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Nächste verhandlungen im Namensstreit mit der EJR Mazedonien

Erstellt von Opala, 12.06.2009, 16:24 Uhr · 74 Antworten · 3.469 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von -Troy-

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    Zitat Zitat von Šaban Beitrag anzeigen
    Wenn ich richtig denke, dann kam das makedonische nationalbewusstsein im jahre 1903 auf, beim illinden aufstand
    Also... die Idee dazu gab es bereits im Jahre 1890.

    Allmählich durchgesetzt hat sie sich erst 1944 mit der Umbenennung von Vardar-Republik in jugoslawische Republik Mazedonien unter Tito.

  2. #42
    Šaban
    interessant...

    als was bekannte man sich vorher? Nur so zur interesse

  3. #43

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    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Diese Sache leugnet niemand.

    Nur wird diese Sprache eben nicht "slawo-makedonisch" oder sonst in der Art genannt, sondern eher bulgarisch.
    Viel wichtiger ist aber, dass sich diese Leute in der Regel als Griechen betrachtet. Es sei denn, wie gesagt, dass sie unter der Hunta als Kommunisten verfolgt wurden und einen Teil ihres Lebens in Jugoslawien verbracht haben oder dort Verwandte haben.

    Die Lüge FYROMs besteht hauptsächlich darin zu behaupten, dass sich diese Menschen einheitlich als FYROMer sehen und einst das ganze "ottomanische Makedonien" besiedelt haben sollen und von den Griechen aus dem Süden vertrieben worden sind.

    An all diesen Behauptungen steckt ein wenig Wahrheit. Doch FYROM ist keineswegs bemüht diese zu vermitteln. Allein die Tatsache, dass ein "mazedonisches Bewusstsein" in der slaiwschen Bevölkerung FYROMs sich erst nach 1944 allmählich durchsetzen konnte und die Slawen in anderen Gegenden sich nie als Mazedonen bezeichneten ist eine Sache, die der Staat FYROM gerne verschweigt.

    Alles zu seiner Zeit.....EJR Mazedonien ist ein kleines Land mit sehr vielen verschiedenen Ethnien...

    Es stimmt das die Mehrheit in der Regierung einen schaden hat...aber man muss das Land auch verstehen..es ist umringt von vielen grossen Löndern und viele Länder wollen dieses Land...das ist kein Geheimniss,,wenns ginge würden die Albaner oder Bulgaren und gar die Serben gerne dieses Land für sich beanspruchen...aber die Menschn in diesem Land sind friedlich und haben nie einen Krieg gegen andere geführt und wollen nur ihre ruhe haben...und weiul sie keine Ruhe haben, fürchten sie sich...und ein Mensch der sich fürchtet, wird leider immer nationalistischer, da er Angst hat allen zu verlieren....

    Auf der anderen Seite gibt es viele neue kleinere Demokratische Parteien die andere Ziele haben als die behinderten VMRO isten...und diese Parteien haben immer mehr Zulauf .....die VMRO nutzt die Probleme des Landes aus um das Volk ( egal welcher Ethnie) anzulügen..sie schaffen es immer wieder...

    Aber man darf nicht immer negativ denken...es ist vieles mittlerweile anders...das Land und ie Menschen sind offener anderen gegenüber....

    Griechenland muss sich aber um GAR NICHTS fürchten..das wäre ja auch lachhaft..von dem her besteht kein Grund sich aufzuregen....und die Regierende oder mächtigste Partei wird bald keine so grosse MAcht mehr haben...denn die neue Generation...die junge Generation hatt andere Ziele..(das sind sehr viele junge Studenten etc.)....

    Ich hoffe einfach, dass dieser Namensstreit bald zu Ende geht.....die Leute haben diesen unnötigen Streit satt...

  4. #44
    Avatar von -Troy-

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    Zitat Zitat von Šaban Beitrag anzeigen
    interessant...

    als was bekannte man sich vorher? Nur so zur interesse
    Da hatte nichts vorgeherrscht.

    Und diesen Umstand haben die benachbarten Länder versucht ausnutzen. Bis auf Albanien.

    Die Griechen, Serben und Bulgaren haben Schulen im Gebiet des heutigen Staates Mazedonien eingerichtet und massiv Propganda betrieben um die Leute dazu zu bringen sich zu einer dieser drei Ethnien zu bekennen. Anschließend könnte man dann wegen der "ethnischen Bevölkerungsmehrheit" seine Gebietsansprüche, die alle drei Staaten auf dieses Land gestellt haben, besser durchsetzen.

    So war es zumindest geplant.

    Wo die Idee zum "Makedonentun" wirklich herkam und wie und wann genau sie entstanden ist, ist unklar.
    Jedoch liegt die Vermutung nahe, dass die Griechen da zum größten Teil selber dran Schuld sind. Denn die Griechen, die ihre Propaganda und Schulen vornehmlich im Süden des Landes betrieben, haben der Bevölkerung nicht nur erzählt, dass sie Griechen seien, sondern vorallem auch Makedonen.
    Der im Balkan immernoch stärker werdende Nationalismus und die damit einherkommende Ideologie hat wohl dazu geführt, dass der Begriff "Makedonen" gewählt wurde und man einfach dazu übergehen musste diesen Begriff von den Griechen zu trennen, was ja auch heute gemacht wird.

    Aber das ist nur eine Theorie. Die Menschen dort bezeichneten sich vor 1890 nie als Makedonen, jedoch war dies der politische Name dieser Region auch im Osmanischen Reich. Es ist also auch möglich, dass der Begriff daher stammt und nicht erst durch die griechische Propaganda aufgenommen wurde.

    Vielleicht hat auch beides etwas damit zu tun.

  5. #45
    Avatar von -Troy-

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    Zitat Zitat von Dallas Beitrag anzeigen
    Alles zu seiner Zeit.....EJR Mazedonien ist ein kleines Land mit sehr vielen verschiedenen Ethnien...

    Es stimmt das die Mehrheit in der Regierung einen schaden hat...aber man muss das Land auch verstehen..es ist umringt von vielen grossen Löndern und viele Länder wollen dieses Land...das ist kein Geheimniss,,wenns ginge würden die Albaner oder Bulgaren und gar die Serben gerne dieses Land für sich beanspruchen...aber die Menschn in diesem Land sind friedlich und haben nie einen Krieg gegen andere geführt und wollen nur ihre ruhe haben...und weiul sie keine Ruhe haben, fürchten sie sich...und ein Mensch der sich fürchtet, wird leider immer nationalistischer, da er Angst hat allen zu verlieren....

    Auf der anderen Seite gibt es viele neue kleinere Demokratische Parteien die andere Ziele haben als die behinderten VMRO isten...und diese Parteien haben immer mehr Zulauf .....die VMRO nutzt die Probleme des Landes aus um das Volk ( egal welcher Ethnie) anzulügen..sie schaffen es immer wieder...

    Aber man darf nicht immer negativ denken...es ist vieles mittlerweile anders...das Land und ie Menschen sind offener anderen gegenüber....

    Griechenland muss sich aber um GAR NICHTS fürchten..das wäre ja auch lachhaft..von dem her besteht kein Grund sich aufzuregen....und die Regierende oder mächtigste Partei wird bald keine so grosse MAcht mehr haben...denn die neue Generation...die junge Generation hatt andere Ziele..(das sind sehr viele junge Studenten etc.)....

    Ich hoffe einfach, dass dieser Namensstreit bald zu Ende geht.....die Leute haben diesen unnötigen Streit satt...
    Griechenland hat in den ersten Jahren des Namenskonflikts ganz klar überreagiert. Das hatte auch innenpolitische Gründe, aber ändert nichts an der Tatsache.

    Ich weiß, dass die Menschen in FYROM mit diesem ganzen Mist nichts zu tun haben wollen, zumindest die meisten. Aber vielen Leuten wird bereits in der Schule total der Kopf verdreht und das Feindbild des Griechen vermittelt.

    Also ich wäre froh, wenn man sich jetzt auf einen Namen für den Staat einigt, der meinetwegen auch das Wort "Makedonien" enthält. Und dann müsste Griechenland jede provokation seitens dieses Landes ignorieren und stattdessen wie weiter gehabt wirtschaftlich dort investieren, damit es den Leuten dort besser geht und sie sich eventuell mehr für ihre Nachbarn interessieren und dessen wahre Geschichte kennenlernen.

    Am besten wäre es natürlich, wenn diese Nationalisten endlich ihre Macht verlieren und eine vernüftige Partei an die Macht kommt.

  6. #46
    Šaban
    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Griechenland hat in den ersten Jahren des Namenskonflikts ganz klar überreagiert. Das hatte auch innenpolitische Gründe, aber ändert nichts an der Tatsache.

    Ich weiß, dass die Menschen in FYROM mit diesem ganzen Mist nichts zu tun haben wollen, zumindest die meisten. Aber vielen Leuten wird bereits in der Schule total der Kopf verdreht und das Feindbild des Griechen vermittelt.

    Also ich wäre froh, wenn man sich jetzt auf einen Namen für den Staat einigt, der meinetwegen auch das Wort "Makedonien" enthält. Und dann müsste Griechenland jede provokation seitens dieses Landes ignorieren und stattdessen wie weiter gehabt wirtschaftlich dort investieren, damit es den Leuten dort besser geht und sie sich eventuell mehr für ihre Nachbarn interessieren und dessen wahre Geschichte kennenlernen.

    Am besten wäre es natürlich, wenn diese Nationalisten endlich ihre Macht verlieren und eine vernüftige Partei an die Macht kommt.

    wie wärs wenn sich Ejr Mazedonien Normazedonien nennen würde und innenpolitisch dennoch mazedonien heissen würde?

  7. #47
    Lance Uppercut
    Und was wenn man den Namen einfach etwas ändert:
    M4KeD0n13N
    ????



    Ich finde, dass sich jedes Land Mecklenburg-Vorpommern nennenn soll.

  8. #48
    Avatar von -Troy-

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    Zitat Zitat von Šaban Beitrag anzeigen
    wie wärs wenn sich Ejr Mazedonien Normazedonien nennen würde und innenpolitisch dennoch mazedonien heissen würde?
    Wozu man innenpolitisch unterscheiden müsste, weiß ich nicht. Das würde doch nur wieder zu mehr Auftrieb der Nationalisten führen.

    Ein großes Problem in diesem Land ist, dass sich die Albaner nicht dem Staat zugehörig fühlen. Wenn man sich nicht darauf einigt, den Staatsnamen in eine geographische Region umzubenennen und den Albanern nicht ermöglicht sich damit zu identifizieren, dann wird man diese Probleme behalten.

    Auf welchen Namen man sich dann einigt ist mir eigentlich total egal, wenn man sich denn endlich einigt.

  9. #49

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    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Griechenland hat in den ersten Jahren des Namenskonflikts ganz klar überreagiert. Das hatte auch innenpolitische Gründe, aber ändert nichts an der Tatsache.

    Ich weiß, dass die Menschen in FYROM mit diesem ganzen Mist nichts zu tun haben wollen, zumindest die meisten. Aber vielen Leuten wird bereits in der Schule total der Kopf verdreht und das Feindbild des Griechen vermittelt.

    Also ich wäre froh, wenn man sich jetzt auf einen Namen für den Staat einigt, der meinetwegen auch das Wort "Makedonien" enthält. Und dann müsste Griechenland jede provokation seitens dieses Landes ignorieren und stattdessen wie weiter gehabt wirtschaftlich dort investieren, damit es den Leuten dort besser geht und sie sich eventuell mehr für ihre Nachbarn interessieren und dessen wahre Geschichte kennenlernen.

    Am besten wäre es natürlich, wenn diese Nationalisten endlich ihre Macht verlieren und eine vernüftige Partei an die Macht kommt.
    Genau daran wird die nächste Gen. zu schaffen haben bzw. die heutigen Jugendlichen...und das tun sie auch...

    Ich denke, dass BILDUNG die Lösung ist..und von Bildung haben die Alten, nicht viel mitbekommen...die Jungen aber studieren fast alle..da es sehr viele Arbeitslose gibt, da es sich um ein Binnenland handelt etc.etc...

    Und wer studiert und ein bisschen Hirn hat, weiss, dass die VMRO übertreibt und die Menschen nur für ihre Zwecke ausnutzt...

    Meiner Meinung nach ist die Lage nicht so aussichtslos wie sie manche darstellen....wir sind alles gesellige Menschen und wir wollen gute Beziehungen zu unseren Nachbarn haben...denn so verschieden sind wir nun auch nicht....das weiss jeder, der beim anderen zu Hause essen war und die Familie kennenlernte etc.etc.

  10. #50
    Avatar von -Troy-

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    Zitat Zitat von Dallas Beitrag anzeigen
    Genau daran wird die nächste Gen. zu schaffen haben bzw. die heutigen Jugendlichen...und das tun sie auch...

    Ich denke, dass BILDUNG die Lösung ist..und von Bildung haben die Alten, nicht viel mitbekommen...die Jungen aber studieren fast alle..da es sehr viele Arbeitslose gibt, da es sich um ein Binnenland handelt etc.etc...

    Und wer studiert und ein bisschen Hirn hat, weiss, dass die VMRO übertreibt und die Menschen nur für ihre Zwecke ausnutzt...

    Meiner Meinung nach ist die Lage nicht so aussichtslos wie sie manche darstellen....wir sind alles gesellige Menschen und wir wollen gute Beziehungen zu unseren Nachbarn haben...denn so verschieden sind wir nun auch nicht....das weiss jeder, der beim anderen zu Hause essen war und die Familie kennenlernte etc.etc.
    Ich sehe es schon so, dass der Staat gerade versucht die Schulen und Universitäten zu seinen Manipulationszwecken zu nutzen und die Leute nicht zu Regimegegnern werden.

    Aber ich hoffe mal, dass du recht hast.

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