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Nächste Schritte im Thema Kosovo

Erstellt von Ronhill, 18.02.2008, 17:48 Uhr · 46 Antworten · 1.570 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Ronhill

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    Ausrufezeichen Nächste Schritte im Thema Kosovo

    Das sollte ein allgemeiner Thread zu den witeren Schritten der Unabhängigkeit Kosovos werden. Bist jetzt haben Afghanistan und die USA Kosovo anerkannt. Weitere Länder sind mir nicht bekannt (Falls sich was ändert bitte reinposten).

    Aber auch die neusten Unterzeichnungen, Verträge, Demonstrationen und Aufnahmen in Internationale Organisationen sollen hier gepostet werden.

    Natürlich darf auch das neuste gegen die Unabhängigkeit gepostet werden. Das heisst: Länder die gegen eine Unabhängigkeit sind, Gegen-Demo's und die neusten Stellungsnahmen aus Serbien.
    ------------------------------------------------------------------

    Wir denke wir haben genug Threads wo gehetzt und beleidigt wird...also bleibt fair und diskutiert zivilisiert miteinander. Durch diese Beiträge wird sich die Lage schliesslich auch nicht ändern

  2. #2

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    Deutschland stellt Anerkennung des Kosovo in Aussicht | tagesschau.de

    [h1]Deutschland will Kosovo am Mittwoch anerkennen[/h1]
    [Bildunterschrift: Außenminister Steinmeier kündigt in Brüssel an, dass die Bundesregierung am Mittwoch über die Anerkennung des Kosovo entscheiden werde. ]
    Deutschland will die einseitig erklärte Unabhängigkeit des Kosovo anerkennen, kündigte Außenminister Frank-Walter Steinmeier in Brüssel an. Das Bundeskabinett werde am Mittwoch darüber in Berlin entscheiden. Außer Deutschland werde die Mehrzahl der EU-Staaten ein "multiethnisches und demokratisches Kosovo anerkennen", sagte er weiter. Großbritannien und Italien kündigten ein entsprechendes Vorgehen an.
    Frankreichs Außenminister Bernard Kouchner erklärte in Brüssel, Staatspräsident Nicolas Sarkozy habe bereits einen entsprechenden Brief an den Präsidenten des Kosovo, Fatmir Sejdiu, geschrieben. Das Schreiben solle noch am Abend abgeschickt werden. Kurz zuvor hatte bereits Afghanistan als weltweit erster Staat die einseitige Unabhängigkeitserklärung der früheren südserbischen Provinz anerkannt.

  3. #3
    Avatar von Ronhill

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    Kosovo: Anerkennung problematisch

    Die Schweiz müsse sich in der Frage der Anerkennung des Kosovo sehr vorsichtig verhalten, findet der Präsident der Aussenpolitischen Kommission (APK), Geri Müller. Mit einer Anerkennung würden andere Abtrennungsversuche unterstützt.

    «Ein kleines Land wie die Schweiz, der das Völkerrecht wichtig ist, muss sich diese Frage sehr gut überlegen», sagte der Aargauer Grüne Geri Müller, der sich derzeit in Armenien aufhält, heute auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Eine einseitige Unabhängigkeitserklärung sei völkerrechtlich gesehen problematisch.

    Mit einem Ja zur Trennung des Kosovo von Serbien würden andere Abtrennungsversuche unterstützt, gibt Müller weiter zu bedenken, zum Beispiel im Fall von Palästina und Taiwan.

    Zu beachten sei auch der Hintergrund der Unabhängigkeitserklärung, die von den USA unterstützt worden sei. Der Kosovo sei für die USA auch als Militärstützpunkt wichtig. Zudem habe der Kosovo energiepolitisch eine wichtige Stellung.

    Die Schweiz müsse sich die Frage stellen, ob sie als kleines Land, das sich auf die Unparteilichkeit berufe, solche geopolitischen Strategien unterstützen wolle.

    Ob die Schweiz den Kosovo anerkennen wird, entscheidet der Bundesrat nach Konsultationen mit den APK der Eidgenössischen Räte. Diese beriefen so schnell wie möglich eine ausserordentliche Sitzung ein, sagte Müller. Er selbst werde am Freitag aus Armenien zurückkehren.

  4. #4
    Avatar von Ronhill

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    Wie man sieht wird die ganze schon jetzt komplizierter als gedacht. Ein einfaches ''wirs sind unabhängig'' reicht halt nicht zu 100% aus.

  5. #5
    Avatar von Ronhill

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    Europas Angst vor weiteren «Kosovos»

    Europa tut sich schwer mit dem unabhängigen Kosovo, und das nicht ohne Grund. In einigen Ländern gibt es Probleme mit ethnischen Minderheiten. Diese könnten sich zur Abspaltung ermuntert fühlen.



    Baskische Nationalisten demonstrieren in Bilbao. (Bilder: Keystone)


    Völkerrechtlich ist die einseitige Loslösung des Kosovo von Serbien ein fragwürdiger Akt. Doch nicht nur deshalb äussern sich viele Staaten skeptisch bis ablehnend. Selbst die EU wird kaum eine einheitliche Linie finden, denn mehrere Mitgliedsländer sind offen gegen die Unabhängigkeit. Es sind jene, die selber Probleme mit aufmüpfigen Minderheiten haben. Ein Überblick über die potenziellen «Kosovos»:

    Spanien: In Katalonien und im Baskenland sind starke separatistische Kräfte am Werk, die eine Unabhängigkeit anstreben. Die baskische ETA kämpft mit Terroranschlägen gegen die Regierung in Madrid. Als einziges «westliches» EU-Land will Spanien deshalb den unabhängigen Kosovo nicht anerkennen.

    Rumänien/Slowakei: In beiden Ländern gibt es ungarische Minderheiten, mit denen das Zusammenleben nicht spannungsfrei ist. Vertreter der Ungarn in Rumänien haben die einseitige Unabhängigkeitserklärung des Kosovo bereits als Vorbild und «Präzedenzfall» für alle EU-Staaten mit einer ethnischen Minderheit bezeichnet. Rechtsextreme Kreise träumen von einem Gross-Ungarn.

    Bulgarien: Knapp zehn Prozent der Bevölkerung sind Türken, die unter dem kommunistischen Regime unterdrückt und zur «Slawisierung» ihrer Namen gezwungen wurden. Auch heute ist das Zusammenleben nicht problemfrei.

    Zypern: Seit 1974 ist die Insel in einem griechischen und einen türkischen Teil geteilt. Die Türkische Republik Nordzypern erklärte sich 1983 ähnlich wie heute der Kosovo einseitig für unabhängig, sie wird jedoch nur von der Türkei anerkannt. Mit der Abwahl des Hardliners Tassos Papadopoulos als Präsident der griechischen Zyprer könnte eine Wiedervereinigung zum Thema werden.

    Bosnien-Herzegowina: Die Republika Srpska, der serbische Teilstaat, könnte sich als Revanche für den Kosovo ebenfalls einseitig für unabhängig erklären oder sich Serbien anschliessen.

    Mazedonien: Die Spannungen zwischen slawischer Mehrheit und albanischer Minderheit haben die ehemalige jugoslawische Teilrepublik mehrfach an den Rand des Bürgerkriegs gebracht. Die Probleme könnten mit der Unabhängigkeit des Kosovo neu aufflammen.

    Georgien: Die von Russland unterstützten Regionen Südossetien und Abchasien lösten sich 1990 und 1992 mit Gewalt von der ehemaligen Sowjetrepublik. Offiziell hat Russland die Abspaltung nicht unterstützt. Durch die Unabhängigkeit des Kosovo droht Moskau damit, seine Haltung zu überdenken.

    Armenien/Aserbeidschan: Seit 20 Jahren ist der Konflikt um die Region Nagorni-Karabach ungelöst. Die von Armeniern bewohnte Enklave spaltete sich von Aserbeidschan ab, im Bürgerkrieg kamen rund 20 000 Menschen ums Leben. Die Abspaltung wird international nicht anerkannt

  6. #6

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    Diplomatie: Diese Länder erkennen das unabhängige Kosovo an - NachrichtenPolitik - WELT ONLINE

    .... spanien,werde mir nie wieder ein fussbal spiel von denen anschauen

  7. #7

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    Zitat Zitat von Ronhill Beitrag anzeigen
    Europa tut sich schwer mit dem unabhängigen Kosovo, und das nicht ohne Grund. In einigen Ländern gibt es Probleme mit ethnischen Minderheiten. Diese könnten sich zur Abspaltung ermuntert fühlen.





    Baskische Nationalisten demonstrieren in Bilbao. (Bilder: Keystone)


    Völkerrechtlich ist die einseitige Loslösung des Kosovo von Serbien ein fragwürdiger Akt. Doch nicht nur deshalb äussern sich viele Staaten skeptisch bis ablehnend. Selbst die EU wird kaum eine einheitliche Linie finden, denn mehrere Mitgliedsländer sind offen gegen die Unabhängigkeit. Es sind jene, die selber Probleme mit aufmüpfigen Minderheiten haben. Ein Überblick über die potenziellen «Kosovos»:

    Spanien: In Katalonien und im Baskenland sind starke separatistische Kräfte am Werk, die eine Unabhängigkeit anstreben. Die baskische ETA kämpft mit Terroranschlägen gegen die Regierung in Madrid. Als einziges «westliches» EU-Land will Spanien deshalb den unabhängigen Kosovo nicht anerkennen.

    Rumänien/Slowakei: In beiden Ländern gibt es ungarische Minderheiten, mit denen das Zusammenleben nicht spannungsfrei ist. Vertreter der Ungarn in Rumänien haben die einseitige Unabhängigkeitserklärung des Kosovo bereits als Vorbild und «Präzedenzfall» für alle EU-Staaten mit einer ethnischen Minderheit bezeichnet. Rechtsextreme Kreise träumen von einem Gross-Ungarn.

    Bulgarien: Knapp zehn Prozent der Bevölkerung sind Türken, die unter dem kommunistischen Regime unterdrückt und zur «Slawisierung» ihrer Namen gezwungen wurden. Auch heute ist das Zusammenleben nicht problemfrei.

    Zypern: Seit 1974 ist die Insel in einem griechischen und einen türkischen Teil geteilt. Die Türkische Republik Nordzypern erklärte sich 1983 ähnlich wie heute der Kosovo einseitig für unabhängig, sie wird jedoch nur von der Türkei anerkannt. Mit der Abwahl des Hardliners Tassos Papadopoulos als Präsident der griechischen Zyprer könnte eine Wiedervereinigung zum Thema werden.

    Bosnien-Herzegowina: Die Republika Srpska, der serbische Teilstaat, könnte sich als Revanche für den Kosovo ebenfalls einseitig für unabhängig erklären oder sich Serbien anschliessen.

    Mazedonien: Die Spannungen zwischen slawischer Mehrheit und albanischer Minderheit haben die ehemalige jugoslawische Teilrepublik mehrfach an den Rand des Bürgerkriegs gebracht. Die Probleme könnten mit der Unabhängigkeit des Kosovo neu aufflammen.

    Georgien: Die von Russland unterstützten Regionen Südossetien und Abchasien lösten sich 1990 und 1992 mit Gewalt von der ehemaligen Sowjetrepublik. Offiziell hat Russland die Abspaltung nicht unterstützt. Durch die Unabhängigkeit des Kosovo droht Moskau damit, seine Haltung zu überdenken.

    Armenien/Aserbeidschan: Seit 20 Jahren ist der Konflikt um die Region Nagorni-Karabach ungelöst. Die von Armeniern bewohnte Enklave spaltete sich von Aserbeidschan ab, im Bürgerkrieg kamen rund 20 000 Menschen ums Leben. Die Abspaltung wird international nicht anerkannt
    wir sind ein schlechtes beispiel für andere minderheiten^^ die wissen ja garnicht wiso überhaupt kosovo und nicht wir anderen^^

  8. #8
    Avatar von Ronhill

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    Bush anerkennt Unabhängigkeit des Kosovo

    US-Präsident George W. Bush hat die Bewohner des Kosovos für unabhängig erklärt. «Die Kosovaren sind nun unabhängig», sagte er während seines Besuchs in Tansania.

    Dies äusserte Bush gegenüber dem US-Sender NBC. Die EU rang derweil noch um eine gemeinsame Reaktion auf die gestern in Pristina proklamierte Unabhängigkeitserklärung. Im Kosovo protestierten Angehörige der serbischen Minderheit gegen die Abspaltung der Provinz von Serbien.

    EU in Kosovo-Frage gespalten

    Die EU ist in der Kosovo-Frage gespalten: Während sich der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier heute indirekt für eine Anerkennung des Kosovos aussprach, wertete sein spanischer Kollege Miguel Angel Moratinos die Unabhängigkeitserklärung als völkerrechtswidrig. «Die spanische Regierung wird den vom kosovarischen Parlament einseitig erklärten Akt nicht anerkennen», sagte Moratinos zum Auftakt des EU-Aussenministertreffens in Brüssel. Zur Begründung fügte er hinzu: «Wir denken nicht, dass dies dem internationalen Recht entspricht.»

    Steinmeier dagegen vertrat die Auffassung, nach dem Scheitern einer gütlichen Einigung zwischen Serben und Kosovo-Albanern könne man «der Geschichte nicht ausweichen». Allerdings steht die Anerkennung des Kosovos nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel noch nicht unmittelbar bevor: «Mit Sicherheit wird die Bundesrepublik diese Anerkennung nicht heute vollziehen», sagte Merkel am Montagmorgen vor Auslandsjournalisten in Berlin.

    Merkel erklärte, bei dem EU-Aussenministertreffen gehe es zunächst darum, eine «Plattform zu verabschieden, auf der dann alle europäischen Länder ihre nationalstaatliche Entscheidung fällen können». Neben Spanien sind auch Zypern, Griechenland, Rumänien und die Slowakei gegen eine Anerkennung des Kosovos.

    In der geteilten Stadt Kosovska Mitrovica im Norden des Kosovos protestierten am Montag rund 5000 Angehörige der serbischen Minderheit gegen die Loslösung von Belgrad. Sie skandierten «Dies ist Serbien» und schwenkten Plakate mit dem Aufruf: «Russland hilf!» Bei einem Bombenanschlag in einem nahegelegenen Dorf wurde ein Fahrzeug der Vereinten Nationen zerstört.

    Russland und China zeigen sich besorgt

    Russland hat bereits angekündigt, als ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats eine Anerkennung des Kosovos durch die Vereinten Nationen zu blockieren. Auch die Veto-Macht China zeigte sich besorgt über die Unabhängigkeitserklärung des Kosovos. Auf Antrag Moskaus wurde für heute Abend eine Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrats angesetzt.

  9. #9
    Avatar von Ronhill

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    Zitat Zitat von napoleon Beitrag anzeigen
    Diplomatie: Diese Länder erkennen das unabhängige Kosovo an - NachrichtenPolitik - WELT ONLINE

    .... spanien,werde mir nie wieder ein fussbal spiel von denen anschauen
    Japan und Frankreich wollen Kosovo überraschend anerkennen

  10. #10
    Avatar von Ronhill

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    Zitat Zitat von dustindollin Beitrag anzeigen
    wir sind ein schlechtes beispiel für andere minderheiten^^ die wissen ja garnicht wiso überhaupt kosovo und nicht wir anderen^^
    Tja sie könnten jedoch mit einem ''Gleiches Recht für alle'' daherkommen. Und das wäre nicht mal unberächtigt.

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