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Nachrichten aus Kroatien

Erstellt von DZEKO, 29.08.2013, 12:32 Uhr · 5.968 Antworten · 179.646 Aufrufe

  1. #2511

  2. #2512

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    Das soll Kunst sein? Direkt widerlich!

  3. #2513
    Avatar von Izdajnik

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    Seit wann liegt Wien in Kroatien?

  4. #2514
    Avatar von Strahimir I

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    850
    Zitat Zitat von Fred Perry Beitrag anzeigen
    Das soll Kunst sein? Direkt widerlich!
    Was soll man von einem drecks Jugoslawen erwarten.

  5. #2515
    Avatar von Izdajnik

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    Zitat Zitat von Strahimir I Beitrag anzeigen
    Was soll man von einem drecks Jugoslawen erwarten.
    Hat er deine GEfühle verletzt, weil er kroatische Kriegsverbrechen thematisiert hat?

  6. #2516
    Avatar von Izdajnik

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    Foto: Radio101/Wikipedia, Index
    DONOSIMO deset razloga zašto ne biste trebali propustiti današnji prosvjed "Hrvatska može bolje" u 18 sati na gradskim trgovima u Hrvatskoj i inozemstvu.
    >> VELIKI PROSVJED PODRŠKE REFORMI ŠKOLSTVA Hrvatska može bolje

    1. Ne, ovo nije skretanje s pravih problema. Ovo je ukazivanje na sve probleme u državi. Ako smo već dozvolili da nam ukradu sadašnjost, ne moramo dozvoliti da nam uzmu budućnost.

    2. Nezaposlenost je jedan od najvećih hrvatskih problema. Uz ovakvo školstvo bit će samo gore.
    3. Želite li da vam dijete bude kao Ladislav Ilčić ili Željka Markić?
    4. Ovaj prosvjed je prosvjed građana, ne prosvjed političara ili sindikata.
    5. Želite li prepustiti Hrvatsku onima koji ju sišu, a da mi svi ostali moramo iseliti?
    6. Ako mi moramo živjeti u ovakvoj državi, ne moraju i naša djeca.
    7. Informatika je sadašnjost i budućnost, ne izborni predmet od četvrtog osnovne.
    8. Šustar misli da ima razloga za feštu, Hasanbegović kaže da nemate pojma o sebi i svojoj djeci.
    9. Koliko se nabubanih gluposti iz škole danas sjećate?
    10. Šanse za kišu su fifti-fifti. Iskušajte sreću. Bolje je od Facebooka

  7. #2517

  8. #2518

  9. #2519
    Avatar von daro

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    6.423
    Das ist eine von sehr wenigen Protesten die ich unterstützen würde.
    Kroatien braucht dringend eine Bildungsreform für unsere zukünftigen Fachkräfte die mal Kroatien aus der Scheisse holen werden.

  10. #2520
    Avatar von Izdajnik

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    Warum Lehrer zum Exodus von Schulkindern aufrufen

    Kroatien ist auf dem Weg zurück in die 90er-Jahre. Die christlich-konservative Regierungspartei HDZ drückt das Land so spürbar nach rechts, dass Lehrer um die Zukunft ihrer Schüler fürchten.



    Der Regierungswechsel in Kroatien macht sich bemerkbar. Die konservative HDZ ist stärkste Partei. Und das Land rückt unter dem neuen Ministerpräsidenten Tihomir Orešković immer weiter nach rechts.
    Der Alarm kroatischer Lehrer ist deutlich. "Wenn Sie wollen, dass Ihre Kinder zu normalen Menschen des 21. Jahrhunderts heranwachsen, retten Sie diese", mahnten sie und verlangten eine Massenauswanderung: "Wenn Sie bleiben, werden Ihre Kinder zu grauen, gleichgeschalteten und fantasielosen ferngesteuerten Wesen mit verkümmerter Kreativität."
    Vaterlandsliebe und klassische Ehe

    Rechte Politideologen ließen nicht zu, das veraltete Bildungssystem zu modernisieren, und verlangten stattdessen nach Ansicht von Kritikern hohle Phrasen: Kirche, Vaterlandsliebe, Vater-Mutter-Kind-Ehe, die Verteufelung gleichgeschlechtlicher Beziehungen und eine Verklärung der nicht immer so hehren nationalen Geschichte müssten wieder ganz oben stehen. Träger dieses Gedankengutes ist die christlich-konservative große Regierungspartei HDZ.
    Folgerichtig warfen nicht weniger als 500 Experten mit ihrem Leiter Boris Jokić an der Spitze in der vergangenen Woche das Handtuch. Sie hatten seit über einem Jahr an einer "historischen Reform des Schulsystems" gearbeitet, der grundlegendsten Bildungsreform seit der Unabhängigkeit vor einem Vierteljahrhundert. Das Bildungssystem "vom Kindergarten bis zur Uni-Fakultät" sollte von Uraltballast befreit werden.
    Rolle rückwärts

    Die ideologische Rolle rückwärts begann schon unter der alten sozialdemokratischen Regierung vor drei Jahren. Extrem Konservative setzten gegen die Sozialdemokraten und gemeinsam mit der katholischen Kirche ein Referendum durch, mit dem die christliche Eheform als Regel in die Verfassung aufgenommen wurde. Und es klappte.
    Dann verlangte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Želimir Puljić, ein zweites Referendum, mit dem der Faschistengruß im Zweiten Weltkrieg, "Fürs Vaterland bereit", innerhalb der Armee des EU- und Nato-Landes wiedereingeführt werden soll. Regelmäßiges Skandieren dieses Grußes bei Fußballspielen hatten die internationalen Sportverbände mit schweren Strafen geahndet.
    Verräterregister als moderner Pranger

    Im Januar kam die HDZ wieder an die Regierung, und dann ging es erst richtig los. Der neue Veteranenminister Mijo Crnoja wollte in Anlehnung an den mittelalterlichen Pranger ein "Verräterregister" einführen. Ein Aufschrei der Kunstszene war die Folge. Tausende trugen sich selbst in ein fiktives Register ein, "weil ich kein Kreuzzeichen kann", "weil ich nichts gegen Schwule habe", "ich Satire mag" oder "weil ich sonntags Wäsche wasche" oder "mich enthaare".
    Der Minister musste schon nach einer Woche zurücktreten. Nicht wegen des geplanten strammrechten Registers, sondern weil er sich widerrechtlich ein Grundstück angeeignet, undurchsichtige Kredite besessen und auch bei einer angeblichen Kriegsverletzung geschummelt haben soll. Und dennoch: Weil das öffentlich-rechtliche Fernsehen HRT zu wenig patriotisch daherkam, wurde in einem umstrittenen Verfahren im März die Führung kurzerhand ausgewechselt.
    "Im Namen der Familie"

    Speerspitze der konservativen Wende ist der von der Kirche unterstützte Verein "Im Namen der Familie" unter ihrer Anführerin Željka Markić und der "christlichen Bewegung" erzkonservativer Politiker und Bürger "Hrast" (Eiche). Tausende nahmen am 21. Mai in Zagreb an einem "Marsch für das Leben" teil, mit dem jede Abtreibung verboten werden soll. Prominenteste Mitstreiterin: die Frau des Regierungschefs, Sanja Orešković.
    In diese ideologisch aufgeladene Atmosphäre passt, dass der HDZ-Vorsitzende und stellvertretende Regierungschef Tomislav Karamarko auf Korruptionsvorwürfe, die auch von der Reformpartei Most (Brücke) als Juniorpartner mitgetragen werden, so reagierte: "Ich werde euch niemals verraten!", versprach er am Samstag auf dem Parteitag in Zagreb den Mitgliedern: "Für mich steht die Heimat und das Interesse unseres Volkes an erster Stelle. Ich werde nicht zulassen, dass man euch erniedrigt." Zu den Vorwürfen sagte er inhaltlich nichts.
    Übrigens: Kultusminister Zlatko Hasanbegović, dessen Rücktritt wegen Unterstützung faschistischen Gedankengutes namhafte französische Intellektuelle gefordert hatten, bekam auf dem HDZ-Parteitag bei Vorstandswahlen klar die meisten Stimmen.

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