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Nachrichten aus Griechenland

Erstellt von Dikefalos, 07.02.2012, 21:50 Uhr · 20.673 Antworten · 1.258.407 Aufrufe

  1. #8741
    Avatar von Dikefalos

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    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    Dann halt endlich mal den Rand. Du trägst sowieso nichts produktives an der Diskussion bei.
    Doch....das Forum 24/7 am leben zu halten.

  2. #8742
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Das ist definitiv gefälscht! Keiner mag die Deutschen sehr, schon deswegen kann die Statistik schon nicht stimmen.
    Denn, so schloss er messerscharf,
    das nicht sein kann, was nicht sein darf.




  3. #8743
    Avatar von Dikefalos

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    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Man kann nicht alles auf den Amerikaner schieben, dass einzige mit was sie drohen können ist euch aus der NATO zu werfen und das wars.
    Das deine Heimat....und meine von den Amerikaner in Sachen Rüstung erpressbar sind......ist keine verschwörungstheorie lieber amarok.Und das weist du auch.

  4. #8744
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Der große Ausverkauf

    Auch Müllers Behauptung, Griechenland werde gezielt von den führenden westlichen Wirtschaftsmächten in die Pleite getrieben, um „Schnäppchen“ machen zu können, ist nicht von der Hand zu weisen.

    Der große Ausverkauf hat schon lange begonnen. Das „Tafelsilber“ des Staates wird an private Investoren verramscht. Ob Flughäfen, Eisenbahnstrecken, Immobilien, Stromnetze, Wasserversorgung, Mautgebühren für Autobahnen, der Staat verschleudert sein Eigentum, um die Interessen seiner Gläubiger – allen voran deutsche Banken – bedienen zu können. Dabei dürfe es keine Tabus geben, äußerte sich vor zwei Jahren der damalige Finanzminister Giorgos Papakonstantinoudama. (12)

    Besonders Deutschland tut sich dabei hervor, dem hellenischen Staat das Rückgrat zu brechen.

    „Staatliche deutsche Stellen und die Deutsche Bank treiben den Ausverkauf von Gemeineigentum in den südeuropäischen Krisenstaaten voran“, berichtete vor einem Jahr German Foreign Policy. „In Griechenland ‚berät‘ die bundeseigene Außenwirtschafts-Förderagentur Germany Trade and Invest (GTAI) den Hellenic Republic Asset Development Fund (HRADF), der seit Ende März alle Besitztitel an griechischem Staatseigentum hält und dessen Verkauf vorbereitet. Der HRADF arbeitet nach dem Modell der deutschen Treuhand, der vorgeworfen wird, ab 1990 das einstige DDR-Volksvermögen umfassend verschleudert zu haben; er profitiere von den ‚deutschen Erfahrungen beim Privatisierungs- und Umstrukturierungsprozess in den neuen Bundesländern‘, heißt es im Bundeswirtschaftsministerium. Die Agentur GTAI, die bei der Suche nach Interessenten mit ihrem griechischen Pendant ‚Investment in Greece‘ zusammenarbeitet, sieht ‚attraktive Investitionschancen‘ bei Immobilien und Bodenschätzen, in der Wasserversorgung, in der Infrastruktur und beim Wettanbieter OPAP, dem größten Glücksspielkonzern Europas und drittgrößten Unternehmen Griechenlands. OPAP wird unter anderem von der Deutschen Bank privatisiert.“ (13)

    Um zu verhindern, dass Griechenland wirtschaftlich wieder auf die Beine kommt und nicht mehr gezwungen ist, seine Kostbarkeiten zu verscherbeln, widersetzt sich allen voran Deutschland einem weiteren Schuldenschnitt.

    Dieser ist auch Gegenstand der Gespräche während des gegenwärtigen Besuches von Finanzminister Wolfgang Schäuble in Athen. Die Griechen sprächen damit ein „brenzliges Thema“ an, so die dpa in einer Meldung, „von dem Schäuble und Kanzlerin Angela Merkel nichts hören wollen“.

    In gewohnt arroganter Manier unterstellt Schäuble den griechischen Vertretern völlige Inkompetenz in Wirtschaftsfragen: „Es redet niemand, der ein bisschen von der Sache versteht, im Ernst von einem Schuldenschnitt“, zitiert der rbb den Minister.

    Zuspruch erhält Schäuble von Jörg Asmussen, dem berühmt-berüchtigten Agenten der internationalen Finanzmafia (14), und derzeitigem Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank: „Die wiederkehrende Debatte über einen Schuldenschnitt ist nicht hilfreich, denn sie lenkt davon ab, dass es zu allererst um die Fortsetzung der Reformen in Griechenland geht“, so Asmussen gegenüber der Rheinischen Post.

    Wer über eine volkswirtschaftliche Bildung verfügt, weiß hingegen, dass nur ein Schuldenschnitt einen systemimmanenten Ausweg aus der Krise bietet. (15)

    Das dürfte auch dem deutschen Finanzminister bekannt sein. Aber schließlich ist er kein Vertreter der Interessen des griechischen – und auch nicht des deutschen – Volkes, sondern der Finanzindustrie.

    Griechenland wird abgewickelt

    Die euphemistisch als „Rettungspakete“ bezeichneten Kreditierungen des griechischen Staates sind kein Ausdruck der vielbeschworenen „europäischen Solidarität“, sondern ein zugunsten der internationalen Kreditgeber durchgeführtes Enteignungsprogramm auf doppelter Ebene. Zum einen wird die griechische Bevölkerung geschröpft, um die Ansprüche der ausländischen privaten Kreditgeber bedienen zu können, die zudem noch abgesichert werden durch Bürgschaften auf Kosten der Allgemeinheit in den Gläubigerstaaten.

    Zum anderen wird der griechische Staat nicht nur um seine Habseligkeiten erleichtert, sondern auch seiner Souveränität beraubt.

    Ein Kernelement staatlicher Souveränität wurde bereits enteignet: Der griechische Staatshaushalt muss von der EU-Troika (EZB, IWF und EU-Kommission) genehmigt werden. Bei Missfallen sperrt sie weitere Kredite. In mafiöser Manier nutzt sie damit das Erpressungspotential, das von dem Damoklesschwert Staatsbankrott ausgeht. Denn eine unkontrollierte Staatspleite wäre das Ende jeder Regierung Griechenlands, die dann nicht mehr in der Lage wäre, die Staatsbediensteten zu bezahlen, die bereits jetzt massenhaft gegen die Sparpolitik demonstrieren. Wohin der Kurs im hellenischen Land geht, wird in Brüssel und Berlin bestimmt, und nicht von der demokratisch legitimierten Regierung in Athen. Diese ist kaum noch von einem Marionettenregime zu unterscheiden.

    In der Nacht zu Donnerstag wurde das erneut deutlich als das Athener Parlament ein umstrittenes Gesetz verabschiedete, das unter anderem die Entlassung von 15 000 Staatsbediensteten bis Ende 2014 vorsieht.

    Zuvor hatten Polizisten mit Auto- und Motorradkorsos sowie Sirenengetöse gegen ihre mögliche Entlassung protestiert. Auch tausende andere Staatsbedienstete demonstrierten in den vergangenen Tagen vergeblich gegen das Gesetz.

    Linke Abgeordnete warfen der Regierung vor, sie bestehe aus Verrätern und Kollaborateuren der EU-Troika. Auch Abgeordnete der Koalition kritisierten, die geplanten Maßnahmen seien aus dem Stegreif beschlossen worden. Die Regierung hatte es nämlich versäumt, in den vergangenen Monaten Listen mit nicht benötigten Angestellten oder Beamten, die sich strafbar gemacht haben, auszuarbeiten. Nun scheint die Staatsführung wie wild um sich zu schlagen und die erstbesten Staatsdiener entlassen zu wollen. Als erste sind Lehrer, Hausmeister und Reinigungskräfte in Schulen sowie Angestellte der Kommunen dran.

    Vor der Abstimmung im Parlament hatte die EU-Troika der griechischen Regierung die Pistole auf die Brust gesetzt: Sollte das Gesetz scheitern, bekommt das Land die nächste „Hilfstranche“ der internationalen Kreditgeber in Höhe von 2,5 Milliarden Euro bis Ende Juli nicht.

    Vor diesen Hintergründen wird auch klar, warum der Medien-Mainstream so gereizt auf Müllers Buch Showdown reagiert.

    Denn darin denunziert er ebenso das von diesem Mainstream gezeichnete Bild einer europäischen Solidarität, in der Brüssel und Berlin selbstlos den angeschlagenen Euroländern zur Hilfe eilen, wie die zu diesem Zweck gebetsmühlenartig wiederholten Zerrbegriffe „Rettungspaket“, „Geldgeber“, „Hilfstranche“, „Sparprogramm“ und „Rettungsschirm“ als Täuschungsmanöver in einem verlogenem Schauspiel.
    Euro-Krise: Griechenland und verbotene Wahrheiten | EU

    Lest euch das mal bitte durch ...

  5. #8745
    Amarok
    Zitat Zitat von Dikefalos Beitrag anzeigen
    Das deine Heimat....und meine von den Amerikaner in Sachen Rüstung erpressbar sind......ist keine verschwörungstheorie lieber amarok.Und das weist du auch.
    Hättest du dies vor 10 Jahren gesagt hätte ich dir zugestimmt aber wir haben im Gegensatz zu euch eine lebendige Rüstungsindustrie die sich jährlich weiterentwickelt. Unser größter Partner und das wiederhol ich gern ist Europa(Deutschland, Italien und Schweden) nicht Amerika. Auch uns können sie nur drohen indem sie uns aus der NATO werfen, wie wenn ich mir die Nah-Ost Politik der Amis sehe eventuell sogar bald geschieht, denn die Türken sind nicht die größten Freunde der Amis dafür aber die Kurden im Irak.

  6. #8746
    Avatar von Dikefalos

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    Zitat Zitat von Hellenic-Pride Beitrag anzeigen
    Dirk Müller ist so eine Sache Hellenic.

  7. #8747
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von Hellenic-Pride Beitrag anzeigen
    Wie kommst du darauf dass ich neidisch sei? Auf was und wen sollte ich denn neidisch sein? Ich erkenne nur deine Doppelmoral, denn auf der einen Seite scheint der Russe ja toll zu sein (Pipeline-Projekt) aber auf der anderen ja total falsch, weil sich Griechenland an Russland nähert.
    Du erkennst bei mir nichts, weil du mich nicht gut kennen scheintst. Vielleicht verwechselt du mich mit einem anderen User.


    Ich war immer der Meinung, dass diese Sanktionen gegen Russland (gesteuert und befehligt von und aus den USA) nicht das Problem von Griechenland oder anderen Staaten sein sollte. Hätte die alte Regierung sich nicht wie eine billige Hure für Geld verkauft, hätte sie ebenfalls gegen irgendwelche Sanktionen gestimmt ... aber ja, habe ich total vergessen: wir wurden ja nicht einmal gefragt.



    Hierbei stimme ich dir hundertprozentig zu und teile mit dir die Meinung 1:1.

    Die Interessen der EU Bosse haben immer höchste Priorität. Auch wenn sie über ökonomische Leichen gehen müssen.

    Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich die griechische Regierung den Sanktiondirektiven aus Brüssel nicht beugt. Die können den ökonomischen Ausfall Russland mit geringeren Schaden gut verkraften.

  8. #8748
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Meine Quelle ist das ich 2 mal in meinem Leben in Frankreich war ...
    Laut Quelle wurden nur 12.000 Menschen befragt da besteht noch eine große Lücke.
    ...und Du hast selbstverständlich mehr als 12.000 kennengelernt/befragt...

    Wahrscheinlich laufen alle Franzosen immer mit einem "Scheiß Deutsche!" auf den Lippen herum...

  9. #8749
    Avatar von Dikefalos

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    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Hättest du dies vor 10 Jahren gesagt hätte ich dir zugestimmt aber wir haben im Gegensatz zu euch eine lebendige Rüstungsindustrie die sich jährlich weiterentwickelt. Unser größter Partner und das wiederhol ich gern ist Europa(Deutschland, Italien und Schweden) nicht Amerika. Auch uns können sie nur drohen indem sie uns aus der NATO werfen, wie wenn ich mir die Nah-Ost Politik der Amis sehe eventuell sogar bald geschieht, denn die Türken sind nicht die größten Freunde der Amis dafür aber die Kurden im Irak.
    Ich bin da einer anderer Meinung.....aber ich respektiere deine.

  10. #8750
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von Dikefalos Beitrag anzeigen
    Das gute bei Dir ist......das du nur die hälfte verstehs was hier geschrieben wird.Ich und viele andere Griechen.....haben es immer begrüsst wenn man sich die Option Russland offen hält.Das man von Tsipras weiterhin nichts hält.......ist immer noch fakt.Die Entscheidung....pro Russland war immer ein wille des griechischen volkes.
    Eher scheintst du mein Beitrag garnicht verstanden zu haben oder du schlussfolgerst total falsche Ergebnisse. Wo bitteschön habe ich die Annäherung Griechenlands zu Russland kritisiert?

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