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Nachrichten aus Griechenland

Erstellt von Dikefalos, 07.02.2012, 21:50 Uhr · 20.927 Antworten · 1.265.214 Aufrufe

  1. #6951
    Avatar von Dikefalos

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    Zitat Zitat von Mithridates Beitrag anzeigen
    Wenn SYRIZA an die Macht kommt schon.

    Ne Spaß bei Seite, ich hoffe sehr das wir mal wie die GER-FR werden. (Sogar eine gemischte Brigade ), aber das wird Jahre dauern.
    Was müsste aus deiner Ansicht passieren .....damit das funkioniert?

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Hellenic-Pride Beitrag anzeigen
    Es wäre sogar zum größten Vorteil, wenn beide sehr eng miteinander arbeiten würden. Die Türkei hatte immer Potenzial gehabt sich wirtschaftlich zu steigern ... sie hat es auch umgesetzt, im großen und ganzen. Griechenland genau so, nur regierten bei uns schon immer die gleichen Idioten die sich lieber die Taschen voll machten, anstatt dem Land zu dienen. Ich sage es immer wieder: Würden beide Länder krass intensiv miteinander arbeiten, würde die zusammen alles zerficken!
    Ist das mit der aktuellen Regierung Ankaras machtbar?Ich denke nicht.

  2. #6952
    Avatar von blacksea

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    Zitat Zitat von Dikefalos Beitrag anzeigen
    Was müsste aus deiner Ansicht passieren .....damit das funkioniert?
    Ich glaube es kommt mit der Zeit, Generation zu Generation kommt man sich näher. Ich meine jetzt ist es ja auch nicht so schlimm wie früher.

  3. #6953
    Avatar von Lakedaemon

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    Zitat Zitat von Hellenic-Pride Beitrag anzeigen
    Tolle EU, welche dabei seit Jahrzehnten zuschaut wie die Türkei eines ihrer Mitglieder illegal besetzt, sich aber auf einmal aufrafft, mit breiter Brust, sobald es um Libyen oder der Ukraine bspw. geht. Außenpolitisch hat die EU völlig versagt ... in meinen Augen. Allih schrieb es schon richtig, dass allein die Idee eigentlich ziemlich gut ist ... aber sobald an Hand von Interessenkonflikten diese Idee zerplatzt, kann mir persönlich diese Union, mit diesem Heuchlervorhaben, gestohlen bleiben.

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen

  4. #6954

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  5. #6955
    Avatar von Zeus

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    Zitat Zitat von lotus Beitrag anzeigen
    Zeus gefasst? Ich bin eher im rechten Spektrum. Sollte nicht so schwer zu erkennen sein.

  6. #6956
    Avatar von Bacerll

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    Το πρώτο γκάλοπ του Μαξίμου για το κόμμα του Γιώργου Παπανδρέου

    Το ενδιαφέρον εστιάζεται στη δυναμική που αναπτύσσει το κόμμα του Γιώργου Παπανδρέου




    Το Μέγαρο Μαξίμου έχει στα χέρια του και μελετά την πρώτη μυστική δημοσκόπηση που έχει παραγγείλει ενόψει της κάλπης. Το ενδιαφέρον εστιάζεται στη δυναμική που αναπτύσσει το κόμμα του Γιώργου Παπανδρέου, καθώς θεωρούν ότι μπορεί να κόψει ψηφοφόρους με «πράσινη» καταγωγή που ενδεχομένως θα κατευθύνονταν στον ΣΥΡΙΖΑ.

    Σύμφωνα με πληροφορίες του theToc από την πρώτη επεξεργασία των στοιχείων προκύπτει ότι το ΚΙΔΗΣΟ, το νεοιδρυθέν κόμμα τουΓιώργου Παπανδρέου, θα είναι μετά βεβαιότητας στη νέα βουλή καθώς ξεπερνά το όριο του 3%. Αντιθέτως στο εκλογικό όριο του 3% φαίνεται να κινείται το ΠΑΣΟΚ υπό τον Ευάγγελο Βενιζέλο.

    Σε ότι αφορά την πρώτη θέση, η δημοσκόπηση καταγράφει προβάδισμα του ΣΥΡΙΖΑ με τρεις μονάδες έναντι της ΝΔ, προβάδισμα που προφανώς διευρύνεται εάν γίνει η αναγωγή των αναποφάσιστων.

    Τέλος, τη μάχη για την είσοδο στη νέα βουλή φαίνεται να κερδίζουν ...πάνω στο νήμα οι Ανεξάρτητοι Ελληνες.

    ?? ????? ?????? ??? ??????? ??? ?? ????? ??? ??????? ?????????? |thetoc.gr


  7. #6957
    Avatar von Bacerll

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    Reden

    Deutsche Drohungen lassen die Griechen kalt

    Die Gedankenspiele in Berlin über einen möglichen Austritt Griechenlands aus der EU sieht man in Athen gelassen. Die Drohungen seien jedoch nach Ansicht eines Politikforschers "gefährliche Rhetorik".
    Von
    Boris Kálnoky, D. Moutzouri




    In Griechenland werden die Drohgebärden aus Deutschland, das Land eventuell aus der Euro-Zone entlassen zu wollen, sollte die linksradikale Syriza-Partei ans Ruder kommen, bislang nicht besonders ernst genommen. Keine der relevanten Parteien hat bislang offiziell aus eigener Initiative darauf reagiert, und obwohl diedeutsche Griechenland-Debatte in den griechischen Medien genau verfolgt wird, gab es vorerst auch keine markanten Kommentare dazu. Unterdessen gibt es Signale, dass andere linke Parteien bereit sein könnten, mit Syriza unter ParteichefAlexis Tsipras zu koalieren, falls diese bei der Wahl am 25. Januar stärkste Partei wird. Das erhöht deren Chancen auf eine Regierungsmehrheit.

    Syriza-Sprecher Panis Skourletis sagte der "Welt", die Äußerungen aus Deutschland über einen Austritt Griechenlands (auch "Grexit" genannt) aus der Euro-Zone im Falle einer Syriza-Regierung seien "nicht in der Realität verankert". Zudem hätten klare Aussagen aus Brüssel am Montag "diese Möglichkeit ausgeschlossen". Eine Sprecherin der EU-Kommission hatte am Morgen in Brüssel gelassen auf die Debatte in Deutschland reagiert und erklärt, dass es in den europäischen Verträgen keine Bestimmung gebe, die einen Austritt vorsehen.

    Syriza-Sprecher Skourletis geht sogar davon aus, dass seine Partei auch ohne Koalitionspartner eine Mehrheit im Parlament erreichen kann. Syriza sei nicht die einzige Stimme in Europa, die eine Grundsatzdiskussion über die europäische Finanzpolitik als notwendig ansehe. Die linksradikale Partei wolle als vermutlich nächste Regierung eine umfassende Diskussion über die Ursachen des "Scheiterns" der von den Geldgebern aufgezwungenen Sparpolitik in Griechenland beginnen und die "extreme Sparpolitik beenden".

    Die Erregung der Masse

    Diese Formulierung deutet den Spielraum für einen möglichen Kompromiss an. Danach ist denkbar, dass die Linksradikalen von ihren schärfsten Forderungen abrücken werden und die Sparpolitik nur abmildern, aber nicht aufkündigen könnten.

    Die "Grexit"-Drohungen aus Berlin seien letztlich leere, aber "gefährliche Rhetorik", die geeignet sei, mehr Probleme zu schaffen als zu verhindern, sagte derweil der Politikforscher Nicolas Sevastakis von der Universität Thessaloniki. Ein Ausstieg oder Rausschmiss Griechenlands aus der Euro-Zone sei in der unmittelbaren Zukunft nicht wahrscheinlich. Zudem wolle die große Mehrheit der Griechen in der Euro-Zone bleiben. Das größte Problem im Zusammenhang mit einem eventuellen Wahlsieg der linksradikalen Syriza seien weniger deren inhaltliche Forderungen, sondern der Charakter der Partei als "Bewegung", die auf die Erregung der Massen setze. Das sei vormoderne politische Kultur und nicht gut für das Land, sagte Sevastakis.

    Auch der Rechtsanwalt und Jungpolitiker Apostolos Psomas aus dem Umfeld der gerade neu gegründeten gemäßigten Linkspartei "Bewegung der demokratischen Sozialisten" (Kinima) hält das "Grexit"-Gerede für Unsinn. Die Partei wurde von Ex-Premier Giorgos Papandreou, dem früheren Chef der gegenwärtig noch mitregierenden "sozialistischen" Pasok, aus der Taufe gehoben. Papandreou hatte 2009 mit seiner Offenlegung der griechischen Schuldenprobleme die bis heute andauernde Griechenlandkrise ausgelöst.

    Bei Kinima ist man sich sicher, dass keine Syriza-Herrschaft droht. Jungpolitiker Psomas etwa glaubt, die Wahl am 25. Januar werde keine regierungsfähige Mehrheit zustande bringen, und daher sei eine zweite Wahl im März notwendig. Schon bei der letzten Wahl 2012 war Ähnliches passiert.

    Nach einem zweiten Urnengang würde es seiner Meinung nach zu einer breiten linken Koalitionsregierung rund um die linksradikale Syriza kommen – aus der bisher mit der konservativen Nea Dimokratia (ND) koalierende Pasok und den Neuparteien To Potami und Kinima.

    Sogar die konservative ND, der die deutschen Drohungen in der Theorie helfen sollten, lehnt die "Grexit"-Erwägungen aus Berlin als "Erpressung" ab – so zumindest gab es auf Anfrage ND-Politiker Jorgos Koumoutsakos zu verstehen. Zugleich betonte er, es sei denkbar, dass "unverantwortliche" Entscheidungen der griechischen Politik zu unerfreulichen Szenarien führen könnten.

    Euro-Austritt: Deutsche Drohungen lassen Griechen kalt - DIE WELT

  8. #6958
    Avatar von Dikefalos

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    Wahl in Griechenland: Syriza will Oligarchen entmachten AFP
    Syriza-Chef Alexis Tsipras: Oligarchen ganz oben auf der Agenda



    Diese Kampfansage wird auch im Ausland gern gehört: Die griechische Linke Syriza will den Einfluss der Oligarchen in Athen beschneiden. Das sei eine der obersten Prioritäten nach einem Wahlsieg.




    Athen - Alexis Tsipras und seine linksradikale Partei Syriza legen sich vor der Parlamentswahl in Griechenland mit der Elite ihres Landes an. Sollte Syriza am 25. Januar gewinnen, sei eines der obersten Ziele der Partei, den Einfluss der Oligarchen auf das politische und wirtschaftliche Geschehen des Landes zu beschneiden, sagte Giorgos Stathakis der "Financial Times". Stathakis wird im Falle eines Wahlsiegs von Syriza als Entwicklungsminister gehandelt.


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    "Die Oligarchen stehen weit oben auf unserer Agenda", sagte Stathakis der britischen Zeitung. Damit sind einflussreiche Geschäftsleute Griechenlands gemeint, die große Teile der Wirtschaft kontrollieren - auch dank ihrer engen Verbindungen in die Politik. Mit seiner Äußerung dürfte der Wirtschaftssprecher Syrizas erneut Unruhe auslösen, dieses Mal aber vor allem innenpolitisch. Europaweit wird seit Tagen über einen möglichen Wahlsieg Syrizas heftig diskutiert, weil das Linksbündnis den von den internationalen Gläubigern auferlegten Sparkurs ablehnt. Die Pläne haben Spekulationen über einen Austritt Athens aus der Eurozone neu entfacht.
    Die Kampfansage an die Oligarchen dürfte aber sowohl bei der griechischen Bevölkerung als auch bei den EU-Partnern gut ankommen. Die Superreichen stehen für Korruption und Steuerhinterziehung und werden für den Reformstau in Athen mit verantwortlich gemacht. Jahrzehntelang konnten sie unbehelligt vom Fiskus Milliardenvermögen in Griechenland anhäufen. Alle Versuche, ihre Macht einzuschränken, sind bisher gescheitert.
    Zuletzt sollte ein Generalsekretär für öffentliche Einnahmen im Finanzministerium die Steuerverwaltung revolutionieren und auch die Elite mit den guten Verbindungen besteuern. Auf Druck der internationalen Geldgeber war dieser Posten eines obersten Steuerfahnders geschaffen worden. Doch musste er im vergangenen Sommer seinen Posten vorzeitig räumen.

  9. #6959
    Avatar von Nikos

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    Εκ μέρους των Ελλήνων, εκφράζω τη βαθιά μας θλίψη και τον αποτροπιασμό μας για την πολύνεκρη τρομοκρατική επίθεση στο Παρίσι.
    Οι Έλληνες είμαστε αλληλέγγυοι στις οικογένειες των αθώων θυμάτων και συμμετέχουμε στο πένθος του φίλου Γαλλικού λαού.

    - Samaras

  10. #6960
    Avatar von Dikefalos

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    Londoner Abkommen: Als Griechenland den Deutschen half

    Nachkriegsdeutschland, 1946: Das deutsche "Wirtschaftswunder" wurde erst durch den Schuldenschnitt 1953 möglich. / Bild: (c) imago stock&people (imago stock&people)
    1953 war Deutschland stark verschuldet – und ein Großteil dieser Schulden wurden damals von den Verhandlungspartnern erlassen. Zu denen gehörte auch das heutige Euro-Sorgenkind Griechenland.
    08.01.2015 | 10:51 | (DiePresse.com)
    Als die junge Bundesrepublik Deutschland 1953 in London an den Verhandlungstisch trat, hatten zwei Weltkriege das Land auch finanziell schwer verschuldet zurückgelassen: Einerseits waren nach dem Zweiten Weltkrieg Zahlungen für Marshallplan- und Nahrungsmittelhilfen offen – andererseits trugen die Deutschen noch Schulden aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg auf ihren Schultern, die mittelbar auf den Vertrag von Versaille zurückgingen. Die nationalsozialistische Regierung hatte die Zahlungen an die Vertragsstaaten Frankreich und Großbritannien 1933 einfach eingestellt; auch an Länder wie die USA war kein Geld mehr geflossen. Deutsche Anleihen besaßen Schrottstatus.

    Zu den Gläubigern Deutschlands zählten im Jahr 1953 22 Staaten – neben Frankreich, Großbritannien, der Schweiz oder den USA gehörte auch Griechenland dazu. Sie erließen den Deutschen die Hälfte ihrer Auslandsschulden – und ermöglichten durch diesen Schuldenschnitt, Londoner Schuldenabkommen genannt, ein schnelles deutsches „Wirtschaftswunder“. Die internationalen Gläubiger investierten damit aber nicht nur in ein neues Deutschland, sondern auch in ein stabiles, wirtschaftlich starkes Europa. Eine Entscheidung, die den Griechen und Spaniern, Italienern und Iren damals in London bewusst gewesen sein dürfte.
    Schuldenabkommen als Exportförderung

    Das Londoner Schuldenabkommen beschleunigte den Aufbau der deutschen Nachkriegswirtschaft auch durch eine besondere Klausel: Deutschland sollte seine restlichen Schulden ausschließlich aus Handelsüberschüssen finanzieren; die Schuldrückzahlungen sollten zudem unter vier Prozent der jährlichen Exporteinnahmen Deutschlands ausmachen. Die Gläubigerstaaten mussten also deutsche Güter kaufen, um ihr Geld zurückzubekommen. Eine innovative Lösung, die zeigte, dass die Gläubiger ein Interesse an einem wirtschaftlich erfolgreichen Deutschland hatten. Auch aus politischer Sicht war das Schuldenabkommen willkommen: Viele Menschen, darunter auch der Ökonom John Maynard Keynes, machten Deutschlands hohe Schulden nach dem Ersten Weltkrieg für den Aufstieg der Nationalsozialisten mitverantwortlich. Wirtschaftliche Sicherheit sollte also zu politischer Stabilität führen.
    Die Schuldenlast betrug 1953 rund ein Viertel des damaligen deutschen Bruttoinlandsprodukts. 27,3 Milliarden D-Mark waren insgesamt zu begleichen; 11,3 Milliarden D-Mark stammten aus den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg, 16 Milliarden D-Mark aus den Jahren danach (Details dazu in einem "Presse"-Artikel von 2011). Die Schuldenquote lag damit deutlich unter jener, die etwa Griechenland im Jahr 2013 besaß – die griechischen Staatsschulden lagen vor zwei Jahren bei rund 176 Prozent.
    Als das Londoner Schuldenabkommen 1958 vollständig umgesetzt war, lag die deutsche Schuldenquote bei sechs Prozent. Von so einem Schuldenstand kann Deutschland heute aber ebenso nur träumen: 2013 beliefen sich die deutschen Staatsschulden auf rund 78 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die Nachkriegsverbindlichkeiten hatte die Bundesrepublik 1988 abbezahlt; 2010 wurden die letzten Vorkriegsschulden getilgt.
    An „Lehren“ von 1953 erinnern

    Verwehrt der Euro-Partner Deutschland heute Griechenland jene wirtschaftliche Neuordnung und überlegten Regelungen im Exportbereich, die die Hellenen der jungen Bundesrepublik bei den Verhandlungen 1953 ermöglichten? Das Londoner Schuldenabkommen gilt für viele als beispielhafte Lösung einer Schuldenkrise – heute meinen Kritiker der vor allem von Deutschland dominierten Europolitik, dass diese vorsehe, Krisenstaaten bloß „durch Massenarbeitslosigkeit und Gehaltskürzungen“ wettbewerbsfähig zu machen, wie es etwa Nick Dearden von der britischen NGO „World Development Movement“ 2013 im „Guardian“ beschrieb. Diese Strategie bringe „Leid ohne Ende“ – außer dann, wenn Deutschland und andere Gläubiger damit beginnen würden, vermehrt griechische Exporte zu kaufen und Griechenland so unter die Arme zu greifen; so, wie es 1953 umgekehrt mit Deutschland passierte.
    Auch die deutsche Initiative „erlassjahr.de“, gegründet von christlichen und entwicklungspolitischen Organisationen, will Deutschland an den Wirtschaftspakt von London erinnern. Die Gruppe setzt sich für eine „geordnete Umschuldung“ Griechenlands ein. „So wie damals Deutschland“, sagte Jürgen Kaiser, Koordinator der Gruppe, 2011 der „Deutschen Welle“ – denn Deutschland solle seine Lehren aus dem Jahr 1953 ziehen

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