BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 179 von 570 ErsteErste ... 79129169175176177178179180181182183189229279 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1.781 bis 1.790 von 5699

Nachrichten aus Serbien

Erstellt von DZEKO, 29.08.2013, 16:43 Uhr · 5.698 Antworten · 223.222 Aufrufe

  1. #1781
    Avatar von Damien

    Registriert seit
    22.02.2013
    Beiträge
    6.590
    US-Botschafter belehrt Serben: Nicht Russland ist euer Freund, sondern die EU



    US-Botschafter Michael Kirby hat in einem Medieninterview versucht, die Serben darüber aufzuklären, wer für sie wirklich ein Freund ist. Der Diplomat versteht nach eigener Aussage nicht, warum die Serben immer noch an die amerikanischen Bombardements von 1999 denken, obwohl Amerika ihnen danach eine Milliarde Dollar geschenkt habe.

    Die Serben lägen falsch, wenn sie zu Russland halten, sagte Kirby in einem Gespräch mit der Zeitung „Vecernje novosti“. „Viele hierzulande denken, dass nicht die EU, sondern Russland Serbiens wichtigster Wirtschaftspartner ist“, empörte sich der amerikanische Diplomat. „Selbst eure Medien haben berichtet, dass ihr von Russland keinen Dinar ohne Rückzahlungspflicht bekommen habt. Wir haben euch eine Milliarde Dollar Hilfe gegeben, die ihr nicht zurückzahlen müsst. Aber niemand in Serbien spricht davon, dass ihr von uns etwas außer Bomben bekommen habt“, sagte Kirby. Er empfahl den Serben, „die Dinge real zu sehen, statt mit Mythen zu leben“.

    Serbien hat von den USA wirklich viel mehr als nur Bomben bekommen. Von März bis Juni 1999 hatte die amerikanische Luftwaffe gemeinsam mit Verbündeten die damalige Bundesrepublik Jugoslawien bombardiert. Die Angriffe dauerten 78 Tage und kosteten bis zu 2.500 Zivilisten, darunter 89 Kindern, das Leben. Tausende weitere Menschen wurden verletzt.

    Die Nato-Jets feuerten nach serbischen Angaben 1.300 Marschflugkörper und warfen 37.000 verbotene Streubomben ab. Darüber hinaus schlugen bis zu zehn Tonnen verbotene und hochgiftige Uranmunition „Depleted Uranium“ auf jugoslawischem Boden ein. In den Folgejahren nahm die Zahl der Krebskranken dramatisch zu.

    Die Nato-Bomben beschädigten fast 200 Fabriken, acht Kraftwerke, 82 Brücken, sieben Bahnhöfe, sechs Flughäfen und unzählige Straßen. Über 40.000 Gebäude, darunter 422 Schulen und 48 Krankenhäuser sowie der Fernsehsender, wurden nach serbischen Regierungsangaben komplett zerstört.

    Unabhängige Experten schätzten den Gesamtschaden auf 29,6 Milliarden US-Dollar. Amerika stellte als Hilfe eine Milliarde bereit. Ein Teil davon wurde genutzt, um die explosiven Überbleibsel des Nato-Krieges in Serbien zu räumen. Ein anderer Teil floss US-nahen Nichtregierungsorganisationen zu, die die Bombardements als „Kampf gegen Diktator Milosevic“ rechtfertigten.

    Auch Russland finanzierte Minenräumarbeiten in Serbien. Russische Spezialisten haben viele Jahre in dem Balkan-Staat verbracht und weite Gebiete von Nato-Minen gesäubert.

    US-Botschafter belehrt Serben: Nicht Russland ist euer Freund, sondern die EU

    Na jetzt wissen es auch die Serben

  2. #1782
    Avatar von DZEKO

    Registriert seit
    09.08.2009
    Beiträge
    51.953
    Und wo in Serbien sind diese Minenfälder?

  3. #1783
    Avatar von Dinarski-Vuk

    Registriert seit
    20.06.2006
    Beiträge
    12.208
    Zitat Zitat von Novi Auto Beitrag anzeigen
    Es gab ja serbischen Widerstand. Gegen die Partisanen.

    zu Nedic. Natürlich taugte der nichts. Überlegt man aber, was passiert wäre, hätte Macak damals den Bückling für die Nazis gemacht und nicht Pavelic.. Aber das ist Spekulation. Macak bleibt ein Hund, schließlich hat er zum Mitmachen aufgerufen, während Parteikollegen in den Widerstand gingen.
    Galt aber nicht für die Serben in Kroatien, jedenfalls nicht in solchen Ausmassen. Die waren bei der Volksbefreiungsarmee und der Partisanenabteilungen Jugoslawiens von Beginn an aktiv und gehörten 1941 zu den ersten Aufständischen Gruppierungen nach den ersten Massakern der Ustaschas, sei es im westlichen Teil Bosniens, Herzegowina und im zentralen Teil Kroatiens.

    Drazas Chetniks waren aber in der Tat meist auf die Partisanen gerichtet, obwohl sie bis zu einem gewissen Zeitpunkt genügend Unterstützung von Churchill erhalten hatten. Selbst bei der berühmten Neretva-Schlacht, erhielten die Chetniks Luftunterstützung des britischen RAF. Erst später sah Churchill, dass sich Drazas Mihailovics Kampf nicht gegen die Deutschen und Italiener richtet, sondern ausschliesslich gegen die Partisanen.

  4. #1784
    Avatar von Dissention

    Registriert seit
    25.02.2010
    Beiträge
    8.874
    Na ja, im serbischen liest sich das Interview ganz anders @Damien. Kirby betont zurecht, dass Russland entgegen weit verbreiteter Meinung weder größter Aussenhandelspartner ist, noch sonderlich viele Donationen / Geschenke geleistet hat und die USA / EU durchaus neutraler betrachtet werden sollten. Das er natürlich auch nicht neutral ist, ist klar. doch sein Einwand hat durchaus seien Berechtigung, auch wenn ich seine Einschätzung nicht so ganz teile und der Meinung bin, dass die Serben schon heute deutlich differenzieren.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Und wo in Serbien sind diese Minenfälder?
    Überall dort, wo Kasettenbomben abgeworfen worden sind.

  5. #1785
    Avatar von Orasje

    Registriert seit
    10.06.2010
    Beiträge
    883
    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Galt aber nicht für die Serben in Kroatien, jedenfalls nicht in solchen Ausmassen. Die waren bei der Volksbefreiungsarmee und der Partisanenabteilungen Jugoslawiens von Beginn an aktiv und gehörten 1941 zu den ersten Aufständischen Gruppierungen nach den ersten Massakern der Ustaschas, sei es im westlichen Teil Bosniens, Herzegowina und im zentralen Teil Kroatiens.

    Drazas Chetniks waren aber in der Tat meist auf die Partisanen gerichtet, obwohl sie bis zu einem gewissen Zeitpunkt genügend Unterstützung von Churchill erhalten hatten. Selbst bei der berühmten Neretva-Schlacht, erhielten die Chetniks Luftunterstützung des britischen RAF. Erst später sah Churchill, dass sich Drazas Mihailovics Kampf nicht gegen die Deutschen und Italiener richtet, sondern ausschliesslich gegen die Partisanen.
    Bei mir im Dorf waren die meisten Kroaten bei den Domobranen. Es gab aber in kleineren Doerfern viel mehr Ustasas als in groesseren. Ansonsten was du sagst koennte gut moeglich sein..

  6. #1786
    Avatar von Izdajnik

    Registriert seit
    02.04.2015
    Beiträge
    16.177
    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Galt aber nicht für die Serben in Kroatien, jedenfalls nicht in solchen Ausmassen. Die waren bei der Volksbefreiungsarmee und der Partisanenabteilungen Jugoslawiens von Beginn an aktiv und gehörten 1941 zu den ersten Aufständischen Gruppierungen nach den ersten Massakern der Ustaschas, sei es im westlichen Teil Bosniens, Herzegowina und im zentralen Teil Kroatiens.

    Drazas Chetniks waren aber in der Tat meist auf die Partisanen gerichtet, obwohl sie bis zu einem gewissen Zeitpunkt genügend Unterstützung von Churchill erhalten hatten. Selbst bei der berühmten Neretva-Schlacht, erhielten die Chetniks Luftunterstützung des britischen RAF. Erst später sah Churchill, dass sich Drazas Mihailovics Kampf nicht gegen die Deutschen und Italiener richtet, sondern ausschliesslich gegen die Partisanen.
    ja, ich sprach auch nur über Serbien. In Kroatien und BiH ist der Fall klar.

  7. #1787

    Registriert seit
    30.01.2011
    Beiträge
    2.152
    Diese Rehabilitation kann doch nicht ernst gemeint sein. Wenn er nicht nur Mitglied sondern sogar in der Führung einer verbrecherischen Organisation war kann das doch nicht mit rechten Dingen zugehen.
    Bald werden auch Mitglieder von Mafia- Clans rehabilitiert. Die können ja dann noch weniger für die Verbrechen. Sie wurden ja dort rein geboren.
    Genauso wie man den armen blütenweisen Kommunisten Milosevic als Opfer seiner Umgebung sehen will. Seine Politik hat doch gezeigt was er für ein Unmensch war. Die Partei war doch die einzige Möglichkeit damals an die Macht zu kommen. Wofür er sie genutzt hat haben wir westlich der Drina mehr zu spüren bekommen wie ihr östlich von uns.

  8. #1788
    Avatar von NovaKula

    Registriert seit
    24.10.2013
    Beiträge
    8.446
    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    US-Botschafter belehrt Serben: Nicht Russland ist euer Freund, sondern die EU



    US-Botschafter Michael Kirby hat in einem Medieninterview versucht, die Serben darüber aufzuklären, wer für sie wirklich ein Freund ist. Der Diplomat versteht nach eigener Aussage nicht, warum die Serben immer noch an die amerikanischen Bombardements von 1999 denken, obwohl Amerika ihnen danach eine Milliarde Dollar geschenkt habe.

    Die Serben lägen falsch, wenn sie zu Russland halten, sagte Kirby in einem Gespräch mit der Zeitung „Vecernje novosti“. „Viele hierzulande denken, dass nicht die EU, sondern Russland Serbiens wichtigster Wirtschaftspartner ist“, empörte sich der amerikanische Diplomat. „Selbst eure Medien haben berichtet, dass ihr von Russland keinen Dinar ohne Rückzahlungspflicht bekommen habt. Wir haben euch eine Milliarde Dollar Hilfe gegeben, die ihr nicht zurückzahlen müsst. Aber niemand in Serbien spricht davon, dass ihr von uns etwas außer Bomben bekommen habt“, sagte Kirby. Er empfahl den Serben, „die Dinge real zu sehen, statt mit Mythen zu leben“.

    Serbien hat von den USA wirklich viel mehr als nur Bomben bekommen. Von März bis Juni 1999 hatte die amerikanische Luftwaffe gemeinsam mit Verbündeten die damalige Bundesrepublik Jugoslawien bombardiert. Die Angriffe dauerten 78 Tage und kosteten bis zu 2.500 Zivilisten, darunter 89 Kindern, das Leben. Tausende weitere Menschen wurden verletzt.

    Die Nato-Jets feuerten nach serbischen Angaben 1.300 Marschflugkörper und warfen 37.000 verbotene Streubomben ab. Darüber hinaus schlugen bis zu zehn Tonnen verbotene und hochgiftige Uranmunition „Depleted Uranium“ auf jugoslawischem Boden ein. In den Folgejahren nahm die Zahl der Krebskranken dramatisch zu.

    Die Nato-Bomben beschädigten fast 200 Fabriken, acht Kraftwerke, 82 Brücken, sieben Bahnhöfe, sechs Flughäfen und unzählige Straßen. Über 40.000 Gebäude, darunter 422 Schulen und 48 Krankenhäuser sowie der Fernsehsender, wurden nach serbischen Regierungsangaben komplett zerstört.

    Unabhängige Experten schätzten den Gesamtschaden auf 29,6 Milliarden US-Dollar. Amerika stellte als Hilfe eine Milliarde bereit. Ein Teil davon wurde genutzt, um die explosiven Überbleibsel des Nato-Krieges in Serbien zu räumen. Ein anderer Teil floss US-nahen Nichtregierungsorganisationen zu, die die Bombardements als „Kampf gegen Diktator Milosevic“ rechtfertigten.

    Auch Russland finanzierte Minenräumarbeiten in Serbien. Russische Spezialisten haben viele Jahre in dem Balkan-Staat verbracht und weite Gebiete von Nato-Minen gesäubert.

    US-Botschafter belehrt Serben: Nicht Russland ist euer Freund, sondern die EU

    Na jetzt wissen es auch die Serben
    Dieser Artikel ist auf Propaganda aus. Der Titel ist ja reinster Bullshit.
    Aber sputnjik kann spiegel und co Gesellschaft leisten.

    Und dein Kommentar dazu ist ziemlich frech, als ob eine sputnjik Seite die Schäden aufzählen muss und du damit kommst dass es die Betroffenen jetzt auch wissen.

    Top Beispiel dass es in der Außenpolitik nur um Interesse geht, nicht um Freundschaft.

  9. #1789
    Avatar von DarkoRatic

    Registriert seit
    05.01.2013
    Beiträge
    6.342
    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    US-Botschafter belehrt Serben: Nicht Russland ist euer Freund, sondern die EU



    US-Botschafter Michael Kirby hat in einem Medieninterview versucht, die Serben darüber aufzuklären, wer für sie wirklich ein Freund ist. Der Diplomat versteht nach eigener Aussage nicht, warum die Serben immer noch an die amerikanischen Bombardements von 1999 denken, obwohl Amerika ihnen danach eine Milliarde Dollar geschenkt habe.

    Die Serben lägen falsch, wenn sie zu Russland halten, sagte Kirby in einem Gespräch mit der Zeitung „Vecernje novosti“. „Viele hierzulande denken, dass nicht die EU, sondern Russland Serbiens wichtigster Wirtschaftspartner ist“, empörte sich der amerikanische Diplomat. „Selbst eure Medien haben berichtet, dass ihr von Russland keinen Dinar ohne Rückzahlungspflicht bekommen habt. Wir haben euch eine Milliarde Dollar Hilfe gegeben, die ihr nicht zurückzahlen müsst. Aber niemand in Serbien spricht davon, dass ihr von uns etwas außer Bomben bekommen habt“, sagte Kirby. Er empfahl den Serben, „die Dinge real zu sehen, statt mit Mythen zu leben“.

    Serbien hat von den USA wirklich viel mehr als nur Bomben bekommen. Von März bis Juni 1999 hatte die amerikanische Luftwaffe gemeinsam mit Verbündeten die damalige Bundesrepublik Jugoslawien bombardiert. Die Angriffe dauerten 78 Tage und kosteten bis zu 2.500 Zivilisten, darunter 89 Kindern, das Leben. Tausende weitere Menschen wurden verletzt.

    Die Nato-Jets feuerten nach serbischen Angaben 1.300 Marschflugkörper und warfen 37.000 verbotene Streubomben ab. Darüber hinaus schlugen bis zu zehn Tonnen verbotene und hochgiftige Uranmunition „Depleted Uranium“ auf jugoslawischem Boden ein. In den Folgejahren nahm die Zahl der Krebskranken dramatisch zu.

    Die Nato-Bomben beschädigten fast 200 Fabriken, acht Kraftwerke, 82 Brücken, sieben Bahnhöfe, sechs Flughäfen und unzählige Straßen. Über 40.000 Gebäude, darunter 422 Schulen und 48 Krankenhäuser sowie der Fernsehsender, wurden nach serbischen Regierungsangaben komplett zerstört.

    Unabhängige Experten schätzten den Gesamtschaden auf 29,6 Milliarden US-Dollar. Amerika stellte als Hilfe eine Milliarde bereit. Ein Teil davon wurde genutzt, um die explosiven Überbleibsel des Nato-Krieges in Serbien zu räumen. Ein anderer Teil floss US-nahen Nichtregierungsorganisationen zu, die die Bombardements als „Kampf gegen Diktator Milosevic“ rechtfertigten.

    Auch Russland finanzierte Minenräumarbeiten in Serbien. Russische Spezialisten haben viele Jahre in dem Balkan-Staat verbracht und weite Gebiete von Nato-Minen gesäubert.

    US-Botschafter belehrt Serben: Nicht Russland ist euer Freund, sondern die EU

    Na jetzt wissen es auch die Serben
    Zum Glück das ich Anti-NATO und Euroskeptiker bin

  10. #1790
    Avatar von Aligatori

    Registriert seit
    02.11.2014
    Beiträge
    1.963
    Zitat Zitat von DarkoRatic Beitrag anzeigen
    Zum Glück das ich Anti-NATO und Euroskeptiker bin
    Wie oft willst du dich eigentlich noch wiederholen?
    Wir wissen inzwischen alle, dass du Anti-Nato, Euroskeptiker und für die Wiederherstellung der Grenzen der Bundesrepublik Jugoslawien aus dem Jahre 1992–2003 bist.

    Gehst einen echt auf den Sack damit.

Ähnliche Themen

  1. Nachrichten aus Mazedonien
    Von Zoran im Forum Politik
    Antworten: 7387
    Letzter Beitrag: Gestern, 13:16
  2. BF-Nachrichten
    Von Laleh im Forum Rakija
    Antworten: 111
    Letzter Beitrag: 11.01.2014, 03:15
  3. Nachrichten?
    Von Chavo im Forum Rakija
    Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 30.12.2010, 01:36
  4. Nachrichten aus Kosova
    Von Feuerengel im Forum Politik
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 16.10.2005, 13:34