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Nachrichten aus Kroatien

Erstellt von DZEKO, 29.08.2013, 12:32 Uhr · 5.903 Antworten · 177.989 Aufrufe

  1. #3951
    Avatar von Indianer

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    Zitat Zitat von Izdajnik Beitrag anzeigen
    Reicht schon, dass hier Cetniks abgfeiert werden dürfen, also bleib mit Erdi aus den ex-YU Threads
    du hast meinen dritten und wichtigen satz weggelassen.

  2. #3952
    Avatar von Izdajnik

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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    du hast meinen dritten und wichtigen satz weggelassen.
    Die Ustasa war in Italien und wurde aus Italien gepusht, bis sie putschte. Kroaten hätten sahen in der Bauernpartei ihre Unabhängigkeitsbestrebungen gut aufgehoben, die sich schon in den 30ern von Hitler mehr als deutlich distanzierte. Vergleichen lässt sich das nur mit der HSP, die allerdings keine große Bedeutung hatte. Aus ihr ging ja auch Pavelic hervor, allerdings war das Programm der HSP nichts für die Lebensrealität der meisten Kroaten, die nie in der breiten Masse von einem Großkroatien oder irgendeinem Scheiß träumten, sondern sich um ihren eigenen Scheiß kümmerten.

  3. #3953
    Avatar von Indianer

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    kröte, darf ich dir etwas beichten?
    meine grosseltern haben nie gewählt.
    sie hatten keinen Kugelschreiber.

    wahlen in den Dörfern?
    war uns unbekannt.

  4. #3954
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von Izdajnik Beitrag anzeigen
    Die Ustasa war in Italien und wurde aus Italien gepusht, bis sie putschte. Kroaten hätten sahen in der Bauernpartei ihre Unabhängigkeitsbestrebungen gut aufgehoben, die sich schon in den 30ern von Hitler mehr als deutlich distanzierte. Vergleichen lässt sich das nur mit der HSP, die allerdings keine große Bedeutung hatte. Aus ihr ging ja auch Pavelic hervor, allerdings war das Programm der HSP nichts für die Lebensrealität der meisten Kroaten, die nie in der breiten Masse von einem Großkroatien oder irgendeinem Scheiß träumten, sondern sich um ihren eigenen Scheiß kümmerten.

    Das ist ja der wesentliche Punkt. Die Ustasa als solches konnte ab 41 nur reagieren durch Befehle der Italiener und Deutschen und war in der Breite nie die gewünschte Vertretung in Kroatien.

    Entscheidend für die Entwicklung ist dann der Putsch 41 und der Tatsache, dass Jugoslawien sich von alleine aus dem Krieg hätte raushalten können und somit die Ustasa keine weitere Rolle gespielt hätte.

    Aber Belgrad wollte das fortsetzen was die Ustasa stark gemacht hat



    Am selben Tag des Putsches, war die erste Sache, der sich Nincic dann auch widmete, den deutschen Botschafter VIKTOR von HEEREN davon zu überzeugen, dass JUGOSLAWIEN DIE BEDINGUNGEN DES DREIMÄCHTEPAKTES EINHALTEN WIRD.

    Nichtsahnend vom doppelten Spiel der Putschisten, rief am selben Tag der englische Premier Winston Churchill aus, dass „heute Morgen das jugoslawische Volk seine Seele gefunden hat“ und erkannte öffentlich die Simovic-Regierung an.

    Bei den Nationalisten unter den serbischen Geschichtsschreibern wird dieser Putsch als „Revolte des serbischen Volkes gegen den Dreimächtepakt“ interpretiert.

    Allerdings: Einen wichtigen Anteil am Putsch ist dem britischen Geheimdienst zuzuschreiben und einigen ranghohen serbischen Offizieren, die auf der Lohnliste der Briten standen. Die Motive der Briten und Serben bei diesem Putsch waren allerdings unterschiedlicher Natur:

    Während es Großbritannien darum ging, eine Zusammenarbeit Jugoslawiens mit den Achsenmächten zu verhindern, ging es den serbischen Offizieren darum, Kronprinz Pavle zu beseitigen, der in ihren Augen eine viel zu nachsichtige Politik gegenüber den Kroaten betrieb.

    Man darf nicht vergessen, dass unter seiner Führung es zum Cvetkovic-Macek Abkommen, d.h. zur Schaffung der kroatischen „banovina“ kam, in der auch große Teile BiH’s beinhaltet waren. In den Augen der serbisch-nationalistischen Offiziere ein klarer Verrat an der „serbischen Sache.“


    Pavle war in den Augen der Putschisten zu liberal eingestellt, und zu nachgiebig gegenüber den Forderungen der Kroaten nach mehr Unabhängigkeit von Belgrad. Bereits 1938 fasste General Simovic zum ersten Mal einen Putsch gegen Pavle ins Auge, als die damalige jugoslawische Regierung über ein Konkordat (= Vertrag mit der Katholischen Kirche) mit dem Vatikan verhandelte (was die serbische Seite im Parlament verhinderte).


  5. #3955
    Avatar von Indianer

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    ist es nicht herrlich, wenn man im nachhinein im Google etwas aus der Vergangenheit nachlesen kann.

  6. #3956
    Avatar von daro

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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    ist es nicht herrlich, wenn man im nachhinein im Google etwas aus der Vergangenheit nachlesen kann.
    Die Bauern hatten lange keine Rechte oder wusten nicht mal das sie Rechte haben.

    Es war Krieg und jeder machte das was für ihn und Seine Familije am besten war.

  7. #3957
    Avatar von Izdajnik

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    Kommen wir weg vom Ustasa- und Cetnikabschaum und widmen uns den wirklich interessanten Dingen

    Ivanka Trump nije se mogla privezati uz Zapadnu obalu > Slobodna Dalmacija

  8. #3958
    Avatar von Legija

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    wenn die schlümpfe gemeinsam die ustasas relativieren und rechtfertigen dann wird sogar jede persönliche fehde vergessen ......und dann die peinlichen versuche die cetniks mit den ustasas gleichzustellen aber gnade uns serben gott wenn wir die parteien im bürgerkrieg gleichstellen und die gleichen mittel der relativierung und rechtfertigung nutzen.....

  9. #3959
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von Legija Beitrag anzeigen
    wenn die schlümpfe gemeinsam die ustasas relativieren und rechtfertigen dann wird sogar jede persönliche fehde vergessen ......und dann die peinlichen versuche die cetniks mit den ustasas gleichzustellen aber gnade uns serben gott wenn wir die parteien im bürgerkrieg gleichstellen und die gleichen mittel der relativierung und rechtfertigung nutzen.....

    Gleichzustellen ? In Kroatien habt ihr den Rang einer Laus und das ist gut so.

  10. #3960

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