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Neuer Tito, neues Jugoslawien

Erstellt von BackToYU, 06.12.2011, 02:19 Uhr · 443 Antworten · 14.360 Aufrufe

  1. #191
    Mudi
    Früher sammelten wir uns alle und gingen zu einem um Playstation zu zocken, haben zusammen gegessen, zusammen gechillt. Zu der Zeit wussten wir manchmal nicht mal was für ein Handy der andere hat, weil man es kaum mitnahm oder meistens in der Tasche behielt, es gab auch welche, die nicht mal eins hatten. Wir gingen raus und sammelten alle ein, um irgendwo ein Fußballspiel zu machen.

    Wir blieben so sehr draußen, dass die Lehrer manchmal dachten, dass wir in den Osterferien im Ausland waren und deshalb diese gesunde Farbe an uns hatten. Wir schauten uns Anime an, damals noch das Beste. Wir gingen in die Stadt und lernten Mädchen aus dem Viertel oder der Schule kennen, nicht wie heute aus Amarschderweltistan.

    Unsere Eltern mussten uns nie sagen, dass wir ein wenig rausgehen sollen, dass wir nur Zuhause rumsitzen, dass wir zuviel Zeit im Internet verbringen. Von sowas wie WhatsApp haben wir damals nur geträumt. Erinnere mich, als ich mal zu meinem Kumpel meinte "boah stell dir vor es würde MSN auf den Handys geben". Heute haben wir all diese Scheiße, aber glücklich sind wir davon nicht geworden.

  2. #192
    Nonqimi
    Früher als es noch keine Smartphones gab las man auf der Toilette die Zutaten der Reinigungsmittel.

  3. #193
    Avatar von Heraclius

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    01.01.2011
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    Zitat Zitat von BackToYU Beitrag anzeigen
    Wenn die jugoslawischen Länder eine Führung finden wie Titos, würdet ihr auf seiner Seite für ein neues Jugoslawien kämpfen?
    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Sorry, dann solltest du auch mal lesen was du schreibst.

    Griechenland ist Pleite, die Leute haben nix zu fressen, aber es war nicht alles schlecht. Was für einen Sinn macht so eine Aussage? Richtig. Gar keinen



    Was kommst du mit Griechenland? Oben zitiert siehst du den Eingangspost. Meine Antwort zu diesem Beitrag ist: JA, ich würde für ein neues Jugoslawien kämpfen. Gesetzten Falles ich wäre Jugoslawe wir ihr, meine ich.

    Heraclius

  4. #194

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    Zitat Zitat von Vukovarac Beitrag anzeigen
    ...bin kein freund (sehe mich auch nicht als feind) von dissention, aber er bringt das eine oder andere argument, während lubenica wie ein bockiges kind die arme verschränkt und "nein, stimmt nicht" ruft....
    Sowas von

    Der Wasserkopf sollte sich mal Gedanken machen, wenn ich Disse fast ausnahmslos Recht gebe

  5. #195

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    Zitat Zitat von Vukovarac Beitrag anzeigen
    ...bin kein freund (sehe mich auch nicht als feind) von dissention, aber er bringt das eine oder andere argument, während lubenica wie ein bockiges kind die arme verschränkt und "nein, stimmt nicht" ruft....
    Ich hab es gelesen , ich hab es verstanden, ich habe es mit anderem verglichen und ergänzt.
    Es gibt noch mehr sehr gute analysen, ich werde sie alle sammeln.
    Hier Vuko, das ist eins meiner Argumente. Weitere werden folgen.

    Was soll von dir das Geschwätz : "bin kein Freund (sehe mich auch nicht als Feind) von Dissention,....
    Hast du mir etwas mitzuteilen?



    Wie Jugoslawien zerstört wurde - Analyse von Ökonom Michel Chossudovsky



    Nach allgemeiner westlicher Ansicht, die kaum in einem Medienbeitrag bezweifelt wird, haben "die Serben" den Krieg im ehemaligen Jugoslawien begonnen, bei der Zerstörung des Landes die entsprechenden Greueltaten quasi allein begangen und stellen bis heute den wesentlichsten Faktor für die Gefährdung des Friedens in dem jetzt geteilten Land dar. Wenn die Kommentatoren das Problem nicht ganz so einseitig beleuchten, so hantieren sie doch im wesentlichen mit ethnischen und moralischen Argumenten, als sei der Krieg im ehemaligen Jugoslawien ganz und gar eine Frage der unterschiedlichen Mentalitäten, und somit im Grunde auch ein Beweis für die Unmöglichkeit multiethnischer Gesellschaften. Der folgende Artikel, der von dem kanadischen Ökonom Michel Chossudovsky stammt, klärt über die wirtschaftlichen Hintergründe des Jugoslawienkriegs auf, und diskutiert auch das strategische Interesse des Westens, insbesondere der BRD und der USA, an der Zerstörung Jugoslawiens.

    Der Autor lehrt an der Universität von Ottawa.


    Während schwer bewaffnete NATO-Truppen den Frieden in Bosnien aufrechterhalten, porträtieren die Medien und die Politiker die westliche Intervention im ehemaligen Jugoslawien als eine passende und noble, wenn auch peinlich verspätete Antwort auf die ethnischen Massaker und Menschenrechtsverletzungen. Im Vollzug der des Daytoner Friedensabkommens vom November 1995 möchte sich der Westen gerne als der Retter der Südslawen darstellen und mit dem "Aufbau der neuerdings souveränen Staaten" weiterkommen.

    Aber die öffentliche Meinung ist in die Irre geführt worden, indem sie diesem wohlgefälligen Muster folgte. Die Mehrheitsmeinung, wie sie vom ehemaligen US-Botschafter in Jugoslawien, Robert Zimmermann, exemplarisch vertreten wird, hält die Schwierigkeiten auf dem Balkan für ein Ergebnis des aggressiven Nationalismus, für das unausweichliche Resultat tief in der Geschichte verwurzelter ethnischer und religiöser Spannungen.(1) In ganz ähnlicher Weise ist viel über die "Machtspiele" auf dem Balkan und den Streit zwischen politischen Führern geredet worden: "Tudjman und Milosevic reißen Bosnien-Herzegowina auseinander".(2)

    Aber die Flut der Bilder und die selbstgefälligen Analysen decken die sozialen und ökonomischen Gründe für den Konflikt zu. Von der schwerwiegenden Wirtschaftskrise, die dem Krieg vorherging, ist keine Rede mehr. Die strategischen Interessen der Bundesrepublik und der Vereinigten Staaten an der Destabilisierung Jugoslawiens werden nie erwähnt, ebenso wenig wie der Einfluß der ausländischen Kreditoren und der internationalen Finanzorganisationen. Nach Ansicht der Weltpresse trägt der Westen keine Schuld für die Ausplünderung und Zerstörung eines Landes mit 24 Millionen Einwohnern..

    Und dennoch haben die Westmächte mit Hilfe ihrer Vormachtstellung in der globalen Finanzwirtschaft, in Verfolgung ihrer kollektiven und individuellen "strategischen Interessen", vom Beginn der achtziger Jahre an mitgeholfen, die jugoslawische Wirtschaft zu vernichten und dabei schwelende ethnische und soziale Konflikte anzuheizen. Jetzt werden angeblich die Anstrengungen der internationalen Finanzclubs auf die "Unterstützung der kriegszerstörten Nachfolgestaaten Jugoslawiens" konzentriert. Aber während die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit sich auf Truppenbewegungen und Waffenstillstände richtet, sind die Kreditoren und internationalen Finanzorganisationen eifrig dabei, die Auslandsschulden des ehemaligen Jugoslawien beizutreiben, während sie den Balkan in ein Paradies für die freie Marktwirtschaft verwandeln.

    Die seit Beginn der achtziger Jahre durchgesetzten Reformen, diktiert von ausländischen Kreditoren, chaotisierten Wirtschaft und Politik des Landes, führten zur Zerstörung des industriellen Sektors und bauten Stück für Stück das Sozialsystem des Landes ab. Trotz Belgrads politischer Neutralität und seiner ausgedehnten Handelsbeziehungen zu den USA und der EU, hatte die Reagan-Adminsitration die jugoslawische Wirtschaft in einer Geheimdirektive von 1984 (National Security Decision Directive / NSDD 133) ins Visier genommen. Ihr Titel lautete schlicht: "Die Politik der USA in Bezug auf Jugoslawien". Eine zensierte Version dieses Dokuments, die 1990 der Öffentlichkeit preisgegeben wurde, stimmte im wesentlichen mit einer früheren Direktive über Osteuropa von 1982 überein (NSDD 54). Sie forderte unter anderem fortgesetzte Anstrengungen zur Entfachung von "stillen Revolutionen", mit dem Ziel der Überwindung kommunistischer Regierungen und Parteien, während die Länder Osteuropas wieder dem Wirkungskreis des Weltmarktes unterworfen werden sollten.(3)

    Separatistische Tendenzen, die sich auf ethnische und soziale Unterschiede stützten, gewannen genau während einer Phase brutaler Verarmung unter der jugoslawischen Bevölkerung an Gewicht. Die erste Phase makroökonomischer Reformen, die kurz vor dem Tod Marschall Titos im Jahr 1980 initiiert wurde, "hatte politisch und ökonomisch gesehen desaströse Auswirkungen. Langsameres Wirtschaftswachstum, das Anwachsen der Auslandsschulden und insbesondere die Zinsbelastung, begleitet von einer Inflation, brachten den Lebenstandard des durchschnittlichen Jugoslawen zu einem erdrutschartigen Absinken. (...) Die Wirtschaftskrise bedrohte die politische Stabilität (...). Sie führte auch zu einer Verstärkung untergründiger ethnischer Spannungen.(4) Diese Reformen, die von Umschuldungsverträgen mit den staatlichen und kommerziellen Kreditoren des Landes begleitet wurden, dienten gleichermaßen zu einer Schwächung des jugoslawischen Bundesstaats und führten zu politischen Spannungen zwischen der Hauptstadt Belgrad und den Regierungen der Teilrepubliken und der autonomen Provinzen. "Der Premierminister Milka Planinc, der das Restrukturierungsprogramm ausführen sollte, mußte dem IWF (Internationaler Währungsfonds) sofort erhöhte Schuldentilgungsraten und andere Maßnahmen zur Erfüllung reagonomistischer Forderungen versprechen (...). (5)

    Kurz nach Einsetzen der makroökonomischen Reformen im Jahr 1980 fiel das Wirtschaftswachstum auf 2,8 % in der Zeit von 1980-87, stand in den Jahren 1987-88 bei 0 %, und fiel im Zeitraum um 1990 auf -10,6 %. Die Wirtschaftsreformen erreichten ihren Höhepunkt unter der US-freundlichen Regierung von Ante Markovic. Im Herbst 1989, kurz vor dem Fall der Berliner Mauer, war der Premierminister nach Washington gereist, um den damaligen Präsidenten George Bush zu treffen. Ein "Finanzhilfeprogramm" war im Austausch für drastische Wirtschaftsreformen versprochen worden, die die Einführung einer neuen, abgewerteten Währung, ein Einfrieren der Löhne, eine drastische Kürzung der Staatsausgaben und die Abschaffung der selbstverwalteten vergesellschafteten Betriebe vorsah.(7)

    Die "Wirtschaftstherapie" (im Januar 1990 in Effekt gebracht) trug zur Lähmung des Bundestaats bei. Steuergelder, die als Ausgleichszahlungen an die Teilrepubliken und die autonomen Provinzen hätten gehen sollen, dienten zur Schuldentilgung bei den Pariser und Londoner Finanzclubs. Die Teilrepubliken wurden sich größtenteils selbst überlassen, wodurch sich der Prozeß der politischen Zersplitterung beschleunigte. Im Handstreich hatten die Reformer die Abschaffung der föderalen Finanzstruktur durchgesetzt und dadurch die bundestaatlichen Institutionen gelähmt. Die vom IWF induzierte Budgetkrise schuf in wirtschaftlicher Hinsicht vollendete Tatsachen, die den Weg für die formale Abspaltung Kroatiens und Sloweniens im Juni 1991 frei machten.

    Die Übereinkunft mit dem IWF

    Das Reformpaket wurde im Januar 1990 mit Hilfe eines IWF Moratoriums (Stand-By Arrangement / SBA) und eines Strukturanpassungskredits (Structural Adjustment Loan / SAL II) der Weltbank auf den Weg gebracht. Die Budgeteinschnitte, mit denen die Verwendung von Steuergeldern für den Schuldendienst einherging,


    erforderten die Einstellung von Ausgleichszahlungen an die Regierungen der Teilrepubliken und der autonomen Provinzen. Dadurch wurden der Prozeß der politischen "Balkanisierung" und der Sezessionismus unterstützt. Die serbische Regierung wies Markovics Sparprogramm glatt zurück, was zu einem Spontanstreik von 650 000 Arbeitern gegen die Bundesregierung führte.Die Gewerkschaften waren sich in diesem Kampf einig: "Der Arbeiterwiderstand übersprang die ethnischen Barrieren, als Serben, Kroaten, Bosnier und Slowenen gemeinsam mit ihren Kollegen auf die Straße gingen."

    Die industrielle Strukturreform von 1989

    Die industrielle Strukturreform, die1989 ebenfalls von Ante Markovic vorangetrieben wurde, war ein weiterer Meilenstein auf dem Weg des industriellen Sektors in den Bankrott. 1990 war das jährliche Wachstum des Bruttoinlandsprodukts auf -7,5 % gefallen.1991 fiel es um weitere 15 %, die industrielle Produktivität sank um 21 %.(11) Die Strukturreform, die von Belgrads Kreditoren diktiert worden war, hatte die Abschaffung der vergesellschafteten Betriebe zum Ziel. Das Unternehmensgesetz von 1989 verlangte die Abschaffung der "Grundstrukturen gemeinschaftlicher Arbeit" ("Basic Organizations of Associated Labour" / BAOL), die eine Form vergesellschafteter Produktionsgemeinschaften unter der Leitung der Betriebsräte darstellten. Das Gesetz schrieb die Verwandlung dieser Strukturen in privatkapitalistische Unternehmen vor, wobei die Betriebsräte durch sogenannte "Sozialkomitees" unter der Kontrolle des Betriebseigners und seiner Kreditoren ersetzt werden sollten.(13) "Das Ziel war eine massive Privatisierung der jugoslawischen Wirtschaft und die Vernichtung des öffentlichen Sektors. Und wer sollte für die Durchsetzung dieser Maßnahmen sorgen? Die kommunistische Parteibürokratie! Namentlich ihr militärischer und geheimdienstlicher Teil wurde gründlich korrumpiert und gewährte daraufhin politische und ökonomische Unterstützung bei der Abschaffung der sozialen Rechte der jugoslawischen Arbeiterschaft ..."(14)

    Runderneuerung der Gesetzgebung

    Eine ganze Anzahl neuer Gesetze wurde unter dem Beistand westlicher Rechtsanwälte und Berater hastig verabschiedet. Ein neues Bankengesetz trat in Kraft, das die Liquidation der gemeineigenen Banken vorsah. Über die Hälfte aller jugoslawischen Banken wurden geschlossen, der Nachdruck lag eindeutig auf der Schaffung "unabhängiger, profitorientierter Institutionen".(15) Schon 1990 war das dreigliedrige Bankensystem, das aus der Nationalbank Jugoslawiens, den acht Nationalbanken der Teilrepubliken und der autonomen Provinzen und den kommerziellen Banken bestand, unter der Ägide der Weltbank vernichtet.(16) 1990 handelte man einen sogenannten Sektor-Restrukturierungs-Kredit mit der Weltbank aus, der1991 von der Belgrader Regierung angenommen wurde.

    Das Bankrott-Programm

    Alle Industrieunternehmen waren sorgfältig kategorisiert worden. Unter den IWF / Weltbank - gesponserten Reformen waren die Kredite an den industriellen Sektor eingefroren worden, mit der klaren Perspektive, den Auflösungsprozeß zu beschleunigen. Das "Gesetz zur Regelung der Finanzwirtschaft" von 1989 hatte sogenannte "Abwicklungsmechanismen" geschaffen, die besagten, daß ein Unternehmen im Falle einer 45 Tage andauernden Zahlungsunfähigkeit innerhalb von 15 Tagen eine Einigung mit seinen Kreditoren erreichen mußte. Dies erlaubte den Kreditoren, ihre Kredite routinemäßig als Machtmittel über die zahlungsunfähigen Unternehmen zu mißbrauchen. Das Gesetz verbot Regierungsinterventionen. Wenn keine Übereinkunft erzielt werden konnte, wurde der Konkurs eingeleitet, ohne daß den Arbeitern Übergangsgelder bezahlt wurden.

    1989 wurden so, offiziellen Quellen zufolge, 248 Unternehmen in den Bankrott geführt oder aufgelöst, 89 400 Arbeiter verloren ihren Arbeitsplatz.(19) Während er ersten neun Monate von 1990, im unmittelbaren Anschluß an die Installierung der IWF-Programme, gingen weitere 889 Firmen mit einer Gesamtbelegschaft von 525 000 Arbeitern in Konkurs.(20) Mit anderen Worten, die gesetzlichen Regelungen führten innerhalb zweier Jahre für über 600 000 Arbeiter zur Arbeitslosigkeit, und das bei einer nur 2,7 Millionen starken industriellen Arbeiterschaft in ganz Jugoslawien. Die höchste Zahl von Bankrotten und neuen Arbeitslosen entfiel auf Serbien, Bosnien, Herzegowina, Makedonien und den Kosovo.(21)

    Viele vergesellschaftete Betriebe versuchten den Bankrott zu vermeiden, indem sie keine Löhne zahlten. Eine halbe Million Arbeiter, also ungefähr 20 % der Industriearbeiterschaft, erhielten während der ersten Monate von 1990 keinen Lohn, um die Forderungen der Kreditoren im Rahmen der "Übereinkünfte" zu erfüllen, wie sie das "Gesetz zur Regelung der Finanzwirtschaft" vorsah. Die Reallöhne befanden sich in freiem Fall, Sozialprogramme waren zusammengebrochen, die Konkurswelle in der Industrie hatte zu flächendeckender Arbeitslosigkeit geführt, und all dies verursachte bei der Bevölkerung eine Atmosphäre der Hoffnungslosigkeit und sozialen Verzweiflung. "Herr Markovic startete seine >gelenkte Privatisierung<. Die Oligarchien der Teilrepubliken, die alle von einer >nationalen Erneuerung<> (...) (36) Darüber hinaus finden sich "beträchtliche Ölvorkommen in den serbisch besetzten Gebieten Kroatiens, und zwar an der Save, Tuzla direkt gegenüber." (37) Dem Dayton-Abkommen zufolge ist dieses Gebiet der militärischen Oberhoheit der Amerikaner unterstellt, die ihr Hauptquartier in Tuzla haben.

    Die territoriale Aufteilung Bosniens zwischen der bosnisch-kroatischen Föderation und der serbisch-bosnischen Republika Srpska, die das Dayton-Abkommen verlangt, enthüllt auf diese Weise ihre strategische Bedeutung. Die 60 000 Mann starken NATO-Truppen, die angeblich den "Friedensprozeß" sichern, sichern in Wahrheit die Zerstückelung Bosnien-Herzegowinas zum Vorteil westlicher Wirtschaftsinteressen.

    Da dem Land nationale Souveränität vollkommen fehlt, wird seine Zukunft viel eher in Washington, Bonn und Brüssel gemacht als in Sarajevo (...), und der Prozeß eines sogenannten "Wiederaufbaus", der sich auf fortgesetzte Umschuldung stützt, wird sowohl Bosnien-Herzegowina als auch die anderen Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien auf dem Niveau der Dritten Welt festhalten.

    Während lokale Machthaber und die Westmächte die Filetstücke der ehemaligen jugoslawischen Wirtschaft untereinander aufteilen, dient die Zersplitterung des Staatsgebiets und die Verewigung sozialer und ethnischer Spaltungen durch die neugeschaffene Teilungsstruktur als Bollwerk gegen einen vereinten antikolonialen Widerstand der Jugoslawen.

    Zusammenfassung

    Die volkswirtschaftlichen Reformen, die Jugoslawien nach den Prinzipien des Neoliberalismus aufgedrängt wurden, haben unbestreitbar zur Auflösung des ganzen Landes beigetragen. Aber seit dem Beginn des Krieges 1991 ist die zentrale Rolle dieser Reformen mit Bedacht von den globalen Medien übersehen worden. Der "freie Markt" wurde als die Lösung zum Wiederaufbau einer kriegsgeschüttelten Wirtsschaft gepriesen. Während die Medien ein genaues Tagebuch der Kriegsereignisse und des "Friedensprozesses" lieferten, wurde der soziale und politische Einfluß der ökonomischen Reformen in Jugoslawien aus unserem Bewußtsein getilgt, und kann so das Bild von dem, was "wirklich geschah", nicht vervollständigen. Kulturelle, ethnische und religiöse Spannungen werden nach allen Seiten untersucht und auf dogmatische Weise als die einzige Ursache der Krise dargestellt, während sie doch in Wirklichkeit nur die Folge eines tiefer liegenden Prozesses der wirtschaftlichen und politischen Auflösung sind.

    Dieses "falsche Bewußtsein" hat alle Ebenen der Debatte durchdrungen. Es verdeckt nicht nur die Wahrheit, es hindert uns auch daran, historische Ereignisse korrekt zu werten. Es verzerrt die Wahrnehmung der realen Ursachen für soziale Konflikte. Die Einheit, Solidarität und Identität der Südslawen ist in der Geschichte wohlbegründet, aber diese Identität ist künstlich manipuliert und zerstört worden.

    Der Ruin eines ganzen Wirtschaftssystems, einschließlich des Ausverkaufs ganzer Industriezweige, die Gewinnung "neuer Märkte" und das Gerangel um "Einflußsphären" auf dem Balkan sind die wahren Ursachen des Konflikts. Im ehemaligen Jugoslawien steht das Schicksal von Millionen Menschen auf dem Spiel. Die volkswirtschaftlichen Reformen zerstören ihre Lebensperspektive, nehmen ihnen das Recht auf Arbeit, Ernährung und Unterkunft, ganz zu schweigen von ihrer Kultur und ihrer nationalen Identität (...). Die Grenzen wurden willkürlich neu gezogen, das gesamte Justizsystem wurde auf den Kopf gestellt, vergesellschaftete Unternehmen wurden in den Ruin getrieben, das Finanz- und das Bankensystem wurde zerstört, Sozialprogramme und soziale Institutionen wurden dem Erdboden gleich gemacht (...). Im Rückblick ist es nützlich, sich die sozialen und ökonomischen Errungenschaften Jugoslawiens vor dem Krieg (bis zum Jahr 1980) zu vergegenwärtigen: Das durchschnittliche Wachstum des Bruttoinlandsprodukts betrug 6,1 % pro Jahr, und zwar über eine Dauer von zwanzig Jahren (1960 - 1980), es gab freie medizinische Versorgung bei einer Rate von einem Arzt auf 550 Jugoslawen, die Alphabetisierungsrate lag bei 91 %, die durchschnittliche Lebenserwartung bei 72 Jahren (...).(37)

    Die Entwicklung in Jugoslawien spiegelt die Ergebnisse ähnlicher Restrukturierungsprogramme nicht nur in den Entwicklungsländern, sondern auch in den USA, Kanada und Westeuropa. "Einschneidende Wirtschaftsmaßnahmen" seien die Antwort, heißt es; überall wird den Menschen weisgemacht, daß es keine andere Lösung gibt als die Schließung von Fabriken, die Entlassung von Arbeitern, die Kürzung der Sozialprogramme (...). In diesem Gesamtkontext sollte die Wirtschaftskrise in Jugoslawien gesehen werden. Die Reformen in Jugoslawien sind nur die extreme Spielart eines destruktiven ökonomischen Modells, das der Neoliberalismus Ländern in der ganzen Welt aufoktroyiert.

    Quelle: trend onlinezeitung für die alltägliche Wut

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    Zitat Zitat von Dissention Beitrag anzeigen
    Einzelfälle ... willst du also sagen, dass es nur in meiner Familie Enteignungen gegeben hat, Druck ausgeübt wurde, wenn man religiös war und nur dieser eine Mensch auf Goli Otok gekommen ist, weil er das falsche Buch übersetzt hat?

    Die Probleme die Yu hatte, hatten andere Länder eben nicht, kein Land wurde künstlich auf einem so hohen Niveau gehalten wie die SFRJ - mit dem Ende des kalten Krieges wäre es auch für YU zu ende gegangen.

    Idealistische kleine Kinder seid ihr ...

    P.S.: Du hast Komplexe und das ganz heftige
    Heute gibt es auch auf der ganzen Welt 'Enteignungen! Und zwar von Unten nach Oben! Wenn du verstehst? Also hör bloß auf mit deinem Rumgeheule!
    Schau dir die Zahlen der Knast-Insassen aller Herren Länder an! Natürlich die offiziellen
    Genau. ganz viele Probleme, die viele andere Länder hatten, die hatte YU eben nicht!

    Lieber ein paar Ideale in der Brust und stabil bleiben und das Innere Kind nicht verlieren, als anderen Menschen Komplexe anzudichten, weil man eine andere Meinung und ein anderes Bild von einem Vielvölkerstaat hat, welches zu seiner Zeit
    vielen anderen kapitalistischen Ländern weit vorraus war! In vielerlei Hinsicht!

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    Zitat Zitat von mosnik Beitrag anzeigen
    kroaten%serben scheinen gute schauspieler zu sein......
    zagreb po suzama..
    bin kein verfechter titos jugoslawien...aber kann man so in trauer verfallen,,,kollektiv wenn man was hasst??oder war es eine pflichtveranstaltung an den strassen zu stehen um trauer zu bekunden?von maribor bis nach skoplje?
    und marode wirtschaft??ja klar 23 jahre nach den zerfall gibt es keine nennenswerte wirtschaft bei den nachfolgestatten...verschuldet bis zum geht nicht mehr.....sieh polen und ungarn an vor 23 jahren meilenweit hinter ex jugoslwien und heute?
    Ne, die wurden alle gezwungen zu trauern, wie in Nord-Korea!^^

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    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Mosnik, ich weiss nicht wieso immer wieder das Begräbnis von Tito als "einzigartig" eingestuft wird. Waren die Staatsbegräbnisse (wenn man sich damit rühmt) von Charles de Geulle, Winston Churchill oder J.F. Kennedy weniger spektakulär?

    Bei Kennedy wars auch echte Trauer und das Begräbnis war top!

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    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Zu deinem Text: Wer einen ausgewanderten Russen braucht der ihm YU erklären will, dem ist eh nicht mehr zu helfen, aber man biegt es sich zurecht wie es einem am besten in den Kram passt.

    Welche Nachteile? Du hast recht, es gab keine....zumindest nicht in deiner Fantasiewelt, den von woanders kennst du definitiv kein YU.


    Hier mal ein paar Bilder

    Anhang 57919
    Onkel und Tante zu Besuch, im Hintergund der Stall. Man kam aus Deutschland, mit dem Benz, der jedes mal Steinschäden hatte. Wieso? Weil ein großer Teil der Straßen schlichtweg nicht asphaltiert war. Schotter aufgeschüttet, Schrittempo Pflicht. Für die Traktoren, sofern man sich den einen leisten konnte, war es ja kein Problem.
    Die Freude war übrigens groß wenn man sich wiedersah, Telefone gab es eines pro Dorf wenn man Glück hatte.
    Heute gibt es alles was es in der normalen Welt auch gibt, vernünftige Straßen, Kanalisationen, Telefon, Internet, Sat und IP-TV etc.


    Anhang 57920
    Das Haus was mein alter Herr sich gekauft hat obwohl er in D gearbeitet hat. Im Vordergrund der damals fette BMW. Das allerdings schon in einer Stadt, kein Dorf mehr. Dennoch weder Telefon, noch Kanalisation, stattdessen Plumsklo, wie zu der Zeit auch überall auf Tankstellen und Raststätten sowie vielen Restaurants.

    Heute stehen da Autos die weit mehr kosten als das Haus damals, zudem mehrere Häuser mit mindestens 400m² Wohnfläche, selbiges Haus auch noch mal am Meer. Alle Straßen natürlich gepflastert, inklusive Toiletten, Gästetoiletten, Internet, Sat TV und allem was dazu gehört

    Anhang 57921

    Wir als Kinder in YU. Im Vordergrund die Schotterstraße und die Kanäle welche eine Kanalisation fast ersetzten. Standard waren Plumsklos wo die Kacke eben solange in ein Loch fiel bis sie entfernt wurde. Im besten Fall angrenzend an den Stall, denn dann konnte man Djubre und Menschenkacke gleichzeitig auf die Anhänger packen um die Felder zu düngen.
    Dazu ein Moskvich meines Onkels, der Direktor von Jasinje war, also fettes Geld verdient hat, trotzdem hat er auch Schotterstraßen vor der Tür gehabt und ebenso ein Plumsklo



    Aber du hast recht, das braucht kein Mensch. Viel nötiger ist doch jemand der den Menschen die Arbeit hatten einen Großteil der Kohle abnimmt für die Aufrüstung der Armee. Jener Armee, die dann mit den Waffen welche unsere Leute zum Großteil bezahlt haben, diese Leute beschoss und ermordete.
    Noch schöner ist es wenn man die Kohle welches die Republik erwirtschaftete, dank Tourismus und Landwirtschaft etc. waren das ja ein wenig, direkt nach Beograd abführen durfte. Einen Almosenteil durfte man sicher behalten. Dafür hat Kackfresse Tito jedes mal ein weiteres Denkmal bekommen.

    Und zum Ende hin wo die Inflation bei über 1000 % lag und weiter wuchs, wo man für ein Kilo Brot einen Korb Dinara mitnehmen musste, ach was waren das für Zeiten. Wer würde so ein YU nicht zurück wollen?

    Voll die schönen Fotos!

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    Zitat Zitat von Mandarinenkicker Beitrag anzeigen
    klasse beitrag von cobra ! tolle bilder und die antwort die er auf diese ganzen YU-fetischisten hat ist einfach brilliant.... mein paps hat mir erzählt das damals die meisten auch immer im dorf zusammen kamen um über einen einzigen schwarz-weiß fernseher muhammad ali zu bewundern bei seinen kämpfen etc.

    sowas kann ich mir hier in westeuropa aufgewachsen garnicht vorstellen, vor allem weil zu der zeit sämtliche haushalte einen solchen fernseher besaßen (ob klein oder groß spielt keine rolle) ......
    Ja, der Beitrag von Cobra ist wirklich klasse , besonders wenn man glaubt, dass die Menschen in YU früher in der Steinzeit gelebt hätten!

    Ja und damals gab es halt noch richtige Events, wo man zusammen kam um zB. den großartigen Muhammad Ali zu bewundern!
    Heute vereinsamen die Menschen vorm Flachbildschirm und im Internet auf FB! Voll toll!

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    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Zweifelsohne war YU nicht nur schlecht, es gab auch gute Dinge, die Waage schlägt allerdings auf der negativseite deutlich aus.

    Weitere Stichworte waren da z.B. Pendrek. Während du heute von der Polizei im Großen und Ganzen den Gesetzen nach behandelt wirst, war der Pendrek damals Gesetz Nr.1. Wehe du kanntest den Milicajac nicht und hast auch nur falsch geguckt....und gib ihm.

    Ich hatte in der Schule mal eine Kreuzkette um die ein Geschenk von meiner Tante aus D war. Der Lehrer riss mir das Teil vom Hals und sagte er wolle diesen Dreck nie wieder in seinem Klassenraum sehen.

    Mein Opa hat an einem Feiertag mal nicht geschafft die YU Flagge rauszuhängen, was er sonst immer tat. Am nächsten Morgen war die Milicija zum Kaffetrinken da und wollte wissen ob alles in Ordnung ist, oder ob es was gibt was die wissen sollten.

    Ein Diplomübersetzer der heute hier lebt wurde zu Titos Zeiten festgenommen. 5 Jahre lang misshandelt, geqält, maltretiert, ist heute ein gebrochener Mann. Wieso? Man hat ihn des Staatsveraats verdächtigt. Wieso? Keinerlei Angabe von Gründen, keine Beweise kein nichts. Bis zum Zerfalls YU´s durfte er nach seiner Flucht nicht zurück. Er fand YU auch besonders toll.

    Tatsachenbericht gibt es wie Sand am Meer, aber sich ein melacholisches Bild zusammenschustern und alles andere ausblenden ist für den einen oder anderen nun mal einfacher
    Das mit der Kette tut mir leid aber du warst ja schließlich auch in YU und nicht in Bayern!

    Kennst du Oury Jallo? Der hat mal in Dessau gelebt! Ach , da gibt es noch so viele andere Geschichten! Wäre jetzt echt zu lang.

    "Tatsachenbericht gibt es wie Sand am Meer, aber sich ein melacholisches Bild zusammenschustern und alles andere ausblenden ist für den einen oder anderen nun mal einfacher"
    Eben, ob Deutschland, Ukraine oder die USA, Tatsachenberichte gibt es heute noch wie Sand am Meer!

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    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Sve zavisi iz koje porodice potices. Ako si imao cetnicku i ustasku proslost, tesko si i mogao dobiti obicnu struju, a o drugim stvarima da i nepricam. Barem je tako bilo u mom' kraju.

    Evo ti iz mog licnog iskustva, zasto Juga nije mogla dugo funkcionisati (bez da ulazimo u raspravu oko nacionalizma).

    Dobijem tada posao u nekoj manje vise poznatoj gradjevinskoj firmi na odredjeno vrijeme. Radno vrijeme od 6-13. U radnoj grupi jedan radnik dobije zadatak da lozi vatru i odrzava je na zivotu do dnevnog odmora ,dok recimo neki drugi radnik mora pribaviti hranu koja ide na tu vatricu. U 9:00 poslovodja mi samo pokaze na sat i sve prestaje funkcinirati slijedecih sat do sat i pol. Nakon mjesec dana mi je da izvines "dopizdilo" i pogodim sa sefom da mi svakog jutra da listu obaveza. Na kraju sam obicno do 11 sati uspjevao obaviti sve dnevne obaveze i pa-pa, odoh ja.

    Drugo, radnici dodju na posao, otkucaju karticu i zatim bjez kroz zicu. Obavljaju ljudi privatne poslove ali to ih ne prijeci da se vrate na topli obrok, fino popapaju svoje pa ponovo kroz zicu van da bi se vratili netom prije zavrsetka radnog vrijemena i uredno otkucali karticu. Svima poznata cinjenica, ali niko ni rijeci o tom problemu.

    Naravno, u pravom kapitalizmu su to nezamislive situacije. E da je umjesto tog usranog samoupravljanja bilo nesto poput dionicarstva gdje ce se na kraju godine isplacivati dividende ili ce se u slijedecu godinu ic' sa penalima na plate, sami radnici bi vrlo brzo korigirali sva ta sranja i dali si malo vise truda u proizvodnji. Ovako je ono "nase" postalo "nicije" iz cega se samo budala nece namiriti.

    Politika je utopijom socijalne sigurnosti (uvijek tako argumentiraju kada se prica o Jugi) pothranjivala nerad i nemoral, a sve samo zato (nisu ni oni bili slijepi i gluvi) da bi se odrzala na vlast.

    PS: Cobra, hvala za upis. Uvijek vrijedi procitati od ljudi, koji su stvarno zivjeli za vrijeme SFRJ-a.
    Es gibt ein tolles Buch, das heißt "Anleitung zum Müßiggang". Kann ich dir wärmstens empfehlen.
    Die Politik in D ist seit geraumer Zeit wieder dabei, die Utopie aus den Köpfen zu radieren.
    Kennst du das Buch bzw. die Sammlung von Geschichten aus dem Orient ; "Märchen aus 1001 Nacht"? Die Deutsche Ausgabe ist jetzt draussen, der Autor heisst Sarrazin.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Mandarinenkicker Beitrag anzeigen


    oh gott wenn ich so eine scheiße schon lese, und ich hatte auch kein iphone,kein ipad war draußen und trotzdem kam mein dad auf mich zu und meinte seine kindheit war noch geiler als meine, sie hatten damals nur einen grad zum nötigsten gepflickten fußball und ich hatte ganze 5 und blabla diese diskussion wird es immer geben, es gibt so ein tolles zitat z.b.:
    Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
    naja das zitat ist von sokrates und einige tausend jahre alt, dieses "früher wars besser" wird jede generation immer von sich behaupten aber betrachten wir es doch nüchtern, so wie es cobra sagte, wenns früher besser gewesen wäre, dann würde das früher immer noch im heutigen jetzt existieren, aber es ist eben nicht besser auf unashpaltierten straßen zu fahren , es ist eben nicht besser mit dem gaul in die stadt zu reiten, nein ich finde unsere zeit ist verdammt geil, ich kann in 2 stunden nach london fliegen, dort feiern gehen und spaß haben, das konnten menschen vor 150 jahren eben nicht EINFACH mal so.....



    Also wenn ich das nüchtern betrachte stelle ich fest, es gibt heutzutage ganz ganz viele tolle Dinge die man machen kann und man kann auch ganz viel Spaß haben, zu jedem Preiß!
    Nur weil man es machen kann, heißt es ja nicht das man alles machen soll oder muss oder darf. Darüber hinaus ist die Welt einfach mal größer als die Jet-Set-Welt von der du anscheinend andauernd träumst.
    Als ob es keine Entwicklung und keinen Fortschritt in YU gegeben hätte. Ja, heute hat man auch wirklich viele Vorteile aber es war damals ja auch ne andere Zeit, nicht nur in YU.
    Goldgräberstimmung gab es ganz klar in Österreich , der Schweiz und in Deutschland. Und alle Einwanderer , die aus YU oder Gr oder Alb etc. kamen, haben einen großen Teil dazu beigetragen, dass das Gold auch später richtig schön glänzte
    und heute immer noch glänzt.
    Was die Ukraine betrifft, da hat man jetzt ganz innovative Wege eingeschlagen. Das Gold wurde in bestimmte Bahnen gelenkt, bevor es poliert wird!

    - - - Aktualisiert - - -


    Cobras Fotos erinnern mich übrigens auch an meine Kindheit, die ich teilweise in YU verbracht habe, vorallem das letzte Foto.

  6. #196
    Avatar von Cobra

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    Jebes lubenicu kad je suplja

  7. #197

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    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Jebes lubenicu kad je suplja
    Sprach die kroatische Blindschleiche, die sich für eine Kobra hielt!

  8. #198
    Avatar von Albokings24

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    Wie tief muss man sinken um sich ein neues Jugoslawien zu Wünschen ??

    Sowas wünschen sich nur kranke die mit Realität nicht mehr zu tun haben.

    Jebemti Federacia

  9. #199
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Sprach die kroatische Blindschleiche, die sich für eine Kobra hielt!
    Ist das Logo einer US Tuning Firma und hat mit einer Schlange soviel gemeinsam wie du mit YU, nämlich nix.

  10. #200

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Albokings24 Beitrag anzeigen
    Wie tief muss man sinken um sich ein neues Jugoslawien zu Wünschen ??

    Sowas wünschen sich nur kranke die mit Realität nicht mehr zu tun haben.

    Jebemti Federacia
    Wie beschränkt muss man sein, dass man es auf 197 Seiten nicht mitbekommen hat, das sich niemand hier ein "neues YU" wünscht.
    Zumindest kein YU was wieder in so einer Katastrophe mündet, wo der Krieg und die Verbrechen so viel Leid verursacht haben.

    Mal schauen ob du noch herausfinden wirst um was es sich hier wirklich dreht?
    Du Realitäts-Bestie!

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Ist das Logo einer US Tuning Firma und hat mit einer Schlange soviel gemeinsam wie du mit YU, nämlich nix.
    Ach hör doch auf zu schwindeln. Du bist damals mit nem alten Skoda nach D und da haste einen Skoda-Komplex (wie Dissi jetzt sagen würde) bekommen und dann haste einfach
    aus Skoda , Cobra gemacht.

    wie kommst du darauf , ich hätte mit YU etwas oder nix gemeinsam? Wie soll das gehen, bzw. wie meinst du das?
    Das was Horsti mit dem bockigen Kind meinte trifft irgendwie mehr auf dich zu, wenn ich das so lese, was ich von dir lese, jetze!

    Shkobra

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