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Nachrichten aus Zypern

Erstellt von Amphion, 05.11.2014, 23:57 Uhr · 1.699 Antworten · 58.466 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Allih der Große

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    4.728
    Zitat Zitat von der skythe Beitrag anzeigen
    Der Annan Plan wurde so weit ich mich erinnern kann vom Süden der Insel abgelehnt,Polemik ist es den Süden trotz der Ablehnung zum Annan Plan in die EU aufzunehmen,das nennt man wohl Doppelmoral seitens der EU.
    Und da soll man diesen Kasperverein ernst nehmen,ich bitte dich..
    Der Annan Plan hätte die Erdgasvorkommen in Internationales Gewässer verlegt und erfüllte keine der Forderungen der Südzyprioten - beteiligte aber Nordzypern an deren Kasse. Warum zum Teufel hätten die dem zustimmen sollen? Das ist keine Polemik sondern lediglich gesunder Menschenverstand.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Na toll, hätte man genau so Burundi ins Boot holen können, keiner von denen hat Hightech und Ahnung wie man das Zeug da rausholen soll ... wenn überhaupt was Lohnendes vorhanden ist.
    : ... Griechenland fördert schon längst seine maritimen Rohstoffe selber. Und natürlich sind auch Israel und Russland beteiligt.
    Wenn es dort nichts gäbe - würde die Türkei dann dort so einen Terz veranstalten?

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Bacerll Beitrag anzeigen
    Me enan sigekrimeno den mporw na min tou doso simesia toso koutoponiros pou einai ...
    Warte 3-4 Jahre.

  2. #62
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Allih der Große Beitrag anzeigen

    : ... Griechenland fördert schon längst seine maritimen Rohstoffe selber. Und natürlich sind auch Israel und Russland beteiligt.
    Wenn es dort nichts gäbe - würde die Türkei dann dort so einen Terz veranstalten?
    Türkei hat doch vom Ölbohrgeschäft genau so wenig Ahnung

  3. #63
    Avatar von Bacerll

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Türkei hat doch vom Ölbohrgeschäft genau so wenig Ahnung
    Das ist eine bohrinsel vor Thassos die seit Jahren Öl fördert



  4. #64

    Registriert seit
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    Etwas Eulalisches (ευλαλία, ευλογία) über unsere hyperdiametrischen Theoi, die uns die Zivilisation und Kultur gaben
    (Jesus trug dazu nichts bei, er hat sich nur am vollgedeckten Tisch zugesetzt).


    Aufbruchstimmung auf der besetzten Insel
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    Der Bürgermeister von Limassol hat einen Schwips. Er und 60.000 Besucher feiern in der zypriotischen Hafenstadt das alljährliche Weinfest. In diesen Tagen fließt der Traubensaft literweise. Wer am Eingang sechs Euro für ein leeres Glas zahlt, kann sich an den Ständen der Winzer einschenken lassen. So oft er möchte, zehn Tage lang. Die Zyprioten bewahren dabei Anstand. Zuschütten gehört sich nicht, getrunken wird in Maßen. Auch Bürgermeister Andreas Christu steht noch sicher auf zwei Beinen. Umringt von Touristen schwärmt er von der Weinkultur Zyperns, der ältesten Europas, wie er sagt.

    Ihr Anfang war blutig. Dionysos, Gott des Weins, soll König Ikarios auf Zypern die Kunst der Weinbereitung gelehrt haben. Ikarios brachte seinem Volk den neuen Trank, doch einige Hirten übertrieben es. Die Folge war ein ordentlicher Kater. Sie glaubten, sie wären vergiftet worden, und ermordeten den König. So bezahlte der erste Weinbauer der Geschichte sein Winzerdasein mit dem Leben. In der archäologischen Stätte Paphos, im Haus des Dionysos, lässt sich diese Legende als Mosaik bestaunen.

    Ein derart tragisches Ende muss Marcos Zambartas nicht fürchten. Der 34-jährige Winzer steht für einen neuen Zeitgeist auf der Insel. Die Finanzkrise zwang Zypern vor zwei Jahren in die Knie. Die zugleich südlichste und östlichste Mittelmeerinsel, ein Schmelztigel aus Orient und Okzident, war plötzlich Mittelpunkt des Medieninteresses. Die Mythologie, Sonne und Strand gerieten in Vergessenheit. Wer "Zypern" hörte, dachte an EU-Rettungsschirme oder Banken in Not. Inzwischen geht es wieder bergauf – auch dank junger Zyprioten, die über den Tellerrand schauen. Viele Freunde von Marco haben die Insel verlassen. Er ist zurückgekommen. Nach seinem Studium in Australien übernahm der Zypriot die Winzertradition seines Vaters und würzte sie mit frischen Zutaten: Qualität statt Quantität, Experimentierlust und modernes Marketing. Heute verkauft der junge Winzer international jährlich 60.000 Flaschen. Der Ertrag seines gut drei Hektar kleinen Weinguts. "Für mich ist mein Beruf Livestyle", sagt er. Das Wort klingt auf der Insel irgendwie exotisch. Zypern ist eine auf die Vergangenheit ausgerichtete Insel, durchtränkt von Mythen der griechischen Götterwelt.

    Die Liebesgöttin Aphrodite ist immer dabei
    Egal ob es den Touristen in Badeschlappen an die Strände zieht oder mit Wandersandale in die Berge, sie ist immer dabei: die Liebesgöttin Aphrodite. Der Legende nach soll sie östlich von Paphos den Wellen des Mittelmeeres entstiegen sein. Ein unscheinbarer Felsen vor der Küste ist Anlaufpunkt für ihre Fans. Raus aus dem Auto, Foto, wieder rein ins Auto. Besonders Ambitionierte kommen bei Vollmond. Wer den Felsen dann dreimal umrundet, wird mit ewiger Liebe belohnt, heißt es. Wem das nicht reicht, der fährt ein paar Kilometer weiter. An der Westküste tropft die Schönheit aus einer Felsspalte. Es soll sich um das Bad der Göttin handeln. Ein Quell ewiger Jugend. Lohnenswerter ist es, links abzubiegen auf einen malerischen Wanderweg. Entlang der Steilküste auf der Halbinsel Akamas. Dort lässt sich die wirkliche Schönheit Zyperns bestaunen.

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    Wer der Küste weiter nordwestlich folgt, stößt an die Grenze des griechisch-zypriotischen Inselteils. Vor 40 Jahren landeten türkische Truppen im Norden, seitdem protegieren sie die Türkische Republik Nordzypern. Anerkannt ist sie nicht. Doch die Grüne Linie, wie die Grenze genannt wird, zerschneidet die Insel. Sie ist ein Stachel, der tief sitzt im Gedächtnis der Inselbewohner. Infolge der türkischen Intervention 1974 waren Hunderttausende zwangsweise umgesiedelt worden. Der griechisch-zypriotische Teil, 63 Prozent der Insel, ist inzwischen ein international anerkannter eigener Staat.

    Im Troodos-Gebirge gibt\'s so manche Perle zu entdecken
    Im Herzen des kleinen Landes ragt das fast 2.000 Meter hohe Troodos-Gebirge empor. An den Südhängen wachsen die Weinreben. Der Boden ist sonnenverwöhnt, karg und kalkhaltig. Die Entdeckung dieses Landstriches lohnt sich. Weindörfer wie Arsos oder Omodos sind wie Perlen an den Ausläufern des Gebirges aufgereiht. Enge gepflasterte Gassen, eine Architektur aus rustikalen Steinen, farbenfrohen Fensterläden und Ziegeldächern bestimmen das Bild. Auf den gemütlichen Marktplätzen schlürft man am besten einen Frappé – den eiskalten Liebling der zypriotischen Kaffeekultur.


    In den Dörfern wird die Tradition konserviert. Abends tanzen Touristen vor der Taverne auf der Straße. Zu griechischer Folkloremusik, unter einem Regen weißer Servietten. Die Papiervariante ersetzt das Zerschlagen von Tellern. "Das war einfach zu teuer und zu aufwendig", sagt der Wirt. Ihm und seiner Schwester gehört die Taverne, die mit rustikalem Charme besticht. Der Wirt selbst kocht, singt und tanzt, während Teller für Teller Mezes, zypriotische Köstlichkeiten wie Humus, Haloumi-Käse, gefüllte Weinblätter oder Hackbällchen, auf die Tische gestellt werden.

    Tagsüber kehrt Ruhe ein. Keine Hetze, kein Gehupe. Stattdessen sitzen die Frauen umgeben von Häkeldecken im Schatten und besticken Tischtücher. Auch Zooulla Kounouni lebt in so einem Dorf. 220 Einwohner hat Arsos, zwölf davon sind Kinder. Zooulla führt hier eine Agrotourismus-Unterkunft. Sie bietet ihren Gästen weder Strand noch Luxus, dafür Ökotourismus mit Charme, viel Natur und Ruhe. Wer das Glück hat, von den Frauen des Dorfes bekocht zu werden, möchte nie wieder weg.

    ----> (#####)

  5. #65
    Avatar von Allih der Große

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Türkei hat doch vom Ölbohrgeschäft genau so wenig Ahnung
    Die fördern ihre Rohstoffe auch selber.

  6. #66

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    Die Karte über die AWZ der Mittelmeerstaaten.


  7. #67
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Allih der Große Beitrag anzeigen
    Die fördern ihre Rohstoffe auch selber.
    Öl auch Offshore? Naja auch Deutschland fördert Öl selber, aber eher in Popelmengen

  8. #68

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    Die Türkei zwischen Gesichtsverlust und scheitern

    Die Türkei denkt mit ihrer Politik der Kriegsboote Aufnahme in die EU zu finden.
    Sie denkt falsch und wird großartig scheitern.

    Bei allen ihren Unternehmungen scheiterte sie bisher, sie wurde keine regionale Großmacht, sie konnte mit ihrer Kanonenbootpolitik in Sachen Palästina nichts erreichen, gescheitert. Auch ihre ISIS-Unterstützung war vom Anfang an zum scheitern verurteilt.

    Das nächste Scheitern steht an.
    Mal sehen, wie lange die EU eine halbislamische Republik Türkei dulden wird, denn dahin wurde sie von Erdogan und Davotoglu gebracht.


    -

    Αυτοί είναι οι κανόνες εμπλοκής της Τουρκίας
    Πρώτη καταχώρηση: Δευτέρα, 10 Νοεμβρίου 2014, 15:21

    Με στρατιωτική φρασεολογία και δια στόματος στρατιωτικών αναφέρεται πλέον η Άγκυρα στο θέμα των ερευνών στην Ανατολική Μεσόγειο. Ο αρχηγός του τουρκικού ΓΕΝ, ναύαρχος Μπουλέντ Μποστάνογλου δήλωσε την Κυριακή ότι «οι κανόνες εμπλοκής έχουν παραδοθεί στο τουρκικό πολεμικό ναυτικό» και ότι το τελευταίο θα κινηθεί με βάση αυτούς.

    Σύμφωνα με το defencenet.gr, με βάση το συγκεκριμένο σήμα στα τουρκικά πλοία, με αφορμή την άσκηση «Γαλάζια Φάλαινα», αλλά και σε ότι αφορά την αντιμετώπιση τη τακτικής κατάστασης στην Ανατολική Μεσόγειο:

    -Τουρκική Μονάδα δεν θα πρέπει να υποχωρεί προ οιασδήποτε ενέργειας, η οποία αποβλέπει στον περιορισμό ή παρεμπόδιση των κινήσεών της όπως επίσης και αντίστοιχων κινήσεων που αποβλέπουν στον περιορισμό των κινήσεων πλοίων της τουρκικής δημοκρατίας (σ.σ.: εννοεί το Barbaros).

    -Ο κυβερνήτης πολεμικού πλοίου ή αεροσκάφους έχει το φυσικό δικαίωμα, σε περίπτωση που δεχθεί επίθεση, να αμυνθεί χρησιμοποιώντας τα όπλα του, σε όση έκταση είναι αναγκαίο, με μοναδικό σκοπό να προστατεύσει τη μονάδα του, τη ζωή των ανδρών του και το υλικό της μονάδας του. Η αρχή αυτή αναφέρεται ως «αρχή αυτοπροστασίας».

    -Σε εφαρμογή της παραπάνω αρχής της άμυνας, άλλες φίλιες δυνάμεις, που βρίσκονται στην περιοχή του επεισοδίου, έχουν υποχρέωση να παράσχουν κάθε δυνατή βοήθεια στη μονάδα, πλοίο ή αεροσκάφος που δέχθηκε την επίθεση, με τον πλέον πρόσφορα τρόπο.

    -Τουρκικό Πλοίο ή Ομάδα Πλοίων, Αεροσκάφος, Ε/Π ή Σχηματισμός Αφών ή Ε/Π του Ναυτικού εφόσον παρενοχληθεί από εχθρική δύναμη θα πρέπει, να φροντίσει για την εξουδετέρωση της παρενόχλησης και εν συνεχεία να συνεχίσει τις ασκήσεις ή δραστηριότητες με αυξημένο βαθμό ετοιμότητας.

    -Παραμένει ως υποχρέωση και αναφαίρετο δικαίωμα του Κυβερνήτου ενός πλοίου ή Αφούς, να παίρνει όλα τα απαραίτητα μέτρα, σε κάθε περίπτωση, για να εξασφαλίσει τη ζωή των ανδρών του και την ασφάλεια της Μονάδας του με την έναρξη πυρών, ανεξάρτητα από την εφαρμογή των κανόνων εμπλοκής.

    Το defencenet.gr όπως ισχυρίζεται έλαβε γνώση του τουρκικού σήματος που καθορίζει τους κανόνες εμπλοκής. Επίσης σημειώνει ότι διαφέρουν σημαντικά από τους κανόνες εμπλοκής που εφαρμόζονται με μέριμνα των Γενικών Επιτελείων, χωρίς να απαιτείται ειδική εξουσιοδότηση.

    Eπιμέλεια: X.Μ.


    --> (#####)

  9. #69
    Avatar von Recep-Tayyip-Erdoğan

    Registriert seit
    06.02.2013
    Beiträge
    11.835

  10. #70
    Avatar von Kalampakiotis

    Registriert seit
    04.05.2012
    Beiträge
    4.818
    Einmal gemischt mit grünen Salat und Tomate mit Kräutersauce bitte

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