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Die neuen Fremden

Erstellt von El Greco, 16.06.2008, 19:37 Uhr · 23 Antworten · 1.544 Aufrufe

  1. #1
    El Greco

    Daumen runter Die neuen Fremden

    Griechenland und seine Einwanderer

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    Sie putzen die Wohnungen, pflegen die Großeltern, bauen Häuser: Ohne Ausländer ist der griechische Alltag gar nicht mehr vorstellbar. Migranten schließen all die Lücken, die die Griechen auf ihrem eigenen Arbeitsmarkt nicht mehr schließen wollen oder können. Sie tun dies mal mit, mal ohne Papiere. Auf mindestens 1,2 Millionen Ausländer wird ihre Zahl geschätzt, jeder zehnte Einwohner Griechenlands ist ein Migrant.



    Das kleine Land am Rande Südosteuropas ist in den letzten fünfzehn Jahren unwiderruflich zum Einwanderungsland geworden: Magnet für die Nachbarn aus dem Balkan, die hier Arbeit suchen, aber auch für die Flüchtlinge aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten, die ihr Leben aufs Spiel setzen, um nach Griechenland und Europa zu gelangen.

    Auch, weil es immer schwieriger wird, die Mauern der Festung Europa auf legalem Wege zu überwinden, probieren es jährlich Zigtausende auf illegalem Wege - und nehmen dabei immer größere Risiken in Kauf. Niemand weiß, wie viele Menschen bei diesen Flüchtlingsdramen ums Leben kommen.

    Fluchtpunkt Südeuropa, Schauplatz Mittelmeer: Neben Italien, Spanien und Malta wird zunehmend Griechenland zum Ziel der Flüchtlinge. Sie versuchen, über die Türkei und das östliche Mittelmeer nach Samos, Lesbos oder Chios zu kommen, auf eine jener griechischen Inseln also, die schon vom türkischen Festland aus zu sehen sind. Die griechischen Behörden sind überfordert - und geraten zunehmend in die Kritik, seit Flüchtlingsorganisationen ihnen im Herbst vergangenen Jahres systematische Menschenrechtsverletzungen vorwarfen: Von skandalösen Übergriffen der griechischen Küstenwache ist die Rede. Von einem Asylrecht, das internationalen Mindeststandards nicht gerecht wird. Und von untragbaren Zuständen in überfüllten Auffang- und Flüchtlingslagern.

    Patras im Südwesten Griechenlands. Die Hafenstadt am Ionischen Meer nennt sich "Tor nach Europa" - und das nehmen die Boat-people aus Afghanistan, die hier gestrandet sind, wörtlich: Sie hausen in einem Elendsquartier ohne Wasser und Strom; sie haben keinerlei Hoffnung, als Flüchtlinge oder Asylbewerber anerkannt zu werden; sie wollen nur noch weg - und so hoffen sie darauf, dass Patras für sie zum Tor nach Nordeuropa wird.
    ----------

    Flüchtlingsnot in Patras: Die zerstobenen Hoffnungen auf ein besseres Leben in Europa

    Die Hafenpromenade von Patras. Auf der einen Seite der Straße das Meer und die großen Fähren, die nach Italien fahren. Auf der anderen Seite neue, schicke Mehrfamilienhäuser mit Blick auf das Wasser und auf das Camp der Afghanen, das an ihr Grundstück grenzt: Dort stehen rund einhundert armselige Hütten: aus Holzpaletten die Böden, aus Pappe die Wände und die Dächer. Darüber Plastikplanen, mit Seilen und Schnüren festgebunden. Sie sollen ein bisschen Schutz vor Wind und Wetter bieten
    ----------

    Flucht über Minenfelder: Die Landgrenze zwischen der Türkei und Griechenland bei Evros

    Wenn Skarlatos Kyralanis auf seine Felder geht, kann er besonders gut das türkische Programm im Autoradio empfangen. Dilofos, sein Dorf, liegt 500 Meter Luftlinie von der türkischen Grenze entfernt, seine Äcker reichen bis direkt an den Grenzfluss Evros heran. Auf der einen Seite des Ufers gehen die türkischen Bauern ihrer Arbeit nach, auf der anderen die griechischen, morgens rufen sie sich Grüße zu, "kalimera" auf der einen und "merhaba" auf der anderen Seite. Der Fluss ist hier nicht mal einhundert Meter breit und eigentlich ganz leicht zu überqueren - es ist scheinbar nur ein ganz kleiner Schritt in die Europäische Union
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    BITTE DURCH LESEN UND BITTE KEINE DUMMEN ANTWORTEN

  2. #2
    Avatar von alba_mafia

    Registriert seit
    20.01.2008
    Beiträge
    1.854
    Zitat Zitat von Trikaliotis Beitrag anzeigen
    Griechenland und seine Einwanderer

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    Sie putzen die Wohnungen, pflegen die Großeltern, bauen Häuser: Ohne Ausländer ist der griechische Alltag gar nicht mehr vorstellbar. Migranten schließen all die Lücken, die die Griechen auf ihrem eigenen Arbeitsmarkt nicht mehr schließen wollen oder können. Sie tun dies mal mit, mal ohne Papiere. Auf mindestens 1,2 Millionen Ausländer wird ihre Zahl geschätzt, jeder zehnte Einwohner Griechenlands ist ein Migrant.



    Das kleine Land am Rande Südosteuropas ist in den letzten fünfzehn Jahren unwiderruflich zum Einwanderungsland geworden: Magnet für die Nachbarn aus dem Balkan, die hier Arbeit suchen, aber auch für die Flüchtlinge aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten, die ihr Leben aufs Spiel setzen, um nach Griechenland und Europa zu gelangen.

    Auch, weil es immer schwieriger wird, die Mauern der Festung Europa auf legalem Wege zu überwinden, probieren es jährlich Zigtausende auf illegalem Wege - und nehmen dabei immer größere Risiken in Kauf. Niemand weiß, wie viele Menschen bei diesen Flüchtlingsdramen ums Leben kommen.

    Fluchtpunkt Südeuropa, Schauplatz Mittelmeer: Neben Italien, Spanien und Malta wird zunehmend Griechenland zum Ziel der Flüchtlinge. Sie versuchen, über die Türkei und das östliche Mittelmeer nach Samos, Lesbos oder Chios zu kommen, auf eine jener griechischen Inseln also, die schon vom türkischen Festland aus zu sehen sind. Die griechischen Behörden sind überfordert - und geraten zunehmend in die Kritik, seit Flüchtlingsorganisationen ihnen im Herbst vergangenen Jahres systematische Menschenrechtsverletzungen vorwarfen: Von skandalösen Übergriffen der griechischen Küstenwache ist die Rede. Von einem Asylrecht, das internationalen Mindeststandards nicht gerecht wird. Und von untragbaren Zuständen in überfüllten Auffang- und Flüchtlingslagern.

    Patras im Südwesten Griechenlands. Die Hafenstadt am Ionischen Meer nennt sich "Tor nach Europa" - und das nehmen die Boat-people aus Afghanistan, die hier gestrandet sind, wörtlich: Sie hausen in einem Elendsquartier ohne Wasser und Strom; sie haben keinerlei Hoffnung, als Flüchtlinge oder Asylbewerber anerkannt zu werden; sie wollen nur noch weg - und so hoffen sie darauf, dass Patras für sie zum Tor nach Nordeuropa wird.
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    Flüchtlingsnot in Patras: Die zerstobenen Hoffnungen auf ein besseres Leben in Europa

    Die Hafenpromenade von Patras. Auf der einen Seite der Straße das Meer und die großen Fähren, die nach Italien fahren. Auf der anderen Seite neue, schicke Mehrfamilienhäuser mit Blick auf das Wasser und auf das Camp der Afghanen, das an ihr Grundstück grenzt: Dort stehen rund einhundert armselige Hütten: aus Holzpaletten die Böden, aus Pappe die Wände und die Dächer. Darüber Plastikplanen, mit Seilen und Schnüren festgebunden. Sie sollen ein bisschen Schutz vor Wind und Wetter bieten
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    Flucht über Minenfelder: Die Landgrenze zwischen der Türkei und Griechenland bei Evros

    Wenn Skarlatos Kyralanis auf seine Felder geht, kann er besonders gut das türkische Programm im Autoradio empfangen. Dilofos, sein Dorf, liegt 500 Meter Luftlinie von der türkischen Grenze entfernt, seine Äcker reichen bis direkt an den Grenzfluss Evros heran. Auf der einen Seite des Ufers gehen die türkischen Bauern ihrer Arbeit nach, auf der anderen die griechischen, morgens rufen sie sich Grüße zu, "kalimera" auf der einen und "merhaba" auf der anderen Seite. Der Fluss ist hier nicht mal einhundert Meter breit und eigentlich ganz leicht zu überqueren - es ist scheinbar nur ein ganz kleiner Schritt in die Europäische Union
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    BITTE DURCH LESEN UND BITTE KEINE DUMMEN ANTWORTEN

    jeder 10 grieche is immigrant?? so extrem? und von den emmigranten ist jeder 3 albaner lol

  3. #3

    Registriert seit
    14.03.2008
    Beiträge
    5.790
    Hab mal eine Doku gesehen wie die Türken und Arababer dort leben einfach nur grausam keine richtige Unterkünfte(Blechhütten) nur selten normales Essen und von normal spricht man dort von abgelaufenen Lebensmitteln. Diese Bezirke erinnerten eher an Afrika als an Griechenland. (Ich meine nicht alle Emigranten aber doch ein paar die so leben)

  4. #4

    Registriert seit
    20.01.2008
    Beiträge
    9.280
    Was hast du gegen Ausländer? Wer putzt dir die Schuhe wenn der kleine Ashkali nicht mehr da ist?

  5. #5
    El Greco
    Zitat Zitat von alba_mafia Beitrag anzeigen
    jeder 10 grieche is immigrant?? so extrem? und von den emmigranten ist jeder 3 albaner lol
    NEIN!!! jeder 10 lebende in Griechenland ist emmigrant

  6. #6
    Popeye
    Zitat Zitat von Trikaliotis Beitrag anzeigen
    NEIN!!! jeder 10 liebende in Griechenland ist emmigrant

  7. #7
    Avatar von Hellenic-Pride

    Registriert seit
    08.05.2008
    Beiträge
    8.547
    Zitat Zitat von Trikaliotis Beitrag anzeigen
    Griechenland und seine Einwanderer

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    Sie putzen die Wohnungen, pflegen die Großeltern, bauen Häuser: Ohne Ausländer ist der griechische Alltag gar nicht mehr vorstellbar. Migranten schließen all die Lücken, die die Griechen auf ihrem eigenen Arbeitsmarkt nicht mehr schließen wollen oder können. Sie tun dies mal mit, mal ohne Papiere. Auf mindestens 1,2 Millionen Ausländer wird ihre Zahl geschätzt, jeder zehnte Einwohner Griechenlands ist ein Migrant.



    Das kleine Land am Rande Südosteuropas ist in den letzten fünfzehn Jahren unwiderruflich zum Einwanderungsland geworden: Magnet für die Nachbarn aus dem Balkan, die hier Arbeit suchen, aber auch für die Flüchtlinge aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten, die ihr Leben aufs Spiel setzen, um nach Griechenland und Europa zu gelangen.

    Auch, weil es immer schwieriger wird, die Mauern der Festung Europa auf legalem Wege zu überwinden, probieren es jährlich Zigtausende auf illegalem Wege - und nehmen dabei immer größere Risiken in Kauf. Niemand weiß, wie viele Menschen bei diesen Flüchtlingsdramen ums Leben kommen.

    Fluchtpunkt Südeuropa, Schauplatz Mittelmeer: Neben Italien, Spanien und Malta wird zunehmend Griechenland zum Ziel der Flüchtlinge. Sie versuchen, über die Türkei und das östliche Mittelmeer nach Samos, Lesbos oder Chios zu kommen, auf eine jener griechischen Inseln also, die schon vom türkischen Festland aus zu sehen sind. Die griechischen Behörden sind überfordert - und geraten zunehmend in die Kritik, seit Flüchtlingsorganisationen ihnen im Herbst vergangenen Jahres systematische Menschenrechtsverletzungen vorwarfen: Von skandalösen Übergriffen der griechischen Küstenwache ist die Rede. Von einem Asylrecht, das internationalen Mindeststandards nicht gerecht wird. Und von untragbaren Zuständen in überfüllten Auffang- und Flüchtlingslagern.

    Patras im Südwesten Griechenlands. Die Hafenstadt am Ionischen Meer nennt sich "Tor nach Europa" - und das nehmen die Boat-people aus Afghanistan, die hier gestrandet sind, wörtlich: Sie hausen in einem Elendsquartier ohne Wasser und Strom; sie haben keinerlei Hoffnung, als Flüchtlinge oder Asylbewerber anerkannt zu werden; sie wollen nur noch weg - und so hoffen sie darauf, dass Patras für sie zum Tor nach Nordeuropa wird.
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    Flüchtlingsnot in Patras: Die zerstobenen Hoffnungen auf ein besseres Leben in Europa

    Die Hafenpromenade von Patras. Auf der einen Seite der Straße das Meer und die großen Fähren, die nach Italien fahren. Auf der anderen Seite neue, schicke Mehrfamilienhäuser mit Blick auf das Wasser und auf das Camp der Afghanen, das an ihr Grundstück grenzt: Dort stehen rund einhundert armselige Hütten: aus Holzpaletten die Böden, aus Pappe die Wände und die Dächer. Darüber Plastikplanen, mit Seilen und Schnüren festgebunden. Sie sollen ein bisschen Schutz vor Wind und Wetter bieten
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    Flucht über Minenfelder: Die Landgrenze zwischen der Türkei und Griechenland bei Evros

    Wenn Skarlatos Kyralanis auf seine Felder geht, kann er besonders gut das türkische Programm im Autoradio empfangen. Dilofos, sein Dorf, liegt 500 Meter Luftlinie von der türkischen Grenze entfernt, seine Äcker reichen bis direkt an den Grenzfluss Evros heran. Auf der einen Seite des Ufers gehen die türkischen Bauern ihrer Arbeit nach, auf der anderen die griechischen, morgens rufen sie sich Grüße zu, "kalimera" auf der einen und "merhaba" auf der anderen Seite. Der Fluss ist hier nicht mal einhundert Meter breit und eigentlich ganz leicht zu überqueren - es ist scheinbar nur ein ganz kleiner Schritt in die Europäische Union
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    BITTE DURCH LESEN UND BITTE KEINE DUMMEN ANTWORTEN
    Das ist ein großes Problem in Griechenland! Die Küstenwache bspw. ist extrem überfordert, denn man muss sich schon einmal bildlich vorstellen, wie viele Ausländer es täglich versuchen nach Griechenland (illegal) zu kommen, um eben die Küstenwache überfordern zu können! Griechenland so wie die Türkei müssen in dieser Hinsicht zusammen arbeiten bzw. besser arbeiten um so einen Strom von illegalen Ausländern zu stoppen!

    Die These, dass jeder 10e Mensch in GR ein Ausländer sei, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen! Klar hat Griechenland einen großen Anteil an Ausländern bzw. an Nicht-Griechen aber so hoch scheint es nicht zu sein!

  8. #8
    El Greco
    Zitat Zitat von Ryder Beitrag anzeigen
    Lol ja mein got hab mich vertippt na und? <.<

  9. #9
    Avatar von alba_mafia

    Registriert seit
    20.01.2008
    Beiträge
    1.854
    Zitat Zitat von Trikaliotis Beitrag anzeigen
    NEIN!!! jeder 10 lebende in Griechenland ist emmigrant
    ja so mein ichs doch auch naja die haben sich viel von griechenland erhofft und die hölle bekommen

  10. #10
    pqrs
    Die meisten davon sind bestimmt Albaner aus Albanien, wieso den weiten Weg nach Deutschland oder Schweiz machen, wenn man ein EU-Land direkt nebenan hat?

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