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Nachrichten aus Griechenland

Erstellt von Dikefalos, 07.02.2012, 21:50 Uhr · 20.674 Antworten · 1.259.172 Aufrufe

  1. #5461
    Avatar von Dikefalos

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    Zitat Zitat von Hamburg1711 Beitrag anzeigen
    Es tut sich was in Griechenland
    Ich denke die Griechenland hat die Talsohle durchschritten und es geht aufwärts mit Griechenland
    Dauer noch.Ich rechne mit eine minimalen wachstum erst ab 2015.Dieses jahr sollte die stabilisierung folgen.....damit man die schienen für die zukunft stellt.
    Was mir am meisten bis jetzt gefällt....ist die tatsache das sehr junge staatsanwälte jagd auf korupte politiker und oligarchen machen.Das macht mich zuversichtlich.......und wäre heil froh wenn mehr von dieser sorte staatsanwälte folgen werden.

  2. #5462
    Avatar von Afro

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    4.871
    Auch Moody's stuft Bonität Griechenlands hoch

    Mit Moody's hat die letzte der großen Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit Griechenlands heraufgestuft – auf die Note Caa3 statt bislang C. Ein Grund: Athen werde 2014 seine Haushaltsziele erreichen.

    Foto: pa/AFP Creative/AFPDie Ratingagentur Moody's attestiert Griechenland eine höhere Kreditwürdigkeit – diese bleibt aber auf Ramschniveau
    Weiterführende Links






    Als letzte der drei großen Ratingagenturen hat auch Moody's die Kreditwürdigkeit des krisengeschüttelten Griechenlands heraufgestuft. Das Mittelmeerland werde nun mit Caa3 nach bislang C bewertet, teilten die Bonitätswächter am Freitag mit. In den vergangenen zwölf Monaten hatten auch Standard & Poor's und Fitch Griechenland bessere Noten gegeben. Allerdings liegt die Bewertung bei allen drei Agenturen weiterhin im Ramsch-Bereich.
    Moody's begründete die Hochstufung mit der Erwartung, dass Griechenland seine Haushaltsziele für 2014 erreichen und bis Ende nächsten Jahres die Rezession überwinden werde. Es werde damit gerechnet, das Griechenland im kommenden Jahr einen Primärüberschuss von knapp 1,5 Prozent erzielen werde, erklärte die Agentur mit Blick auf einen Haushaltsüberschuss ohne Berücksichtigung von Zinszahlungen. Den Ausblick bewertete Moody's als stabil. Die Verschuldung des Euro-Landes liegt derzeit bei rund 175 Prozent seiner Wirtschaftsleistung.
    Die Finanzinspektoren von Europäischer Union (EU) und Internationalem Währungsfonds (IWF) sagten unterdessen offenbar einen für kommende Woche geplanten Besuch in Griechenland ab. Das Land habe seine Verpflichtungen nicht erfüllt, hieß es am Freitag aus Euro-Zone-Kreisen zur Begründung. Damit könnte sich auch die Auszahlung einer weiteren Hilfstranche für das hoch verschuldete Land verzögern.

    Die Finanzminister der Euro-Staaten kommen am 9. Dezember zusammen, um über die Freigabe der Mittel zu entscheiden. Das griechische Finanzministerium teilte indes mit, dass es immer noch mit seinen internationalen Kapitalgebern über das Datum des Besuchs verhandele.

    Athen


    Die Gläubiger besuchen Griechenland regelmäßig, um die unter dem milliardenschweren Rettungspaket vereinbarten Reformen zu kontrollieren. Ein positiver Troika-Bericht ist Voraussetzung für die Auszahlung neuer Milliarden-Hilfen. Athen sollte nach ursprünglicher Planung von der Troika bis Jahresende 5,9 Milliarden Euro erhalten.
    Euro-Gruppe-Chef Jeroen Dijsselbloem hatte Griechenland erst kürzlich gewarnt, dass viele Finanzminister der Euro-Zone allmählich die Geduld verlören. Die Troika ringt schon seit Wochen mit der Regierung in Athen um die Sparziele für das kommende Jahr und weitere Strukturreformen. Griechenland wird bereits seit 2010 mit zwei Hilfspaketen von insgesamt 240 Milliarden Euro an Krediten gestützt

  3. #5463

  4. #5464

  5. #5465

    Registriert seit
    28.09.2008
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    23.630
    Zitat Zitat von afroditi Beitrag anzeigen
    Auch Moody's stuft Bonität Griechenlands hoch

    [...]
    Das wäre wieder der falsche Weg, es wäre die Fortsetzung bisheriger Zeiten, es wäre eine erneute Auslieferung an die Geldverleiher.

    Wir brauchen eine politische Ethik, die auch hält, was sie inhaltlich anbietet und mit Gesetzesbrechern so umgeht, wie es ihnen kraft Gesetz auch zusteht. Auch muß die Verbrauchskultur überdacht werden, der Konsum darf nicht der Alles-Entscheider mehr sein.

    Und das kann nur von unten aufgebaut werden, damit man den Druck nach "oben" erzeugt.
    Man gestatten dem Normalbürger seine kleinen kriminellen Seiten doch nur deshalb, damit er nicht aufbegehrt, nicht aufschreit, wenn er dann später von den Politikern und Wirtschaftskriminellen tausendfach und noch mehr bestohlen wird, da er ja bei diesen Spielereien "mit im Boot sitzt".


    (Ich habe hierzu mit vielen griechischen Unternehmern Diskussionen geführt, und alle beklagen und beklagen und beklagen.
    Aber eine veränderte Geschäftsführung mit einer anderen, aufrichtigen Ethik dem Staat gegenüber wollte keiner umsetzen.
    Die denken wahrscheinlich alle, daß das Geld gleich den Bananen auf Bäumen wachse, und man dann damit die Schulen und Straßen, Krankenhäuser und etc. etc. bauen und finanzieren könne. Für mich sind sie bei der Denkweise kriminell)

  6. #5466

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    Ein 35-jähriger FYROM-Bürger wurde an der Grenze Makedonien-FYROM von der hellenischen Polizei aufgebracht
    Ermittelt wurden 16 Pkw-Diebstähle und Diebstähle aus Gotteshäusern, sowie aus Geschäften, die im letzten Halbjahr 2013 begangen wurden.
    Εξιχνιάστηκαν επιπλέον δεκαέξι (16) περιπτώσεις κλοπών οχημάτων και κλοπών σε Ιερούς Ναούς, οχήματα, καταστήματα, οι οποίες διαπράχθηκαν κατά το τελευταίο εξάμηνο του 2013.
    Am 9.1.2014 wurde ein 44-jähriger FYROM-Bürger wegen Einbruchs und Diebstahls in Haushalten und Geschäften festgenommen
    Συνελήφθη χθες (09.01.2014) το μεσημέρι, στην Αντιγόνεια Κιλκίς, από αστυνομικούς της Ομάδας Ασφαλείας Δοϊράνης της Αστυνομικής Διεύθυνσης Κιλκίς, ένας υπήκοος FYROM ηλικίας 44 ετών, για δύο κλοπές σε οικία και κατάστημα.
    www.kilkistoday.gr

  7. #5467

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    "Jemand kann nicht für ein öffentliches Amt vorgeschlagen werden, wenn er das Gemeinwesen (Polis) nachhaltig geschädigt hat."
    (klassisches Hellas, als man noch wußte, daß die Gesetze von allen einzuhalten sind, bevor dann die Christen ankamen und meinten: "wir Christen haben das Wort Jesu, und Jesus steht weit über dem Gesetz". Diese beschissen-christliche Mentalität wird jedem Schulkind von den Pfaffen weiterhin eingebleut).


    ΔΙΑΒΑΣΕ ΤΑ ΛΟΓΙΑ ΤΟΥ ΕΛΛΗΝΑ (και οχι χριστιανό) ΙΟΥΛΙΑΝΟ ΓΙΑ ΤΟΝ ΕΛΛΗΝΙΣΜΟ

    Για τον Ελληνισμό

    Ο Ελληνισμός μέχρι τώρα δεν προοδεύει σύμφωνα με τις δυνατότητές του και φταίμε γι' αυτό εμείς οι ίδιοι που τον ακολουθούμε... Γιατί είναι ντροπή να μη βρίσκουν από μας βοήθεια οι δικοί μας άνθρωποι, τη στιγμή που ούτε ένας Ιουδαίος δεν ζητιανεύει, τη στιγμή που οι ασεβείς χριστιανοί κοντά στους δικούς τους ταίζουν και τους δικούς μας...

    Κάνε τους Έλληνες να συνηθίσουν σε τέτοιες καλές πράξεις, διδάσκοντάς τους πως από τα παλιά χρόνια η αγαθοεργία είναι δικό μας έργο. Κι ο Όμηρος ακόμα βάζει τον Εύμαιο να λέει: «Ξένε, θα 'μαι ασυγχώρητος, ακόμα κι αν μου 'ρθει κάποιος, χειρότερος από σένα, να μη τον τιμήσω· γιατί απ' τον Δία μάς έρχονται όλοι, κι οι ξένοι κι οι φτωχοί· η προσφορά μου είναι μικρή αλλά τερπνή συνάμα».

    Τα δικά μας καλά, ας μην αφήνουμε να τα μιμούνται με ζήλο οι άλλοι, ενώ εμείς τα ντροπιάζουμε με την αδιαφορία μας...
    (Επιστολή στον αρχιερέα Γαλατίας Αρσάκιο)

    Ex-Minister Liapis soll Steuern hinterzogen haben

    ehemalige ND-Minister Michalis Liapis soll Kommunalsteuern für ein Ferienhaus in Mittelgriechenland hinterzogen haben. Um das zu erreichen soll er die Größe des Gebäudes falsch angegeben haben. Wegen anderer Verstöße gegen das Gesetz hatte er bereits vier Jahre Haftstrafe auf Bewährung bekommen.

    Die Medienberichte über das Verhalten des ehemaligen Ministers Michalis Liapis reißen nicht ab. Nachdem die Presse aufgedeckt hat, dass sein Ferienhaus durch EU-Fördermittel als Ferienanlage renoviert worden ist – doch vermutlich niemals als solche benutzt wurde – konnte nun auch aufgedeckt werden, dass er für das gleiche Haus Kommunalabgaben hinterzogen hat.

    Verheimlichte Quadratmeter
    Die zuständige Gemeinde von Karpenissi hat auf eigener Faust und nach Veröffentlichung zahlreicher Medienberichte beschlossen die angegebene Quadratmeterzahl des Ferienhauses mit der tatsächlichen Größe des Gebäudes zu vergleichen. Fazit: das Haus ist 233,05 Quadratmeter groß. Angegeben waren in den letzten drei Jahren aber nur 70 Quadratmeter. Durch diesen Betrug erwirtschaftete der ehemalige Minister – der gleichzeitig Neffe des Gründers der Regierungspartei Nea Dimokratia (ND) Konstantinos Karamanlis und Cousin des bis 2009 regierenden ND-Ministerpräsidenten Kostas Karamanlis ist – 250,80 Euro jährlich. In den letzten drei Jahren hat die Gemeinde Karpenisi angefangen die tatsächliche Größe der Häuser in ihrem Zuständigkeitsbereich zu ermitteln. Angefangen wurde mit Häusern, die größer als 300 Quadratmeter sind. Derzeit werden die Größen zwischen 200 und 300 Quadratmeter durchleuchtet. Allein bis jetzt konnten 40.000 verheimlichte Quadratmeter aufgespürt werden: der Gewinn, den die Gemeinde nun durch zusätzliche Abgaben erwirtschaftet, beläuft sich auf etwa 70.000 Euro jährlich.

    Vier Jahre auf Bewährung
    Zurück zu Liapis und seinem Haus in Karpenisi, an dem er allerdings nur 50 % besitzt. Nachdem die unangenehmen Medienberichte veröffentlicht wurden, hat der Rechtsanwalt der Tante des Ex-Politikers eine Mitteilung veröffentlicht, in der seine Mandantin die gesamte Schuld für den „Quadratmeterbetrug" auf sich nimmt. Wie die Zeitung „Proto Thema" jedoch am Wochenende feststellen musste, ist diese Tante bereits vor circa 10 Jahren verstorben.

    Es ist nicht das erste Mal in den letzten Wochen, dass in der Öffentlichkeit bekannt wurde, dass der ehemalige Verkehrsminister dem Staat zustehende Gelder hinterzogen hat. Der Medientrubel begann Ende 2013, als Liapis festgenommen wurde, weil er ohne Führerschein in einem offiziell abgemeldeten und unversicherten Auto, das er mit gefälschten KFZ-Zeichen versehen hatte, unterwegs war. In Abwesenheit verurteilte ihn ein Richter zu einer vierjährigen Haftstrafe auf Bewährung, der Verurteilte selbst erholte sich unterdessen auf einer Auslandsreise. Von der Haft konnte er sich mit 50 Euro pro Tag freikaufen. Für den nicht versicherten PKW musste er eine Strafe in Höhe von 3.000 Euro entrichten. Zu diesem Punkt muss noch hinzugefügt werden, dass die heute geltenden Verkehrsregeln in der Zeit verabschiedet wurden, als Liapis, ein gelernter Jurist, Verkehrsminister war. (Griechenland Zeitung / eh, Foto: Eurokinissi)

  8. #5468
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    "Jemand kann nicht für ein öffentliches Amt vorgeschlagen werden, wenn er das Gemeinwesen (Polis) nachhaltig geschädigt hat."
    (klassisches Hellas, als man noch wußte, daß die Gesetze von allen einzuhalten sind, bevor dann die Christen ankamen und meinten: "wir Christen haben das Wort Jesu, und Jesus steht weit über dem Gesetz". Diese beschissen-christliche Mentalität wird jedem Schulkind von den Pfaffen weiterhin eingebleut).
    Und wo ist da jetzt der Zusammenhang zwischen "christlich sein" und "korrupt/betrügerisch/steuerhinterziehend sein"? Keiner von denen wurde von einem Motiv "da Jesus über dem Gesetz steht, kann ich als Christ klauen" geleitet.

  9. #5469

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    Behörde: Griechen haben 54 Milliarden Euro ins Ausland geschafft
    dpa, 14.01.2014 17:22 Uhr

    Athen (dpa) – Reiche Griechen haben nach Ausbruch der schweren Finanzkrise in ihrem Land 54 Milliarden Euro auf Konten ins Ausland überwiesen. Das sagte der Chef der griechischen Steuerfahndung (SDOE), Stelios Stasinopoulos, dem Transparenzausschuss des griechischen Parlaments.

    Ein großer Teil dieser Gelder sei in Griechenland nicht versteuert gewesen. Die Inhaber der Konten würden nun "der eine nach dem anderen" aufgefordert, die entsprechenden Strafen zu zahlen, zitierte der staatliche Rundfunk den Chef der Steuerfahndung. Die Höhe der nicht versteuerten Gelder liege bei etwa 22 Milliarden Euro, hieß es.
    Griechenland: Behörde: Griechen haben 54 Milliarden Euro ins Ausland geschafft - Politik - Abendzeitung München

  10. #5470

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    Vielleicht sollten wir das Glas der Pandora wieder schließen ...



    Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Regierungspartei in Griechenland

    In Griechenland läuft eine staatsanwaltschaftliche Ermittlung gegen die Regierungspartei Nea Dimokratia wegen unbezahlter Stromrechnungen von über einer halben Million Euro.

    Der Staatsanwalt des Landgerichts Athen, Aristidis Koreas, führt eine Untersuchung wegen der über eine halbe Million Euro betragenden Schulden der Nea Dimokratia an die DEI durch, welche Sache vor ungefähr zwei Monaten die Zeitschrift Hot Doc enthüllte.
    Wie Hot Doc in seiner Ausgabe 40 am 21 November 2013 aufdeckte, schuldet die Nea Dimokratia (ND) der öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) über eine halbe Million Euro, und zwar für das bekannte Gebäude an der Syggrou-Straße in Athen, wo sich die zentralen Büros der Partei befinden. Die DEI schaltet natürlich nicht den Strom ab, während die Unternehmensleitung jedes Mal auf rechtswidrige Weise eine Regelung erfindet, damit die Kundschaft in den luxuriösen Gebäuden der Syggrou nicht zahlen muss.

    ND schuldet Stromverbrauch und Immobilienabgabe


    Wie aus den enthüllten Unterlagen hervorging, bezahlt die ND auch nicht die – von Venizelos als “Risikoversicherungsprämie” charakterisierte – “Immobilien-Abzocke”. Gegenüber der DEI bediente sie sich des Arguments, die wirtschaftliche Krise gestatte ihr nicht die Tilgung der eine halbe Million Euro betragenden Schuld. Diese Argumentation gilt natürlich auch für jeden anderen Verbrauchern und hauptsächlich für die, denen der Strom abgeschaltet worden ist, wird jedoch nur für die Nea Dimokratia akzeptiert.
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