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Natürliches Phänomen

Erstellt von Zurich, 01.05.2007, 14:49 Uhr · 153 Antworten · 5.446 Aufrufe

  1. #21
    bosmix
    zürich ; mir ist so was von scheiss egal ob das früher bosniake oder Bosnjaci
    gehießen hat, heute heißt das bosnier, wir leben nicht im mittelalter zur zeiten von kulin ban der übrigens den namen bosnjaci gegeben hat.wir leben jetzt NOW!!!

    du schreibst immer das du gegen nationalisten bist, aber schreibst widerrum
    dann denn bosnier als bosniaken, also bitte für zukünftige beiträge.
    du brauchst ja nicht so sein wie unsere korupte regierung die sowieso die bekloptesten auf der welt sind.
    was ich einfach sagen will ist das man den bosnier bitte schön richtig bezeichnen sollte und bitte nicht jetzt beiträge reinposten wo steht das vor X jahren der bosnier so bezeichnet wurde, denn ja dann können wir ja gleich mit der alten bosnischen schrift von kulin ban weiter posten
    -----------------------------------------------------------------------
    Kommen serbische Truppen in ein albanisches Dorf in Kosovo. Alle albanischen Maenner werden an die Wand gestellt. Der Boss der Serben sagt: Wer sich Serbe fuehlt kann von der Wand weggehen. Zehn Maenner gehen zur Seite.
    Noch jemand der sich Serbe fuehlt?
    Noch 10 gehen zur anderen Seite.
    Die an der Wand werden erschossen.
    Dann sagt der Boss zu den 10 letzten: Los an die Wand.
    Aber warum? Wir sind doch Serben?
    Der Boss: Ein echter Serbe zweifelt nicht.
    Man erschoss sie.
    Dann sagt der serbische Boss wieder: Hey, ihr 10 an die Wand.
    Aber warum denn, wir sind doch echte Serben, sagen die ersten 10 Albaner.
    Na ja, antwortet der Boss, es ist Krieg immerhin und Opfer muss es ja auch von serbischer Seite geben.

  2. #22
    Avatar von Zurich

    Registriert seit
    05.02.2007
    Beiträge
    18.089
    @ Bosmix

    Auch für dich dieser Thread: Nationalisten-"Sympthome"
    Guck mal unter "Total einseitiges Denken"



    Zudem basieren deine Beiträge (nicht wegen deiner Meinung, sonder der Art wie und was du berichtest) auf einsem sehr tiefen Niveau. Alles andere als erwachsene politische und fachliche Diskussion.

    Alle deine kleinen Kriegsgeschichten waren bei allen Völkern während dem Krieg zu sehen!!! Die Kroaten haben sogar für die bosnischen Moslems 1993 in der Herzegowina KZs errichtet. Und die wiederum hatten zusammen mit ihren muslimischen Brüdern aus der Arabischen Welt ebenfalls unvorstellbare Greulttaten begangen. - Es sind eben nicht nur die Serben.

    Ich gebs zu: Nach all dem was ich gelesen und durch all die vielen Jahre studiert habe, muss ich zugeben, dass die bosnischen Moslems vom Krieg am meissten gelitten hatten. Das heisst aber nicht, dass sie keine Greulttaten beganngen hatten.

  3. #23
    bosmix
    klar haben alle seiten kriegsverbrechen begannen. aber das ist krieg , im krieg wird auf zivilisten am wenigsten rücksicht genommen.
    mir gehts auch darum das die politiker die damals das sagen hatten zu wenig oder garnicht bestraft werden (mladic, karadzic) das ist der größte skandal das man die zwei nicht in den haag sieht, dar stimmts du mir sicherlich zu.

    aber mehr fehlt auch eine direkte entschuldigung von kroatien und serbien gegenüber bosnien, was machten die serbischen soldaten um sarajevo rundum, belagerung über jahre lang war das. die serben haben die bosnische
    hauptstadt terorrisiert.was wollten die serben mit diesem terror erreichen?
    sag mir das bitte?
    dachten die radikalen das man eine stadt vergewaltigen kann, und dann sarajewo an belgrad überläuft und alle serben werden oder was?

    ich schreibe doch nur die warheit, das tudjmann und milosevic BiH auslöschen wollten, die bosnische armee hatte aber gott sei dank eine starke armee trotz 2 fronten krieges und ein en-bargo

    mir fehlt seitens der serbischen und kroatischen regierung die unterstützung
    für ein neues einheitliches bosnien, und keine herceg scheisse oder RS unterstützung aus zagreb oder belgrad wenn du verstehst was ich meine.
    -------------------------------------------------------------------------

  4. #24
    Avatar von Zurich

    Registriert seit
    05.02.2007
    Beiträge
    18.089
    Ok, gut dass du im ersten Punkt meiner Meinung bist.

    Zu Karadzic und Mladic. Ja ich bin auch vollstens dafür, dass diese Mistkerle ausgeliefert werden. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Tausende von Tscheniks schützen sie. Sie zu verhaften ist sehr riskant. Und ich denke nicht, dass das ohne grosses Blutvergiessen klappen könnte. Viele Tschetniks drohten (dem eigenen Volk) mit einem Bürgerkrieg sollten Mladic und Karadzic ausgeliefert werden.
    Wie in diesem Thread schon erwähnt: Der einzige Weg, sie zu verhaften, ist die SRS zu schwächen. Zur Zeit bekommen sie viel zu viel Unterstüzung. Und genau das soll man abschaffen. Und Serbien alleine kann das nicht. Da muss Europa mithelfen (und zwar in dem sie Serbien wie die anderen Staaten behaneldt und mit der endlosen Bestrafung und Zerstückelung aufhört). Doch das Problem liegt nicht bei den Europäern. Europa tanzt (leider) sowieso nach der Pfeife der USA. Und die wiederum sind nicht soooo sehr für Stabilität in Europa interessiert. Ja eigentlich passt es ihnen, dass sie auf dem so strategisch wichtigem Balkan millitärisch präsent sind.

    Was zu machen ist: Europa soll stärker werden, und sich von der USA lösen und selbstständig werden. Dannach Serbien-freundlicher werden und dem Volk eine gute Perspektive geben. Das würde den Untergang der SRS bedeuten, denn ich kann mir nicht vostellen, dass sie dann noch Unterstützung vom Volk bekommen werden. Und dann wird es einfach sein die Kriegsverbrecher auszuliefern.



    Ein weiteres Problem der Auslieferung:
    Die Serben haben mit Srebrenica wohl ihren grössten Fehler der Geschichte beganen. Und das war auch das grawierendste was im Krieg passiert ist. Das überschattet (wenn auch unzurecht) alle anderen Greultaten. Die Moslems haben viele einzelne (kleinere) Massaker oder Greultaten beganngen. Viele solche Täter sind noch auf freiem Fuss (aus Mangel an Beweisen) oder die Namen sind nichteinmal bekannt (weil es sich eben um viele einzelne kleinere handelt). Und das ist auch etwas, was viele Serben stört und manche Serben auch wenn sie gegen Mladic und Karadzic sind, dennoch gegen ihre Auslieferung sind, bis alle anderen ebenfalls gefasst und verurteilt sind (und das ist eben kaum machbar). Im Krieg sind so viele kleinere Greultaten verübt worden, dass es leider nicht möglich ist alles zu untersuchen, abzuklären und zu beweisen. Die Serben haben nun mal Srebrenica auf dem Gewissen, die Kroaten die "Oluja".



    In Sachen Entschuldigung:
    Boris Tatic hat sich ausdrücklich entschuldigt und bat um vergebung. Er ging sogar an einem Jahrestag an die Trauerzermone nach Srebrenica. Das brachte ihm in Serbien Kritik ein. Die Tschetniks verurteilten das, weil zum selben Zeitpunkt eine andere (serbische) Trauerzermonie stattfand (ich weiss nicht genau wo), und er dort nicht hinging. Aber gut. Trotzdem hat er damit einen grossen Schritt getan.
    Ob sich die Kroaten bei den bosnischen Moslems entschuldigt haben, weiss ich nicht.




    Zu Franjo und Slobo:
    Die waren wie Huso und Haso. Schmiedeten gemeinsam wie die besten Freunde den Plan des Kriegsablufes und teilten die Karten nach ihrem Geschmack auf Kosten ihrer eigenen Völker! Unglaublich!!!

  5. #25

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    12.03.2006
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    3.755
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Natürliches Phänomen: Aktion und Reaktion

    Man motzt über Serbien, weil ca. 1/3 der Wähler die Radikalen gewählt haben. OK, gut. Aber kaum einer fragt sich wieso.
    Man will den Serben ohne Kompromiss-Lösungen ihr heiligstes Land wegnehmen. Obwohl die Serben vor kurzem schon Montenegro verloren haben. Und seit neustem stellen einige westliche Politiker (auch Botschafter) die Vojvodina in Frage.
    Auf der anderen Seite möchte man die serbische Autonomie in Bosnien abschaffen.
    - Und dann wundert man sich, warum 1/3 der Serben die Radikalen wählen!!!

    Der Westen hat alle Macht. Wenn er möchte, könnte er Serbien helfen, ihnen eine gute Perspektive bieten und mit der "Zerstückelung" (ja genau, ich meine das Nokia-Phänomen) aufhören. Aber vielleicht liegt es nicht in deren Interesse. Ich weiss es nicht.

    Klar, die Serben haben eine schwere politische Zeit hinter sich (Milosevic-Diktatur,...etc..) und befinden sich weiterhin in der Scheisse. Man soll dem Land helfen und nicht endlos weiter bestrafen, so dass das Volk leiden muss. Und dann wundert man sich, wieso viele die Radikalen wählen.

    Würde der Westen Serbien wie Slowenien behandeln dann hätten die Radikalen nicht einmal 1% Zustimmung!!!!!!!!!! Und davon bin ich vollstens überzeugt. Alles und wirklich alles basiert auf Aktion und Reaktion!!!



    Selbst der internationale islamistische Terroristmus ist auf Mist Amerikas gewachsen!!! Doch viele westliche Politiker sind einfach zu dumm um das zu kapieren. Es ist nun mal alles ein natürlicher Vorgang:
    Aktion und Reaktion!!!

    Du armes würchen..

    "LAST UNS IN RUHE"

    Doch wer läst dan die Bosnier und die Albaner in ruhe?


    Tu nicht so als gebe es die Wlet siet gerade mal einem Jahr, wir haben 1980 bis 2000 erlebt, und wir haben erlebt was Serbien in der Lage ist alles zu machen.

    Obs dir gefällt oder nicht, der Staat Serbien und seine Politik hatt in keiner Weise irgend eine besserung gebracht sondern nur verwüstet, erst durch das eingreifen der Amis kam in Kosova die rue und der frieden.

    Und das ist nun mal ein fakt oder willst du die vergangeheit leugnen?

    ach was frag ich dich, du leugnest ja schon die vergangenheit.

    SChon Krass, nicht mal 7 Jahre sind vergangen und schon tut man so als hätte es nicht existiert.

    Sag mal, wie alt bist du? 16?17?

    Und mit Serbien hast dich sich seitdem ihr Internetanschluss habt beschäftigt also seit 2-3 Jahren, ein typischer Fall von falschen und naiven nationalismus....

    ihr armen Serben ihr.... ihr tut mir wirklich schon fast leid, muss ich schon sagen.

    Ironie..




    ZU DEINER THEORIE:

    NEIN!!

    Die Antwort liefern dir die Albaner:

    Trotz der systamatischen unterdrückung und verfolgung der Albaner durch den serbischen Staat standen die albaner und ihre politische Fürhung über ein Jahrzehnt für einen gewaltfreien Wiederstand!!

    DU kannst nicht andere für deine eigene Fehler verantwortlich machen, wa sdu gerade tust.

  6. #26

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    serbien soll einfach die nachbarländer in ruhe lassen.
    die dortigen serben müssen lernen, auch als minderheit leben zu können.
    das machen andere nationaliäten auch,
    zB die albaner in süd-serbien,
    die bosnier im sandzak,
    die kroaten in der vojvodina...

    könnt ihr serben nicht als minderheit leben?

  7. #27
    Avatar von skenderbegi

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    Idee

    Zitat Zitat von Samoti Beitrag anzeigen
    Die Serben sind schuld für das ganze Leid unten. Man hättet das Referendum in Kroatien und Bosnien einfach akzeptieren sollen. Ein Leben für euch wäre auch weiterhin problemlos möglich gewesen. RS und die mehrheitlich serbisch besiedelten Teile Kroatiens waren nie bzw jahrhundertelang keine Teile Serbiens.
    Durch ethnische Säuberungen ist die RS enstanden. Und die dafür verantwortlich sind, nämlich Karadzic uns seine Konsorten, werden von euch weiterhin beschützt. Das ist sehr primitiv und dafür sollst du dich stellvertretend für den Volk schämen, ok!

    Für mich bist du ein Depp Zurich.
    der zürich ist ein versteckter nationalist der uns immer weis machen will wie toll er ist ,weil er sich politisch beteiligt allerdings in einer partei die absolut nichts zu melden hat in der schweiz.
    er sieht sich als muster-jugo der sich integriert hat was ich auch gut finde.
    doch sollte jeder selber wissen was einem das leben lebenswärter macht bezw. einfacher daher ist logisch das man sich integrieren sollte.
    also nichts welt-bewegendes....

    das andere ist der typ vertritt die gleiche meinung wie millionen serbische bürger in bezug auf kosova und damit verbundenem mythos vom heiligen land die wiege der serbischen kultur wo doch diese sich in (raza)? befindet.....

    das andere ist die serben bestreitten bis heute das albaner mitgekämpft haben bei der schlacht vom amselfeld....

    und wir lesen immer wieder von ihm das er zwar das verhalten der serbischen politik während der milos-aera nicht gut findet doch wird diese dann sofort mit einem "aber" schnell relativiert und die rolle der verantwortung wird versucht nach zürich art zu verteilen...!!!

    hier ein kleiner text gerade in bezug auf bosnien und kosova wird auch erwähnt das bis heute keine entschuldigung gekommen ist.

    wie lange will man noch damit warten sind die letzten worte des artikels!


    Das „positive Lebensgefühl“ der Bosnier

    Ein Mut-machendes Buch des deutschen Journalisten Erich Rathfelder


    30. April 2007

    Es ist das Buch eines der besten Kenner der Verhältnisse auf dem Balkan. Er ruft uns einige Daten in Erinnerung, die wir in den Zeiten des Aktualitätsterrors fast schon vergessen haben. Die wir aber nicht vergessen sollten. Am 5. Februar 1994 wurde von dem Kuhdorf Mrkovici auf einem der von Serbenführer Karadzic besetzten Berge um Sarajevo eine Granate abgeschossen, die auf dem Marktplatz von Sarajevo ein schreckliches Blutbad anrichtete: 68 Ermordete und etwa 200 Verwundete waren das Ergebnis. Vielleicht hat sich an diesem Tag unter dem Einfluß der schrecklichen Bilder im Fernsehen der US-amerikanische Präsident Bill Clinton zu dem entschieden, was er dann erst ein Jahr später durchführen konnte.
    Der 11. Juli 1995 war das Datum des Mordes an über 8.000 Muslimen in Srebrenica. Aber dann war irgendetwas gerissen. Der Völkermord an den muslimischen Bosniern begann unter den Augen der mit den Massenmördern kollaborierenden holländischen UNO Blauhelme. Der Tom Karremans, der sich dort mit Ratko Mladic zu einem Glas Sekt zwingen ließ, spielte in diesem biblisch angehauchten Drama die Rolle des Pilatus: „Ich wasche meine Hände in Unschuld“, sagte er. Oder: „Euer Blut komme über uns und unsere Kinder!“

    8115 Menschen, Bosnier, Muslime wurde damals auf die brutalste Art massenerschossen, verfolgt, erdrosselt und in Massengräbern verscharrt, die dann sogar noch einmal geöffnet wurden, um die Ermordeten dann noch einmal in andere Massengräber ‚umzubetten’.

    Der Journalist Erich Rathfelder hat aber nicht nur ein Buch über die Geschichte des gebeutelten Landes auf dem Balkan geschrieben, sondern über die Anstrengungen und die Potentiale, die in dem Land stecken. Er fliegt zurück nach Sarajevo in einer vornehmen Lufthansa Maschine und erinnert sich an die Tage, da man im Bosnien–Kriege als Helfer oder Journalist gezwungen war, mit kugelsicherer Weste und NATO-Helm und der unvermeidlichen Bluecard des UNHCR seinen Rasier-Sitz auf einem wackligen Militär-Flugzeug der „Maybe Airlines“ der UNPROFOR zu sichern. Heute gibt wieder einen gut ausgebauten Internationalen Flughafen in Bosnien, der nicht zu vergleichen ist mit dem Platz, auf dem man laufend sich immer gleich hinter eine Mauer oder in einen gepanzerten Wagen flüchten mußte, wenn man 1992 - 1995 nach Sarajevo und Bosnien kam.

    Rathfelder kennt sie alle, die in den letzten zehn Jahren in Bosnien Politik gemacht haben, und das Land versucht haben, wieder voranzubringen. Er liebt diese bosnische Welt und Mentalität viel zu sehr, um pessimistisch zu sein. Er beschreibt die Defizite, aber auch die guten Anstrengungen, die die Internationale Staatengemeinschaft gemacht hat. 5 Milliarden DM wurden 1995 bis 2000 investiert. Der Hohe Repräsentant der Europäischen Union, Carlos Westendorp erzwang die Einführung von gemeinsamen Autonummernschildern. Das war keine Kleinigkeit, weil zuvor der Verkehr zwischen den serbischen, kroatischen und muslimischen Landesteilen behindert war, weil man schon am Nummernschild erkennen konnte, ob jemand ein richtiger oder ein falscher Bosnier war. Unter dem Österreicher Wolfgang Petrisch, dem nächsten Hohen Repräsentanten der EU, wurde wieder vieles neu aufgebaut, was sogar jetzt schon dazu führt, dass es wieder einen Minitourismus nach Bosnien gibt.
    Das Wichtigste, was man von dem einzigen Land Europas sagen kann mit einer eingeborenen Muslimischen Bevölkerung: Das rigorose intolerante Auftreten der meist arabischen Mujaheddin, die damals in die 6. und 7. Mosbrigade des 3. Korps der BiH Armee verbannt wurden nach Zenica, ist den meisten Bosniaken bis heute in schlechter Erinnerung geblieben.

    Der Vorsitzende der Akademie der Wissenschaften Muhamed Filipovic hat schon im September 1993 die Bezeichnung „Bosniak“ für die Muslime Bosniens durchgesetzt; und beendete damit semantisch die Tito Zeit, in der man sie „Muslime“ als Nationalität nannte. Die Mujaheddin, so ist diesen Bosniern nachträglich klar, „wollten nichts anderen als das Werk Karadzics und Mladics, nämlich die territoriale Teilung Bosniens und Herzegowinas zu vollenden.“
    Zehn Jahre nach dem Völkermord, am 11. Juli 2005, wird erneut der Opfer des schrecklichen Verbrechens am Grabmal von Potocari (das ist der Ort direkt neben Srbrenica, wo das große Lager der UNO Blauhelme war) gedacht. Die UNO gibt ihre Schuld zu, zum ersten Mal. Die UNO hat leider das stolze Erbe des UNPROFOR Generals Philippe Morrillon nicht weitergeführt, der im März 1993 den ersten versuchten Angriff auf Srebrenica unterband – nur durch seine persönliche Anwesenheit vor Ort; er hat sich diese Aktion nicht mal von der UNO Spitze in New York vorher absegnen lassen.. Am 4. Juli 1995 hat diese Weltgemeinschaft zwar ihre Flugzeuge über Srebrenica fliegen lassen, aber nur zu dem Zweck, bei dem unsere UNO immer ganz stark ist: Zu beobachten. Sie haben den Massenmord nicht verhindert.

    Der Mustafa Ceric, der Reiz ul Ulema, der höchste Repräsentant der bosnischen Muslime, findet Worte der Versöhnung bei dieser Feier, bei der 610 Särge mit den sterblichen Überresten der Opfer beerdigt werden. Die Muslime Bosniens wollen keine Rache, aber sie wollen, dass die volle Wahrheit über die Geschehnisse akzeptiert wird und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

    Der neue Hohe Repräsentant Christian Schwarz-Schilling, der wohl der letzte EU-Protektor Bosniens sein wird, hat dem Buch von Rathfelder ein Vorwort beigegeben. Selten einmal ist das Buch eines Autors stärker bestärkt worden, als mit diesem Vorwort:

    Der bosnische Islam ist eindeutig europäisch, das Land hat seine große Toleranz Tradition. 1582 wurde die Synagoge der sephardischen Juden in Sarajevo eingeweiht, 1530 wurde die berühmte Gazni Husren Beg Moschee mit dem überragend-schönen 45 Meter hohen Minarett fertiggestellt. Die Österreicher sorgten dafür, dass 1887 die katholische Kathedrale gebaut wurde. Am 12. Mai wird dem höchsten Würdenträger der Muslime in Bosnien, dem Grand Mufti von Sarajevo, dem Reiz-ul Ulema Mustafa Ceric der Theodor Heuss Preis in Stuttgart verliehen.
    Die Serbische Bevölkerung sowohl in Serbien wie in der Republika Srpska (der zweiten Landeshälfte von Bosnien – Herzegowina) lebt noch immer zu stark unter der Käseglocke der eigenen Propaganda. Bis heute gibt es weder in Bosnien noch im Kosovo ein Wort der öffentlichen Entschuldigung für die Orgie des Krieges, des Genozids, der Vertreibung und der Demütigung, die bosnische Muslime zu Millionen erleiden mussten. Wie lange noch wollen die Serben in Bosnien und auf dem Balkan damit warten?
    Erich Rathfelder: Schnittpunkt Sarajevo. Mit einem Vorwort von Christian Schwarz-Schilling. Hans Schiler Verlag Berlin 2006 250 Seiten
    Rupert Neudeck



  8. #28
    Samoti
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Man motzt über Serbien, weil ca. 1/3 der Wähler die Radikalen gewählt haben. OK, gut. Aber kaum einer fragt sich wieso.
    Man will den Serben ohne Kompromiss-Lösungen ihr heiligstes Land wegnehmen. Obwohl die Serben vor kurzem schon Montenegro verloren haben.
    Da fängt es schon an. Montenegro war vor Jugoslawien und SHS kein Teil Serbiens. Erst seit SHS war dies der Fall, weil man freiwillig auf den Staatenbund eingegangen war. Und wenn man etwas freien Willens macht, ist das nicht für immer und ewig bindend. Das war damals eh nur eine Zeit der Überbrückung, da der Balkan und auch die ganze Welt ein Pulverfass war. Dieses habt ihr Serben mit der Ermordung Franz Ferdinands ja auch zum sprengen gebracht und so ist SHS ja auch entstanden.

    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Und seit neustem stellen einige westliche Politiker (auch Botschafter) die Vojvodina in Frage.
    Meiner Meinung nach zu unrecht. In der Vojvodina stellen die Serben jetzt die Mehrheit und alles läuft friedlich ab - zumindestens höhre ich keinen negativen Schlagzeilen o.ä.


    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Der Westen hat alle Macht. Wenn er möchte, könnte er Serbien helfen, ihnen eine gute Perspektive bieten und mit der "Zerstückelung" (ja genau, ich meine das Nokia-Phänomen) aufhören. Aber vielleicht liegt es nicht in deren Interesse. Ich weiss es nicht.
    In Bosnien habt ihr die RS. Und auch sonst hat man auch immer die kleinen Finger rübergereicht. Aber ihr seid dem Westen nie entgegen gekommen. So laufen die schlimmsten Verbrecher der Nachkriegszeit (2. Weltkrieg) noch immer frei rum.
    Ihr könnt nicht erwarten, dass man euch alles quasi in den Arsch schiebt und ihr dafür nichts leisten müsst. Schließlich heißt es doch so schön Natürliches Phänomen: Aktion und Reaktion


  9. #29
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Natürliches Phänomen: Aktion und Reaktion

    Man motzt über Serbien, weil ca. 1/3 der Wähler die Radikalen gewählt haben. OK, gut. Aber kaum einer fragt sich wieso.
    Man will den Serben ohne Kompromiss-Lösungen ihr heiligstes Land wegnehmen. Obwohl die Serben vor kurzem schon Montenegro verloren haben. Und seit neustem stellen einige westliche Politiker (auch Botschafter) die Vojvodina in Frage.
    Auf der anderen Seite möchte man die serbische Autonomie in Bosnien abschaffen.
    - Und dann wundert man sich, warum 1/3 der Serben die Radikalen wählen!!!

    Der Westen hat alle Macht. Wenn er möchte, könnte er Serbien helfen, ihnen eine gute Perspektive bieten und mit der "Zerstückelung" (ja genau, ich meine das Nokia-Phänomen) aufhören. Aber vielleicht liegt es nicht in deren Interesse. Ich weiss es nicht.

    wenn doch schon sagst das du es nicht weist dann lass es sein dich zu äussern.
    europa wird kann und darf nicht serbien helfen nachdem was alles passiert ist......
    europa muss auch die perspetiven sehen in serbien selber in welche richtung das land gehen will.

    nicht europa hat serben in diese situation gebracht sondern serbien sich selbst bezw. die bürger die jahrelang milos-politik unterstützt und mitgetragen haben.



    Klar, die Serben haben eine schwere politische Zeit hinter sich (Milosevic-Diktatur,...etc..) und befinden sich weiterhin in der Scheisse. Man soll dem Land helfen und nicht endlos weiter bestrafen, so dass das Volk leiden muss. Und dann wundert man sich, wieso viele die Radikalen wählen.

    Würde der Westen Serbien wie Slowenien behandeln dann hätten die Radikalen nicht einmal 1% Zustimmung!!!!!!!!!! Und davon bin ich vollstens überzeugt. Alles und wirklich alles basiert auf Aktion und Reaktion!!!



    Selbst der internationale islamistische Terroristmus ist auf Mist Amerikas gewachsen!!! Doch viele westliche Politiker sind einfach zu dumm um das zu kapieren. Es ist nun mal alles ein natürlicher Vorgang:
    Aktion und Reaktion!!!
    wenn doch schon sagst das du es nicht weist dann lass es sein dich zu äussern.
    europa wird kann und darf nicht serbien helfen nachdem was alles passiert ist......
    europa muss auch die perspetiven sehen in serbien selber in welche richtung das land gehen will.

    nicht europa hat serben in diese situation gebracht sondern serbien sich selbst bezw. die bürger die jahrelang milos-politik unterstützt und mitgetragen haben.

    meinst du serbien soll noch belohnt werden für diese politik...?

    nochmals für dich milos wurde demokratisch gewählt nix diktatur....
    warum haben sich nur wenige serben gegen die aufhebung der autonomie der albaner ausgesprochen.?

    wie wäre es wenn das volk zur einsicht käme und die vergangenheit aufarbeiten würde?
    diese aufarbeitung hat in serbien nicht stattgefunden.
    jeder psychologe wird dir bestätigen erst die erkenntnis bringt einem weiter....

    nach deiner auffassung ist also der westen schuld das 30% radikale wählen.

    es kann doch nicht wahr sein das du es ernst meinst mit serbien soll gleich wie sllowenien behandelt werden?
    wieviele serbische angeklagte gibst in den haag und wieviele sllowenen?

    junge du bist einfach zu bemitleiden ,weil du die unterschiede nicht sehen und erkennen willst .....

  10. #30
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Natürliches Phänomen: Aktion und Reaktion

    Man motzt über Serbien, weil ca. 1/3 der Wähler die Radikalen gewählt haben. OK, gut. Aber kaum einer fragt sich wieso.
    Man will den Serben ohne Kompromiss-Lösungen ihr heiligstes Land wegnehmen. Obwohl die Serben vor kurzem schon Montenegro verloren haben. Und seit neustem stellen einige westliche Politiker (auch Botschafter) die Vojvodina in Frage.
    Auf der anderen Seite möchte man die serbische Autonomie in Bosnien abschaffen.
    - Und dann wundert man sich, warum 1/3 der Serben die Radikalen wählen!!!

    Der Westen hat alle Macht. Wenn er möchte, könnte er Serbien helfen, ihnen eine gute Perspektive bieten und mit der "Zerstückelung" (ja genau, ich meine das Nokia-Phänomen) aufhören. Aber vielleicht liegt es nicht in deren Interesse. Ich weiss es nicht.

    Klar, die Serben haben eine schwere politische Zeit hinter sich (Milosevic-Diktatur,...etc..) und befinden sich weiterhin in der Scheisse. Man soll dem Land helfen und nicht endlos weiter bestrafen, so dass das Volk leiden muss. Und dann wundert man sich, wieso viele die Radikalen wählen.

    Würde der Westen Serbien wie Slowenien behandeln dann hätten die Radikalen nicht einmal 1% Zustimmung!!!!!!!!!! Und davon bin ich vollstens überzeugt. Alles und wirklich alles basiert auf Aktion und Reaktion!!!



    Selbst der internationale islamistische Terroristmus ist auf Mist Amerikas gewachsen!!! Doch viele westliche Politiker sind einfach zu dumm um das zu kapieren. Es ist nun mal alles ein natürlicher Vorgang:
    Aktion und Reaktion!!!
    Das volle Programm - Ursachen und Verlauf des Krieges im ehemaligen Jugoslawien
    [Homepage]

    Der serbische Nationalismus

    Von serbischen Nationalisten wurden die Ereignisse im Kosovo zunehmend zur Überlebensfrage des gesamten serbischen Volkes hochstilisiert und in die These von einer in ganz Jugoslawien bestehenden Benachteiligung der Serben umgedeutet.
    1986 wurde von der Serbischen Akademie der Künste und Wissenschaften ein sogenanntes »Memorandum« veröffentlicht, das die zentralen Thesen der serbischen Nationalisten zusammenfaßt und als das bis in die 90er Jahre gültige politische Programm der serbischen Republikführung begriffen wird (vgl. Kleinert 1993: 99).
    In diesem Memorandum heißt es, daß die Serben als einziges jugoslawisches Volk keinen eigenen Staat haben und Serbien durch die Bildung der autonomen Provinzen noch in drei Teile gespalten worden sei. Daneben habe die über alle Republiken aufgeteilte serbische Bevölkerung keine Minderheitenrechte. Diese Situation würde dem serbischen Volk die Möglichkeit nehmen, die serbische Kultur zu pflegen und weiterzuentwickeln. Diese kulturelle Benachteiligung des serbischen Volkes fände auch in der systematischen wirtschaftlichen Benachteiligung der Republik Serbiens ihre Entsprechung und sei auf die nicht nachlassende revanchistische Politik gegenüber der serbischen Nation zurückzuführen, die ihre Steigerung im Genozid der serbischen Bevölkerung im Kosovo fände. Das Schicksal der Serben im Kosovo sei also eine Überlebensfrage des gesamten serbischen Volkes, da die Ereignisse im Kosovo der Ausdruck einer offenen Verschwörung gegen die serbische Nation seien, die auch in anderen Republiken ihre Entsprechung fände, zum Beispiel in Kroatien, wo das serbische Volk ökonomisch und kulturell vom Mutterland abgeschnitten und ähnlich bedroht sei, wie unter der Herrschaft der Ustascha im 2. Weltkrieg. Wenn die Nationalitätenfrage in Kroatien nicht geklärt würde, so könnte dies nicht nur für die Völker Kroatiens, sondern auch für alle Völker Jugoslawiens mehrfach schädlich sein. Um die Existenz und Entwicklung der serbischen Nation sicherzustellen, müsste ihr die Möglichkeit gegeben werden, ein historisches Subjekt zu werden, seine Interessen zu erkennen und ein inspirierendes zeitgenössisches nationales Programm zu entwickeln (vgl. Memorandum der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste, 26. September 1986).
    Das Memorandum wurde von den anderen Republiken als eine Art Kriegserklärung aufgefasst (vgl. Oschlies 1993: 8). Die in diesem Dokument behauptete wirtschaftliche und kulturelle Benachteiligung der serbischen Bevölkerung, die auf einer Verschwörung der anderen jugoslawischen Nationen beruhen soll und sich sogar angeblich im Genozid des serbischen Volkes im Kosovo niederschlägt, entspricht nicht der tatsächlichen, von Serben dominierten Machtverteilung in der jugoslawischen Volksrepublik (vgl. Bebler 1991: 8) und entbehrt angesichts der demographischen Entwicklung im Kosovo nahezu jeglicher Grundlage .
    Bemerkenswert an der Perzeption der Ereignisse im Kosovo durch die Autoren des Memorandums ist deren Mystifizierung zu einer Entscheidungsschlacht über die gesamte Zukunft des serbischen Volkes . Dadurch wird der vermeintliche Einfluß- bzw. Herrschaftsverlust in einer Region derart funktionalisiert, daß eine breitenwirksame Übertragung dieses Konstruktes auch auf andere Regionen möglich ist. Die behauptete Verschwörung, der das serbische Volk ausgesetzt sei, bildet hierfür den Hintergrund, denn der Einflussverlust in einer Region könnte auch die Schwächung in anderen Regionen nach sich ziehen, und muss daher mit allen Mitteln verhindert werden.
    Genauso unbegründet wie die These vom serbischen Genozid im Kosovo ist die Behauptung, die serbische Bevölkerung in Kroatien sei ähnlich unterdrückt und bedroht wie unter dem Ustascha Staat. Denn angesichts der Tatsache, daß in der Verfassung Kroatiens Kroaten und Serben gemeinsam als staatstragende Völker angegeben werden und der Anteil der Serben in zentralen Positionen in Kroatien, gemessen an der dortigen Bevölkerungsstruktur, übermäßig hoch war, ist die Behauptung, die serbische Bevölkerung sei in Kroatien unterdrückt, nicht haltbar. Eine Gleichstellung des BdK Kroatien mit dem Ustascha Staat ist allerdings bestens geeignet, alte und verdrängte Ängste und Emotionen wachzurufen und ist dementsprechend breitenwirksam.
    Geiss führt die Breitenwirksamkeit der Umdeutung von auf strukturellen gesellschaftlichen Schwächen beruhenden Problemen in nationalistische Kategorien und das Aufkommen von Verschwörungsängsten auf einen historisch bedingten und tief verwurzelten kollektiven Verfolgungswahn bei der serbischen Bevölkerung zurück. Erst dieser kann die Angst vor einem angeblich drohenden Genozid und der Vernichtung der orthodoxen Kultur erklären (vgl. Geiss 1993: 424). Wie oben bereits festgestellt wurde, kann kollektive Angst vor Identitätsverlust die Eskalation von Konflikten stark begünstigen.
    Ende 1986 übernahm Slobodan Milosevic die Führung des BdK Serbiens (vgl. Kraft 1992: 57). Sein politisches Hauptziel bestand darin, mit einer Mischung aus kommunistischer Orthodoxie und serbischem Nationalismus den Rückhalt für den BdK Serbien und die allgemeine Zustimmung zum angeschlagenen kommunistischen System in der serbischen Bevölkerung zu stärken. Die ideologische Basis für die angestrebte Stärkung des BdK Serbiens bildeten die im Memorandum der Serbischen Akademie der Wissenschaften formulierten Thesen. Milosevic stützte seinen propagandistischen Feldzug durch die Entmachtung kritischer Funktionäre und durch die Gleichschaltung der serbischen Medien (vgl. Reuter 1990: 5) . Er war der erste jugoslawische Parteiführer, der den Nationalismus als alternative Grundlage für die Beibehaltung des autoritären Staates zu nutzen begann, um demokratische Reformen zu umgehen (vgl. Lewis 1995: 423). Sowohl Dzaja, als auch Sunjic messen dem Memorandum nicht nur eine Bedeutung im Hinblick auf die Stärkung der Akzeptanz des BdK Serbien innerhalb der serbischen Bevölkerung zu, sondern sehen in diesem Dokument schon einen Beleg für die frühe und systematische Vorbereitung zur Errichtung eines großserbischen Staates und damit auch der Kriege in Kroatien und Bosnien-Herzegowina (vgl. Dzaja 1993: 170; vgl. Sunjic 1992: 72).
    Für diese These spricht, daß der zunehmende, auch die Bevölkerung erfassende serbische Nationalismus von den anderen Republiken mit großer Skepsis und Beunruhigung aufgenommen wurde (vgl. zum sich verbreitenden Nationalismus Calic 1995: 49ff). Diese Sorgen bestätigten sich, als die serbische Führung in Belgrad die Regierungen der autonomen Provinzen Vojvodina und Kosovo 1988 bzw. 1989 zu ihrer Selbstentmachtung zwang, die Verfassungen der autonomen Provinzen von 1974 aufhob und diese direkt an Serbien angliederte. Im Kosovo wurden diese Schritte noch dadurch unterstützt, daß die dortige Führungsspitze der KP wegen angeblicher konterrevolutionärer Aktivitäten entmachtet wurde. Als daraufhin die Bergarbeiter des Kosovo in einen unbefristeten Streik traten, bot dies der serbischen Führung den geeigneten Vorwand, den Ausnahmezustand für den Kosovo auszurufen und die Widerstände der Bevölkerung gegen die Eingliederung in die Republik unerbittlich zu bekämpfen (vgl. Sommer 1995: 3) .
    Die Ereignisse im Kosovo und der Vojvodina und die dominante Position Serbiens innerhalb des jugoslawischen Staates wurden von den anderen Republiken immer wieder kritisiert und besonders in Slowenien zum Anlass für die Forderung nach inneren Reformen Jugoslawiens genommen. Die Unbeweglichkeit Serbiens und die starre Haltung der Kommunistischen Partei führten besonders in Kroatien zur Verstärkung anti-serbischer Haltungen und nationalistischer Ideologien (vgl. Sunjic 1992: 73ff).

    http://www.volles-programm.de/reise/...ent=ju_421.htm

    schön durchlesen zürich ....

    gc gc die schei... vom see

    hier noch etwas mehr zum lesen...
    aber ich weis das du dich selbst wiedersprechen wirst da du nicht auf andere eingehst und das nicht machen wirst ...
    was mich wiederum dazu bringt dich als faschisten zu betiteln da du selbst gesagt hast nur faschisten lassen nur eine sicht gelten!!!!!

    http://www.histinst.rwth-aachen.de/d...?documentId=76

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