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Nachrichten aus Zypern

Erstellt von Amphion, 05.11.2014, 23:57 Uhr · 1.705 Antworten · 61.068 Aufrufe

  1. #511
    Amarok
    Irgendwie alles kindisch.

    Allgemein ist die Wahrnehmung von Türken und Griechen in Deutschland sowieso nicht gut und sind meist auch nur Klischees.

    Türken werden mit Klischees wie Dönerläden, Türkischer Musik(Meist Arabesk), Hauptschüler, Gewaltbereit und schlecht integriert hauptsächlich in Verbindung gebracht. Trotzdem gelten Türken als eins der Ethnien die immer arbeiten und egal wie Geld verdienen. Jeder kennt den Spruch:"Hey, der Typ lebt auf Hartz4 aber hat einen MLG!" Alles in allem auch gern der bäuerliche und dumme Ost-Anatolier. Oft bzw. was heißt oft werden wir in die Spate der Araber gerückt und der Türke hat auch sein Ruf weg, weil eben diese Araber den Ost-Türken so ähnlich sehen. Oft schon passiert, dass ein Freund neben mir ärger kriegte und von irgendwo kam "scheiß Türke" dabei war der Mann Algerier.

    Griechen gelten zwar in der Deutschen Gesellschaft als gebildetet aber nicht wirklich besser in der Deutschen Wahrnehmung und da könnt ihr mir erzählen was ihr möchtet denn das ist ein Erfahrungsbericht aus Shows, Real-Life oder einfachen Berichten. Sie gelten als gut integriert, Uso-Trinker, Arbeitsunwillig(Faul), Wollen immer Kohle, Pleitegriechen, drücken sich vor Verantwortung und harter Arbeit. Kennt jemand von euch noch Richterin Barbara Salesch? Da war irgendwann mal ein Grieche dort und hat seine Frau angezeigt, weil sie sich mit ihrem fetten Kolos auf ihn drauf gesetzt hat.

    ______________________

    Ihr könnt euch eigentlich weiter fertig machen wie ihr wollt aber in Deutschland ist außer dem Deutschen keine Ethnie auf gleicher Ebene. Dann werden irgendwo Vietnamesen rausgekramt und das tut mir leid aber du vergleichst hier eine Gruppe von gut 100.000 Menschen wenn überhaupt mit einer Gruppe von gut 2,5 Millionen von denen wenn wir allein 1 Mille abziehen alle samt den selben Abschluss und das Bildungsniveau dieser 100.000 Vietnamesen haben. Ich meine wir bereden dies hier Tag für Tag. Unsere Landsleute ob Grieche oder Türke der hat in DE einfach seinen Ruf weg, da kann er Atomphysik studiert haben scheiß egal. Im Ausland ob jetzt in den Staaten, Frankreich, Belgien, Norwegen oder Schweden sieht das ganz anders aus dort leben die meisten Türken eben in der Mittelschicht oder sind mal eben so CO-Chief von Coca-Cola.

    Mit freundlichen Grüßen

    Amarok

  2. #512
    Avatar von Bacerll

    Registriert seit
    07.12.2012
    Beiträge
    4.514
    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Irgendwie alles kindisch.

    Allgemein ist die Wahrnehmung von Türken und Griechen in Deutschland sowieso nicht gut und sind meist auch nur Klischees.

    Türken werden mit Klischees wie Dönerläden, Türkischer Musik(Meist Arabesk), Hauptschüler, Gewaltbereit und schlecht integriert hauptsächlich in Verbindung gebracht. Trotzdem gelten Türken als eins der Ethnien die immer arbeiten und egal wie Geld verdienen. Jeder kennt den Spruch:"Hey, der Typ lebt auf Hartz4 aber hat einen MLG!" Alles in allem auch gern der bäuerliche und dumme Ost-Anatolier. Oft bzw. was heißt oft werden wir in die Spate der Araber gerückt und der Türke hat auch sein Ruf weg, weil eben diese Araber den Ost-Türken so ähnlich sehen. Oft schon passiert, dass ein Freund neben mir ärger kriegte und von irgendwo kam "scheiß Türke" dabei war der Mann Algerier.

    Griechen gelten zwar in der Deutschen Gesellschaft als gebildetet aber nicht wirklich besser in der Deutschen Wahrnehmung und da könnt ihr mir erzählen was ihr möchtet denn das ist ein Erfahrungsbericht aus Shows, Real-Life oder einfachen Berichten. Sie gelten als gut integriert, Uso-Trinker, Arbeitsunwillig(Faul), Wollen immer Kohle, Pleitegriechen, drücken sich vor Verantwortung und harter Arbeit. Kennt jemand von euch noch Richterin Barbara Salesch? Da war irgendwann mal ein Grieche dort und hat seine Frau angezeigt, weil sie sich mit ihrem fetten Kolos auf ihn drauf gesetzt hat.

    ______________________

    Ihr könnt euch eigentlich weiter fertig machen wie ihr wollt aber in Deutschland ist außer dem Deutschen keine Ethnie auf gleicher Ebene. Dann werden irgendwo Vietnamesen rausgekramt und das tut mir leid aber du vergleichst hier eine Gruppe von gut 100.000 Menschen wenn überhaupt mit einer Gruppe von gut 2,5 Millionen von denen wenn wir allein 1 Mille abziehen alle samt den selben Abschluss und das Bildungsniveau dieser 100.000 Vietnamesen haben. Ich meine wir bereden dies hier Tag für Tag. Unsere Landsleute ob Grieche oder Türke der hat in DE einfach seinen Ruf weg, da kann er Atomphysik studiert haben scheiß egal. Im Ausland ob jetzt in den Staaten, Frankreich, Belgien, Norwegen oder Schweden sieht das ganz anders aus dort leben die meisten Türken eben in der Mittelschicht oder sind mal eben so CO-Chief von Coca-Cola.

    Mit freundlichen Grüßen

    Amarok
    Zur Verbreitung der neugriechischen Kultur in Ergänzung zur humanistischen Pflege des Kulturerbes der griechischen Antike und des Byzantinischen Reiches in Deutschland wurde 1983 die „Πολιτιστική Ομάδα Πρωτοβουλίας – Initiativgruppe Griechische Kultur in der Bundesrepublik Deutschland e. V.“ gegründet. Erster Vorsitzender war Hans Eideneier (1983–2008), seine Nachfolgerin ist seine Frau Niki Eideneier-Anastassiadi (seit 2008).[34]
    Während 1974 nur 178 griechische Kinder ein Gymnasium besucht hatten, waren es 1984 bereits 1760; ihr Anteil lag damit weit vor anderen Migrantengruppen und sie erreichten erstmals den gleichen relativen Anteil (an der Gesamtbevölkerung) an Besuchern von Gymnasien wie einheimische Deutsche.[35] Mittlerweile liegt der relative Anteil der Kinder griechischer Herkunft an Gymnasien über denen deutscher Kinder ohne Migrationshintergrund. Dies hängt laut einer Untersuchung von Diether Hopf weniger mit dem sozialen Status in Deutschland zusammen als vielmehr mit den gesellschaftlichen Bedingungen der Heimat.[36]

  3. #513
    Amarok
    Zitat Zitat von Bacerll Beitrag anzeigen
    Zur Verbreitung der neugriechischen Kultur in Ergänzung zur humanistischen Pflege des Kulturerbes der griechischen Antike und des Byzantinischen Reiches in Deutschland wurde 1983 die „Πολιτιστική Ομάδα Πρωτοβουλίας – Initiativgruppe Griechische Kultur in der Bundesrepublik Deutschland e. V.“ gegründet. Erster Vorsitzender war Hans Eideneier (1983–2008), seine Nachfolgerin ist seine Frau Niki Eideneier-Anastassiadi (seit 2008).[34]
    Während 1974 nur 178 griechische Kinder ein Gymnasium besucht hatten, waren es 1984 bereits 1760; ihr Anteil lag damit weit vor anderen Migrantengruppen und sie erreichten erstmals den gleichen relativen Anteil (an der Gesamtbevölkerung) an Besuchern von Gymnasien wie einheimische Deutsche.[35] Mittlerweile liegt der relative Anteil der Kinder griechischer Herkunft an Gymnasien über denen deutscher Kinder ohne Migrationshintergrund. Dies hängt laut einer Untersuchung von Diether Hopf weniger mit dem sozialen Status in Deutschland zusammen als vielmehr mit den gesellschaftlichen Bedingungen der Heimat.[36]
    Alter hör mir doch mal auf mit deinem Wikipedia scheiß und mach den PC zu geh raus auf die Straße häng dir ein Pappschild um wo steht ich bin Grieche und warte in der Aldtstadt oder im Zentrum deines Dorfes wenn nicht mindestens 3-5 Leute dabei sind die dir sage, dass du ein Pleitegrieche bist kriegste von mir 20€. Beim besten willen ihr und eure dummen Wikipedia-Einträge immer mit irgendwelchen Denkmälern die vor 40 Jahren erbaut wurden sind wo ihr eben nicht dem Deutschen Steuerzahler das Geld aus der Tasche gemobst hat.

    Zudem ging es in meinem Beitrag über verbreitete Klischees über beide Volksgruppen. Dabei zu erwähnen das ihr eben in dieser Kategorie der Deutschen Migranten eine Minderheit innerhalb der Minderheit darstellt. Ich bin zudem nicht unbedingt vom Bildungsstatus ausgegangen sondern eben von dem üblichen "Trash-Talk" der allgemeinen Bevölkerung.

  4. #514
    Avatar von Bacerll

    Registriert seit
    07.12.2012
    Beiträge
    4.514

    Idee

    50 Jahre Griechen in Deutschland – eine Erfolgsgeschichte

    Ein halbes Jahrhundert nach dem bilateralen Abkommen mit Athen zur Anwerbung von griechischen „Gastarbeitern“ für Industrie und Handwerk haben sich viele von ihnen eine dauerhafte Existenz in ihrer Wahlheimat aufgebaut.

    Sie zählen zu den am besten integrierten Nationalitäten in Deutschland. Ihre Kinder und Kindeskinder, von denen nicht wenige einen deutschen Partner fürs Leben gefunden haben, zeichnen sich durch eine relativ gute Schulbildung aus, bekleiden hierzulande auch leitende Posten und sind aus vielen Bereichen von Kunst und Kultur nicht mehr wegzudenken.

    „Wir haben nicht nach der Qualität der Arbeit gefragt, ob schwer oder leicht, das war für uns unwichtig. Hauptsache Arbeit, um zu überleben und um der Familie ein bisschen Geld zu schicken, damit sie auch ein bisschen besser leben können“, so beschreibt Costas Alexandridis im Migration-Audio-Archiv seine Motivation, als junger Mann seinem Bruder nach Deutschland nachzufolgen. Das war 1961, im Jahr nach der Unterzeichnung eines Anwerbeabkommens – dem dritten seiner Art –, das Deutschland während des Wirtschaftswunders zur Deckung seines Arbeitskräftebedarfs mit der Regierung von Griechenland geschlossen hatte, und das am 30. März 2010 sein 50. Jubiläum feierte.

    Jeder Zehnte ging


    Bereits am zweiten Tag nach der Vertragsunterzeichnung öffnete in Athen mit der Germaniken Epitropin en Elladi(Deutsche Kommission in Griechenland) eine eigens eingerichtete Außenstelle der Bundesanstalt für Arbeit. Um den ungeheuren Ansturm bewältigen zu können, mussten bereits im Folgejahr weitere Niederlassungen in Saloniki und den anderen Hauptstädten der Nordprovinzen eingerichtet werden. Die bäuerlichen Regionen von Epirus, Mazedonien und Thrakien hatten nicht nur besonders stark unter den Folgen des Weltkriegs und des Bürgerkrieges zu leiden gehabt, sie galten seit der Krise der Tabakindustrie als die Armenhäuser Griechenlands und hatten in dieser Zeit besonders unter Arbeitslosigkeit zu leiden. Während Männer in der Regel erst im Alter von 25 bis 34 Jahren auswanderten, machten sich die Frauen, die in der ersten Welle einen Anteil von bis zu 58 Prozent hatten, im Durchschnitt bereits zehn Jahre jünger auf den Weg.

    Doch nicht alle, die ihr Glück in Deutschland suchen wollten, wurden mit offenen Armen empfangen. Als Hindernis erwies sich für viele bereits der mit dem obligatorischen Erwerb der „prassini karta“ (grüne Karte) verbundene Gesundheitscheck. Vom Leistenbruch bis zur überstandenen TBC sollte er allen Gebrechen und Krankheiten auf die Spur kommen, die die Bewerber untauglich machen konnten für die schwere körperliche Arbeit, die sie am Fließband, am Hochofen oder am Bau erwartete. Mangelnde Fach- oder Sprachkenntnisse spielten dagegen keine Rolle. Schätzungsweise eine Million Menschen und damit fast jeder zehnte Grieche trat auf diese Weise im Laufe der Zeit die Reise ins Ungewisse an, in ein Land, mit dessen Bewohnern sie nie oder – wenn überhaupt jemals – als Kinder Erfahrungen gemacht hatten, als die deutsche Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg als Besatzer in Griechenland stand.

    Verwaiste Dörfer

    Bis zum allgemeinen Anwerbestopp im Jahr 1973 hat die Deutsche Kommission in Griechenland 382.000 Arbeitsverhältnisse vermittelt; Höhepunkt war das Jahr 1970 mit 50.000. Hinzu kamen 60.000, die sich die notwendigen Papiere über Botschaft und Konsulate besorgten sowie eine hohe Dunkelziffer von Illegalen, die sich auf gut Glück auf die Reise machten. Zu ihnen gehörte auch Costas Alexandridis, der sich unterwegs mit seinen Freunden mangels Arbeitsvertrag als Student tarnte. „Wir hatten Illustrierte und Zeitungen, die waren in englischer Sprache. Wir konnten kein Englisch, aber wir haben so getan, als würden wir Englisch lernen.“

    Die griechische Arbeitsmigration war stark von ethnischem Zusammenhalt und „Kettenwanderung“ geprägt. Es war keine Seltenheit, dass die Zuwanderer ganzer Städte in Deutschland aus einer Gegend stammten. Es gab Dörfer in Griechenland, die die Hälfte ihrer Bevölkerung einbüßten. Zurück blieb nur, wer zu alt und krank oder aber zu jung war, um in der Fremde zu arbeiten. „Viele Familien sind zerstört“, klagte 1971 der Gemeindevorsteher Savas Deligiannidis in einer Reportage im Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Die griechische Zeitung To Vima verglich die Folgen des Massenexodus mit den schlimmsten Übeln des Krieges: „Ganze Dörfer sind verödet, Anbauflächen liegen brach, Quellen des Reichtums bleiben ungenutzt.“

    Überdurchschnittlich gut integriert

    Den Problemen, vor die die Auszehrung des Arbeitsmarktes die heimische Industrie stellte, versuchte das Obristenregime in Athen, das sich 1967 an die Macht geputscht hatte, mit einer rigiden Abwanderkontrolle beizukommen. Zeitweise bekamen nur noch Frauen und Landarbeiter Ausreisegenehmigungen. An Rückkehrern waren die bis 1974 regierenden Militärmachthaber dagegen weniger interessiert. Nicht nur, weil sich Deutschland in dieser Zeit zu einem Zentrum für politische Exilanten und Regimegegner entwickelt hatte, sondern auch, weil man auf den Devisenstrom dringend angewiesen war, der den Familien in der Heimat permanent zufloss.

    Heute stellen Griechischstämmige mit 354.000 die viertgrößte Migrantengruppe in Deutschland. Mit durchschnittlich 20 Jahren Verweildauer sind sie im internationalen Vergleich sogar Spitzenreiter. Ein Drittel lebt in Nordrhein-Westfalen, über 107.000 sind in Baden-Württemberg beheimatet, etwa 80.000 in Bayern. Trotz der hervorragenden Integration auch ihrer Nachkommen versucht vor allem die ältere Generation – 45.000 der in Deutschland lebenden Griechen sind über 60 Jahre alt – an den Werten festzuhalten, die sie einst aus der alten Heimat mitgebracht hat. Dies spiegelt sich in einem lebendigen Kirchen-, Sport- und Kulturvereinswesen. Bundesweit existieren 144 griechische Gemeinden mit 60.000 Mitgliedern. Sie sind Relikte aus einer Zeit, als sich heimwehkranke griechische Gastarbeiter mangels Geld und Alternativen in ihrer Freizeit auf den Bahnhöfen trafen, um in nostalgischen Erinnerungen zu schwelgen und wehmütig den Zügen in die Heimat hinterherzuschauen.

    Roland Detsch
    arbeitet als freier Redakteur, Journalist und Autor in München und Landshut.

    Migration und Integration - Magazin - Migrationsgeschichte(n) - Goethe-Institut

    PS: Ich hoffe das Goethe Institut ist dir gut genug.


  5. #515
    Amarok
    Zitat Zitat von Bacerll Beitrag anzeigen
    50 Jahre Griechen in Deutschland – eine Erfolgsgeschichte
    Wat für eine Erfolgsgeschichte, sehen wir ja.....

    Alter hör mir doch mal auf mit deinem Wikipedia scheiß und mach den PC zu geh raus auf die Straße häng dir ein Pappschild um wo steht ich bin Grieche und warte in der Aldtstadt oder im Zentrum deines Dorfes wenn nicht mindestens 3-5 Leute dabei sind die dir sage, dass du ein Pleitegrieche bist kriegste von mir 20€. Beim besten willen ihr und eure dummen Wikipedia-Einträge immer mit irgendwelchen Denkmälern die vor 40 Jahren erbaut wurden sind wo ihr eben nicht dem Deutschen Steuerzahler das Geld aus der Tasche gemobst hat.

    Zudem ging es in meinem Beitrag über verbreitete Klischees über beide Volksgruppen. Dabei zu erwähnen das ihr eben in dieser Kategorie der Deutschen Migranten eine Minderheit innerhalb der Minderheit darstellt. Ich bin zudem nicht unbedingt vom Bildungsstatus ausgegangen sondern eben von dem üblichen "Trash-Talk" der allgemeinen Bevölkerung und dort kommen beide nicht gut weg mit nichten.
    Nochmal in all seiner Reinheit mein Beitrag für dich.

  6. #516
    Avatar von Bacerll

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    07.12.2012
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    4.514
    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Wat für eine Erfolgsgeschichte, sehen wir ja.....



    Nochmal in all seiner Reinheit mein Beitrag für dich.
    Was sehen wir? Erzähl.

    - - - Aktualisiert - - -

    Und für dich hier noch einmal


    Migration und Integration - Magazin - Migrationsgeschichte(n) - Goethe-Institut

    PS: Ich hoffe das Goethe Institut ist dir gut genug.

  7. #517
    Amarok
    Zitat Zitat von Bacerll Beitrag anzeigen
    Was sehen wir? Erzähl.

    - - - Aktualisiert - - -

    Und für dich hier noch einmal


    Migration und Integration - Magazin - Migrationsgeschichte(n) - Goethe-Institut

    PS: Ich hoffe das Goethe Institut ist dir gut genug.
    Du ich brauchs nicht, alles schon gesagt. Wenn due Wahrheit nicht ab kannst dann ist es nicht mein Problem. Ebenso wäre es kein Problem für mich Berichte von erfolgreichen Türken oder dir eine Liste hier zu Posten von "Forbe" oder mir bereits erwähnten Migranten in der Welt mit Türkischen Migrationshintergrund. Das ist jedoch nicht das Thema. Das was du jetzt versucht ist peinlich abzulenken dabei aber mal zusammengefasst, dass selbst die Griechen auf der Straße den von dir geposteten Link nicht mal kennen und eben der allgemeine Deutsche der eben nicht 24/7H vor seinem PC hockt und sich solche sachen expliziert heraus sucht.

    Die allgemeinheit bzw. der durchschnitts-Deutsche der ist häufiger anzutreffen und überall und dieser kontrolliert teilweise deinen Musikgeschmack bis hin zu den Trends den später alle anderen Gruppen folgen. Sowas nennt man dann auch Mainstream wobei dies ein anderes Thema wäre.

    Daher brauchst du mir keine Erfolgsgeschichten zitieren oder irgendwelche Goethe Unis bliblablub denn sowas ist vergleichslos und dies tut man aus gewisser Verbindung und nicht aufgrund Migration. Hier geht es allein um den Ruf beider von euch angeschlagenen Ethnien und damit die in Verbindung gebrachten Klischees. Wenn ein Deutscher "jetzt" in diesem Moment an einen Griechen denkt. Dann denkt er nicht:"Oh wow, Goethe Uni, oh Kultur, oh Erfolgsgeschichte!". Nein, der denkt dann einfach nur:"Scheiß Griechen, alles arbeitslose Hunde!" Das denk nicht ich, sondern eben der durchschnittliche Mensch der muss nicht mal Deutsch sein. Gerade Minderjährige wachsen eben mit diesen Klischees aus.

  8. #518
    Avatar von Tatar

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    1.542
    Zitat Zitat von Bacerll Beitrag anzeigen
    50 Jahre Griechen in Deutschland – eine Erfolgsgeschichte

    Ein halbes Jahrhundert nach dem bilateralen Abkommen mit Athen zur Anwerbung von griechischen „Gastarbeitern“ für Industrie und Handwerk haben sich viele von ihnen eine dauerhafte Existenz in ihrer Wahlheimat aufgebaut.

    Sie zählen zu den am besten integrierten Nationalitäten in Deutschland. Ihre Kinder und Kindeskinder, von denen nicht wenige einen deutschen Partner fürs Leben gefunden haben, zeichnen sich durch eine relativ gute Schulbildung aus, bekleiden hierzulande auch leitende Posten und sind aus vielen Bereichen von Kunst und Kultur nicht mehr wegzudenken.

    „Wir haben nicht nach der Qualität der Arbeit gefragt, ob schwer oder leicht, das war für uns unwichtig. Hauptsache Arbeit, um zu überleben und um der Familie ein bisschen Geld zu schicken, damit sie auch ein bisschen besser leben können“, so beschreibt Costas Alexandridis im Migration-Audio-Archiv seine Motivation, als junger Mann seinem Bruder nach Deutschland nachzufolgen. Das war 1961, im Jahr nach der Unterzeichnung eines Anwerbeabkommens – dem dritten seiner Art –, das Deutschland während des Wirtschaftswunders zur Deckung seines Arbeitskräftebedarfs mit der Regierung von Griechenland geschlossen hatte, und das am 30. März 2010 sein 50. Jubiläum feierte.

    Jeder Zehnte ging


    Bereits am zweiten Tag nach der Vertragsunterzeichnung öffnete in Athen mit der Germaniken Epitropin en Elladi(Deutsche Kommission in Griechenland) eine eigens eingerichtete Außenstelle der Bundesanstalt für Arbeit. Um den ungeheuren Ansturm bewältigen zu können, mussten bereits im Folgejahr weitere Niederlassungen in Saloniki und den anderen Hauptstädten der Nordprovinzen eingerichtet werden. Die bäuerlichen Regionen von Epirus, Mazedonien und Thrakien hatten nicht nur besonders stark unter den Folgen des Weltkriegs und des Bürgerkrieges zu leiden gehabt, sie galten seit der Krise der Tabakindustrie als die Armenhäuser Griechenlands und hatten in dieser Zeit besonders unter Arbeitslosigkeit zu leiden. Während Männer in der Regel erst im Alter von 25 bis 34 Jahren auswanderten, machten sich die Frauen, die in der ersten Welle einen Anteil von bis zu 58 Prozent hatten, im Durchschnitt bereits zehn Jahre jünger auf den Weg.

    Doch nicht alle, die ihr Glück in Deutschland suchen wollten, wurden mit offenen Armen empfangen. Als Hindernis erwies sich für viele bereits der mit dem obligatorischen Erwerb der „prassini karta“ (grüne Karte) verbundene Gesundheitscheck. Vom Leistenbruch bis zur überstandenen TBC sollte er allen Gebrechen und Krankheiten auf die Spur kommen, die die Bewerber untauglich machen konnten für die schwere körperliche Arbeit, die sie am Fließband, am Hochofen oder am Bau erwartete. Mangelnde Fach- oder Sprachkenntnisse spielten dagegen keine Rolle. Schätzungsweise eine Million Menschen und damit fast jeder zehnte Grieche trat auf diese Weise im Laufe der Zeit die Reise ins Ungewisse an, in ein Land, mit dessen Bewohnern sie nie oder – wenn überhaupt jemals – als Kinder Erfahrungen gemacht hatten, als die deutsche Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg als Besatzer in Griechenland stand.

    Verwaiste Dörfer

    Bis zum allgemeinen Anwerbestopp im Jahr 1973 hat die Deutsche Kommission in Griechenland 382.000 Arbeitsverhältnisse vermittelt; Höhepunkt war das Jahr 1970 mit 50.000. Hinzu kamen 60.000, die sich die notwendigen Papiere über Botschaft und Konsulate besorgten sowie eine hohe Dunkelziffer von Illegalen, die sich auf gut Glück auf die Reise machten. Zu ihnen gehörte auch Costas Alexandridis, der sich unterwegs mit seinen Freunden mangels Arbeitsvertrag als Student tarnte. „Wir hatten Illustrierte und Zeitungen, die waren in englischer Sprache. Wir konnten kein Englisch, aber wir haben so getan, als würden wir Englisch lernen.“

    Die griechische Arbeitsmigration war stark von ethnischem Zusammenhalt und „Kettenwanderung“ geprägt. Es war keine Seltenheit, dass die Zuwanderer ganzer Städte in Deutschland aus einer Gegend stammten. Es gab Dörfer in Griechenland, die die Hälfte ihrer Bevölkerung einbüßten. Zurück blieb nur, wer zu alt und krank oder aber zu jung war, um in der Fremde zu arbeiten. „Viele Familien sind zerstört“, klagte 1971 der Gemeindevorsteher Savas Deligiannidis in einer Reportage im Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Die griechische Zeitung To Vima verglich die Folgen des Massenexodus mit den schlimmsten Übeln des Krieges: „Ganze Dörfer sind verödet, Anbauflächen liegen brach, Quellen des Reichtums bleiben ungenutzt.“

    Überdurchschnittlich gut integriert

    Den Problemen, vor die die Auszehrung des Arbeitsmarktes die heimische Industrie stellte, versuchte das Obristenregime in Athen, das sich 1967 an die Macht geputscht hatte, mit einer rigiden Abwanderkontrolle beizukommen. Zeitweise bekamen nur noch Frauen und Landarbeiter Ausreisegenehmigungen. An Rückkehrern waren die bis 1974 regierenden Militärmachthaber dagegen weniger interessiert. Nicht nur, weil sich Deutschland in dieser Zeit zu einem Zentrum für politische Exilanten und Regimegegner entwickelt hatte, sondern auch, weil man auf den Devisenstrom dringend angewiesen war, der den Familien in der Heimat permanent zufloss.

    Heute stellen Griechischstämmige mit 354.000 die viertgrößte Migrantengruppe in Deutschland. Mit durchschnittlich 20 Jahren Verweildauer sind sie im internationalen Vergleich sogar Spitzenreiter. Ein Drittel lebt in Nordrhein-Westfalen, über 107.000 sind in Baden-Württemberg beheimatet, etwa 80.000 in Bayern. Trotz der hervorragenden Integration auch ihrer Nachkommen versucht vor allem die ältere Generation – 45.000 der in Deutschland lebenden Griechen sind über 60 Jahre alt – an den Werten festzuhalten, die sie einst aus der alten Heimat mitgebracht hat. Dies spiegelt sich in einem lebendigen Kirchen-, Sport- und Kulturvereinswesen. Bundesweit existieren 144 griechische Gemeinden mit 60.000 Mitgliedern. Sie sind Relikte aus einer Zeit, als sich heimwehkranke griechische Gastarbeiter mangels Geld und Alternativen in ihrer Freizeit auf den Bahnhöfen trafen, um in nostalgischen Erinnerungen zu schwelgen und wehmütig den Zügen in die Heimat hinterherzuschauen.

    Roland Detsch
    arbeitet als freier Redakteur, Journalist und Autor in München und Landshut.

    Migration und Integration - Magazin - Migrationsgeschichte(n) - Goethe-Institut

    PS: Ich hoffe das Goethe Institut ist dir gut genug.

    Bei ~200 000 Griechen in Deutschland ist das auch kein Quantensprung. Wenn es 4 Millionen Griechen in Deutschland gäbe, dann würde der Wind ganz anders wehen.

  9. #519
    Avatar von Bacerll

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    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    ...
    Du hast nichts gesagt und du bist derjenige der ablenkt.

    Als erstens meckerst du wegen der quelle von Wiki dann poste ich eine quelle vom Goethe Institut die du ja 100% nicht gelesen hast weil die dir Inhalt nicht so passt... machst weiter mit aussagen wie pleitegriechen usw und meinst auch noch das ich ablenke?

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von El Turco Beitrag anzeigen
    Bei ~200 000 Griechen in Deutschland ist das auch kein Quantensprung. Wenn es 4 Millionen Griechen in Deutschland gäbe, dann würde der Wind ganz anders wehen.

  10. #520
    Avatar von Cerberus

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    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Irgendwie alles kindisch.

    Allgemein ist die Wahrnehmung von Türken und Griechen in Deutschland sowieso nicht gut und sind meist auch nur Klischees.

    Türken werden mit Klischees wie Dönerläden, Türkischer Musik(Meist Arabesk), Hauptschüler, Gewaltbereit und schlecht integriert hauptsächlich in Verbindung gebracht. Trotzdem gelten Türken als eins der Ethnien die immer arbeiten und egal wie Geld verdienen. Jeder kennt den Spruch:"Hey, der Typ lebt auf Hartz4 aber hat einen MLG!" Alles in allem auch gern der bäuerliche und dumme Ost-Anatolier. Oft bzw. was heißt oft werden wir in die Spate der Araber gerückt und der Türke hat auch sein Ruf weg, weil eben diese Araber den Ost-Türken so ähnlich sehen. Oft schon passiert, dass ein Freund neben mir ärger kriegte und von irgendwo kam "scheiß Türke" dabei war der Mann Algerier.

    Griechen gelten zwar in der Deutschen Gesellschaft als gebildetet aber nicht wirklich besser in der Deutschen Wahrnehmung und da könnt ihr mir erzählen was ihr möchtet denn das ist ein Erfahrungsbericht aus Shows, Real-Life oder einfachen Berichten. Sie gelten als gut integriert, Uso-Trinker, Arbeitsunwillig(Faul), Wollen immer Kohle, Pleitegriechen, drücken sich vor Verantwortung und harter Arbeit. Kennt jemand von euch noch Richterin Barbara Salesch? Da war irgendwann mal ein Grieche dort und hat seine Frau angezeigt, weil sie sich mit ihrem fetten Kolos auf ihn drauf gesetzt hat.

    ______________________

    Ihr könnt euch eigentlich weiter fertig machen wie ihr wollt aber in Deutschland ist außer dem Deutschen keine Ethnie auf gleicher Ebene. Dann werden irgendwo Vietnamesen rausgekramt und das tut mir leid aber du vergleichst hier eine Gruppe von gut 100.000 Menschen wenn überhaupt mit einer Gruppe von gut 2,5 Millionen von denen wenn wir allein 1 Mille abziehen alle samt den selben Abschluss und das Bildungsniveau dieser 100.000 Vietnamesen haben. Ich meine wir bereden dies hier Tag für Tag. Unsere Landsleute ob Grieche oder Türke der hat in DE einfach seinen Ruf weg, da kann er Atomphysik studiert haben scheiß egal. Im Ausland ob jetzt in den Staaten, Frankreich, Belgien, Norwegen oder Schweden sieht das ganz anders aus dort leben die meisten Türken eben in der Mittelschicht oder sind mal eben so CO-Chief von Coca-Cola.

    Mit freundlichen Grüßen

    Amarok
    Wird ja immer besser hier, nun gelten die Griechen aus Deutschland als Faul und Arbeitsunwillig

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