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Umfrageergebnis anzeigen: NATO vs. Russland Wer würde in einem Konflikt als Sieger hervorgehen?

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  • NATO

    21 36,21%
  • Russland

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  • Zermürbungskrieg (Pattsituation)

    20 34,48%
  • Keine Ahnung

    4 6,90%
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Ergebnis 51 bis 60 von 246

NATO vs. Russland Wer würde in einem Konflikt als Sieger hervorgehen?

Erstellt von Guerrier, 02.02.2015, 23:40 Uhr · 245 Antworten · 15.036 Aufrufe

  1. #51
    Guerrier
    Zitat Zitat von koelner Beitrag anzeigen
    Ja klar, mit dem Kriegseintritt der Amis war der Drops gelutscht. Aber auch ohne, so die These, hätte es nicht gereicht. In Nordafrika waren die Briten gleichwertig. Und ich weiss auch gar nicht, ob die arabischen Länder als Öllieferant schon diese Rolle gespielt haben. Man müsste auch wissen ob man damals das Öl überhaupt in der nötigen Menge nach Mitteleuropa bekommen hätte ohne Eisenbahnverbindungen.

    Stattdessen hat Hitler doch nach der ersten großen Niederlage den Kampf um Moskau vertagt um den Kaukasus einzunehmen, der damals ein wichtige Ölförderregion war. Was dann mit der Stalingrad Niederlage endete.
    In Syrien, Irak und Kuwait existierten schon Ölraffinerien, die den Ölbedarf der Panzertruppen an der Ostfront abdenken konnten.

    Die Briten waren den Deutschen Quantivativ nicht gleichwertig sondern überlegen. Im gegensatz zu den Deutschen, hatten die Engländer jedoch keinen Rommel. Dieser hat schon zuvor den Briten das fürchten gelernt und er hat es auch Montgomery. Wären die Amerikaner nicht in Casablanca gelandet schätzen die Historiker, hätte sich Rommel nach der Niederlage in El Alamein in Tobruk eingraben können, um anschließend mit den Tigern die ab 1943 auch nach Nordafrika gesendet wurden, weiter richtung Alexandria und Kairo vorzurücken, um anschließend Syrien und den Irak einzunehmen. Anschließend sollte über die Türkei und das Schwarze Meer der Treibstoff an die Ostfront gesendet werden, um in einer weiteren Offensive den Kaukasus erobern zu können und von dort aus, über den Landweg die Deutschen Truppen versorgen zu können.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Stimmt aber jemand der dort in dieser Gegend lebt kommt besser mit den Verhältnissen klar als ein normaler Nord-Deutscher der zwar den Winter kennt aber nicht den russischen Winter der beachtlich kälter ist. Bei sehr vielen kriegen ob jetzt mit den Osmanen oder dem dritten Reich hat das Wetter immer wieder eine Entscheidende Rolle gespielt. Oft verlor man ganze Verbände und Schiffsflotten bedingt durchs Wetter war schon wirklich heftig wenn man sich dort mal einließt. Damit möchte ich aber nicht allein dem Wetter für jede Russische-Schlacht schuld geben, damit das klar ist. Aber gerade im Bezug aufs Hitlers-Feldzug war das Wetter doch schon entscheidend.

    - - - Aktualisiert - - -



    Das ist irgendwie alles unrealistisch vor allem im Ost-Block Russland wird bestimmt nicht soviel Fläche abtreten.
    Was heist "wird bestimmt nicht". Nach einer militärischen Besetzung durch die NATO würde Russland sicher nichts mehr zu entscheiden haben.

  2. #52
    koelner
    Zitat Zitat von Guerrier Beitrag anzeigen
    In Syrien, Irak und Kuwait existierten schon Ölraffinerien, die den Ölbedarf der Panzertruppen an der Ostfront abdenken konnten.

    Die Briten waren den Deutschen Quantivativ nicht gleichwertig sondern überlegen. Im gegensatz zu den Deutschen, hatten die Engländer jedoch keinen Rommel. Dieser hat schon zuvor den Briten das fürchten gelernt und er hat es auch Montgomery. Wären die Amerikaner nicht in Casablanca gelandet schätzen die Historiker, hätte sich Rommel nach der Niederlage in El Alamein in Tobruk eingraben können, um anschließend mit den Tigern die ab 1943 auch nach Nordafrika gesendet wurden, weiter richtung Alexandria und Kairo vorzurücken, um anschließend Syrien und den Irak einzunehmen. Anschließend sollte über die Türkei und das Schwarze Meer der Treibstoff an die Ostfront gesendet werden, um in einer weiteren Offensive den Kaukasus erobern zu können und von dort aus, über den Landweg die Deutschen Truppen versorgen zu können.
    Hm ok schon möglich. Ich hab die Details nicht mehr im Kopf. (Als Jugendlicher hatte ich mal ne Phase wo ich dicke Bildbände über den WKII verschlungen habe...)

    Aber dass Deutschland langfristig auch ohne Kriegseintritt der USA verloren hätte, hab ich bisher immer so mitgenommen. Ich meine die ganze Strategie Deutschlands war auf einen schnellen Sieg ausgelegt, um den langfristigen Nachteil Rohstoffmangel zu umgehen. Man hat sich noch vor Krieg überall mit Öl eingedeckt, sogar bei den USA.

  3. #53
    Amarok
    Zitat Zitat von koelner Beitrag anzeigen
    Hm ok schon möglich. Ich hab die Details nicht mehr im Kopf. (Als Jugendlicher hatte ich mal ne Phase wo ich dicke Bildbände über den WKII verschlungen habe...)

    Aber dass Deutschland langfristig auch ohne Kriegseintritt der USA verloren hätte, hab ich bisher immer so mitgenommen. Ich meine die ganze Strategie Deutschlands war auf einen schnellen Sieg ausgelegt, um den langfristigen Nachteil Rohstoffmangel zu umgehen. Man hat sich noch vor Krieg überall mit Öl eingedeckt, sogar bei den USA.
    Dito

  4. #54
    Guerrier
    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Sherman-Panzer wurden also geliefert, dann eingeschmolzen um damit T34 zu gießen ... na so gewinnt man natürlich jeden Krieg.
    Frag mich nicht was die Russen da geritten hat.

    Ein fast unbekanntes Kapitel

    Mit viel Material wird dieses fast unbekannte Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkriegs beleuchtet. Allerdings können bestimmte zentrale Fragen nicht beantwortet werden: Welche objektive Bedeutung hatten die Materiallieferungen? Wäre die Rote Armee, die im Herbst 1941 der Wehrmacht hoffnungslos unterlegen war, ohne die amerikanischen Laster und die Güterzug-Loks vielleicht doch besiegt worden? Sichere Antworten kann es hier nicht geben, doch spricht die Tatsache, dass sowjetische Soldaten unter horrenden Verlusten, aber noch ohne nennenswerte Unterstützung aus den USA, im Dezember 1941 den Vormarsch deutscher Panzer knapp vor Moskau aufhielten, gegen die These vom unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch der Sowjetunion.
    Andererseits steht fest, dass die Kriegswende in Stalingrad 1942 so nicht stattgefunden hätte ohne das "Leih- und Pacht"-System, und ebenso wenig der Vormarsch der Roten Armee durch die vormals besetzten Gebiete der Sowjetunion 1943/44 und durch Polen 1944/45. Der Krieg hätte wohl länger gedauert – was aber angesichts der dann sicher früher möglichen alliierten Invasion im Westen wohl dazu geführt hätte, dass Stalin seinen Machtbereich nicht bis an die Elbe hätte vorschieben können.
    Zweiter Weltkrieg: US-Militärhilfe ? Stalins amerikanische Laster - DIE WELT




    Lend-Lease Memorial in Fairbanks, Alaska


    Die Hilfslieferungen an die Sowjetunion stehen zwar mengenmäßig hinter den Lieferungen an die Briten zurück, dürften aber von nicht minderer Bedeutung gewesen sein.
    Bereits unmittelbar nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion im Juni 1941 sicherte Roosevelt Stalin die Rüstungsunterstützung der USA zu (Hopkins-Mission). Stalin sandte eine Anforderungsliste zurück, was dazu führte, dass die USA und Großbritannien angesichts des Waffenbedarfs einen schnellen Zusammenbruch der sowjetischen Verteidigung befürchteten. Als Maxim Litwinow, stellvertretender Volkskommissar für auswärtige Angelegenheiten, im September 1941 bei einer Besprechung im Kreml mit Roosevelts Sonderbeauftragten Harriman die Liste der zugesagten amerikanischen Hilfslieferungen vor Augen sah, sprang er von seinem Stuhl auf und rief aus:
    „Jetzt gewinnen wir den Krieg!“[3]

    Roosevelt trieb die Waffenhilfe massiv voran, und bereits im September trafen die ersten amerikanischen Militärflugzeuge in der Sowjetunion ein. Auf der Atlantik-Konferenz vom 14. August 1941 beschlossen Roosevelt und Churchill neben der Atlantik-Charta eine Ausweitung der Waffenlieferungen an Großbritannien und die Sowjetunion. Die USA weiteten das Gebiet, in dem sie mit ihrem bewaffneten Geleitschutz eigene Waffen-Transportkonvois vor deutschen Angriffen schützten, bis nach Island aus.
    Ende 1941 stand die Sowjetunion kurz vor dem ökonomischen Kollaps. Die wichtigsten Industrie- und Landwirtschaftszentren des Landes, u. a. der Brotkorb Ukraine und große Teile des Zentrums der Schwerindustrie, des Donezbeckens, welches in der Bedeutung dem Ruhrgebiet für Deutschland gleichkam, waren besetzt. Zwar wurde ein großer Teil der Industrieanlagen Ende 1941 nach Osten evakuiert und so dem Zugriff der Wehrmacht entzogen, doch dauerte es noch bis zur ersten Jahreshälfte des Jahres 1942, bis die hinter dem Ural in den Weiten des Landes wiedererrichteten Werke den daraus resultierenden Produktionseinbruch ausgeglichen hatten. Die Lebensmittelversorgung für 65 Millionen Menschen von den 130 Millionen Menschen in den verbliebenen Gebieten fiel aus. Die Zufuhr von Eisenerz, Kohle und Stahl fiel um 75 % und die Versorgung mit kriegswichtigen Rohstoffen, wie Aluminium, Mangan oder Kupfer um mehr als zwei Drittel. Vom einstmaligen Rohstoffreichtum verblieben nur noch Holz, Öl und Blei.[4]
    An Waffensystemen erhielt die Sowjetunion von den USA u. a.:[5]


    Der größte Teil der Lieferung kam aber nicht in Form von Waffen, sondern in Form von Nahrungsmitteln, Rohstoffen, Maschinen und Industrieausrüstungen. An Rohstoffen und Lebensmitteln erhielt die Sowjetunion u. a.:[7]

    • 4,062 Millionen Tonnen Lebensmittel
    • 2,54 Millionen Tonnen Stahl
    • 728.000 Tonnen Nichteisenmetalle
    • 764.000 Tonnen Chemikalien
    • 2,42 Millionen Tonnen Petrochemikalien

    An sonstigen Materialien wurde u. a. geliefert:[8][9]

    • 77.900 Jeeps
    • 151.000 leichte Transportfahrzeuge
    • 200.000 Studebaker-Lastkraftwagen
    • 1,5 Millionen Kilometer Telefonkabel
    • 35.000 Funkstationen
    • 380.000 Feldtelefone
    • 43 % aller Reifen
    • 56 % aller Schienen
    • 1/3 aller Sprengstoffe[10]
    • 1900 Lokomotiven (Eigenproduktion 932 Loks)[11]

    Eine Besonderheit war, dass die Amerikaner 90 % des gesamten hochoktanigen Flugbenzins der Alliierten lieferten und 58 % des gesamten hochoktanigen Treibstoffs der Sowjetunion. Ohne dieses Hochleistungsbenzin war damals an eine leistungsfähige Luft- und Panzerwaffe nicht zu denken. Stalin äußerte auf der Konferenz von Teheran:
    „Dies ist ein Krieg der Motoren und der Oktanzahl. Ich erhebe mein Glas auf die amerikanische Autoindustrie und die amerikanische Ölindustrie.“[12]

    Neben den USA lieferten auch England und Kanada Material in umfangreichen Mengen.
    Während die Nordmeergeleitzüge den kürzesten Weg für alle Lend-Lease-Lieferungen darstellten, war die meistbefahrene Transportstrecke für das Leih- und Pachtmaterial für die Sowjetunion die pazifische Route, die von der amerikanischen Westküste zum russischen Hafen Wladiwostok führte. Insgesamt wurden auf diesem Transportweg 8,2 Millionen Tonnen oder 47,1 Prozent der gesamten Lend-Lease-Leistungen an die UdSSR befördert. Auf dieser Route wurden sowjetische Frachtschiffe eingesetzt, welche die Japaner unbehelligt ließen; nachteilig war die enorme Länge des Weges (sowohl des Seeweges als auch des Landweges: alle Waren mussten von Wladiwostok per Bahn durch den gesamten asiatischen Kontinent zum europäischen Kriegsschauplatz transportiert werden). Die Transsibirische Eisenbahn Wladiwostok-Moskau ist 9.288 km lang.
    Der persische Korridor

    Hauptartikel: Persischer Korridor
    Auch die dritte und wichtigste Route, die von amerikanischen Atlantikhäfen in der Regel um das Kap der Guten Hoffnung seltener durch den Panamakanal und den Pazifik zum Persischen Golf führte, war nicht minder lang. Ein Geleitzug von den USA nach Basra oder Khorramschahr führte, benötigte für die ca. 14.500 Seemeilen lange Strecke 76 Tage; die Route über den Panamakanal betrug 17.700 Seemeilen. Etwa 23 Prozent der Schiffsladungen an die Sowjetunion zwischen 1942 und 1943 nahmen diesen Weg, und nach der Öffnung des Mittelmeeres gewann diese Route sogar die größte Bedeutung für die Nachschublieferungen, die für die UdSSR bestimmt waren. Ende August 1941 hatten die Sowjetunion und Großbritannien im Rahmen der Operation Countenance den Iran u. a. mit der Absicht besetzt, eine Versorgungslinie für die Sowjetunion vom Persischen Golf über den Iran zum Kaspischen Meer zu errichten. Am 2. August 1941 hatten USA offiziell zugesagt, die Sowjetunion in den Kreis der unterstützten Staaten einzubeziehen. Unmittelbar nach der Besetzung Basras wurde Stalin von Churchill bestätigt, dass britische Streitkräfte den Hafen ausbauen würden, um den Umschlag US-amerikanischer Lieferungen zu optimieren.



    Amerikanische Flugzeuge für die Sowjetunion auf dem Flughafen von Abadan


    Bereits Anfang September fragte Churchill bei Hopkins an, ob die Amerikaner unter dem Leih- und Pachtprogramm Lokomotiven und Güterwagen zum Transport der Güter in die Sowjetunion bereitstellen könnten. Außerdem schlug er eine aktive Beteiligung der Amerikaner am Ausbau der iranischen Eisenbahnlinie und an den Straßen von Bandar-e Schapur, einem iranischen Hafen (heute Bandar-e Imam Chomeini), bis Bandar-e Schah (heute Bandar-e Torkaman), einem Hafen am Kaspischen Meer in unmittelbarer Nähe der sowjetischen Grenze, vor.
    Am 27. September nahm tatsächlich eine amerikanische Militärmission ihre Arbeit im Iran auf. Sie sollte den britischen Truppen in technischen Fragen zur Seite stehen. Bald wurde offensichtlich, dass US-Techniker und -Spezialisten den Ausbau und die Gewährleistung der Sicherheit durch den persischen Korridor übernehmen sollten.
    US-Ingenieure statteten den iranischen Hafen Khorramschahr an der Mündung des Schatt al-Arab mit Ausladeeinrichtungen, Lagerräumen, Kais, Werften und Kränen aus. Das Hafenbecken wurde für die amerikanischen Lend-Lease-Transporte erweitert. Amerikaner bauten Straßen, auf denen amerikanische LKWs die Waren an die sowjetische Grenze transportieren sollten. Im Jahre 1942 errichteten amerikanische Fachleute in Abadan eine Montagehalle für die von den Sowjets dringend benötigten Flugzeugtypen Douglas A-20. Auch für die amerikanischen LKWs, speziell vom Typ Studebaker US6 (Katjuscha-Lafettenträger), die für die Rote Armee von besonderer Bedeutung waren, wurden Montagehallen gebaut.
    Im Oktober 1942 übernahm das amerikanische Persian Gulf Command die Hauptverantwortung im Iran. Es ersetzte die britischen Truppen, die dringend an anderen Kriegsschauplätzen benötigt wurden. Insgesamt waren 30.000 amerikanische Soldaten, Ingenieure und Spezialisten damit beschäftigt, die Waffenlieferungen an die Sowjets durch den persischen Korridor zu tätigen. Im Mai 1943 steigerten sich die amerikanischen Lieferungen auf der persischen Route auf über 100.000 Tonnen monatlich und übertrafen bereits das Zehnfache der britischen. Die persische Route war vor allem für die Jahre 1943 und 1944 der ausschlaggebende Transportweg. 241 Schiffsladungen mit insgesamt 1,6 Millionen Tonnen Material im Jahre 1943 und 240 Schiffsladungen mit 1,7 Millionen Tonnen im Jahre 1944 wurden auf den von US-Streitkräften ausgebauten Straßen und Eisenbahnlinien geliefert. Von November 1941 bis Mai 1945 wurden insgesamt 646 Schiffsladungen mit 4,1 Millionen Tonnen an die UdSSR auf der persischen Nachschubroute verfrachtet, fast 25 Prozent des gesamten Materials, das an die UdSSR ging. Durch die Möglichkeit, einen großen Teil der Transporte auf die iranische Route zu verlegen, verringerten sich die durch deutsche Streitkräfte verursachten Verluste von 15 Prozent auf 2 Prozent.
    Über den Indischen Ozean wurde nicht nur der Nachschub für die Sowjetunion geführt, sondern auch der gesamte Nachschub für National-China, der angelandet in Karatschi über das indische Eisenbahnnetz nach Assam rollte und von dort aus per Luftbrücke The Hump nach Yünnan in Westchina geflogen wurde, wo Generalissimo Tschiang Kai-shek sein Hauptquartier hatte. Anfang 1945 wurde die von 20.000 US-amerikanischen Soldaten und ca. 40.000 einheimischen Arbeitern für immense Kosten gebaute Ledo-Straße in Betrieb genommen, die die Luftbrücke allmählich ersetzte. Der reine Materialwert der Lieferungen, die für China bestimmt waren, lag bei mindestens 2 Mrd. USD.
    Die Alaska-Sibirien-Route




    Von der UdSSR eingesetzte Bell P-39 Airacobra im Luftfahrtmuseum von Mittelfinnland. Gut sichtbar das mit dem Sowjetstern übermalte amerikanische Hoheitszeichen am Rumpf.


    Über die Alaska-Sibirien-Route (ALSIB) wurden Flugzeuge auf dem Luftweg von US-Luftbasen in Alaska in die Sowjetunion überführt. Der Hauptweg führte vom Stützpunkt Ladd Field in Fairbanks, wo die Maschinen von sowjetischen Piloten übernommen wurden, über Nome und Anadyr nach Krasnojarsk, wo die Flugzeuge den Einheiten zugeteilt wurden. Entlang der Strecke wurden Zwischenstopps zum Auftanken eingerichtet. Die Planungen begannen im Winter 1941. Ab August/September 1942 wurden sowjetische Piloten und Mechaniker per Flugzeug nach Ladd Field eingeflogen und von amerikanischem Personal in die Handhabung der Flugzeuge eingewiesen. Die erste Maschine, eine B-25, wurde am 24. September 1942 überflogen. Aufgrund widriger Wetterverhältnisse, insbesondere der niedrigen Temperaturen und Winterstürme, kam es in der ersten Zeit nur sporadisch zu Überführungen. Erst ab Anfang 1943, als der Ausbau der Basen das notwendige Maß erreicht hatte und die nötigen Fachleute und Dolmetscher in ausreichender Zahl zur Verfügung standen, erfolgten die Übergaben regelmäßiger. Aufgrund des nahen Kriegsendes in Europa wurden ab April 1945 die Flüge von sowjetischer Seite aus merklich eingeschränkt. Im September wurde die Route schließlich eingestellt. Insgesamt wurden über die ALSIB 7926 Flugzeuge, davon 2618 P-39- und 2397 P-63-Jäger sowie 1363 A-20- und 732 B-25-Bomber nach Krasnojarsk überflogen. Die Gesamtlieferungen an Flugzeugen beliefen sich von US-amerikanischer Seite auf 14.795 Flugzeuge, davon erreichten 14.018 die UdSSR.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Leih-_und_Pachtgesetz

  5. #55
    Avatar von Lilith

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    Beiträge
    19.295
    Eure Sorgen möchte ich haben

    Und zu den Lieferungen lest mal z.B. Richard Overy.

  6. #56
    Guerrier
    Zitat Zitat von koelner Beitrag anzeigen
    Hm ok schon möglich. Ich hab die Details nicht mehr im Kopf. (Als Jugendlicher hatte ich mal ne Phase wo ich dicke Bildbände über den WKII verschlungen habe...)

    Aber dass Deutschland langfristig auch ohne Kriegseintritt der USA verloren hätte, hab ich bisher immer so mitgenommen. Ich meine die ganze Strategie Deutschlands war auf einen schnellen Sieg ausgelegt, um den langfristigen Nachteil Rohstoffmangel zu umgehen. Man hat sich noch vor Krieg überall mit Öl eingedeckt, sogar bei den USA.
    Das war bei mir genau so in der Jugendzeit. Ich denke jedoch das die USA eine tragende Rolle in diesem Konflikt gespielt haben womit sie den Sprung zu einer Supermacht vollbrachten. Ohne sie als Kriegspartei möchte ich nicht auschließen das die Deutschen eine Chance gehabt hätten.

  7. #57
    Avatar von Lilith

    Registriert seit
    15.04.2010
    Beiträge
    19.295
    Zitat Zitat von Guerrier Beitrag anzeigen
    Das war bei mir genau so in der Jugendzeit. Ich denke jedoch das die USA eine tragende Rolle in diesem Konflikt gespielt haben womit sie den Sprung zu einer Supermacht vollbracht haben. Ohne sie als Kriegspartei möchte ich nicht auschließen das die Deutschen eine Chance gehabt hätten.
    Nach dem Thread zu urteilen habe ich wirklich gedacht, du bist jugendlich^^ So kann man sich irren

  8. #58
    Guerrier
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Nach dem Thread zu urteilen habe ich wirklich gedacht, du bist jugendlich^^ So kann man sich irren
    Ok. Da dachten wir wohl das gleiche übereinander.

  9. #59
    Guerrier
    Welches Land hat wie viel Feuerkraft

    USA gegen Russland: Die beiden mächtigsten Armeen der Welt im Direktvergleich

    Der „Global Firepower Index“ gibt an, welche Armeen die meiste Schlagkraft haben. In einer neuen Serie stellt FOCUS Online die Streitkräfte großer Staaten gegenüber und erklärt, wer in welchem Bereich besser ausgestattet ist. Wer schneidet besser ab: die USA oder Russland?

    Moskau oder Washington – wer würde in einem militärischem Konflikt als Gewinner hervorgehen? Die Website „Global Firepower Index“ rechnet die harten Fakten gegeneinander auf mit Statistiken zur Ausstattung der Armeen. Und sie urteilt: Die USA und Russland haben die zwei größten Armeen der Welt. Während die USA mit 1,4 Millionen aktiven Soldaten punktet, führt Russland 2,5 Millionen Reservisten ins Feld.

    Luftwaffe

    Das Erdkampfflugzeug Fairchild-Republic A-10 bildet seit 1975 das Rückgrat der US-Streitkräfte. Die russische Armee hat in den vergangenen Jahren enorm aufgerüstet. Sie setzt in Sachen Luftüberlegenheit auf die Suchoi- und MiG-Baureihen. Mit einer Gesamtzahl von 13.600 Flugzeugen hat die Airforce 10.000 Maschinen mehr als Russland. Mit 6000 Helikoptern besitzt die US-Luftwaffe außerdem sechs Mal so viele wie Russland. Besonders bekannt: der Apache-Kampfhelikopter der USA.

    Marine

    Mit zehn Schiffen haben die USA die mit Abstand größte Flugzeugträgerflotte der Welt. Das neueste Schiff ist die George H W Bush – das Exemplar der Nimitz-Klasse wurde 2009 in Dienst genommen. Die Russen haben nur einen Träger: die Admiral Kusnezow.

    Panzer

    Der T-90 ist der modernste Kampfpanzer der russischen Armee. Ihm steht auf amerikanischer Seite der M1 Abrams gegenüber. Rein statistisch punkten die Russen auf dem Land: Sie haben mit 15.500 Panzern doppelt so viel wie die USA – doch die schiere Anzahl sagt nichts über die Modernität oder die Einsatzfähigkeit der Maschinen aus.

    Budget

    Der Index klammert Raketen und Nuklearwaffen aus, wer aus einer echten Auseinandersetzung als Sieger hervorgeht, bleibt offen. Dennoch lässt sich zumindest mit einem Blick auf das Verteidigungsbudget 2013 ein Fazit ziehen: Mit rund 467 Milliarden Euro schlägt der Militärhaushalt der USA Russland deutlich – Putins Budget umfasst nur 58 Milliarden Euro

    http://m.focus.de/politik/videos/ser...d_4120283.html

  10. #60
    Avatar von Lilith

    Registriert seit
    15.04.2010
    Beiträge
    19.295
    Lasst mal den Spam, sonst Konsequenzen.

    Ich verstehe auch nicht, was der Threadersteller genau heraus finden will außer Schwanzvergleichen und wer wem den Erdboden platt machen kann (vielleicht soll in seinen Träumen).
    Wir reden hier allein von einem Staatenbund gegen ein Land. Aber auch dieses eine Land hat genug Arsenal, um den ganzen Planeten in die Luft zu sprengen und dann unterhalten wir uns auch nicht mal mehr über Stöcke und Steine. Da können alle nur verlieren und das wissen auch alle. Deswegen wird's ohnehin keine direkte militärische Konfrontation geben, sondern wenn wie im ersten Kalten Krieg Stellvertreterkriege.

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