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Nachrichten aus Griechenland

Erstellt von Dikefalos, 07.02.2012, 21:50 Uhr · 20.666 Antworten · 1.257.811 Aufrufe

  1. #4171
    Avatar von Dikefalos

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    Zitat Zitat von ZX 7R Beitrag anzeigen
    To kako ine, oti tha tous taizoume kiollas...alli den exoun na fane.



    Steinbruch, Bergbau, u.s.w. damit die mal wissen, was arbeiten heisst.


    Weisst, was mir meine Mutter über den verzählt hat?


    Da war ende der sechziger oder Anfang der 70´er ein Theaterstück hier in München während der Hunta, wo der Scheisstyp mit anderen rein ist und die Zuschauer verprügelt hat.


    Meine Mutter konnte noch abhaun!


    Vielleicht findet sich im Netz davon was!
    Frag mal Savas sein Vater.....was er von tzoxatzopoulos hält.,.....
    Zu mir hat er gesagt.........megaliteri lera den ehi perasi apo to monaxo.

  2. #4172
    Avatar von ZX 7R

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    Zitat Zitat von Greekleon Beitrag anzeigen
    Frag mal Savas sein Vater.....was er von tzoxatzopoulos hält.,.....
    Zu mir hat er gesagt.........megaliteri lera den ehi perasi apo to monaxo.


    Wer meine Mutter kennt braucht Sawas gar nicht fragen, das wär ein Downgrade!

  3. #4173
    Avatar von Macedonian

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    Zitat Zitat von Greekleon Beitrag anzeigen
    Lebenslang für Thessalonikis Ex-Bürgermeister


    Der frühere Bürgermeister der zweitgrößten griechischen Stadt Thessaloniki, Vasilis Papageorgopoulos, auf dem Weg ins Gefängnis.




    Er soll gewusst haben, dass ein enger Mitarbeiter während seiner Amtszeit rund 18 Millionen Euro veruntreut hat: Der frühere Bürgermeister von Thessaloniki, Vasilis Papageorgopoulos, muss lebenslang in Haft. Das ist die härteste Strafe, die je gegen einen Politiker des Landes wegen Veruntreuung verhängt worden ist.


    Wegen Beihilfe zur Veruntreuung muss der frühere Bürgermeister der zweitgrößten griechischen Stadt Thessaloniki, Vasilis Papageorgopoulos, lebenslang in Haft. Er habe gewusst, dass ein enger Mitarbeiter während seiner Amtszeit rund 18 Millionen Euro veruntreut habe, urteilte das Gericht. Trotzdem habe er nichts dagegen unternommen. Als ehemaliger Sprinter und Zahnarzt trägt er den Spitznamen "fliegender Doktor". Papageorgopoulos war von 1999 bis 2010 Bürgermeister von Thessaloniki.
    Griechischen Medienberichten zufolge ist es die erste Verurteilung eines griechischen Politikers seit vielen Jahren und die härteste Strafe, die je gegen einen Politiker des Landes wegen Veruntreuung verhängt worden ist. Gegen die Entscheidung des Gerichts will Papageorgopoulos Berufung einlegen. Er wies jegliche Beteiligung an der Veruntreuung der Gelder zurück. "Einige Menschen werden mit schlechtem Gewissen sterben", erklärte er nach dem Urteil.
    Betrug mit System

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    Neben Papageorgopoulos erhielt auch seine frühere rechte Hand, Michalis Lemousias, eine lebenslange Haftstrafe. Der Finanzverwalter der Stadt fungierte als Hauptzeuge der Anklage. Er hatte den Ermittlern gesagt, dass Steuereinnahmen und Rentenbeiträge von Beamten systematisch veruntreut worden seien. Ein Teil des Geldes sei Papageorgopoulos' Parteiapparat in Thessaloniki zugutegekommen. Zwei weitere Stadtbeamte erhielten Haftstrafen von 15 und zehn Jahren, wurden aber auf freien Fuß gesetzt.
    Juristen merkten an, die Härte der Urteile hänge wohl damit zusammen, dass Griechenland wegen seiner Vetternwirtschaft und Korruption in einer tiefen Krise stecke. Der konservative Papageorgopoulos gehört der Regierungspartei Nea Dimokratia an.






    Gefangen im VIP-Trakt


    Die Haftanstalt im Athener Vorort Korydallos: Wer hier eingesperrt ist, lebt ungemütlich - auch im sogenannten VIP-Trakt.

    (Foto: dpa) Anzeige



    Erstmals seit Langem sitzen in Griechenland Promis hinter Gittern, weil sie den Staat betrogen haben sollen. Einer von ihnen ist der Ex-Banker Lavrentiadis, der 701 Millionen Euro ins Ausland verschoben haben soll. Das würde ihn zu einem der größten Wirtschaftsverbrecher zwischen Adria und Ägäis machen.
    Von Klaus Ott, München, und Tasos Telloglou, Athen

    Im größten Gefängnis von Griechenland, das im Athener Vorort Korydallos liegt und dessen Namen trägt, gibt es jetzt einen VIP-Flügel. So wird im Volksmund spöttisch jener Trakt genannt, in dem Prominente sitzen, die den Staat und seine Bürger hintergangen haben sollen; oder deshalb sogar schon verurteilt worden sind. Gemütlich ist es in Korydallos nicht. Vier Männer teilen sich normalerweise eine Zeile.
    VIP-Flügel heißt dieser Teil des Gefängnisses, weil dort Politiker, Unternehmer und Manager eingesperrt sind. Wegen Geldwäsche, Korruption, Betrug und dergleichen mehr. Das ist in Hellas, wo die Reichen und die Mächtigen offenbar über dem Gesetz standen, schon lange nicht mehr geschehen.
    In Korydallos inhaftiert sind unter anderem der Ex-Chef einer großen Versicherung, ein früherer Minister, ein Modemacher - und Lavrentis Lavrentiadis. Dem hat einst die Privatbank Proton gehört, die schließlich vom griechischen Staat mit 900 Millionen vor der Pleite bewahrt wurde. Das Geld kam von der Europäischen Union (EU) und vom Internationalen Währungsfonds (IWF). Vor dieser Stützungsaktion mit öffentlichen Mitteln soll Lavrentiadis mithilfe zahlreicher Kompagnons die Bank regelrecht ausgenommen haben.
    Der frühere Proton-Inhaber ist wegen Betrug, Unterschlagung und Geldwäsche angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, 701 Millionen Euro verschoben zu haben, vor allem in sein eigenes Geschäftsimperium. Und meist auf ausländische Konten. Sieben mutmaßliche Gehilfen des Ex-Bankers, der früher international als Musterunternehmer galt, befinden sich ebenfalls in Untersuchungshaft. In verschiedenen Gefängnissen im ganzen Land.
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    Einer seiner Partner hat ausgepackt

    Träfen die Vorwürfe zu, dann wäre Lavrentiadis einer der größten Wirtschaftsverbrecher zwischen Adria und Ägäis. Die Behörden haben bei seinen Transaktionen erst lange Zeit zugeschaut, dann lange ermittelt, und Ende 2012 mit einem Haftbefehl zugeschlagen. Der ehemalige Privatbankier, der in der Chemiebranche groß geworden war, soll sich lange sehr sicher gefühlt haben. Vielleicht wegen seines Reichtums und wegen seiner Beziehungen.
    Jetzt aber wird es eng für ihn, richtig eng. Einer seiner Partner hat ausgepackt und den Ermittlern erzählt, wie er bei einer Firma als Strohmann agiert habe. Einer Firma, die dazu gedient habe, viele Millionen Euro von Proton in andere Länder zu transferieren. Dass der Ex-Banker bald wieder freikommt, wird trotz seiner Unschuldsbeteuerungen immer unwahrscheinlicher. Und an sein Vermögen kommt er auch nicht mehr heran; zumindest nicht an das Geld, das in der Schweiz liegt.
    Das in Bellinzona im Tessin ansässige Bundesstrafgericht hat verfügt, dass ein Konto gesperrt bleibt, auf dem viele Millionen Euro von Lavrendiatis liegen. Griechische Behörden hatten vor knapp einem Jahr dieses Konto und weitere Guthaben blockieren lassen, um wenigstens einen Teil des Geldes zu retten, das dem Staat gehören soll.








    Macedonian

  4. #4174
    Avatar von Dikefalos

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    Kanonika prepei na tou ta paroune tha panta.....kai na ton bjazoun kathe mera ekso ja na katharizi parka o malakas.

  5. #4175
    Avatar von ZX 7R

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    Zitat Zitat von Greekleon Beitrag anzeigen
    Kanonika prepei na tou ta paroune tha panta.....kai na ton bjazoun kathe mera ekso ja na katharizi parka o malakas.

    Ti Parka kale...Steinbruch mit der Kugel am Fuss und den Querstreifenanzug!

  6. #4176
    Avatar von Dikefalos

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    Zitat Zitat von ZX 7R Beitrag anzeigen
    Ti Parka kale...Steinbruch mit der Kugel am Fuss und den Querstreifenanzug!
    Prepei na ehi kai ofelos h polh .........
    Ksereis.....protou liges evdomades na les oti eise o Gamias.....kai liges meres argotera na eise o sklabos tis polhs kai na se ftini kathe politis

  7. #4177

  8. #4178
    Avatar von demokrit

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    Alexis Tsipras, die Stimme der griechischen Linken, fordert eine europäische Schuldenkonferenz nach dem Vorbild des Londoner Schuldenabkommens von 1953. Damals wurden Deutschland 60 Prozent seiner Vor- und Nachkriegsschulden gestrichen und der Schuldendienst den Wirtschaftsleistungen angepasst. "Es ist höchste Zeit für eine globale, solidarische und dauerhafte Lösung für das Schuldenproblem.",

    Zeitungsartikel:

    Es ist der 27. Februar 1953. Die Bundesrepublik Deutschland ächzt unter ihrer Schuldenlast und droht die übrigen europäischen Länder in einen Krisenstrudel hineinzuziehen. Die Gläubigerstaaten, darunter Griechenland, sind höchst besorgt über ihre eigene Zukunft.
    Erst in dieser Situation begreifen sie, was außer den Neoliberalen längst allen klar war: Die Politik der "internen Abwertung" - gemeint ist eine Senkung der Lohnkosten - sorgt nicht dafür, dass die Schulden abbezahlt werden können. Ganz im Gegenteil.
    Auf einem Sondergipfel in London beschließen 21 Staaten, ihre Forderungen in Bezug auf den Schuldendienst an die tatsächliche Leistungsfähigkeit ihres Partnerlands anzupassen. Sie streichen 60 Prozent der deutschen Schulden, gewähren dem Land ein fünfjähriges Zahlungsmoratorium (von 1953 bis 1958) und verlängern die Rückzahlungsfrist um 30 Jahre. Überdies führen sie eine Art Nachhaltigkeitsklausel ein: Demnach muss Deutschland nicht mehr als ein Zwanzigstel seiner Exporteinnahmen für den Schuldendienst aufwenden.

    Diese Entscheidung Europas war also das genaue Gegenteil des Versailler Vertrags von 1919 und legte damit die Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung Westdeutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg.
    Bisher sind alle Rettungsprogramme gescheitert

    Nichts anderes fordert heute die Koalition der radikalen Linken (Syriza). Wir sollten darangehen, all die kleinen Versailler Verträge, die Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Finanzminister Wolfgang Schäuble den europäischen Schuldnerstaaten aufgezwungen haben, wieder rückgängig zu machen. Lassen wir uns also von jenem großen Tag inspirieren, an dem das Nachkriegseuropa so viel Weitsicht wie selten unter Beweis gestellt hat.
    Die verschiedenen Rettungsprogramme für die südeuropäischen Länder sind gescheitert. Sie haben ein Fass ohne Boden hinterlassen, das zu füllen die Steuerzahler aufgefordert sind. Noch nie war es so dringlich wie jetzt, eine globale, solidarische und dauerhafte Lösung für das Schuldenproblem zu finden. Umso unverständlicher ist es, wenn diese Lösung auf eine Weise vertagt werden soll, die der deutschen Bundeskanzlerin ihre Wiederwahl sichert.
    Wir halten die von der Syriza vorgeschlagene europäische Schuldenkonferenz nach dem Vorbild der Londoner Konferenz über die deutschen Schulden von 1953 derzeit für die einzig realistische Lösung zum Nutzen aller Beteiligten. Sie wäre eine globale Antwort auf die Kreditkrise und das offensichtliche Scheitern der europäischen Politik.
    Was Griechenland wirklich helfen könnte

    Entsprechend sind unsere Forderungen für Griechenland:
    - eine erhebliche Reduzierung des Nominalwerts der öffentlichen Gesamtverschuldung;
    - ein Schuldendienstmoratorium, das finanzielle Mittel freimacht, um die Konjunktur anzukurbeln;



    ie Einführung einer "Nachhaltigkeitsklausel", um zu verhindern, dass der Schuldendienst die wirtschaftliche Erholung schon im Keim erstickt;
    - die Rekapitalisierung der Banken, wobei die entsprechenden Summen nicht auf die griechische Staatsverschuldung angerechnet werden dürfen.
    Diese Maßnahmen müssen mit Reformen einhergehen, die auf eine gerechtere Verteilung von Einkommen und Vermögen zielen. Die Krise zu beenden heißt, mit der Vergangenheit zu brechen, die ihre Entstehung erst ermöglicht hat. Und das wiederum heißt, für mehr soziale Gerechtigkeit zu kämpfen, für gleiche Rechte, für mehr Transparenz in Politik und Finanzen - kurz: für mehr Demokratie.
    All das kann nur von einer Partei umgesetzt werden, die wirklich unabhängig ist. Unabhängig von der Finanzoligarchie, also einiger weniger Unternehmenschefs, die den Staat als Geisel genommen haben; unabhängig von den Reedern, die nur mit ihresgleichen solidarisch sind und bis vor Kurzem keine Steuern zahlen mussten; unabhängig von den Medienbossen und den Pleitebankern, die ihre Finger überall im Spiel haben - von Leuten also, die an der Krise die Hauptschuld tragen und jetzt alles unternehmen, um den Status quo zu erhalten. Die NGO Transparency International weist Griechenland in ihrer jüngsten Rangliste als das korrupteste Land Europas aus.(1 )
    Nach unserer Auffassung stellt dieser Vorschlag die einzige Alternative zur weiteren exponentiellen Zunahme der Staatsschulden in Europa dar, die im EU-Durchschnitt bereits 90 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ausmachen. Genau dies ist der Grund, der uns optimistisch macht: Unser Vorhaben kann gar nicht zurückgewiesen werden, denn die Krise hat bereits auf die Kernländer der Eurozone übergegriffen. Jeder weitere Aufschub hat nur zur Folge, dass die wirtschaftlichen und sozialen Kosten weiter ansteigen, und zwar nicht nur in Griechenland, sondern auch in Deutschland und den übrigen Mitgliedern der Währungsunion.
    Dem neoliberalen Dogma entsprechend funktionierte die Eurozone in den vergangenen zwölf Jahren als reine Währungsunion - ohne eine Entsprechung auf der politischen und sozialen Ebene. Die Handelsdefizite der südeuropäischen Länder waren das Spiegelbild der im Norden verzeichneten Überschüsse. Deutschland hat außerdem von der Gemeinschaftswährung profitiert, weil sie zu einer Abkühlung der Konjunktur nach der kostspieligen Wiedervereinigung beitrug.
    Die Vormundschaft ist jedenfalls der falsche Weg

    Die Schuldenkrise hat dieses Gleichgewicht jedoch ins Wanken gebracht. Die Regierung in Berlin reagierte darauf mit dem Export ihrer Sparrezepturen. Diese Politik führte sowohl zu einer Vertiefung der sozialen Kluft in den südeuropäischen Ländern als auch zu verschärften ökonomischen Spannungen im Zentrum der Eurozone. Es begann sich eine Arbeitsteilung zwischen den Gläubigern im Norden und den Schuldnern im Süden herauszubilden, koordiniert von den reichsten Eurostaaten. Dabei kommt dem Süden die Rolle der Billiglohnländer zu, die sich auf arbeitsintensive Produkte und Dienstleistungen konzentrieren sollen, während der Norden auf Qualität und Innovation setzt, was ein höheres Gehaltsniveau - zumindest für einige - möglich macht.
    In einem Interview mit Spiegel Online hat Hans-Peter Keitel, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), vorgeschlagen, "Griechenland sollte eine Art Sonderwirtschaftszone im Euroraum werden".2 Dieser Vorschlag wirft ein Licht auf die wahren Motive hinter dem Memorandum3 vom Mai 2010. Die in diesem noch mindestens bis 2020 laufenden Abkommen vorgesehenen Maßnahmen sind ein krachender Misserfolg, was inzwischen sogar der Internationale Währungsfonds (IWF) einräumt.
    Für diejenigen, die sich dieses Abkommen ausgedacht haben, ist es allerdings von Vorteil, Griechenland unter eine Vormundschaft zu stellen, die dem Land den Status einer Finanzkolonie der Eurozone zuweist.
    Die Aufkündigung dieses Abkommens ist daher die Voraussetzung für die Überwindung der Krise. Denn diese Arznei als solche wirkt tödlich, und nicht nur die Dosis, wie uns manche glauben machen wollen.
    Und was Griechenland aus eigener Kraft ändern muss

    Vergessen wir jedoch nicht die anderen Ursachen der griechischen Finanzkrise. So hat sich nach wie vor nichts an der Verschwendung öffentlicher Gelder geändert. Nirgends in Europa kommt etwa der Bau eines Kilometers Straße teurer. Ein weiteres Beispiel: Die Privatisierung der Autobahnen dient angeblich der "Vorfinanzierung" neuer Strecken - deren Bau aber auf Eis gelegt wird.
    Die wachsende Ungleichheit kann daher nicht einfach als Nebeneffekt der Krise erklärt werden. Das griechische Steuersystem ist ein Ausdruck des Klientelismus, der die Eliten des Landes zusammenschweißt. Dank zahlloser Ausnahmeklauseln ist es löchrig wie ein Sieb, wobei die Vergünstigungen speziell auf die Oligarchen zugeschnitten sind.
    Dieses Arrangement beruht seit dem Ende der Diktatur auf einem informellen Pakt zwischen Unternehmern und der doppelköpfigen Hydra des Zweiparteiensystem aus Nea Dimokratia und Pasok. Das ist einer der Gründe dafür, warum der Staat bis heute, statt die so dringend benötigten Steuersummen einzutreiben, immer wieder die Löhne und Renten kürzt.
    Aber das Establishment - das übrigens die letzten Wahlen nur überlebt hat, indem es die Angst vor einem Ausstieg aus der Eurozone schürte(4) - hat noch ein zweites Lebenselixier: die Korruption. Die geheimen Absprachen zwischen den politischen und wirtschaftlichen Eliten aufzubrechen, gehörte daher zu den Prioritäten einer von der Syriza geführten Volksregierung.
    Wir fordern ein Schuldenmoratorium also auch, um in Griechenland einen Wandel herbeizuführen. Wenn der ausbleibt, wird jeder Versuch, die Staatsfinanzen zu sanieren, genauso zum Scheitern verurteilt sein wie die bekannten Bemühungen des Sisyphos. Nur dass sich das Drama nicht nur in der Stadt Korinth abspielt, sondern dieses Mal ganz Europa betrifft.


    Aus

  9. #4179
    Avatar von ZX 7R

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    Zitat Zitat von Greekleon Beitrag anzeigen
    Prepei na ehi kai ofelos h polh .........
    Ksereis.....protou liges evdomades na les oti eise o Gamias.....kai liges meres argotera na eise o sklabos tis polhs kai na se ftini kathe politis


    Alla me Eisenkugel und Streifenhemd!


    P.S. Hab meine Mutter gefragt...es war in den Ende 60´ern im Löwenbräukeller (Sie sagte da waren Löwen vor dem Eingang)

  10. #4180
    Avatar von Zeus

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    Sowas wollte ich gestern auch schon hier reinschreiben, aber dann hatte ich doch keine Zeit mehr. Stört das eigentlich nur mich?

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