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Natürliches Phänomen

Erstellt von Zurich, 01.05.2007, 14:49 Uhr · 153 Antworten · 5.428 Aufrufe

  1. #121
    GjergjKastrioti
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Nun ja gut. Ich bin ja eigentlich selbst "Montenegriner". Und meiner Meinung nach sind Montenegriner Serben. Aber das hat jetzt nicht damit zu tun. Ich meinte eher das Bündnis Montenegros mit Serbien.
    ....
    Man sollte ein ganzes Land nicht bestrafen. Und schon gar nicht wenn der Dikator längst verstorben ist und Jahre seit Kriegsende zurückligen!!! Und vorallem weil die Kriege in den 90er nicht von Milosevic (und seinen Leuten) alleine angezettelt wurden. Da spielten hunderte Faktoren eine Rolle (bis es dazu kam).
    .....
    Den Satz könnte man auch im umgekerthen Sinn schreiben. Und die Macht liegt nicht bei den Serben sondern im Westen. Wenn sie ein europäisches Serbien wollen und dass die Serben keine Radilaken wählen, dann sollten sie mit der Scheisse aufhören. Sonst hört es nie auf. - Darum der Thread: Akton und Reaktion.
    Und genau das selbe mit dem islamistischen Terrorismus. Je mehr Scheisse die USA in der islamischen Welt bauen, desto mehr Unterstützung finden die Terroristen!!!
    ......
    Ich hab mich sehr lange mit Philosophie auseinandergesetzt und ich weiss genau von was ich rede!!!!!!!!

    Sorry Zurich, du sagst immer die anderen denken zu einseitig, aber ich denke, du bist da auch nicht ganz so objektiv wie du denkst!

    Mag ja sein das Serbien nicht alleine zu 100% die Schuld an den Kriegen trägt. Aber du kannst nicht leugnen dass sie immerhin einen imensen Großteil der Schuld tragen.
    Ich finde nicht dass Serbien bestraft wird. Ich mein was bitte schön soll den Europa und die USA machen.

    1. Serbien verweigert die Zusammenarbeit, um ihre Kriegsverbrecher auszuliefern. Sie werden im Gegenteil sogar als Heilige in Serbien verehrt.

    2. Serbien besteht immer noch auf Ks, nur wegen diesem Amselfeldmist, der schon Jahrhundertelang zurückliegt. Ks hätte schon immer zu Serbien gehört ist die Ausrede. Aber nachdem die Amslefeldschlacht (wo nebenbei erwähnt nicht nur Serben gekämpft haben) verloren war, ging der Balkan an das Osmannische Reich für 500 Jahre. Wenn dann ist es logischer wenn die Türkei behauptet Ks hätte schon immer zur Türkei gehört.

    3. Der Nationalismus hat dafür gesorgt, das Jugoslawien so ein grauenhaftes Ende fand, und dass es mit Serbien so bergab ging. Trotzdem denken immer noch ein Drittel der serbischen Bevölkerung es täte dem Land gut wenn die Nationalisten an der Spitze wären.

    Verstehst du nicht die USA oder Europa ist schuld, dass es Serbien so mies geht, sondern diese ganzen nationalistischen Ansichten lassen das Land nicht vorankommen.
    Ich habe das Gefühl den Serben ist die Vergangenheit wichtiger als die Gegenwart und Zukunft. Anstatt dass sie endlich mal akzeptieren dass die Mehrheit der Bevölkerung im Ks unabhängig sein will, setzt die serb. Regierung alles daran Ks zu behalten, obwohl dass nur dazu führt, dass das Land noch mehr Probleme kriegt.

    Du kannst nicht erwarten dass die Menschen in Ks und BiH Serbien mit offenen Armen empfangen, und ihren Hass einfach so ablegen.
    Sprich: Ethnische Säuberungen, Massaker (das berühmteste wohl Srebrenica), Vergewaltigungslager (für mich das mit Abstand wiederlichste an diesen Kriegen). Klar sollte man versuchen zu verzeihen aber so einfach ist das eben nicht, denn das was da passiert ist war nunmal keine Kleinigkeit. Du kannst von den Albanern unmöglich erwarten dass sie an eine gemeinsame Zukunft mit Serbien denken, nach jahrzehntelanger Unterdrückung und dem Krieg. Ich sage nicht dass alle anderen unschuldig waren, auch von anderer Seite gab es Kriegsverbrechen, aber nicht in dem Ausmaß wie sie von Serbien begangen wurden, das ist nunmal Tatsache.

    Genauso wenig kannst du von Europa und den USA erwarten dass sie Serbien entgegenkommen, wenn Serbien nicht den beiden entgegenkommt sprich: Ks, Kriegsverbrecher wie oben schon erwähnt.

    Alles ein Sache von Aktion und Reaktion wie du sagst.

    Nicht Europa und die USA müssen den Anfang machen sondern Serbien, verstehst?

  2. #122
    Avatar von skenderbegi

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    11.086

    Idee

    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Wenn du ein bisschen intelligenter wärst, würdest du merken, dass es hier nicht um den Kosovo-Konflikt geht, sondern um was anderes.
    faschist arschloch mongo gc-bubi = ZÜRICH-USER

    NATÜRLICH GEHTS NICHT UM KOSOVA UND DOCH MUSS GESAGT WERDEN WARUM DIE SERBEN EIN LEBEN FÜHREN IN KOSOVA WIE ES IST MOMENTAN.


    AKTION = SERBEN
    REAKTION= ALBANER


  3. #123

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    3.485
    Zitat Zitat von Kosovarja Beitrag anzeigen
    Sorry Zurich, du sagst immer die anderen denken zu einseitig, aber ich denke, du bist da auch nicht ganz so objektiv wie du denkst!

    Mag ja sein das Serbien nicht alleine zu 100% die Schuld an den Kriegen trägt. Aber du kannst nicht leugnen dass sie immerhin einen imensen Großteil der Schuld tragen.
    Ich finde nicht dass Serbien bestraft wird. Ich mein was bitte schön soll den Europa und die USA machen.

    1. Serbien verweigert die Zusammenarbeit, um ihre Kriegsverbrecher auszuliefern. Sie werden im Gegenteil sogar als Heilige in Serbien verehrt.

    2. Serbien besteht immer noch auf Ks, nur wegen diesem Amselfeldmist, der schon Jahrhundertelang zurückliegt. Ks hätte schon immer zu Serbien gehört ist die Ausrede. Aber nachdem die Amslefeldschlacht (wo nebenbei erwähnt nicht nur Serben gekämpft haben) verloren war, ging der Balkan an das Osmannische Reich für 500 Jahre. Wenn dann ist es logischer wenn die Türkei behauptet Ks hätte schon immer zur Türkei gehört.

    3. Der Nationalismus hat dafür gesorgt, das Jugoslawien so ein grauenhaftes Ende fand, und dass es mit Serbien so bergab ging. Trotzdem denken immer noch ein Drittel der serbischen Bevölkerung es täte dem Land gut wenn die Nationalisten an der Spitze wären.

    Verstehst du nicht die USA oder Europa ist schuld, dass es Serbien so mies geht, sondern diese ganzen nationalistischen Ansichten lassen das Land nicht vorankommen.
    Ich habe das Gefühl den Serben ist die Vergangenheit wichtiger als die Gegenwart und Zukunft. Anstatt dass sie endlich mal akzeptieren dass die Mehrheit der Bevölkerung im Ks unabhängig sein will, setzt die serb. Regierung alles daran Ks zu behalten, obwohl dass nur dazu führt, dass das Land noch mehr Probleme kriegt.

    Du kannst nicht erwarten dass die Menschen in Ks und BiH Serbien mit offenen Armen empfangen, und ihren Hass einfach so ablegen.
    Sprich: Ethnische Säuberungen, Massaker (das berühmteste wohl Srebrenica), Vergewaltigungslager (für mich das mit Abstand wiederlichste an diesen Kriegen). Klar sollte man versuchen zu verzeihen aber so einfach ist das eben nicht, denn das was da passiert ist war nunmal keine Kleinigkeit. Du kannst von den Albanern unmöglich erwarten dass sie an eine gemeinsame Zukunft mit Serbien denken, nach jahrzehntelanger Unterdrückung und dem Krieg. Ich sage nicht dass alle anderen unschuldig waren, auch von anderer Seite gab es Kriegsverbrechen, aber nicht in dem Ausmaß wie sie von Serbien begangen wurden, das ist nunmal Tatsache.

    Genauso wenig kannst du von Europa und den USA erwarten dass sie Serbien entgegenkommen, wenn Serbien nicht den beiden entgegenkommt sprich: Ks, Kriegsverbrecher wie oben schon erwähnt.

    Alles ein Sache von Aktion und Reaktion wie du sagst.

    Nicht Europa und die USA müssen den Anfang machen sondern Serbien, verstehst?


    sorry zürich.....
    ich hab fast geweint jetzt...deine sätze...so sentimental...der schuh is de wahreit.
    braveheart komm hilf mir,ich knalle euch beide ab,du kleiner mann.


    zum thema wurde alles geschrieben.
    skenderbegi,respekt

  4. #124
    Avatar von skenderbegi

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    Idee

    Zitat Zitat von Alblood Beitrag anzeigen
    sorry zürich.....
    ich hab fast geweint jetzt...deine sätze...so sentimental...der schuh is de wahreit.
    braveheart komm hilf mir,ich knalle euch beide ab,du kleiner mann.


    zum thema wurde alles geschrieben.
    skenderbegi,respekt
    das komische oder schizophräne am zürich ist das er jetzt nach gründen bezw. hilfe sucht warum die serben 30% radikale wählen aber sich nicht fragt warum milos an die macht gekommen ist ?????

    was denkt dieses dumme arschloch nur das sich die menschen innerhalb von 5 jahren sich ändern und zu demokraten werden?

    nach dem motto wir sind im kommunismus aufgewachsen wollen aber ganz schnell kapitalisten werden????

    oder anders gesagt seine feststellung kann man auch als hilfe-ruf ansehen...
    wobei das eine sehr sehr komische ansicht der polistischen lage ist,weil wo die albaner in kosova unterdrückt wurden durch die serben und die serbische elite wies diese stehts darauf das kosova als innere- angelegenheit zu sehen ist und jetzt macht man die ganze welt für die lage in serbien verantwortlich????

    und einmal mehr wird versucht wie zürich schon selber zugibt von ganz links bis idiotisch rechts die lage anhand von kosova damit zu rechtfertigen....!!!!

    doch das die leute anhand von wirtschaftlicher lage für dummpfe parolen zu haben sind vergisst unser hobby-politiker sehr schnell....
    wo doch in der ganzen welt dieses phänomen zu beobachten ist!!!!

    man sollte einfach einsehen das serbien sich in einem grossen topf voller kacke befindet und das tragische ist ,dass diese nicht einsehen wollen das die kacke von serbien selbst stammt ....

    es würde keinem demokraten in westeuropa in den sinn kommen für irgendwelche radikalen oder nationalisten die nachbar-länder bezw. die anderen länder dafür in die verantwortung zu nehmen.

    aber nichts neues in serbien stehts wird ein grund gesucht um vom eigentlichen thema abzulenken;
    1.kriegsverbrecher ausliefern
    1A. sich zu entschuldigen bei den albanern
    2.warum soviele serben in den-haag auf der anklagebank sitzen
    3.sich der vergangenheit stellen
    4.das man keine regierung hat
    5.das man das thema kosova eigentlich lange schon aufgegeben hatte doch durch die welt-politik situation und die fürsprecher nutte-russland wieder der bevölkerung heute mehr denn je damit brot&spiele liefert.
    6.das die möder von djindjic immer noch nicht gefasst sind scheint niemand in serbien zu interessiern....
    wo doch anscheinend dieser für die serben sowas wie ein kennedy gewesen sein soll?
    in amerika wird kennedy auch 40 jahre nach seinem tod verehrt in serbien ist djindic nicht mal geschichte?

    viele user sind eigentlich ok aber es gibt auch welche die sowas von eier-streicheln sind das man sich fragen muss auch wenn diese das tun wollten werden diese das nicht machen können ,weil denen schlicht weg die eier dazu fehlen....


  5. #125
    Avatar von Cigo

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    Zitat Zitat von Lepoto Beitrag anzeigen
    richtig - aber rahmenbedingungen waren in der verfassung festgeschrieben. aus gutem grund. damit eben genau das nicht passiert was passiert ist.

    diese rahmenbedingungen wurden von tudjman, izetbegovic d und a bewusst übergangen!

    also schlauberger, lies die ganze verfassung (und darauf kommt es an) bevor du weiter müll von dir gibst oder behaupte einfach keine dinge von denen du nix weisst.
    ja,und in der verfassung wurde der vojvodina und dem kosovo autonomie gewährt,die 1989 von milosevic verfassungswidrig aufgehoben wurde und in crna gorna wurde ein milosevic treue regierung eingesetzt.so hatte serbien 4 von 8 stimmen im staatspräsidium.somit konnte nichts ohne serbische zustimmung beschlossen werden,was auch verfassungswidrig ist,
    aber das verdrängst du ja schön.
    also bubi,bevor du mir hier irgendwas erzählen willst,solltest du dich mal genauer informieren und nicht deine cetnik propaganda verbreiten.

    p.s.:hat in deiner aufzählung neben d und a nicht der vatikan gefehlt?

  6. #126
    Avatar von Cigo

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    Zitat Zitat von bosmix Beitrag anzeigen
    für alle serben und kroaten die sageb das die beiden länder nichts mit den bosnien krieg zu tun haben;

    1. BiH hatte ein en-bargo, also wie kann es sein das die "bosnischen kroaten und "bosnischen serben " geld für panzer, waffen ect hatten.

    2. tudjman und milosevic trafen sich und beredeten wie sie bosnien aufteilen könnten , und dieses gespräch ist bewiesen liebe leute wie ihr wisst.

    3. ihr habt mir immer noch nichtb beantwortet warum politiker aus kroatien und serbien ( tudjman und milosevic ) in dayton waren, ich denke das war doch ein "bürgerkrieg" warum war dan nicht general prajlak und karadzic dort wenn es ein bürgerkrieg war, der einzige der aus bosnien dar war war alija.

    so ihr lieben radikalen serben bitte beantworten.

    und zu cigo , was ist eigentlich mit hercegovina , die kroaten waren in bosnienkrieg verräter!!!
    erst zusammen kämpfen dann kommt die geilheit auf herceg-bosna und dann gegen bosnien ein 2 fronten krieg bestreiten, und in mostar terror machen und die stadt bis heute teilen,mit ihren 2 schulen, 2 postämte nur weil ihr euch nicht als einheitliches volk sehen wollt.dann geht doch alle nach kroatien wenn ihr kein bock auf multikulti habt.

    und noch eins bosnien ist keiner schuld bewusst ihr radikalen narren, wiegesagt im krieg passieren die verrücktesten dinge , aber de facto ist das bosnien von 2 überlegenden länder angeriffen und verraten wurde!

    -----------------------------------------------------------------------
    Radio Belgrad – Wetterbericht:
    Es warden F-15 ueberwiegen, an manche Stellen auch F-117, mit starken Hagel von Kassettenbomben.
    1.woher hatten die bosniaken das geld?
    2.dann wird es ja ein leichtes sein für dich,es zu beweisen(hörensagen gilt nicht als beweis)
    3.weil es die internationale gemeinschaft so wollte.
    4.schreib du über dein bosnien,aber lass bitte die hercegovina in ruhe.
    tun jetzt nicht so verlogen als ob die bosniaken sooooo gerne mit den kroaten zusammenleben würden.die abneigung beruht auf gegenseitigkeit

  7. #127
    Avatar von Zurich

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    18.089
    @ Skenderbegi....

    1.) Wieso Milosevic an die Macht kam, hab ich hier im Forum mehrmals beschrieben, bzw. wieso er aufeinmal so viel Unterstützung bekam. Ich hatte zwar niergends geschrieben, dass das gerechtfertigt ist, doch den Grund nannte ich (Nationalismus/Gegennationalismus bzw. Kettenreaktion).
    Und eins kann ich dir sagen: Serben waren 100% nicht die jenigen, die 1980 sagten: "So jetzt ist Tito tot, jetzt können wirwieder "einen voll uf National" machen"! - Das kam erst später.

    2.) Und noch einmal: Dieser Thread ist weder ein Hilfe-Ruf noch eine Rechtfertigung oder Beschützung der Nationalisten!!! Ich versuchte nur zu erklären, warum sie momentan so viele Stimmen bekommen (weil es einen Grund geben muss).
    Aber natürlich kannst du das so und so verdehen und intepretieren wie es dein Verstand zulässt und wie du es selber willst. Aristoteles sagte schon mal: "Der Mensch sieht das, was er sehen will."

  8. #128
    Avatar von skenderbegi

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    Idee

    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    @ Skenderbegi....

    1.) Wieso Milosevic an die Macht kam, hab ich hier im Forum mehrmals beschrieben, bzw. wieso er aufeinmal so viel Unterstützung bekam. Ich hatte zwar niergends geschrieben, dass das gerechtfertigt ist, doch den Grund nannte ich (Nationalismus/Gegennationalismus bzw. Kettenreaktion).
    Und eins kann ich dir sagen: Serben waren 100% nicht die jenigen, die 1980 sagten: "So jetzt ist Tito tot, jetzt können wirwieder "einen voll uf National" machen"! - Das kam erst später.

    2.) Und noch einmal: Dieser Thread ist weder ein Hilfe-Ruf noch eine Rechtfertigung oder Beschützung der Nationalisten!!! Ich versuchte nur zu erklären, warum sie momentan so viele Stimmen bekommen (weil es einen Grund geben muss).
    Aber natürlich kannst du das so und so verdehen und intepretieren wie es dein Verstand zulässt und wie du es selber willst. Aristoteles sagte schon mal: "Der Mensch sieht das, was er sehen will."
    zu deinem spruch dieser lässt sich natürlich auch auf dich 1:1 übertragen....
    um wieder zurück auf deine fascho-wurzeln beitrag zurückzugreifen wiedersprichst dir einmal mehr da du wieder die these vertritts wir serben haben nur den anderen nach geeiffert....???

    eine frage du super hirn (ironie)?

    nach welchen kriterien wurde ein Memorandum der serbischen wissenschaften erstellt 1986 ????


    Von Helden und Verrätern

    Einst war es das Herz Serbiens. Heute ist das Kosovo vor allem von Albanern besiedelt. Der Kampf um die Provinz ist ein Kampf um Geschichtsbilder.
    VON CHRISTOPH VON MARSCHALL

    Von Berlin nach Pristina sind es gut 1200 Kilometer, nach Neapel, Barcelona oder Glasgow ist es weiter. Der innere Entfernungsmesser hat einen anderen Maßstab. Für Westeuropäer liegt das Kosovo, liegt Serbien unendlich weit - weil sich das Morden, Vertreiben und Selektieren am Ende des 20. Jahrhunderts ihrem Verständnis entzieht. Oder ist das Unverständnis nur eine Schutzhaltung - aus der Ahnung, daß das Verhalten der Serben den Westeuropäern nur allzu bekannt vorkommt? Sie schauen in die Fratze ihrer eigenen Geschichte: Kriege um Missionierung, Kolonisierung, um die Korrektur der Geschichte - nicht der objektiven Geschichte, sondern der, die sich die Täter in mythisch verzerrten Bildern zurechtgebogen haben und die es ihnen erlauben, sich als Opfer zu sehen.

    Das Kosovo war einmal serbisches Herzland: im 13./14. Jahrhundert. Das Byzantinische Reich war ab-, das Osmanische noch nicht aufgestiegen, der serbische Feudalstaat reichte von der Donau bis zur Ägäis. Im Westen des Kosovo stifteten die Herrscher orthodoxe Klöster und schenkten ihnen das fruchtbare Land. Das spiegelt sich im vollen serbischen Namen: Kosovo-Metohija (Kirchengut). In diesem "Heiligen Land der Serben" mit den Klöstern Decani, Gracanica und der Stadt Pe¿c kommt es heute zu den brutalsten Vertreibungen der (moslemischen) Albaner. Eine Teilung des Kosovo wäre keine Lösung, das Gebiet liegt auf der Serbien abgewandten Seite des Kosovo nahe der albanischen Grenze. Auch Albaner lebten damals im Kosovo, allerdings als Hirten sowie in den Bergen, die die fruchtbare Ebene umschließen, in den schriftlichen Quellen tauchen sie nicht auf. Schiptari nannten die Serben sie, Arnauten die Osmanen.

    Am 28. Juni 1389, dem "Vidov dan" (St. Veits-Tag) kam es zur legendären Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo polje), in der Sultan Murat I. das serbische Heer unter Fürst Lazar besiegte. Diese angeblich traumatische Niederlage hatte zunächst kaum Folgen. Die Türken nutzten den Sieg nicht zur Eroberung des Balkan, sondern zogen ab, weil Mongolen Anatolien von Osten bedrohten. Erst in den folgenden Jahrzehnten stießen sie immer weiter nach Norden vor.

    Groß waren dagegen die Langzeitfolgen für das serbische Geschichtsbild. Viele Mythen sind bis heute prägend: daß nur Verrat die Niederlage möglich machte; der Auszug der Helden aus der "weißen Feste" Krusevac; das "Mädchen vom Kosovo", das die Leiden der Verwundeten mit kühlem Wasser lindert; die zwei schwarzen Raben, die der Zarin vom Unheil berichten, die zwei Kerzen stiftet, die erst entzündet werden dürfen, wenn das Kosovo wieder serbisch, die Schmach gerächt ist. Auf dieser Klaviatur der Emotionen spielte Slobodan Milosevic, als er 1989 zum 600. Jahrestag der Schlacht vor über einer Million Serben am Steindenkmal im Kosovo sprach - über die Rückkehr der Serben auf das Amselfeld. Die Albaner, mittlerweile fast 90 Prozent der Bevölkerung, kamen in seiner Rede nicht vor.

    Kaum weniger bewußtseinsbildend ist 1690. Fast 300 Jahre lebten Serben und Albaner bereits unter osmanischer Herrschaft. 1683 hatten die Türken Wien belagert, mußten aber geschlagen abziehen. 1686 eroberten die Kaiserlichen Budapest, 1689 Belgrad. Die Serben folgten dem Aufruf Leopolds I. zum Aufstand. Doch da starb der habsburgische General Piccolomini, das Heer zog sich zurück. Die Kosovo-Bevölkerung war der Rache der Osmanen ausgeliefert. Die Albaner suchten den Ausgleich, die Serben flohen nach Norden. Maler und Dichter haben diesen "Auszug der Serben aus dem Kosovo" verherrlicht. Die Albaner galten von nun an als Verräter. Aber: Diese Erfahrung schmälerte auch das Vertrauen der orthodoxen Serben in die römisch-christlichen Großmächte im Kampf mit dem Islam. 1735-39 wiederholte sich das Drama: Erfolge von Habsburgern und Russen in den Türkenkriegen ermunterten die Kosovo-Bewohner zum Aufstand; der brach aber zusammen; eine weitere Massenflucht folgte.

    Wer blieb, war verstärkt der Islamisierung ausgesetzt: um sich zu arangieren - und um die Steuerlast zu mindern. Auch viele Serben wechselten den Glauben, 1903 gab es neben 111 350 orthodoxen 69 250 moslemische im Kosovo. Von den 230 000 Albanern bekannten sich 215 000 zum Islam. In serbischen Köpfen aber setzte sich fest: Serben kämpfen und ziehen nach Niederlagen lieber ab, als sich zu beugen; Albaner üben Verrat, im Zweifel auch an ihrem Glauben.

    Die Albaner sind, anders als die Serben, eine verspätete Nation, ihr politisches Bewußtsein erwachte erst Ende des 19. Jahrhunderts. Dabei spielte die Furcht eine Rolle, ihre Anliegen würden dem serbischen Nationalstaat geopfert. Als das Osmanische Reich immer weiter schrumpfte, der russisch-türkische Krieg Serben und Bulgaren die Befreiung brachte und der Berliner Kongreß 1878 den Balkan neu ordnete, schlossen sich die Albaner in der "Liga von Prizren" zusammen und forderten alle albanisch bewohnten Gebiete - in heutigen Grenzen: Albanien, das Kosovo, West-Mazedonien und Nord-Epirus im Grenzgebiet zu Griechenland. Doch erst, als sie 1912 nach mehreren Aufständen Skopje besetzten, gewährten die Osmanen ihnen Autonomie. Zu spät. Im ersten Balkankrieg eroberten die orthodoxen Serben, Griechen und Bulgaren den Südbalkan. Die Westmächte verhinderten die vorgesehene Aufteilung der Beute, eine Herrschaft Serbiens über Albanien hätte für sie Rußlands Vordringen an die Adria bedeutet. Mit Kriegsschiffen stützten sie den im November 1912 ausgerufenen Staat im Zeichen des schwarzen Doppeladlers auf roter Flagge. Serbien mußte sich mit dem Kosovo zufriedengeben. Im zweiten Balkankrieg 1913 teilte es sich mit Griechenland Mazedonien auf Kosten Bulgariens.

    Das Kosovo blieb nun staatlich ein Teil Serbiens, wurde aber im Innern immer albanischer - auch wegen der im Vergleich zum jugoslawischen Durchschnitt doppelt so hohen Geburtenrate unter den moslemischen Albanern. Die Serben sehen sich als Opfer, der Vertreibungsgedanke wird immer offener vertreten. 1937 empfiehlt der Historiker Vasa Cubrilovi¿c, Mitglied der serbischen Akademie der Wissenschaften, in einer Denkschrift "Die Vertreibung der Albaner": Kolonisierung und Assimilierung seien gescheitert, andernfalls drohe die Abspaltung. "Das einzige Mittel ist die brutale Gewalt einer durchorganisierten Staatsmacht, worin wir ihnen schon immer überlegen waren."

    Im Zweiten Weltkrieg instrumentalisieren Italien und Deutschland den Konflikt für ihre Ziele, im Kominternstreit Moskau und Hodschas Albanien gegen Titos Jugoslawien. Die gegenseitigen Beschuldigungen von Verrat, Vertreibung, Genozid erhalten neue Nahrung. Tito sieht die Gefahren des Vielvölkergemischs, will sie bändigen durch die Gründungslegende eines alle Jugoslawen einigenden Partisanenkampfes und indem er die nationalen Rechte austariert. Er macht das Kosovo 1945 zu einem "autonomen Gebiet" und verbietet die Rückkehr der im Krieg vertriebenen Serben. 1974 wird Kosovo autonome Provinz.

    Doch mit Tito stirbt 1980 der Ausgleichsgedanke. Die Albaner verlieren das Fundament, das ihnen den Verbleib in Jugoslawien erträglich machte. Für die national denkenden Serben ist endlich der Weg frei, das "widernatürliche" Korsett zu sprengen. Der "Kroate" Tito habe nur den Serben zwei autonome Provinzen (Kosovo und Vojvodina) in ihrer Republik aufgezwungen, wird die Verfassung von 1974 im berüchtigten Memorandum der serbischen Akademie der Wissenschaften vom September 1986 diskreditiert. Im Kosovo seien die Serben einem Genozid ausgesetzt, es sei eine Überlebensfrage für das serbische Volk, mit allen Mitteln um die Provinz zu kämpfen. Zwischen 1961 und 1981 war der Serben-Anteil von 27 auf 15 Prozent gesunken.

    Das Memorandum erschreckte alle nicht-serbischen Jugoslawen - und war doch nur die ideologische Unterfütterung einer chauvinistischen Politik, die das Kosovo seit 1981 systematisch in den Bürgerkrieg stürzte. Von der Geheimpolizei provozierte Unruhen schüren unter den Serben die Ängste vor Abspaltung und machen die unter der Repression leidenden Kosovo-Albaner allmählich radikaler.

    Diese Bewußtseinslage ist das Fundament für den Aufstieg des Slobodan Milosevic. Mit inszenierten "Mitinsi" (Meetings), auf denen die Bürger angeblich spontan Fehler der lokalen Führung kritisieren, werden die Parteichefs durch Milosevic-Getreue ersetzt. 1989 wird die Autonomie formal beseitigt, seit 1990 herrscht permanent der Ausnahmezustand. Fast zehn Jahre kann Ibrahim Rugova, der geistige Führer der Kosovo-Albaner, dennoch sein Konzept des gewaltlosen Widerstands durchsetzen - fast ein Wunder, wenn man bedenkt, in welchen Bedingungen eine ganze Generation aufwächst: ohne Schulen, ohne Berufsausbildung, ohne eigene Medien und eigenes Parlament, in ständiger Angst um das Leben der Familienangehörigen. Und alles im Namen einer Vorstellungswelt, in der die Täter sich als die eigentlichen Opfer sehen.

    Im Kosovo hat der Zerfall Jugoslawiens begonnen: Das abschreckende Beispiel motivierte Slowenen und Kroaten, sich von einem serbisch dominierten Staat zu trennen. Nun stirbt im Kosovo Jugoslawien endgültig. Ist es nach all den Greueln vorstellbar, daß Serben und Albaner in einem Staat leben?

    Abermals greifen die Großmächte ein. Wissen die Staatsmänner von heute, daß sie dabei in einer Tradition stehen? In einem gewissen Sinne intervenieren sie gegen ihre eigene Geschichte. Der Westen versucht ein Wertesystem, zu dem er selbst erst durch grausame Irrtümer und blutige Kriege gefunden hat, einer Region aufzuzwingen, die noch von den Denkwelten früherer Jahrhunderte beherrscht wird. Auf dem Balkan hat sich weder die Aufklärung durchgesetzt, noch das von der Französischen Revolution geprägte Bild des Bürgers als Citoyen. Dort gibt es allenfalls kleinste Ansätze einer "zivilen Gesellschaft" - und das gilt, mehr noch als für die Serben, für die Albaner, die auf keinem Beispiel erfolgreicher Staatlichkeit in ihrer Geschichte aufbauen können.





  9. #129
    Avatar von Zurich

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    Du Heini, ich bestreite das auch nicht. Ich kenne Milosevics Visionen und darum hasse ich ihn. Aber die Frage ist, was war vorher (zu Titos Zeit), was war 1980 als Tito starb???
    Und komm mir bitte nicht mit deinem 1. oder 2. Weltkrieg-Geschwafel. Dass es damals Tschetniks gab, weiss ich auch, und dass damals auch die "Visionen" gab (obwohl ihr Albaner damals keinen Scheiss besser wart mit dem Duce und dam Adolf an der Seite). Also lass die Diskussionen.

    Mein Held ist weder Milosevic noch irgend ein Tschenik vor 1945 sondern Josip Broz Tito der jegliche Art von Nationalismus und ethnische Bekennung strikt verboten hatte (und das war auch gut so!!!).

  10. #130
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    Im Zweiten Weltkrieg instrumentalisieren Italien und Deutschland den Konflikt für ihre Ziele, im Kominternstreit Moskau und Hodschas Albanien gegen Titos Jugoslawien. Die gegenseitigen Beschuldigungen von Verrat, Vertreibung, Genozid erhalten neue Nahrung. Tito sieht die Gefahren des Vielvölkergemischs, will sie bändigen durch die Gründungslegende eines alle Jugoslawen einigenden Partisanenkampfes und indem er die nationalen Rechte austariert. Er macht das Kosovo 1945 zu einem "autonomen Gebiet" und verbietet die Rückkehr der im Krieg vertriebenen Serben. 1974 wird Kosovo autonome Provinz.

    Doch mit Tito stirbt 1980 der Ausgleichsgedanke. Die Albaner verlieren das Fundament, das ihnen den Verbleib in Jugoslawien erträglich machte. Für die national denkenden Serben ist endlich der Weg frei, das "widernatürliche" Korsett zu sprengen. Der "Kroate" Tito habe nur den Serben zwei autonome Provinzen (Kosovo und Vojvodina) in ihrer Republik aufgezwungen, wird die Verfassung von 1974 im berüchtigten Memorandum der serbischen Akademie der Wissenschaften vom September 1986 diskreditiert. Im Kosovo seien die Serben einem Genozid ausgesetzt, es sei eine Überlebensfrage für das serbische Volk, mit allen Mitteln um die Provinz zu kämpfen. Zwischen 1961 und 1981 war der Serben-Anteil von 27 auf 15 Prozent gesunken.

    Das Memorandum erschreckte alle nicht-serbischen Jugoslawen - und war doch nur die ideologische Unterfütterung einer chauvinistischen Politik, die das Kosovo seit 1981 systematisch in den Bürgerkrieg stürzte. Von der Geheimpolizei provozierte Unruhen schüren unter den Serben die Ängste vor Abspaltung und machen die unter der Repression leidenden Kosovo-Albaner allmählich radikaler.
    Mit diesen 3 Abschnitte stimme ich mit dir überhaupt nicht überein.
    Ausserdem gibt es duneznde Theorien (über die Tito-Zeit), und jede sagt was anderes. Und ich will nichteinmal wissen woher du das rauskopiert hast, weil das zu endlosen Diskussionen mit dir führt.

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