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Nachrichten aus Griechenland

Erstellt von Dikefalos, 07.02.2012, 21:50 Uhr · 20.674 Antworten · 1.258.934 Aufrufe

  1. #6841
    Avatar von Achillis TH

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    Das mit der Grauzone ist reine türkische Sichtart. Ro, Kastellorizo und Strongyli wurden nach dem Zweiten Weltkrieg Griechenland zugesprochen, auch wenn sie bis 1915 zum osmanischen Reich gehörten.


    Türkei fordert das Recht auf eine 200-Meilen-Zone

    Für die Türkei stellt diese Entwicklung ein beträchtliches Problem dar. Zwar verfügt das Land über eine lange Küste im östlichen Mittelmeer. Es kann jedoch aufgrund der davor gelagerten griechischen Inseln selbst nur sehr schwer eine eigene 200-Meilen-Zone für sich in Anspruch nehmen und hat daher keinen Zugang zu den vermuteten Gasvorkommen.
    Bereits im September 2011 hieß es daher folgerichtig auf türkischer Seite, dass die Türkei als "Anrainerstaat mit der längsten Küste im östlichen Mittelmeer" das Recht auf eine 200-Meilen-Zone habe, deren konkrete Begrenzung mit den anderen Anrainerstaaten auszuhandeln sei. Doch bisher fand sich schlicht niemand zum Verhandeln. Der lange Konflikt zwischen Griechenland und dem griechischen Teil Zyperns auf der einen Seite und der Türkei auf der anderen, scheint sich zuzuspitzen. Auch die nun neu entstandene Verbindung zwischen Griechen und Israel wird in diesem Zusammenhang für keine Entspannung sorgen.
    Zwar ist die Türkei in den vergangenen Jahren immer mehr auf Abstand zu Israel gegangen, trotzdem wird eine Umorientierung Israels hin zu Griechenland in der Türkei leicht für Verstimmung und Irritation sorgen. Für die Türkei stellt sich daher deutlicher die Frage, wer eigentlich noch an der Seite des Landes steht, wenn es um solche relevante Fragen geht. Die Verschiebung der Seegrenzen im östlichen Mittelmeer hat begonnen, allerdings bislang ohne die Türkei. Bleibt abzuwarten, ob sich Ankara damit einfach abfinden wird.

  2. #6842
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von Achillis TH Beitrag anzeigen
    Das mit der Grauzone ist reine türkische Sichtart. Ro, Kastellorizo und Strongyli wurden nach dem Zweiten Weltkrieg Griechenland zugesprochen, auch wenn sie bis 1915 zum osmanischen Reich gehörten.


    Türkei fordert das Recht auf eine 200-Meilen-Zone

    Für die Türkei stellt diese Entwicklung ein beträchtliches Problem dar. Zwar verfügt das Land über eine lange Küste im östlichen Mittelmeer. Es kann jedoch aufgrund der davor gelagerten griechischen Inseln selbst nur sehr schwer eine eigene 200-Meilen-Zone für sich in Anspruch nehmen und hat daher keinen Zugang zu den vermuteten Gasvorkommen.
    Bereits im September 2011 hieß es daher folgerichtig auf türkischer Seite, dass die Türkei als "Anrainerstaat mit der längsten Küste im östlichen Mittelmeer" das Recht auf eine 200-Meilen-Zone habe, deren konkrete Begrenzung mit den anderen Anrainerstaaten auszuhandeln sei. Doch bisher fand sich schlicht niemand zum Verhandeln. Der lange Konflikt zwischen Griechenland und dem griechischen Teil Zyperns auf der einen Seite und der Türkei auf der anderen, scheint sich zuzuspitzen. Auch die nun neu entstandene Verbindung zwischen Griechen und Israel wird in diesem Zusammenhang für keine Entspannung sorgen.
    Zwar ist die Türkei in den vergangenen Jahren immer mehr auf Abstand zu Israel gegangen, trotzdem wird eine Umorientierung Israels hin zu Griechenland in der Türkei leicht für Verstimmung und Irritation sorgen. Für die Türkei stellt sich daher deutlicher die Frage, wer eigentlich noch an der Seite des Landes steht, wenn es um solche relevante Fragen geht. Die Verschiebung der Seegrenzen im östlichen Mittelmeer hat begonnen, allerdings bislang ohne die Türkei. Bleibt abzuwarten, ob sich Ankara damit einfach abfinden wird.
    Bitte den Link zu dem Artikel mitposten

  3. #6843
    Avatar von Poliorketes

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    Die Bundesregierung kann Griechenland gar nichts - DIE WELT

    Wem Griechenlands Euro-Austritt gleichgültig ist, der sei gewarnt: Gefahrenlos wäre ein "Grexit" nicht. Die Griechen wissen das und haben starke Nerven. Ein Schuldenschnitt wird wahrscheinlich.
    Die Bundesregierung hat am Wochenende die große Keule gezückt. Nun, so heißt, könne die Eurozone einen Austritt der Griechen verkraften. Nun sei ein solcher Austritt sogar unvermeidlich, sollte der linke Syriza-Chef Alexis Tsipras an die Macht kommen und den Sparkurs der Griechen noch mehr aufweichen. Mit diesem Drohszenario aus der Kreativabteilung der Berliner Ministerialbürokratie mischt sich die Bundesregierung indirekt in den griechischen Wahlkampf ein.
    Das ist hoch riskant und falsch. Warum? Erstens: Diese Drohung kann den Unmut in Griechenland über "die Deutschen" weiter verstärken und so zur Wahlkampfhilfe für Alexis Tsipras werden. Zweitens: Sollte Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre "Taktik" in den kommenden Tagen weiter verfolgen, könnte dies die wirtschaftliche Verunsicherung in Griechenland weiter schüren und schlimmstenfalls zu einem "bank run" führen. Drittens: Die griechischen Polit-Eliten könnten Merkels Drohung intern als reinen "Bluff" werten und ihrerseits den Druck auf die Rettungseuropäer erhöhen.
    Die Eurozone kann laut Vertrag kein Mitglied ausschließen. Aber die Europäische Zentralbank (EZB) könnte die Refinanzierungsmöglichkeiten für griechische Banken so weit einschränken, dass Athen letztlich eine neue Währung einführen muss. Die Drohung aus Berlin wäre also umsetzbar.
    Der Rettungsschirm der EU ist kein Garant für Stabilität

    Aber die Risiken eines "Grexit" sind längst nicht so kalkulierbar, wie die Bundesregierung vorgibt. Die Rettungsschirme der Europäischen Union sind kein Garant für Stabilität. Sie reduzieren jedoch die Gefahr eines Dominoeffekts. Ein Austritt Griechenlands würde jedoch mit Sicherheit dazu führen, dass neben dem fragilen Portugal auch die neuen Sorgenkinder der Eurozone, Frankreich und Italien, ins Visier der Finanzmärkte geraten.
    © Bereitgestellt von DIE WELT AP
    Die Drohungen aus Berlin sind ein Offenbarungseid. Sie zeigen, dass die EU-Rettungspolitik zumindest im Fall Griechenlands fehlgeschlagen ist. Das Verdikt der Rettungseuropäer, "Geld gegen Reformen", gilt schon lange nicht mehr. Die Kosten der Rettung wurden in der Vergangenheit immer größer, die Reformbereitschaft Athens aber immer kleiner. Die Griechen sind nicht länger bereit, den notwendigen Reformkurs der internationalen Geldgeber mitzugehen - egal, ob der Regierungschef nun Tsipras oder Samaras heißt. Griechenland ist ein Debakel für die EU.
    Wie geht es weiter? Mehr als 260 Milliarden Euro, also 80 Prozent der griechischen Gesamtschuld, tragen mittlerweile öffentliche Gläubiger, vor allem die Länder der Eurozone. Im Falle eines Austritts Griechenlands wäre ein erheblicher Teil dieses Geldes verloren. Das müsste Merkel dem deutschen Steuerzahler, der die Hauptlast trägt, erklären. Tsipras & Co. wissen das. Sie sitzen am längeren Hebel. Statt "Grexit" wird es also einen weiteren Schuldenschnitt und neue Milliardenhilfen für Griechenland geben.

  4. #6844
    Avatar von Bacerll

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    Zitat Zitat von Tigerfish Beitrag anzeigen
    Nicht doch. Darin bist du unschlagbar.

    Ich habe dir bezüglich der Seerechtkonvention von 1982 und den aktuellen Ererignissen im Ägäis geantwortet.

    Was hast du mich noch gefragt ohne es hier nieder zu schreiben? Gedankenlesen beherrsche ich noch nicht.
    Bist du klein vom Esel gefallen?

    Zitat Zitat von Bacerll Beitrag anzeigen
    Erzähle uns doch gegen was die Griechen laut dem Internationalem Seerecht verstoßen.

  5. #6845
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von Bacerll Beitrag anzeigen
    Bist du klein vom Esel gefallen?
    Der kleine Bengel hat's auf mich schwer abgesehen. Ich komme gegen dich nicht an, kapituliere.

  6. #6846
    Avatar von Bacerll

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    Zitat Zitat von Tigerfish Beitrag anzeigen
    Der kleine Bengel hat's auf mich schwer abgesehen. Ich komme gegen dich nicht an, kapituliere.
    Und trotzdem gibst du keine Antwort

  7. #6847
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von Bacerll Beitrag anzeigen
    Und trotzdem gibst du keine Antwort
    Wenn Gott dich mit beschränkter Aufassungsvermögen beschenkt hat, hat er damit viel mehr uns bestraft.

    Du brauchst nur eine Seite zurück zu klicken und du wirst meine Beiträge bezüglich auf die UN- Seerechtskonvention, die 1982 beschlossen wurde, finden.

    Auch über die aktuelle Aktion der türkischen Marine, die vielmehr illegal als legal war, habe ich mein Statement dazu gegeben. Wenn du die Antworten in meinen Beiträgen nicht erkennen kannst, ist jede Diskussion mit dir reine Zeitverschwendung.

    Adieu.

  8. #6848
    Avatar von Dikefalos

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    Papandreou-Partei mischt politische Landschaft in Griechenland auf

    4. Januar 2015 / Aufrufe: 262
    Einen Kommentar schreiben Kommentare


    Mit der Gründung einer neuen Partei in Griechenland gräbt der ehemalige Premierminister Giorgos Papandreou sowohl der PASOK als auch der SYRIZA Kandidaten und Wähler ab.Der ehemalige Premierminister Giorgos Papandreou – Sohn des Gründers der PASOK-Partei Andreas Papandreou – reichte am Nachmittag des 03 Januar 2014 bei der Geschäftsstelle der Staatsanwaltschaft des Obersten Gerichtshofs Areopag die Gründungserklärung seiner neuen Partei ein. Die Gründungserklärung unterzeichneten 252 Personen, darunter auch Filippos Petsalnikos, Nikos Papandreou und Michalis Karchimakis.Die neue “Papandreou-Partei” in Griechenland führt den Namen “Κίνημα Δημοκρατών Σοσιαλιστών” (Kinima Dimokraton Sosialiston – Bewegung Demokratischer Sozialisten) und in ihrem Emblem eine stilisierte Rose mit einem grünen Blatt auf rotem Hintergrund:

    Emblem der neuen Sozialdemokratischen Partei in Griechenland
    Papandreou gräbt PASOK und SYRIZA Kandidaten und Wähler ab …

    Mit der Gründung seiner neuen Partei versetzt Giorgos Papandreou der PASOK-Partei praktisch den “Gnadenschuss”, da er ihr Dutzende Funktionäre aus ganz Griechenland “stiehlt”, um Kandidatenlisten für die kommenden Parlamentswahlen am 25 Januar 2015 zu bilden. Der angestrebte “Sprung ins Parlament” könnte jedoch auch den bisher als sicher geltenden Wahlsieg der SYRIZA wenn nicht gar torpedieren, so doch zumindest erheblich schwächen.Ihr offizielles Debut gab die neue “Papandreou-Partei”, zu der etliche ehemalige Minister und Abgeordnete der PASOK-Partei “übersprangen”, am Samstagnachmittag (03 Januar 2015) im Rahmen einer Veranstaltung im Amphitheater des Benaki-Museums in Piräus, die ersten Namen, die dem ehemaligen Premierminister folgen, wurden jedoch bereits am Freitag bekannt und rekrutieren sich laut “iefimerida” aus der parlamentarischen PASOK-Fraktion:
    • Filippos Sachinidis. Er wurde zum Pressesprecher der neuen Partei bestimmt und wird in Larisa kandidieren.
    • Thanos Moraitidis. Er wird als Abgeordneter in Ätolien – Arkanien kandidieren.
    • Symeon a kandidieren.
    • Nikos Sifounakis, der höchstwahrscheinlich nicht als Abgeordneter kandidieren wird.
    • Kandidat auf Chios wird auch Kostas Triantafyllos sein.

    sowie ehemaligen Ministern und Funktionären:
    • Michalis Karchimakis, ehemaliger Sekretär der PASOK, trat am heutigen Freitag aus der Partei aus, um Giorgos Papandreou zu folgen, und wird nach mehreren 4-Jahres-Perioden den Verwaltungsbezirk Lasithi verlassen und im 2. Wahlkreis Athen kandidieren.
    • Sokratis Xynidis, ebenfalls ehemaliger Sekretär der PASOK, wir höchstwahrscheinlich im Verwaltungsbezirk Xanthi kandidieren.
    • Der ehemalige Regierungssprecher Giorgos Petsalnikos wurde ebenfalls zum Parteisprecher der Papandreou-Partei bestimmt, wird jedoch wahrscheinlich nicht für ein Mandat kandidieren.
    • Der ehemalige Minister Dimitris Reppas, der in dem gesamten vorherigen Zeitraum ebenfalls eine organisatorische und beratende Rolle spielte, wird eine aktive Mitwirkung haben, jedoch ist noch nicht beschlossen worden, ob er als Abgeordneter kandidieren wird.
    • Giorgos Niotis gilt als möglicher Kandidat im 2. Wahlbezirk Piräus.
    • Fragkiskos Parasyris wird in Heraklion / Kreta kandidiern.
    • Ebenfalls kandidieren wird Pantelis Tzortzakis, ehemaliger Minister für elektronische Regierungsführung unter G. Papandrou.

    Es erfolgen und werden Züge erfolgen, um den fraktionslosen Abgeordneten und ehemaligen (PASOK-) Minister Markos Bolaris – obwohl der Papandreou-Stab damit rechnet, er werde sich der SYRIZA zuwenden – sowie auch die ehemalige PASOK-Sekretärin Mariliza Xenogiannakopoulou für die Bewegung zu gewinnen.Die Papandreou-Partei unterstützt aktiv der ehemalige Gouverneur (des Verwaltungsbezirks Westgriechenland) Apostolos Katsifaras. Eine aktive Rolle in der Organisation der neuen Partei haben ebenfalls die ehemalige Leiterin des PASOK-Parteikomitees Regina Vartzeli, Giorgos Petroulakis, Giorgos Panagiotakopoulos, Filippos Petsalnikos und der Kommunikations-Leiter Giorgos Elenopoulos.

  9. #6849
    Avatar von Bacerll

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    Zitat Zitat von Tigerfish Beitrag anzeigen
    Wenn Gott dich mit beschränkter Aufassungsvermögen beschenkt hat, hat er damit viel mehr uns bestraft.

    Du brauchst nur eine Seite zurück zu klicken und du wirst meine Beiträge bezüglich auf die UN- Seerechtskonvention, die 1982 beschlossen wurde, finden.

    Auch über die aktuelle Aktion der türkischen Marine, die vielmehr illegal als legal war, habe ich mein Statement dazu gegeben. Wenn du die Antworten in meinen Beiträgen nicht erkennen kannst, ist jede Diskussion mit dir reine Zeitverschwendung.

    Adieu.
    Ich habe die dich nicht nach der UN Seerechtskonvention gefragt oder über irgendwelche Manöver!!!

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Dikefalos Beitrag anzeigen
    Papandreou-Partei mischt politische Landschaft in Griechenland auf

    4. Januar 2015 / Aufrufe: 262
    Einen Kommentar schreiben Kommentare


    Mit der Gründung einer neuen Partei in Griechenland gräbt der ehemalige Premierminister Giorgos Papandreou sowohl der PASOK als auch der SYRIZA Kandidaten und Wähler ab.Der ehemalige Premierminister Giorgos Papandreou – Sohn des Gründers der PASOK-Partei Andreas Papandreou – reichte am Nachmittag des 03 Januar 2014 bei der Geschäftsstelle der Staatsanwaltschaft des Obersten Gerichtshofs Areopag die Gründungserklärung seiner neuen Partei ein. Die Gründungserklärung unterzeichneten 252 Personen, darunter auch Filippos Petsalnikos, Nikos Papandreou und Michalis Karchimakis.Die neue “Papandreou-Partei” in Griechenland führt den Namen “Κίνημα Δημοκρατών Σοσιαλιστών” (Kinima Dimokraton Sosialiston – Bewegung Demokratischer Sozialisten) und in ihrem Emblem eine stilisierte Rose mit einem grünen Blatt auf rotem Hintergrund:

    Emblem der neuen Sozialdemokratischen Partei in Griechenland
    Papandreou gräbt PASOK und SYRIZA Kandidaten und Wähler ab …

    Mit der Gründung seiner neuen Partei versetzt Giorgos Papandreou der PASOK-Partei praktisch den “Gnadenschuss”, da er ihr Dutzende Funktionäre aus ganz Griechenland “stiehlt”, um Kandidatenlisten für die kommenden Parlamentswahlen am 25 Januar 2015 zu bilden. Der angestrebte “Sprung ins Parlament” könnte jedoch auch den bisher als sicher geltenden Wahlsieg der SYRIZA wenn nicht gar torpedieren, so doch zumindest erheblich schwächen.Ihr offizielles Debut gab die neue “Papandreou-Partei”, zu der etliche ehemalige Minister und Abgeordnete der PASOK-Partei “übersprangen”, am Samstagnachmittag (03 Januar 2015) im Rahmen einer Veranstaltung im Amphitheater des Benaki-Museums in Piräus, die ersten Namen, die dem ehemaligen Premierminister folgen, wurden jedoch bereits am Freitag bekannt und rekrutieren sich laut “iefimerida” aus der parlamentarischen PASOK-Fraktion:
    • Filippos Sachinidis. Er wurde zum Pressesprecher der neuen Partei bestimmt und wird in Larisa kandidieren.
    • Thanos Moraitidis. Er wird als Abgeordneter in Ätolien – Arkanien kandidieren.
    • Symeon a kandidieren.
    • Nikos Sifounakis, der höchstwahrscheinlich nicht als Abgeordneter kandidieren wird.
    • Kandidat auf Chios wird auch Kostas Triantafyllos sein.

    sowie ehemaligen Ministern und Funktionären:
    • Michalis Karchimakis, ehemaliger Sekretär der PASOK, trat am heutigen Freitag aus der Partei aus, um Giorgos Papandreou zu folgen, und wird nach mehreren 4-Jahres-Perioden den Verwaltungsbezirk Lasithi verlassen und im 2. Wahlkreis Athen kandidieren.
    • Sokratis Xynidis, ebenfalls ehemaliger Sekretär der PASOK, wir höchstwahrscheinlich im Verwaltungsbezirk Xanthi kandidieren.
    • Der ehemalige Regierungssprecher Giorgos Petsalnikos wurde ebenfalls zum Parteisprecher der Papandreou-Partei bestimmt, wird jedoch wahrscheinlich nicht für ein Mandat kandidieren.
    • Der ehemalige Minister Dimitris Reppas, der in dem gesamten vorherigen Zeitraum ebenfalls eine organisatorische und beratende Rolle spielte, wird eine aktive Mitwirkung haben, jedoch ist noch nicht beschlossen worden, ob er als Abgeordneter kandidieren wird.
    • Giorgos Niotis gilt als möglicher Kandidat im 2. Wahlbezirk Piräus.
    • Fragkiskos Parasyris wird in Heraklion / Kreta kandidiern.
    • Ebenfalls kandidieren wird Pantelis Tzortzakis, ehemaliger Minister für elektronische Regierungsführung unter G. Papandrou.

    Es erfolgen und werden Züge erfolgen, um den fraktionslosen Abgeordneten und ehemaligen (PASOK-) Minister Markos Bolaris – obwohl der Papandreou-Stab damit rechnet, er werde sich der SYRIZA zuwenden – sowie auch die ehemalige PASOK-Sekretärin Mariliza Xenogiannakopoulou für die Bewegung zu gewinnen.Die Papandreou-Partei unterstützt aktiv der ehemalige Gouverneur (des Verwaltungsbezirks Westgriechenland) Apostolos Katsifaras. Eine aktive Rolle in der Organisation der neuen Partei haben ebenfalls die ehemalige Leiterin des PASOK-Parteikomitees Regina Vartzeli, Giorgos Petroulakis, Giorgos Panagiotakopoulos, Filippos Petsalnikos und der Kommunikations-Leiter Giorgos Elenopoulos.


  10. #6850
    Avatar von Nikos

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