf alleinige Richtigkeit nicht weniger imperial gegenüber vom europäischen Kommunismus abweichenden Theorien und Umsetzungen in die Praxis als die (kultur-)kolonisatorische Besetzung fremder Länder durch die konservativen Kräfte Europas. Auch aus diesem Grund, lehne ich jede Zusammenarbeit mit den Linken Europas ab, zumindest solange sie an ihren Dogmen festhalten und nicht respektieren, dass sich Griechenland vorbehält, einen abweichenden Weg zu beschreiten.
    Griechenland muss seine eigenen Konzepte entwickeln und auf bewehrte Mechanismen zurückgreifen können ohne dabei von fremden Kräften, ob Links oder Rechts, beeinflusst zu werden. Nur so kann man in seiner Weltansicht gefestigt sein und somit auch ideologisch unabhängig. Ich stimme dir auch zu was die regionale Bindung Griechenlands angeht. Die Prioritäten der griechischen Politik sollten auf den Balkan, Russland und dem Nahen Osten liegen.

    Ich glaube, dass die Militärausgaben definitiv gekürzt werden und die Überschüsse in die Bildung fließen sollten. Wenn Griechenland gemeinsam mit den genannten Ländern starke Bündnisse eingeht oder sogar eine Union in Angriff nimmt bzw. initiieren kann, wird über kurz oder lang sowieso alles auf eine gemeinsame Verteidigungspolitik hinauslaufen. Klar, dass ist sehr stark vereinfacht und in die Zukunft geblickt, aber ich glaube, dass eine Union nur Sinn hat, wenn sie sich im Bezug auf das Militär so organisiert. Es ist vollkommen sinnlos, ein Heer von 180.000 Mann aufrecht zu erhalten. Natürlich gefällt das den Europäern und den Amerikanern, aber das kann uns ja relativ egal sein. Trotzdem muss die allgemeine Wehrpflicht aufrecht erhalten und von jedem wehrfähigen Mann durchlaufen werden.
    Was die Kirche betrifft, denke ich, dass sie weiterhin in der Innen- wie Außenpolitik nicht eingreifen darf. Ich bin aber der Meinung, dass man sie wieder stärker in die Bildungs- und Kulturpolitik einbinden sollte, denn dort wird sie seit 30 Jahren gezielt herausgedrängt und gleichzeitig in Skandale verwickelt. Das geschieht nicht ohne Grund, denn eine Bevölkerung mit einer starken Moral(durch die orthodoxe Ethik) ist weder leicht manipulierbar noch so anfällig für Niedertracht und Heimtücke wie eine humanistische oder gottlose Gesellschaft. Die Zusammenhänge sind ganz klar. So denke ich, dass sich auch ein gewisser Konsens über Recht und Gerechtigkeit herausbilden wird, der dem Konsens der Vergangenheit nahe kommt oder ihm ganz gleicht. Und so wird es auch zu einer Politik kommen, die sich moralisch korrekt verhalten muss wenn sie sich nicht gefährden will durch unmoralisches Handeln.
    Also, im Ganzen und Großen sind wir ähnlicher Meinung, glaube ich. Ich denke auch, langfristig wäre es besser für GR, die Eurozone zu verlassen, und in diesem Fall wird ein EU-Austritt sowieso früher oder später nötig, damit man genüg Spielraum hat.

    Bei den europäischen Linken bin ich etwas optimistischer als du. Ich denke, das was du sagst vielleicht zu einem Teil von ihnen passt, die Mehrzahl davon aber sind doch Leute, mit denen man diskutieren kann, Gysi und Wagenknecht sehe ich nicht als Ausnahme. Ähnliches kann man auch z.B. in Frankreich, Spanien, vielleicht auch Skandinavien finden. Auch wenn GR aus der EU austreten wird, wird immer noch einige Allierten innerhalb Europas brauchen.

    Bei der Kirche, in Bildung und Kultur kann sie was anbieten, auch in vielen sozialen Bereichen. Nur, das sollte man unabhängig vom Staat machen, meiner Meinung nach. Eine Trennung wurde beiden helfen. Zur Armee, finde ich auch alles gut was du sagst, nur wenn es eine Wehrdienst gibt, sollte sie kurz bleiben, nicht 26 Monaten wie bei uns in Zypern.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Etwas Gutes haben die Obristen gemacht: den König außer Landes gejagt.
    Ja, stimmt. Das war aber auch das einzige Positive, was sie in 7 Jahren gemacht haben.

  3. #3793

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    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Ja, stimmt. Das war aber auch das einzige Positive, was sie in 7 Jahren gemacht haben.
    Aus meinen Inhalten geht nicht hervor, die Junta irgendwie unterstützt zu haben.
    Bisher habe ich es auch nicht getan.

  4. #3794

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    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Aus meinen Inhalten geht nicht hervor, die Junta irgendwie unterstützt zu haben.
    Bisher habe ich es auch nicht getan.
    Habe ich auch nicht behauptet. Mein Beitrag war nicht so gemeint, dass ich dir Junta-Sympathien vorwerfe, habe ich das einfach als Ergänzung geschrieben.

  5. #3795
    Avatar von Godzilla

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    Ερχεται το τραμ στον Πειραιά, φεύγει το monorail

    Pireas2Day.gr /

  6. #3796

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    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Also, im Ganzen und Großen sind wir ähnlicher Meinung, glaube ich. Ich denke auch, langfristig wäre es besser für GR, die Eurozone zu verlassen, und in diesem Fall wird ein EU-Austritt sowieso früher oder später nötig, damit man genüg Spielraum hat.

    Bei den europäischen Linken bin ich etwas optimistischer als du. Ich denke, das was du sagst vielleicht zu einem Teil von ihnen passt, die Mehrzahl davon aber sind doch Leute, mit denen man diskutieren kann, Gysi und Wagenknecht sehe ich nicht als Ausnahme. Ähnliches kann man auch z.B. in Frankreich, Spanien, vielleicht auch Skandinavien finden. Auch wenn GR aus der EU austreten wird, wird immer noch einige Allierten innerhalb Europas brauchen.

    Bei der Kirche, in Bildung und Kultur kann sie was anbieten, auch in vielen sozialen Bereichen. Nur, das sollte man unabhängig vom Staat machen, meiner Meinung nach. Eine Trennung wurde beiden helfen. Zur Armee, finde ich auch alles gut was du sagst, nur wenn es eine Wehrdienst gibt, sollte sie kurz bleiben, nicht 26 Monaten wie bei uns in Zypern.

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    Ja, stimmt. Das war aber auch das einzige Positive, was sie in 7 Jahren gemacht haben.
    Ob Ihr in Zypern 26 Monate zu Hause hockt, oder im Militär 26 Monate baden geht, ist doch völlig das gleiche

  7. #3797

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    Zitat Zitat von NickTheGreat Beitrag anzeigen
    Ob Ihr in Zypern 26 Monate zu Hause hockt, oder im Militär 26 Monate baden geht, ist doch völlig das gleiche
    Die Geschichte meiner Wehrdienst würde ich so zusammenfassen: 1 Jahr lang habe ich geputzt, und 1 Jahr lang habe ich mich gesessen und die Tagen gezählt . Und dabei noch etwa 4100 Stunden an der Wache verbracht

  8. #3798
    Avatar von Dikefalos

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    Wenn sie das parlament in die luft sprengen würden.......hätten sie höchstwahrscheinlich die mehrheit der bevölkerung hintersich.

    Griechenland: Bombe explodiert in Athener Einkaufszentrum

    In einem Einkaufszentrum in der griechischen Hauptstadt Athen ist ein Sprengsatz detoniert. Die Bombe richtete erhebliche Sachschäden an und verletzte zwei Menschen. Die Polizei vermutet autonome Gruppierungen hinter dem Anschlag.

    REUTERS
    Polizist vor Athener Einkaufszentrum "The Mall": Bombe von autonomer Gruppe?



    Athen - Es war Sonntagmorgen, 11 Uhr, als in dem Einkaufszentrum "The Mall" in der griechischen Hauptstadt ein Sprengsatz explodierte. Die Bombe war in einem Mülleimer versteckt, ganz in der Nähe einer Filiale der National Bank. Die Detonation verursachte der Polizei zufolge erheblichen Sachschaden in dem Einkaufszentrum, zwei Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes wurden leicht verletzt.


    Rund 50 Minuten vor der Explosion hatte ein anonymer Anrufer bei einer Zeitung und einer Online-Redaktion vor dem Anschlag gewarnt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hätte die Polizei die Warnungen zunächst nicht ernst genommen, dann seien aber rund 200 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Das Einkaufszentrum liegt in Marousi, einem Vorort im Norden Athens. Die meisten Geschäfte waren zum Zeitpunkt der Explosion geschlossen. Die Cafés, Restaurants und Kinos in den oberen Stockwerken waren allerdings geöffnet. Ein Mitarbeiter von "The Mall" sagte, es habe sich um eine starke Detonation gehandelt. Die Polizei durchsucht das Shoppingcenter nach weiteren Sprengsätzen.
    In den vergangenen Tagen hatten Unbekannte zahlreiche Brandanschläge verübt und auch auf das Büro des Ministerpräsidenten Antonis Samaras geschossen. Als Motiv geben die häufig autonomen Gruppierungen Wut über die Finanzkrise an. Die Polizei vermutet auch hinter dem jüngsten Anschlag Autonome, ein Bekennerschreiben gab es zunächst nicht.
    Viele Griechen sind wütend auf Banken, die ausländischen Kreditgeber und die politische Klasse im eigenen Land. Sie machen die Regierung dafür verantwortlich, Griechenland in den Konkurs geführt zu haben. Die Arbeitslosigkeit ist in der mittlerweile sechs Jahre dauernden Rezession auf ein Rekordhoch gestiegen, vor allem viele junge Griechen sehen kaum eine Perspektive.

  9. #3799
    Yunan
    Wollte es eben posten. "The Mall" gehört einem superreichen Griechen, der wie alle anderen seit Jahren und Jahrzehnten betrogen hat und enge Verbindungen mit der Regierung hat.

    - - - Aktualisiert - - -

    Ich finde es schon ganz lustig, wie die Medien hier versuchen, das ganze auf "Wutaktionen" irgendwelcher Spinner zu verharmlosen. "Kommt, eine Runde Mitleid für die Autonomen".

  10. #3800
    Avatar von -JD-

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