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Nachrichten aus Griechenland

Erstellt von Dikefalos, 07.02.2012, 21:50 Uhr · 20.872 Antworten · 1.263.690 Aufrufe

  1. #9631
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Στο Παρίσι σήμερα ο υπουργός Οικονομικών

    Το Παρίσι θα είναι τελικά ο πρώτος σταθμός του υπουργού Οικονομικών Γιάνη Βαρουφάκη, στο πλαίσιο των επαφών του με τους Ευρωπαίους ομολόγους του, σύμφωνα με πληροφορίες από το υπουργείο Οικονομικών. Σύμφωνα με το αρχικό πρόγραμμα ο κ. Βαρουφάκης θα μετέβαινε τη Δευτέρα το πρωί στο Λονδίνο και εν συνεχεία στο Παρίσι.

    «Η χώρα ζητεί χώρο, χρόνο και ανάσες», τονίζει σε συνέντευξή του στην εφημερίδα «Αγορά», ο Γιάνης Βαρουφάκης, ενώ δηλώνει ότι «δεν υπάρχει θέμα να σκίσουμε το προηγούμενο πρόγραμμα».

    Ο υπουργός αναφέρει ότι στο πλαίσιο των επαφών με τους εταίρους, θα υπάρξει συνάντηση και με τον Γερμανό ομόλογό του, Β. Σόιμπλε. Επισημαίνει, παράλληλα, ότι οι ελληνικές προτάσεις για το χρέος έχουν μικρότερο κόστος για τους Ευρωπαίους φορολογούμενους, σε σύγκριση με εκείνες των δανειστών και δηλώνει ότι «το κράτος έχει συνέχεια» και θα παραμείνουν ανέπαφες ορισμένες συμφωνίες που έχουν ήδη γίνει με ιδιώτες επενδυτές.

    «Δεν υπάρχει θέμα να σκίσουμε το προηγούμενο Πρόγραμμα, δεν υπάρχει θέμα να κάνουμε αίτηση επέκτασης του προηγούμενου Προγράμματος. Η Ευρώπη είναι πάρα πολύ επιδέξια στο να βρίσκει ευφημισμούς, φράσεις που να ικανοποιούν όλους», τονίζει ο κ. Βαρουφάκης και προσθέτει: «Αυτό που χρειάζεται ουσιαστικά είναι μια «γέφυρα» μεταξύ του παλαιού προγράμματος, το οποίο εμείς απορρίπτουμε και της νέας συμφωνίας η οποία θα προκύψει μετά από τη διαπραγμάτευσή μας».

    Αυτό που ουσιαστικά ζητάμε, τονίζει ο υπουργός Οικονομικών, είναι «ένας δημοσιονομικός χώρος» κάποιες ανάσες, σημειώνοντας ότι «στο πλαίσιο αυτού του χώρου και του χρόνου να μπορούμε να συζητήσουμε και να διαβουλευτούμε με τους εταίρους μας, έτσι ώστε να έρθουμε στη νέα συμφωνία, η οποία ουσιαστικά θα τερματίσει το ελληνικό πρόβλημα και θα καταστήσει την ελληνική κοινωνική οικονομία βιώσιμη».

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  2. #9632
    Avatar von Paranga

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    513
    Der Kreml bietet Griechenland Hilfe an. Was will Russland als Gegenleistung? Und was bedeutet das für die Regierung in Athen? Der Überblick.

    Hamburg - Das Angebot steht: Wenn der neue griechische Regierungschef Alexis Tsipras Geld braucht, das nicht an Reformauflagen geknüpft ist, dann darf er in Moskau anklopfen. Eine entsprechende Bitte an die russische Regierung "würden wir definitiv prüfen", hatte Finanzminister Anton Siluanow am Donnerstag versprochen. Bevor aber der Syriza-Chef seine Kontonummer im Kreml hinterlässt, stellen sich einige Fragen:


    • Hat Syriza wirklich ein Interesse daran, sich enger an Russland zu binden - und damit auf Distanz zur EU zu gehen?



    • Ist die russische Regierung daran interessiert, sich noch stärker mit der EU anzulegen und das Verhältnis zum Westen weiter zu belasten?



    • Könnte Russland es sich überhaupt leisten, die Wahlversprechen von Syriza zu finanzieren?


    Griechenlands Interesse an Russland


    Die griechische Regierung hat ein Interesse daran, sich neben der Erfüllung von EU-Forderungen eine zweite Option wenigstens offenzuhalten - und das zeigt sie. Schon am Tag seiner Amtseinführung hatte sich Tsipras mit dem russischen Botschafter getroffen. Anschließend kritisierte er in einer Erklärung, die Regierung in Athen sei in der Frage über neue Russlandsanktionen der EU nicht konsultiert worden. Die Regierungen in Europa reagierten entsetzt.
    Fakt ist: Griechenland hat enge wirtschaftliche Beziehungen mit Russlandund leidet besonders stark unter dem im vergangenen Sommer vom Kreml verhängten Importverbot für EU-Waren. Griechische Bauern exportieren traditionell Erdbeeren, Kiwis und Pfirsiche nach Russland, insgesamt etwa ein Viertel der gesamten Obst- und Gemüseproduktion. In Russland sitzen zudem die besten Kunden der griechischen Pelz- und Pharmaindustrie.
    Auch im wichtigsten griechischen Wirtschaftszweig, dem Tourismus, spielt Russland eine sehr große Rolle: Mehr als eine Million Russen machen jedes Jahr Urlaub in Griechenland, 2013 stellten sie die drittgrößte Gruppe ausländischer Gäste. Angesichts des schwächelnden Rubels konnten sich zuletzt jedoch viele Urlauber die Reise nach Griechenland nicht mehr leisten. Ein Handelskrieg mit Russland würde die griechische Wirtschaft angeblich vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts kosten, insgesamt exportierte das Land 2013 Waren im Wert von mehr als 400 Millionen Euro nach Russland - ein triftiger Grund, sich mit dem Kreml gutzustellen.

    Russlands Interesse an Griechenland
    Der politische Wille, im Ukraine-Konflikt nicht klein beizugeben, sei in Moskau sehr stark, sagt Andreas Steininger vom Ostinstitut in Wismar. Und deshalb werde die russische Regierung auch jede Möglichkeit nutzen, innerhalb Europas Verbündete zu finden, um die einheitliche Linie aufzuweichen. "Russland wird versuchen, innerhalb der EU Einfluss auszuüben.Ein guter Ansatzpunkt hierfür sind vor allem die europakritischen Kräfte in Südeuropa und Frankreich", sagt Steininger. Geostrategisch könnte Griechenland eine wichtige Rolle spielen, beispielsweise als "Energiebrücke" nach Europa.


    Schon jetzt ist die griechische Energiebranche extrem abhängig von Moskau - mehr als 60 Prozent seiner Gasimporte bezieht das Land aus Russland. Nachdem im vergangenen Jahr die South-Stream-Pipeline scheiterte, könnte der Kreml versuchen, die Leitungen, statt über Bulgarien direkt durch die Türkei nach Griechenland zu legen. Ein griechisches Veto gegen EU-Sanktionen wäre für Russland buchstäblich viel wert.

    Kann Russland sich die Hilfe leisten?
    Trotz leerer Kassen könnte Moskau nach Ansicht des Russlandexperten Steininger auch finanziell helfen: "Für einen großzügigen Kredit an die griechische Regierung wäre auf jeden Fall genug Geld da". Tatsächlich sind die russischen Devisenreserven in den vergangenen 15 Monaten zwar kräftig geschrumpft - mit gut 385 Milliarden Dollar hat Kreml-Chef Wladimir Putin aber mehr als genug, um Alexis Tsipras auch mit einem Milliardenkredit unter die Arme zu greifen. Auch wenn dies Griechenland nicht endgültig erlösen würde, so trüge eine solche Unterstützung laut Steininger doch erheblich dazu bei, eine einheitliche Russlandpolitik Europas zu gefährden.



    Griechenland wäre allein schon mit günstigeren Gaslieferungen des Kreml geholfen. Auch die Aufhebung des Importstopps für griechische Waren würde die Wirtschaft wieder in Schwung bringen.

    Zusammengefasst:
    Griechenland kann eine Zusammenarbeit mit Moskau als Druckmittel gegen EU-Forderungen nutzen. Die griechische Wirtschaft würde davon profitieren, weil viele Exporte nach Russland gehen. Der Kreml hat genug Devisenreserven um einen großzügigen Kredit zu vergeben.

    Griechenland: Kann Russland sich einen Kredit für Tsipras leisten - SPIEGEL ONLINE

  3. #9633
    Avatar von Rosinante

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    Ob Russland der richtige Partner für Griechenland ist müssen die Griechen selber im Endeffekt wissen, aber es ist gut dass sie mal frischen Wind bringen oder sich mal auch wehren. Wenn man sieht wie Tsipras bisher so auftritt muss ich sagen dass er mir schon sehr gefällt! Am aller meisten muss man natürlich dran denken die Krise wieder abzuwenden und das Volk zu helfen. Ist zwar leichter gesagt als getan, aber bei Syriza spürt man wenigstens dass sie eine Veränderung herbeirufen wollen die auch Sinn macht. Griechenlands Image war in den letzten Jahren sehr geschädigt drum kann ich diesen Kurswechsel sehr bei ihnen nachvollziehen. Der EU gegenüber werde auch ich immer skeptischer muss ich ehrlich zugeben sowie dieses Auftreten Merkels.

  4. #9634
    Avatar von Jannis

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    Wir Griechen und Zyprer sitzen bekanntlicherweise auf riesige Öl und Erdgasvorkommen und beziehen Gas aus Russland seit Jahrzehnten schon zu überteuerten Preisen...ich hoffe die "Radikalos" ( hehe ) bauen eine signifikante griechische Öl und Erdgas Industrie auf...dann entstehen Arbeitsplätze und GR kann endlich wieder wachsen!

  5. #9635
    Avatar von Dikefalos

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    Zitat Zitat von Rosinante Beitrag anzeigen
    Ob Russland der richtige Partner für Griechenland ist müssen die Griechen selber im Endeffekt wissen, aber es ist gut dass sie mal frischen Wind bringen oder sich mal auch wehren. Wenn man sieht wie Tsipras bisher so auftritt muss ich sagen dass er mir schon sehr gefällt! Am aller meisten muss man natürlich dran denken die Krise wieder abzuwenden und das Volk zu helfen. Ist zwar leichter gesagt als getan, aber bei Syriza spürt man wenigstens dass sie eine Veränderung herbeirufen wollen die auch Sinn macht. Griechenlands Image war in den letzten Jahren sehr geschädigt drum kann ich diesen Kurswechsel sehr bei ihnen nachvollziehen. Der EU gegenüber werde auch ich immer skeptischer muss ich ehrlich zugeben sowie dieses Auftreten Merkels.
    Wenn man Vernünftige und Kompetente Politiker.....kann man mit vielen Ländern zusammen arbeiten und als Grieche mit den Russen erst recht.Man kann aktuell bessere kontitionen in Sachen Energie verhandeln.Und falls Russland sich für diesen kleinen Einsatz Griechenlands(was Sanktionen angeht)als dank das Embargo für Griechische Produkte aufhebt....ist das schon ein kleiner Erfolg für unser Wirtschaft und Bauern.

    - - - Aktualisiert - - -


    Η ΕΥΡΩΖΩΝΗ ΚΑΤΕΧΕΙ ΤΟ 60%
    Σε ποιους χρωστάει η Ελλάδα -Το BBC αναλύει το ελληνικό χρέος [εικόνα]

    (SOOC/ PHIL IPPARIS)Οικονομία
    31|01|2015 14:08


    -A+A


    Η συζήτηση για το ελληνικό χρέος, με την κυβερνητική επιθυμία για διαγραφή και την ξεκάθαρη άρνηση της Γερμανίας- και όχι μόνο- για νέο κούρεμα, είναι και πάλι στο επίκεντρο για τα διεθνή ΜΜΕ.
    Για αυτό το λόγο το BBC ανέλαβε να θυμίσει σε ποιους χρωστά η Ελλάδα. Στο δημοσίευμα που φιλοξενεί τη συνέντευξη της Ανγκελα Μέρκελ- η οποία απέκλεισε το ενδεχόμενο κουρέματος- τις δηλώσεις του Πιερ Μοσκοβισί, ο οποίος τονίζει πως θα γίνει ό,τι χρειάζεται για να αποφευχθεί το Grexit, όπως και τα όσα είπε ο Γιάννης Βαρουφάκης στο BBC, υπάρχει και ένα γράφημα που αναλύει το ελληνικό χρέος.
    Σύμφωνα με αυτό- που βασίζεται σε στοιχεία από το Open Europe, ένα βρετανικό think tank- το ελληνικό χρέος φτάνει τα 323 δισεκατομμύρια ευρώ. Από αυτά, το 60% κατέχει η ευρωζώνη, το 10% το ΔΝΤ, το 6% η Ευρωπαϊκή Κεντρική Τράπεζα, το 3% ελληνικές τράπεζες, το 1% ξένες τράπεζες, άλλο 1% η Τράπεζα της Ελλάδος, το 15% αφορά άλλα ομόλογα και το 3% άλλα δάνεια.

  6. #9636
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von Jannis Beitrag anzeigen
    Wir Griechen und Zyprer sitzen bekanntlicherweise auf riesige Öl und Erdgasvorkommen und beziehen Gas aus Russland seit Jahrzehnten schon zu überteuerten Preisen...
    Könntest du Eni, Total und Nobal- Energy etwas behilflich sein und denen zeigen, wo sie ihren Bohrkopf genau ansetzen sollen?

    Die Jungs bohren und bohren..., und nix kommt raus.

    Total resigniert schon und zieht ihr Plattform bereits ab.

  7. #9637
    Avatar von Bacerll

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    Zitat Zitat von Dikefalos Beitrag anzeigen
    Wer dann noch sagt dass ein GREXIT für die Eurozone keine Problem ist hat keine Ahnung.

  8. #9638
    Avatar von peristéri

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    Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht was ich von der neuen Regierung halten soll - hatte selten Zeit mich darüber zu informieren.
    Wahrscheinlich ist es zum jetzigen Zeitpunkt auch zu früh ein Urteil zu fällen, allerdings musste ich schon etwas schlucken als ich gehört habe, dass es eine Koalition mit den Rechten gab.
    Von denen halte ich einfach nichts, da ich seitens meiner Verwandtschaft in der Heimat nichts Gutes gehört habe.
    Was ich der neuen Regierung allerdings zugestehen muss, ist, dass sie seit der Wahl schon ziemlich Tatkräftig waren.
    Hoffen wir mal das Tsipras eine Wende bringt. Russland als Handelspartner, sehe ich ehrlich gesagt als Vorteil, auch wenn man aufpassen muss, dass man sich nicht zu stark von ihnen abhängig macht.

  9. #9639
    Avatar von Lilith

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    Georg Diez: Schuldenschnitt für Griechenland und mediale Rhetorik - SPIEGEL ONLINE

  10. #9640
    Avatar von Jannis

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