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Die neuen Fremden

Erstellt von El Greco, 16.06.2008, 19:37 Uhr · 23 Antworten · 1.539 Aufrufe

  1. #21

    Registriert seit
    06.06.2008
    Beiträge
    800
    Also ich kenn einige Albaner die hier schon seit vielen Jahren leben und die sind alle sehr glücklich hier.
    Sie machen zwar Arbeiten die nicht besonders gut bezahlt werden aber das ist normal für Immigranten. Das ist nirgendwo anders.
    Ihre Kinder gehen auf griechische Schulen, sprechen teilweise besser griechisch als einige griechische kinder.
    Alle durften ihre echten Namen und ihre Religion beibehalten ( was ja auch nicht überall so ist....z.B.: Türkei).
    Man darf aber nicht vergessen, dass Griechenland selbst mit hoher Arbeitslosigkeit zu kämpfen hat.
    Oder meint hier jemand es sind so viele Griechen nach Deutschland gegangen weil das Wetter dort so gut wäre ?
    In den USA und Australien zusammen gibt es vielleicht mehr Menschen mit griechischem Namen als in Griechenland selbst.
    Außerdem hat Griechenland schätzungsweise rund 2000 Inseln und mehr Kilometer Küste als alle anderen Mittelmeerstaaten.
    So ist es vielleicht auch besser zu verstehen, wenn die zuständigen Behörden etwas nervös werden.
    Das Türken manchmal Probleme bekommen, wie z.B., das man den Türken mit griechischer Staatsangehörigkeit ihren Pass nicht verlängert und andere Schikanen, darf keiner ernsthaft hinterfragen ( Bitte erst die Geschichte dazu lesen).
    Die wirkliche Schweinerei in Griechenland, abgesehen von den Flüchtlingen die mit dem Schiff kommen und sofort in Handschellen ins Gefängnis gebracht werden, ist der Umgang mit den Romas.
    Dazu stehen auch im Bericht vom Amnesty International, über vorletztes Jahr echt krasse Sachen drinne.

    Den Albanern, Bulgaren, Fyromern und anderen Slaven hingegen, gehts hier weit besser als in ihrer Heimat, sonst währen sie ja nicht mehr hier...

  2. #22
    Avatar von Hellenic-Pride

    Registriert seit
    08.05.2008
    Beiträge
    8.520
    Zitat Zitat von byzantinationneverdies Beitrag anzeigen
    Also ich kenn einige Albaner die hier schon seit vielen Jahren leben und die sind alle sehr glücklich hier.
    Sie machen zwar Arbeiten die nicht besonders gut bezahlt werden aber das ist normal für Immigranten. Das ist nirgendwo anders.
    Ihre Kinder gehen auf griechische Schulen, sprechen teilweise besser griechisch als einige griechische kinder.
    Alle durften ihre echten Namen und ihre Religion beibehalten ( was ja auch nicht überall so ist....z.B.: Türkei).
    Man darf aber nicht vergessen, dass Griechenland selbst mit hoher Arbeitslosigkeit zu kämpfen hat.
    Oder meint hier jemand es sind so viele Griechen nach Deutschland gegangen weil das Wetter dort so gut wäre ?
    In den USA und Australien zusammen gibt es vielleicht mehr Menschen mit griechischem Namen als in Griechenland selbst.
    Außerdem hat Griechenland schätzungsweise rund 2000 Inseln und mehr Kilometer Küste als alle anderen Mittelmeerstaaten.
    So ist es vielleicht auch besser zu verstehen, wenn die zuständigen Behörden etwas nervös werden.
    Das Türken manchmal Probleme bekommen, wie z.B., das man den Türken mit griechischer Staatsangehörigkeit ihren Pass nicht verlängert und andere Schikanen, darf keiner ernsthaft hinterfragen ( Bitte erst die Geschichte dazu lesen).
    Die wirkliche Schweinerei in Griechenland, abgesehen von den Flüchtlingen die mit dem Schiff kommen und sofort in Handschellen ins Gefängnis gebracht werden, ist der Umgang mit den Romas.
    Dazu stehen auch im Bericht vom Amnesty International, über vorletztes Jahr echt krasse Sachen drinne.

    Den Albanern, Bulgaren, Fyromern und anderen Slaven hingegen, gehts hier weit besser als in ihrer Heimat, sonst währen sie ja nicht mehr hier...
    Zum Teil hast du Recht, jedoch sind die großen Schreie "Griechen behandeln uns schlecht" meist übertrieben, denn wie du schon zu Anfang erwähntest, genießen die Kinder bspw. eine Bildung die jeder genießen darf! Meist ist die junge Generation von Türken, Albanern und anderen "Minderheiten" sehr gut integriert und nicht assimiliert wie es bspw. in der Türkei ist! Kulturen und Sitten werden von Albanern, Türken, Romas, Pomaken, etc. weiterhin gepflegt! Ich komme bspw. aus Thrakien und dort werden sehr viele pomakische, romanische Hochzeiten gefeiert, weil eben dort sehr viele Pomaken und Romas leben! Keiner hindert sie auch dran...

    Zu den unterdrückten Romas: Klar wurden diese Menschen in der Vergangenheit unterdrückt, jedoch nicht jeder! Du musst dir nur lediglich vorstellen, dass die Romas (so wie ich es gesehen habe) nicht "normale" Bürger sind sondern draußen rum gammeln, Geld schnorren, klauen, etc. und das sind echt nicht wenige! Ich habe einmal miterleben müssen, dass 3 Romakinder ins Goodys rein gegangen sind und sich einfach Pommes genommen haben von Gästen die dort in Ruhe essen wollten und das passiert fast jeden Tag! Sie benehmen sich oft unsittlich... So habe ich das erlebt mit eigenen Augen, jedoch kann man nicht pauschal diese Volksgruppe angreifen, was ich auch nicht vor habe! Nicht jeder ist so...

    Sie sind schon in Alexandroupoli und Xanthi bspw. eine Last! Sie tun mir richtig Leid um ehrlich zu sein...

  3. #23
    Arvanitis
    Im Epirus kriegt man nicht viel mit von den Migranten die täglich ins Land kommen. Bis auf 2-3 Schwarzafrikaner die am Strand (im Sommer) CDs verkaufen. Bei uns gibt es lediglich Albaner und Roma die alle verständlich griechisch sprechen.
    Ganz andere Sachen höre ich von Leuten die beispielsweise in Thessaloniki oder Athen waren. Ein kollege von mir sagte er wäre in Thessaloniki in einem Stadtteil wo kein Mensch griechisch sprach. Dort lebten so gut wie nur Pakistaner und Kurden. In den 2 großen Städten Griechenlands kommt es immer mehr zur überfremdung. Ihr könnt mir nicht erzählen dass sich da irgendjemand um die Integration dieser Leute schärt!?!?!
    Diese Leute machen so gut wie jede Arbeit. Da sind die Griechen selber Schuld und es soll ihnen recht geschehen. Zum einen meckern sie rum wie schlecht es ihnen geht und dass die Migranten ihnen die Jobs wegnehmen. Zum anderen sind sie jedoch nicht bereit diese Jobs anzunehmen, wegen ihrer beschissenen griechischen Arbeitsmoral. Sollen sie nur so weiter machen und sie werden sehen wohin dass in Athen und Thessaloniki führen wird. Fremde im eigenen Land.

  4. #24

    Registriert seit
    06.06.2008
    Beiträge
    800
    Das sich viele in Griechenland lebende Roma schlecht benehmen stimmt wirklich. Hab diese Beobachtungen auch öfter schon machen müssen.
    Jedoch gibt es auch viele andere Roma die ein bürgerliches Leben angenommen haben, dauerhaft in Wohnungen leben und "normaler" Arbeit nachgehen.
    Diese werden von der Gesellschaft und vom griechischen Staat auch diskriminiert (Siehe AI-Bericht).
    Die Siedlungen in und um Athen, die fast nur von Flüchtlingen bewohnt werden, sind meiner Meinung nach kein griechisches, sondern ein globales Problem.
    Von diesen Problemen sind eigentlich alle EU-Staaten betroffen, weil das Zuwanderungspotenzial ein exorbitantes Ausmaß angenommen hat.
    Wer Griechenland ein Bisschen kennt weiß auch, dass die Politik hier mit den meisten Herausforderungen überfordert ist.
    Dabei glaub ich nicht mal, dass man diese Menschen nicht integrieren will, sondern dass man es hier einfach organisatorisch gar nicht kann.

    Um auch noch mal auf die Jobs zurückzukommen, die die Griechen nicht mehr machen möchten.
    Das durchschnittliche Monatseinkommen im letzten Jahr hat hier ca. 600 € betragen. Dabei verdient jemand der z.B. Vollzeit als Verkäufer/in in einer Boutique beschäftigt ist ca 700 €.
    Die Lebensuntehaltskosten hingegen können hier mitunter höher sein als in Deutschland. Die Preise für Lebensmittel im Supermarkt sind in vielen Orten locker 30% höher als in BRD.
    Wenn sich dann illegale Arbeitskräfte für 300 € zur Verfügung stellen, ist es nicht verwunderlich dass die Einheimischen da nicht mithalten können/möchten.
    In Deutschland gehen auch fast nur noch Polen Spargel stechen oder Erdbeeren pflücken, von daher, ist es meiner Meinung nach, auch nicht typisch griechisch sondern bedingt durch die Strukturen auf dem Arbeitsmarkt.

    Die Schwarzarbeiter drücken die Löhne um teilweise über 50% nach unten. Ich denke nicht dass die Griechen diese Jobs nicht machen möchten, sondern dass sie sie nicht für den halben Lohn machen wollen. Durch die illegalen Zuwanderer nimmt die Arbeitslosigkeit dadurch also zu und natürlich werden sie deshalb auch nicht von jedem herzlich willkommen geheißen.
    Ich denke jeder würde sich genau überlegen ob er für den halben Lohn noch arbeiten geht...

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