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Nachrichten aus Griechenland

Erstellt von Dikefalos, 07.02.2012, 21:50 Uhr · 20.865 Antworten · 1.262.949 Aufrufe

  1. #3821
    Yunan
    Richtig, aber eine Revolution hört nicht mit dem Tag des Regierungs- oder Regime-Wechsels auf sondern wird beständig fortgeführt. Wenn wir z.B. die angestrebten Zustände als Idealzustand betrachten, so wird es immer Fliehkräfte geben, die sich gegen diese Zustände richten, aus welchen Gründen auch immer. Wichtig ist aber, an den strukturell wichtigen Stellen Mechanismen zu entwickeln, die sozusagen eine völlige Loslösung von den Idealzuständen verhindern aber sonst genügend Spielraum geben, um den den Kurs zu korrigieren, Handlungsmöglichkeiten zu haben und damit auch dem Widerstand den Wind aus den Segeln zu nehmen dadurch dass man eben nicht totalitär in seinen Ansprüchen an die Umsetzung der Ideale ist. Du musst dir das bildlich vorstellen.

    Aus diesem Grund ist auch der Pragmatismus in der alltäglichen Politik unentbehrlich, weil er frei von Dogmen der existierenden politischen Ideologien ist. Linke wie rechte Ideen sind nur Ideen für Teile der Bevölkerung und nicht für alle und es ist der Regelfall, dass sich diese Ideen und deren Vertreter aus ihren ideologischen Prinzipien heraus gegenseitig blockieren und zwar auch an Stellen, in denen Handlungen einfach nötig sind, sie aber nicht durchgeführt werden obwohl sie sinnvoll wären.
    Ein pragmatischer Regierungsstil ist also das Bindeglied zwischen der Annäherung an die Idealvorstellungen und dem Angriff auf Gegner des Systems durch einfache Kurskorrekturen und Initiativen, die jeder interessengesteuerten Opposition den Wind durch Resultate aus den Segeln nehmen. Das ist ja das wunderbare an der Demokratie.

    Damit so eine Politik auch einen Generationswechsel überstehen könnte und so ein Modell für die lange Frist wird, ist die Bildung der Bevölkerung unverzichtbar. Nur so können weitere Ideen einfließen und eine gesamtgesellschaftliche Einbindung und Konsensbildung erfolgen.

  2. #3822
    Avatar von demokrit

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    2.307
    Diese Theorie mag in seinem Ansatz für den ersten Augenblick as eine befriedete Situation für alle erscheinen, in dem man sofort auf mögliche Risiken angemessen ragieren kann. Aber Sicherheitslücken gibt es immer, da Risiken nicht kalkulierbar sind-Selbst bei einem pragmatischen Regierungsstil könenn nicht alle zufrieden gestellt werden und genau diese kleine Minderheit, wird je nach Motivation und Antrieb nicht so schnell in einem Konsens befriedigt werden. Diese Unzufriedene wären dann anfälliger für persuasive Kommmunikation von außen.

  3. #3823
    Avatar von Sonne-2012

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    4.396
    Zitat Zitat von Archimedes Beitrag anzeigen
    Jeder Grieche hat betrogen, er ist superreich, weil er im Gegensatz zum Rest schlau ist. Begreif es, jeder Grieche ist korrupt. Ob jung oder alt, ob reich oder arm... Die linke Jugend wird Griechenland endgültig zerstören. Diese dreckigen Anarchisten können nichts weiter als Bomben legen, und Menschen verletzen.. Sollten sie mal ihre Zeit statt Bomben basteln, anfangen zivilisierte kluge Menschen zu sein und dem Land helfen und nicht schaden.

    Hoffentlich werden diese Anarchisten und Landesverräter festgenommen..
    Dann müsste man ca. 80% des griechischen Volkes als Landesverräter festnehmen, wie soll das gehen?

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von liberitas Beitrag anzeigen
    Blöd nur, wenn es keine wirkliche Alternative gibt.
    Das liegt in der Hand des Volkes bzw. der Wähler, können ja eine Partei gründen. Außerdem man muss nicht zur Wahl gehen bzw. nicht wählen es gibt ausweichmöglichkeiten, leerer Wahlzettel usw...

    - - - Aktualisiert - - -

    Vor einigen Tagen habe ich einen Vorsitzenden eines pontischen Vereines (Bitte um Verständnis das ich keine Namen hier reinschreiben kann) in Griechenland drei fragen gestellt:

    1) Ti kanei to elliniko kratos gai tin diethni anagnorisi tis
    genoktonias to pontion?

    2) Pio komma stin Ellada palevi gia ta themata (diethni anagnorisi tis
    genoktonias) ton pontion?

    3) Pos blepoune i Pontioi ton Eletherio Benizelo?


    Seine Antwort:

    Zu der Fragen:

    1) απαντώντας σ΄αυτά που ρωτάς, εκφράζοντας πάντα προσωπική γνώμη΄σου γνωρίζω ότι το Ελληνικό Κράτος΄δεν έκανε ακόμη τίποτε. Αναμένουμε.

    2) Κανένα κόμα δεν έκανε αυτό που θέλει ο Ποντιακός Ελληνισμός. Ευτυχώς υπάρχει ο Απόδημος Ποντιακός Ελληνισμός και ςτην Ελλάδα ο ΠΟΕ και οι Σύλλογοι.

    3) ΄Οσον αφορά για τον Βενιζέλο,κατά τη γνώμη μου, αναντίρρητα υπήρξε μεγάλος ηγέτης. ΄Εκανε κι αυτός μεγάλα λάθη στους χειρισμούς του Ποντιακού Ελληνισμού, την εποχή προ της Ανταλλαγής. Καταλαβαίνεις για πότε αναφέρομαι.

    To leo oti 80 me 90% i Ellines stin Ellada i prodotes i blakes einai, to gsero oti merikous den aresie auta pou leo.

    Oso afora ton Benizelo:

    1) den boithise tote tous Pontious, esteile stato stin Rosia gia na polemisiei tous Kommunistes anti na steilei Strato ston Ponto

    2) to 1934 o Benizelos proteine ton Kemal Atatürk pou esfagse tous Ellines gia to Braveio eirinis (iparxounn apodeigseis), Simera stin Ellada ton exoume gia megalo igeti anti gia prodoti.


    Η επιστολή του Ελευθερίου Βενιζέλου στην Σουηδική Ακαδημία με την οποία πρότεινε τον Κεμάλ Ατατούρκ για το βραβείο Νόμπελ Ειρήνης !
    http://www.istorikathemata.com/2010/...g-post_26.html

    - - - Aktualisiert - - -

    Dazu passt ein Lied von meinem Lieblingssänger:

    http://www.dailymotion.com/video/x8hg2u_notis-sfakianakis-patrida-mou_music?search_algo=2#.UPxeu7idIfV

    Einige Verräter sind am Ende des Videos zu sehen.

  4. #3824
    Yunan
    Zitat Zitat von demokrit Beitrag anzeigen
    Diese Theorie mag in seinem Ansatz für den ersten Augenblick as eine befriedete Situation für alle erscheinen, in dem man sofort auf mögliche Risiken angemessen ragieren kann. Aber Sicherheitslücken gibt es immer, da Risiken nicht kalkulierbar sind-Selbst bei einem pragmatischen Regierungsstil könenn nicht alle zufrieden gestellt werden und genau diese kleine Minderheit, wird je nach Motivation und Antrieb nicht so schnell in einem Konsens befriedigt werden. Diese Unzufriedene wären dann anfälliger für persuasive Kommmunikation von außen.
    Sicherheitslücken gibt es immer und überall und das wird auch immer so sein. Es wäre aber falsch eingesetzte Energie, jede noch so kleine Lücke des Systems finden und stopfen zu wollen. In Diktaturen versuchen die Herrschenden ständig, ihren eigenen Einfluss zu sichern durch ständige Suche nach Sicherheitslücken und der Liquidierung von politischen Gegnern.
    Entscheidend ist, wie stabil die Basis ist und etwas stabileres als ein von Grund auf demokratisches System gibt es nicht. Das jetzige System ist noch viel anfälliger für Verfahrensfehler, was man ja besonders deutlich durch die Krise sieht. Jede Art von demokratischem Mechanismus wird durch Regierungserlässe und Abstimmungen der Abgeordneten, die allesamt im selben Boot sitzen und keine Verbindung zum Volk haben, außer Kraft gesetzt. Beispiele ist das durch Merkel verhinderten Referendum im November 2011, die Einsetzung von Technokraten(die allesamt an den Bilanzbetrügereien der Regierung verwickelt waren um in die Eurozone zu kommen und außerdem ehemalige Mitarbeiter des IWF, der FED oder Goldman Sachs etc.), die Einschüchterung der Bevölkerung über die Medien und somit die Verfälschung der Wahlergebnisse. Das ist nur die Spitze des Eisbergs.

    Es können auch so selbstverständlich nicht alle zufriedengestellt werden, so etwas wird nie und in keinem System geschehen. Aber diese Führungsweise ist grundsätzlich unparteiisch und unberührt von politischen Ideologien und lässt die Resultate für sich sprechen, während bisher die Erfolge auf das Bestehen der jeweiligen ideologischen Dogmen zurückgeführt wird, was einfach nur ein Schauspiel ist.

    Wenn die Völker dieser Welt Revolutionen nur beginnen würden wenn sie eine Erfolgsgarantie hätten und auch nur wenn diese Erfolge zu 100% eintreten würden, hätte es nie Revolutionen gegeben. Was entscheidend ist, ist der Wille zum Wandel und für sein Recht, sein Land und seine Kultur zu kämpfen. Der Wille zum Erfolg ist das, was antreibt und was letztendlich daraus wird, liegt nur in den Händen der Kämpfenden.

    Wie gesagt, das ganze kann keine schnelle Nummer und plötzlich eine heile Welt geboren werden. So etwas würde sich über Jahre hinziehen und was die Konsensbildung angeht sogar über Jahrzehnte. Generationen müssen erst ausgebildet werden und über die Thematik in den Dialog treten bevor sie sich von ihrer Richtigkeit überzeugen und deren Inhalt verinnerlichen können. Das wichtigste aber ist, den Beginn zu machen mit dem Widerstand gegen das System wie es jetzt ist. Wenn das nicht geschieht, würden wir zwei oder viele anderen mit ähnlichen Ideen auch noch in 50 Jahren diskutieren und noch immer nicht fertig sein. Es muss Klarheit herrschen über grundsätzliche Dinge(wie z.B. die langfristig vollständige Demokratisierung) und nach ausreichend Überlegung muss die Theorie auch in die Praxis umgesetzt werden und das bedeutet: Uneingeschränkte Revolution.

    Die Unzufriedenen des neuen Systems werden sich nicht durch gute Worte besänftigen lassen sondern nur durch Taten zum Schweigen oder sogar zur Zustimmung gebracht. Anders funktioniert es nicht. Die Zweifler werden immer Zweifeln bis man ihnen vor Augen führt, dass sie falsch lagen.

  5. #3825

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    Zitat Zitat von liberitas Beitrag anzeigen
    Blöd nur, wenn es keine wirkliche Alternative gibt.
    Eine wirkliche Alternative gäbe es schon, die würde sich schon zeigen, wenn ...
    ... ja wenn die alten Seilschaften nicht regelmäßig dafür sorgen würden, daß der Nachwuchs des ehemaligen Weggefährten zu Pöstchen und später Posten komme.

    Hier erneut mein Post von oben:

    Eine kleine Übersicht (in chalkidisch-alphabetischer Reihenfolge):

    1. Karamanlis
    2. Mitsotakis
    3. Papandreou
    4. Simitis
    5. Venizelos

  6. #3826
    Avatar von demokrit

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    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Sicherheitslücken gibt es immer und überall und das wird auch immer so sein. Es wäre aber falsch eingesetzte Energie, jede noch so kleine Lücke des Systems finden und stopfen zu wollen. In Diktaturen versuchen die Herrschenden ständig, ihren eigenen Einfluss zu sichern durch ständige Suche nach Sicherheitslücken und der Liquidierung von politischen Gegnern.
    Entscheidend ist, wie stabil die Basis ist und etwas stabileres als ein von Grund auf demokratisches System gibt es nicht. Das jetzige System ist noch viel anfälliger für Verfahrensfehler, was man ja besonders deutlich durch die Krise sieht. Jede Art von demokratischem Mechanismus wird durch Regierungserlässe und Abstimmungen der Abgeordneten, die allesamt im selben Boot sitzen und keine Verbindung zum Volk haben, außer Kraft gesetzt. Beispiele ist das durch Merkel verhinderten Referendum im November 2011, die Einsetzung von Technokraten(die allesamt an den Bilanzbetrügereien der Regierung verwickelt waren um in die Eurozone zu kommen und außerdem ehemalige Mitarbeiter des IWF, der FED oder Goldman Sachs etc.), die Einschüchterung der Bevölkerung über die Medien und somit die Verfälschung der Wahlergebnisse. Das ist nur die Spitze des Eisbergs.

    Es können auch so selbstverständlich nicht alle zufriedengestellt werden, so etwas wird nie und in keinem System geschehen. Aber diese Führungsweise ist grundsätzlich unparteiisch und unberührt von politischen Ideologien und lässt die Resultate für sich sprechen, während bisher die Erfolge auf das Bestehen der jeweiligen ideologischen Dogmen zurückgeführt wird, was einfach nur ein Schauspiel ist.

    Wenn die Völker dieser Welt Revolutionen nur beginnen würden wenn sie eine Erfolgsgarantie hätten und auch nur wenn diese Erfolge zu 100% eintreten würden, hätte es nie Revolutionen gegeben. Was entscheidend ist, ist der Wille zum Wandel und für sein Recht, sein Land und seine Kultur zu kämpfen. Der Wille zum Erfolg ist das, was antreibt und was letztendlich daraus wird, liegt nur in den Händen der Kämpfenden.

    Wie gesagt, das ganze kann keine schnelle Nummer und plötzlich eine heile Welt geboren werden. So etwas würde sich über Jahre hinziehen und was die Konsensbildung angeht sogar über Jahrzehnte. Generationen müssen erst ausgebildet werden und über die Thematik in den Dialog treten bevor sie sich von ihrer Richtigkeit überzeugen und deren Inhalt verinnerlichen können. Das wichtigste aber ist, den Beginn zu machen mit dem Widerstand gegen das System wie es jetzt ist. Wenn das nicht geschieht, würden wir zwei oder viele anderen mit ähnlichen Ideen auch noch in 50 Jahren diskutieren und noch immer nicht fertig sein. Es muss Klarheit herrschen über grundsätzliche Dinge(wie z.B. die langfristig vollständige Demokratisierung) und nach ausreichend Überlegung muss die Theorie auch in die Praxis umgesetzt werden und das bedeutet: Uneingeschränkte Revolution.

    Die Unzufriedenen des neuen Systems werden sich nicht durch gute Worte besänftigen lassen sondern nur durch Taten zum Schweigen oder sogar zur Zustimmung gebracht. Anders funktioniert es nicht. Die Zweifler werden immer Zweifeln bis man ihnen vor Augen führt, dass sie falsch lagen.
    Die Politiker und ihre Verstrickungen sind mir durchaus bewusst. Auch das Papandreou die Abstimmung wieder zurückgenommen hat, spricht im Grunde für sich selbst. Es müssen sowohl das politischen System wie auch das Kollektiv immunisiert werden gegenüber der persuasive Kommunikation von außen. Dann kann man insofern von einer stabilen Basis sprechen.
    Ich weis nicht wie der Gemütszustand der Jugendlich grad in Gr. aussieht. Resigniert, Auswanderung,?? Weil, ausser Demonstrationen sieht man nicht all zu viel- Ich finde Demonstrationen gut, aber grundsätzlich sehe ich darin kein effektives Instrument zur Erreichung von Zielen. Es würde mehr was bringen, wenn man wie gesagt, sich auf grundsätzliche Dinge einigt und diese versucht umszusetzen in dem man sich den Mittel das eine Demokratie anbietet auch voll auszuschöpfen. Die gleiche Leute sitzen ja immer noch im Parlament (Pasok-ND-???(wieder ND oder Syriza). Selbst die anderen Parteien bieten keinen grundelgenden Wandel an.
    Selbst bei einem Wandel sollten alle Politiker, die in diesen kollektiven Netzwerken agiert haben und sich bereichert haben, restlos bestraft werden. Das was gerade in den Medien inszenieren wird, ist mehr als lachhaft.

  7. #3827
    Yunan
    Zitat Zitat von demokrit Beitrag anzeigen
    Die Politiker und ihre Verstrickungen sind mir durchaus bewusst. Auch das Papandreou die Abstimmung wieder zurückgenommen hat, spricht im Grunde für sich selbst. Es müssen sowohl das politischen System wie auch das Kollektiv immunisiert werden gegenüber der persuasive Kommunikation von außen. Dann kann man insofern von einer stabilen Basis sprechen.
    Ich weis nicht wie der Gemütszustand der Jugendlich grad in Gr. aussieht. Resigniert, Auswanderung,?? Weil, ausser Demonstrationen sieht man nicht all zu viel- Ich finde Demonstrationen gut, aber grundsätzlich sehe ich darin kein effektives Instrument zur Erreichung von Zielen. Es würde mehr was bringen, wenn man wie gesagt, sich auf grundsätzliche Dinge einigt und diese versucht umszusetzen in dem man sich den Mittel das eine Demokratie anbietet auch voll auszuschöpfen. Die gleiche Leute sitzen ja immer noch im Parlament (Pasok-ND-???(wieder ND oder Syriza). Selbst die anderen Parteien bieten keinen grundelgenden Wandel an.
    Selbst bei einem Wandel sollten alle Politiker, die in diesen kollektiven Netzwerken agiert haben und sich bereichert haben, restlos bestraft werden. Das was gerade in den Medien inszenieren wird, ist mehr als lachhaft.
    Ich stimme dir zu. Daher bin ich ja vor einigen Posts auch auf den Einfluss der Medien auf eine Gesellschaft eingegangen. Das Land muss im Zuge eine Revolution gegen fremde, schädliche Einflüsse von Außen geschützt und aufgeklärt werden(Unterhaltungsformate, Art der Berichterstattung, Quellen, Besitzverhältnisse der Medien etc). Der Grad der Indoktrination der Menschen durch die Medien und anderen Kommunikationsmedien ist sehr hoch, was aber auch heißt, dass ein plötzlicher Wandel in den Medien einer geistigen Wiederbelebung gleichkommt.

    Was die Jugend betrifft, so ist meine Auffassung, gleicht sie im Moment einem Koma-Patienten. Es gibt nicht viele, die sich heute Gedanken darüber machen wie ein möglicher Wandel aussehen könnte und eine Mehrheit die einfach vollkommen resigniert hat. Aber auch hier denke ich, dass wenn erst einmal Aktionen beginnen, die tatsächliche auf einen Systemwechsel hoffen lassen, die Jugend auch wieder zu sich kommen wird weil sie dann einfach eine tatsächliche Alternative sieht. Auch hier haben die Medien mit ihrer unterschwelligen Vermittlung westlicher Lebensstile ganze Arbeit dahingehend geleistet, größere Teile der Jugend zu immunisieren gegen jede Art der politischen Betätigung. Der Anfang muss getan werden und wenn eine gewisse Intensität der Präsenz im Alltag der Menschen geschaffen wurde, wird das alles zu einem Selbstläufer. So ist das in jeder Revolution.

    Wie du schon richtig sagst, mit den System-Parteien wird kein Wandel kommen, weder von links noch von rechts. Die Problematik wird höchstes verschoben und in der Zwischenzeit werden die alten Leute weiter Geld scheffeln. Deswegen ist es unvermeidbar, die Politik zu bestrafen und nicht nur die Politik sondern auch die privaten Akteure, die national oder international Beziehungen in die Politik hatten und diese wesentlich mitbeeinflusst haben. Auch Griechen, die ihren Wohnsitz aus steuerlichen Gründen ins Ausland verlegt haben, müssen zur Rechenschaft gezogen werden.

  8. #3828
    Avatar von demokrit

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    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Ich stimme dir zu. Daher bin ich ja vor einigen Posts auch auf den Einfluss der Medien auf eine Gesellschaft eingegangen. Das Land muss im Zuge eine Revolution gegen fremde, schädliche Einflüsse von Außen geschützt und aufgeklärt werden(Unterhaltungsformate, Art der Berichterstattung, Quellen, Besitzverhältnisse der Medien etc). Der Grad der Indoktrination der Menschen durch die Medien und anderen Kommunikationsmedien ist sehr hoch, was aber auch heißt, dass ein plötzlicher Wandel in den Medien einer geistigen Wiederbelebung gleichkommt.

    Was die Jugend betrifft, so ist meine Auffassung, gleicht sie im Moment einem Koma-Patienten. Es gibt nicht viele, die sich heute Gedanken darüber machen wie ein möglicher Wandel aussehen könnte und eine Mehrheit die einfach vollkommen resigniert hat. Aber auch hier denke ich, dass wenn erst einmal Aktionen beginnen, die tatsächliche auf einen Systemwechsel hoffen lassen, die Jugend auch wieder zu sich kommen wird weil sie dann einfach eine tatsächliche Alternative sieht. Auch hier haben die Medien mit ihrer unterschwelligen Vermittlung westlicher Lebensstile ganze Arbeit dahingehend geleistet, größere Teile der Jugend zu immunisieren gegen jede Art der politischen Betätigung. Der Anfang muss getan werden und wenn eine gewisse Intensität der Präsenz im Alltag der Menschen geschaffen wurde, wird das alles zu einem Selbstläufer. So ist das in jeder Revolution.

    Wie du schon richtig sagst, mit den System-Parteien wird kein Wandel kommen, weder von links noch von rechts. Die Problematik wird höchstes verschoben und in der Zwischenzeit werden die alten Leute weiter Geld scheffeln. Deswegen ist es unvermeidbar, die Politik zu bestrafen und nicht nur die Politik sondern auch die privaten Akteure, die national oder international Beziehungen in die Politik hatten und diese wesentlich mitbeeinflusst haben. Auch Griechen, die ihren Wohnsitz aus steuerlichen Gründen ins Ausland verlegt haben, müssen zur Rechenschaft gezogen werden.
    Ich finde es immer erstaunlich, wie einige Menschen aufgeklärt tun in ihren Aussagen bezüglich der Möglichkeit einer manipualtive Verbreitung von Informationen durch Medien. Unterhält man sich mit den Menschen über gewissen Thematiken merkt man schnell, dass die meisten "aufgeklärten Menschen" Bild Leser sind. Ich will dieses Phänomen keinesfalls nur auf Dtl- reduzieren, in anderen Ländern ist dies auf gängige Praxis. Deshalb teile ich deine Meinung bezüglich der Medienlandschaft.
    Mir ist bis jetzt keine Aktionen aufgefallen, in der nicht das Wort linksgerichtet vorkommt. Wie du bei deiner Analyse schon aufgeführt hast,bilden einseitig gerichtete Aktionen, die von Idelogien bestimmt nicht die Medizin um die Ursache des Problems zu bekämpfen. Die Jugend ist in Gr. zu sehr links. Nicht, dass ich was dagegen hätte, aber du hast ja schon gut geschildert, was Dogmen und Ideologien bringen im politschen System: BLockade und Stillstand

  9. #3829
    Avatar von -JD-

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  10. #3830
    Avatar von -JD-

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