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Namensstreit Makedonien

Erstellt von Philippos, 22.02.2006, 13:07 Uhr · 264 Antworten · 11.298 Aufrufe

  1. #251
    Arvanitis
    die heutigen einwohner mazedoniens haben meines erachtens nix mit den antiken makedonen geminsam.

  2. #252

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    5.698
    Zitat Zitat von Arvanitis Beitrag anzeigen
    die heutigen einwohner mazedoniens haben meines erachtens nix mit den antiken makedonen geminsam.
    Die heutigen modernen Griechen haben auch nichts mehr mit den antiken Griechen gemeinsam , außer die Sprache

  3. #253
    Avatar von Cigo

    Registriert seit
    02.03.2007
    Beiträge
    7.854
    Zitat Zitat von Jastreb Beitrag anzeigen
    kenne mich mit kroaten nicht aus, viele von denen haben von haus aus kein ic.... aber mal ne frage: wie antowortest du wenn dich jemand fragt: ciji si ti?

    und noch eine frage, warum sprechen die serben kein russisch oder altserbisch mehr?
    was soll diese fragen

    worauf willst du hinaus?

  4. #254
    Arvanitis
    Zitat Zitat von Albanesi Beitrag anzeigen
    Die heutigen modernen Griechen haben auch nichts mehr mit den antiken Griechen gemeinsam , außer die Sprache
    die heutigen modernen albaner haben auch nichts mehr mit den antiken Illyrern gemeinsam.

    und was willst du uns jetzt damit sagen?! Das alexander doch fyromer war?!?! Naja antwort kannst du dir sparen interessiert mich nicht besonders dieses totgelaberte thema.

  5. #255

    Registriert seit
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    Beiträge
    5.698
    Zitat Zitat von Arvanitis Beitrag anzeigen
    die heutigen modernen albaner haben auch nichts mehr mit den antiken Illyrern gemeinsam.

    und was willst du uns jetzt damit sagen?! Das alexander doch fyromer war?!?! Naja antwort kannst du dir sparen interessiert mich nicht besonders dieses totgelaberte thema.
    Alexander der Große war antiker Grieche/Makedone

  6. #256

    Registriert seit
    12.04.2007
    Beiträge
    16.107
    was immer er war , er war kein Albaner.

  7. #257
    Arvanitis
    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    was immer er war , er war kein Albaner.
    so kann man es auch stehen lassen.

  8. #258
    Avatar von Mardigras

    Registriert seit
    13.10.2007
    Beiträge
    801

    Interessensfrage

    Mazedonisch: Ist das eine eigene Sprache oder ein Dialekt des Bulgarischen? Oder eine Mischung zwischen Bulgarisch und Serbisch? Wie groß sind da die Unterschiede?

    lg mardi

  9. #259
    Avatar von Macedonian

    Registriert seit
    24.05.2005
    Beiträge
    5.739
    Zitat Zitat von Mardigras Beitrag anzeigen
    Mazedonisch: Ist das eine eigene Sprache oder ein Dialekt des Bulgarischen? Oder eine Mischung zwischen Bulgarisch und Serbisch? Wie groß sind da die Unterschiede?

    lg mardi
    Ein paar unabhängige Quellen zum Thema

    Hier steht, dass die ''Sprache'' 1945,46 eingeführt worden ist.

    Letztlich resultierten diese Ansätze dank des Sieges der Tito-Partisanen in der
    Schaffung eines makedonischen Nationalstaates. Dies und die Reaktionen der
    Nachbarländer (Bulgarien, Griechenland) stellten den Rahmen für die weitere Entwicklung
    der makedonischen Frage dar.
    • 2. August 1944: das makedonische Parlament (ASNOM) tagt zum ersten Mal;
    Makedonien wird eine der sechs jugoslawischen Teilrepubliken, die Makedonier
    werden zur Titularnation ihrer Republik. Damit beginnt das offizielle makedonische
    nation building.
    Relativ rasch wurde die makedonische Nation mit allen Insignien einer Nation
    ausgestattet:
    - Schaffung eines Nationalstaates (im Sinne der Teilrepublik Makedonien) mit
    einem v.a. aus MakedonierInnen bestehenden administrativen Apparat;
    - Gründung nationaler Medien (Radio, Zeitungen, später auch Fernsehen);
    - Schaffung einer eigenen Sprache mit einem kyrillischen Alphabet, das etwas
    von der bulgarischen Version abweicht (1945–46); als Grundlage des Standardmakedonischen
    wurde ein Dialekt ausgewählt, der vom Standardbulgarischen
    so weit wie möglich entfernt war;

    - ein auf dieser neuen Sprache aufbauendes Schulwesen wurde geschaffen; im
    Rahmen der sozialistischen Modernisierung wurde auch die Schulpflicht
    endlich auch wirklich realisiert;
    - eine eigene Nationalgeschichte wurde geschrieben, v.a. vom 1948 gegründeten
    Institut für Nationalgeschichte in Skopje; eine eigene Nationalkultur vom
    Institut für Folklore in Skopje erforscht und gesammelt (und konstruiert);
    - makedonische wissenschaftliche Institutionen entstanden, wie die Universitäten
    in Skopje und Bitola, die Makedonische Akademie der Wissenschaften
    und diverse nationale Berufsvereinigungen von Wissenschaftlern;
    - eine makedonische orthodoxe Kirche wurde gegründet, die sich 1967 für unabhängig
    erklärte (was allerdings von den anderen Orthodoxien nicht anerkannt
    wurde und wird).
    Aufgrund der staatlichen Lenkung des Nationsbildungsprozesses in Makedonien
    (zuerst gab es einen makedonischen Nationalstaat, dann erst die Nation) wurde
    diese Nation auch als „Verwaltungsnation“ (M. Bernath) bezeichnet. Der Nationalismus
    der MakedonierInnen trägt zudem starke Züge eines „Oppositionsnationalismus“,
    der durch die bulgarischen Kampagnen, welche die Nichtexistenz
    einer makedonischen Nation und deren essentiell bulgarischen Charakter propagierten,
    angefeuert wurde (nach 1991 sollte auch Griechenland aufgrund seiner
    hysterischen Propaganda gegen die Unabhängigkeit Makedoniens einen
    würdigen Gegner abgeben).
    Quelle:
    http://userpage.fu-berlin.de/~ulf/Skriptum.pdf Seite 6, Dr. Brunnbauer, FU-Berlin

    "Vor 1944 war man Makedonier nur der geographischen Herkunft nach, Bulgare aber nach dem Volkstum und der Sprache. So blieb bis heute bei allen makedonischen Emigranten in Bulgarien, Amerika, Australien oder sonstwo. Nach der Erfindung einer "makedonischen" Schriftsprache durch kommunistische Funktionäre hat in der Republik Makedonien (damals sozialistische Republik Jugoslawiens) ein Ent- und Umnationalisierungsprozesß eingesetzt, der zu einer völklichen und sprachlichen Verunsicherung von trauriger Qualität geführt hat. Die ursprüngliche Absicht, über das makedonische Sprach-Experiment eine gemeinsame jugoslawische Sprache zu schaffen, hat sich als Utopie erwiesen. Die (bulgarischen) Makedonier befinden sich heute auf einem Weg ohne Ziel. Ob sie ihn weitergehen oder zurückkehren sollen, müssen sie selbst entscheiden. Es gab in der Geschichte keinen Staat, der den heutigen Makedoniern Identität böte. Der Alexanders des Großen liegt zu weit zurück und war nicht slawisch. Alle Versuche, das, was bis 1944 als "bulgarisch" bezeichnet wurde, rückwirkend in "makedonisch" (im glottonymischen Sinn) wie die Volksliedsammlung der Brüder MILADINOV oder die Bibelübersetzung Methods umzubenennen, ist eine allzu offenkundige Fälschung ...
    Quelle:
    Prof. Otto Kronsteiner,Zeitschrift "DIE SLAWISCHEN SPRACHEN" (Band 33, 1993, Seite III-IV)
    Universität Salzburg

    Ein paar ethnische Karten zum Thema, die ich letztens gefunden habe (Quellenangabe immer im ersten Kommentar):



    Macedonian

  10. #260
    Avatar von Mardigras

    Registriert seit
    13.10.2007
    Beiträge
    801

    was mich zu der frage verleitet:

    wärs da nicht gescheiter, wenn mazedonien sich mit bulgarien vereinigen würde? ist doch im prinzip ein volk - daß durch den für bulgarien verlorenen 2. balkankrieg 1913 getrennt wurde. und damit wär auchder namensstreit weg.

    gleichzeitig ist aber die theorie mit den "südserben" nicht wirklich haltbar oder? da zwischen serbokroatisch und bulgarisch doch ein größerer unterschied besteht? gehe ich recht in der annahme, daß

    ein makedonier einen bulgaren problemlos versteht

    währenddessen das zwischen serben und makedoniern nur eingeschränkt der fall ist?

    lg mardi

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