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News aus Mazedonien/Maqedoni/Makedonija/Macedonia nicht das in Griechenland..

Erstellt von tetovë1, 06.04.2012, 16:29 Uhr · 45 Antworten · 5.743 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von alex281290 Beitrag anzeigen
    Es gibt gewisse "Historiker" die über 5000 Umwege versuchen Alexander zu enthellenisieren. Fakten die einem nicht passen werden kaputtgeredet usw.
    Fakt ist aber
    Alexander`s Erbe ist kulturell stark mit dem Griechentum verbunden und sowas dürfen wir sehr wohl gedenken.
    Wobei wie schon gesagt, Alexander alleine den ganzen Ruhm zuzusprechen ist lächerlich.





    Ja, du hast Recht. Bei Zoranski stimmt es wenn du "Historiker" in Anführungs- und Schlusszeichen setzt.

    Heraclius

  2. #42
    Avatar von hirndominanz

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    Zitat Zitat von alex281290 Beitrag anzeigen
    Es gibt gewisse "Historiker" die über 5000 Umwege versuchen Alexander zu enthellenisieren. Fakten die einem nicht passen werden kaputtgeredet usw.
    Fakt ist aber
    Alexander`s Erbe ist kulturell stark mit dem Griechentum verbunden und sowas dürfen wir sehr wohl gedenken.
    Wobei wie schon gesagt, Alexander alleine den ganzen Ruhm zuzusprechen ist lächerlich.

    Als Begründer des Hellenismus hat er schon ne Menge dafür getan, dass unsere "Alten" über den Froschteich hinaus blicken konnten und von anderen "geblickt" werden können.

    Irgendeiner der alten Philosophen hat mal über ihn gesagt: " Wahrlich, der einzige Philosoph, den ich je in Waffen gesehen habe".

    Seine Genialität ist nicht alleine auf seine militärischen Erfolge begrenzt, sondern auf den ganzen Menschen Alexander.
    Dazu eine kleine Nebengeschichte :
    Darius ließ ihm mitteilen, als er auf seinen zweiten Vorschlag über 100000 Talente ( 1 Talent =ca. 35 KG) in Gold und die Regentschaft über das halbe Reich zu bekommen, wenn er (Alexander) ihm seine Familie wiedergibt, die bei der letzten Schlacht in Alexanders Hände gefallen war.

    Alexander lehnte das Angebot ab und forderte von Darius, wie ein Mann um seine Familie zu kämpfen.
    Als mächtigter Mensch der Welt, als Sohn Ahura Mazdas auf Erden, antwortete Darius erbost: " Ich besitze mehr Gold als die Sonne Licht hat.
    Du bist für mich nicht mehr als eine Räuberbande. Ich werde Euch als solches vernichten".

    Alex reagierte wie folgt : " Deine Reaktion läßt mich doch sehr begierig werden auf das was mich erwartet, im Falle meines Erfolgs.
    Im Falle meines Mißerfolgs, waren wir doch nur eine Räuberbande".

    .....Darauf kam es zur epochalen Schlacht bei Gaugamela...der Ausgang ist bekannt......

    Alex wurde zum reichsten Menschen aller Zeiten.
    Er hatte zwei Jahre vor seinem Tode bereits in babylon einen Hafen für 1000 Schiffe bauen lassen.
    Er schickte Boten überall in die Welt hinaus um Besatzungen für die Schiffe zu bekommen usw.usw.

    Er wollte durch die Säulen des Herkules ( Gibraltar) auf den Ozean hinaus und alles erforschen.

    Dieser angesetzte größte -Forschungs-Zug der Menschheit konnte nur noch durch seinen Tod um den 20 Juni 323 v.C. verhindert werden.

    Alexander wäre definitiv unerreichbar als größter Mensch der Menschheit in die Geschichte eingegangen....wenn er es nicht ohnehin schon ist, wenn man objektiv all sein Wirken und die ganzen Irradiationen mit einbezieht.

    Das beginnt schon mit der Verteilung des Hellenisumus und der damit verbundenen Notwendigkeit des "Griechischen".
    Die Welt wurde zu der Zeit ausschließlich hellenisch geprägt.
    So ist zbs. mit der in Griechisch erschienenen SEPTUAGINTA praktisch das Christentum in Griechisch verteilt worden und das Christentum/ Christianisierung ist bereits schon die Basis für alle weiteren Evolutionen in jedweder Art.

    Ohne die Hellenisierung, ohne Alexander als Begründer dieser Hellenisierung, wären die Grecos sicher nicht so stolz wie sie es sind und sein dürfen....UND müssen!!

    Die ganze slavische Antikisierung aus Fyrom ist natürlich für alle Kenner ein Witz.
    Und zwar ein sehr schlechter Witz!.

    Ich sehe also Alexander, und da stehe ich mit Lane Fox gleich, aber auch durch Lane Fox selbst bin ich stark geprägt, als einen der wichtigsten Menschen der Menschheit.
    Das kann ich jeder Zeit objektiv begründen.
    Das ist als Kenner der Materie überhaupt kein Pronlem.

  3. #43
    Avatar von alex281290

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    @Hirndominanz
    Schöne Worte, jedoch gilt Alexander in heutiger Sicht bei vielen Forschern als stumpfer Tyrann.
    Das scheint allerdings typisch für die moderne Wissenschaft zu sein, man muss alles relativieren und der Romantik entziehen.
    Naja...

  4. #44
    Avatar von hirndominanz

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    Zitat Zitat von alex281290 Beitrag anzeigen
    @Hirndominanz
    Schöne Worte, jedoch gilt Alexander in heutiger Sicht bei vielen Forschern als stumpfer Tyrann.
    Das scheint allerdings typisch für die moderne Wissenschaft zu sein, man muss alles relativieren und der Romantik entziehen.
    Naja...
    Das mag aber auch alles mit dem Grad der Beschäftigung mit Alexander zu tun haben.

    Die Spartaner hatten seiner Zeit die berüchtigte "Mädchenschlucht".
    Dort hat man dann, weil man mehr männliche Nachkommen haben wollte, nach Bedarf frisch geborene Mädchen hinuntergeschmissen und alle die vom Kontrolleur nicht als gesund angesehen wurden.

    So steuerte man in gewisser Weise einerseits das Gesunde und andererseits die benötigten Männer für später.

    Wenn man das aus heutiger Sicht beurteilen will, waren das barbarische und perverse Akte.
    Dann aber muß man sogar anderslebende Kulturen sogar heute bewerten.
    Da leben noch heute Eingeborene, die zbs. Teile verstorbener Verwandte essen.
    Das machen die nicht wegen Kanibalismus, sondern aus Ehre der Toten.
    Sie bilden sich praktisch ein, sie ehren sie am meisten, wenn sie etwas von ihnen essen usw.usf. (Kurzform)
    ******************
    ******************

    Man kann also nicht aus heutiger Sicht alte Kulturen beurteilen.

    Man kann nicht den damaligen Zeitgeist ignorieren und unsere Moral dafür ansetzen.

    Nichts anderes gilt für Alexander und seine Zeit.

    Die ihn heute so wie Du schreibst titulieren, zeugen damit definitiv nur von Null Ahnung und NULL echter Befassung mit Alexander.

    Es gab damals keinen einzigen Herrscher , der aus heutiger Sicht nicht tyrannisch war.

    Alexanders Truppen sind ihm bis nach Indien gefolgt, obwohl sie vorher schon fürstlich belohnt worden waren.
    Es hat dann einige Vorfälle gegeben, wo es auch sowas wie Aufstand gab, das waren aber politische Entscheidungen.
    Auch war er damals gezwungen zbs. Söhne des Parmenion, seines wichtisgten Generals, töten zu lassen.
    Und dann schickte er sogar Boten zu Parmenion, bevor dieser selbst von der Tötung erfahren konnte ( der wäre ja durchgedreht) und mit seinen damals in Babylon verweilendem Heer, das deutlich größer war als das des zu dem Zeitpunkt auch noch völlig erschöpften Heeres von Alexander, und die Boten wurden eingelassen und hatten nur einen einzigen Befehl, sofort erdolchen des Parmenion.

    Mit solchen Maßnahmen ist er unter seinen Leuten damals zu großer Kritik gekommen.

    Auch ist zbs. die öffentliche Tötung von ca. 6000 griechischen Soldaten nach seiner Rückkehr nach Babylon, nicht gerade positive Werbung für ihn geworden.

    Er hatte deutlich und streng angeordnet, dass man alle persischen Heiligtümer schützt, bewacht und wieder herrichtet.
    Auch hatte er angeordnet, dass kein Grieche sich an persischen Frauen vergehen durfte, bei Todesstrafe.
    Sein Schatzmeister Harpalos hatte einen großen Teil des Staatsschatzes unter sich und fühlte sich wie der King of Kings.
    Alexander zog dann nach erlassen dieser ganzen Befehle und Gesetze Richtung Indien.
    Er war begierig darauf, das Ende der Welt zu finden.
    Er wollte am Ende stehen und runtergucken, wo die ewigen Wasserfälle am Ende der welt fließen.

    ***********
    ***********
    Für alle war klar, der kommt nie wieder zurück.
    Das war das klare Himmelfartskommando für alle Hinterbliebenen.

    So benahm man sich dann auch, als Alexander mit seinem Heer nicht mehr zu sehen war......
    Harpalos leiß sich die teuersten hetären (Huren) aus Athen kommen.
    In eine hat er sich schlimm verliebt, als sie starb ließ er ihr ein Denkmal errichten, das größer war als manche einheimische Könige.

    Er ließ sich wieder eine kommen.......
    Nach Jahren, als es plötzlich hieß, der König ist auf Rücktour.......da ging allen die Düse......sie wußten, was mit ihnen passieren wird,wenn sie die Befehle und Gesetze von Alexander mißachtet haben.
    Da haben Griechen die reich bestückten Denkmäler und Pilgerstätten von Persern, die ja für sie die schlimmsten Unmenschen waren, geplündert und geschändet.

    Unzählige haben persische Frauen geschändet.......


    Doch Alexander verstand sich nun als KÖNIG der gesamten Welt un d fühlte sich auch so.
    Für ihn waren es nun alle seine Untertanen.
    Keiner hatte Privilegien.

    Harpalos floh mit tausenden Talenten ( nach heutigem Wert hunderte Millionen ) und tausende Mann, die er sich wie Söldner mitnahm.

    Er bat in Athen um Einlaß um köderte sie mit Geschenken von hunderten Talenten.
    Die Geschenke nahmen sie an.
    Doch der Einlaß wurde verwehrt ( sie hatten Angst vor einem möglichen Regreß/ Rache durch Alexander, wenn sie Verräter schützen)
    Darauf zerstreute sich seine Truppe in Teile Asiens usw.


    ***********************

    Als Alex nun zurück kam hielt er Gericht.
    Er ließ dann tausende von Griechen öffentlich hinrichten, weil sie sich zbs. an persischen Frauen vergangen haben.

    Alleine diese Maßnahme hat unter Griechen zu größtem Unverständnis geführt, da ja die Griechen wegen Taten an Unmenschen und Feinden getötet werden sollten.

    ********************
    *********************
    Ich muß hier umschwenken, weil das kein Ende hat.............

    Es ist jedenaflls so, dass solche Dinge aus heutiger Sicht beurteilt werden müssen, aber nicht mit der heutigen Moral.
    Die Griechen, die solchen genannten Sachen kritisch gegenüberstanden, haben nach dem sehr frühenTod von Alexander dafür gesorgt, das schlicht Negatives über ihn verbreitet wird.
    Man hat zbs. dann einfach die Position bezogen, dass Alexander mittlerweile debil geworden sein muß ( auch wegen mehrerer schwerer Kopfverletzungen) und hat ihn posthum einfach dann schlecht gemacht und das mit seinen aus Sicht der Griechen "wirren Entscheidungen" begründet.


    ************************
    ************************

    Nicht anderes trifft für die Vorwürfe der Tyrannei zu.

    Auch hier geht es zbs. darum, dass der Staatenbund unter Philipp, der angesetzt war gegen Persien zu ziehen, durch den Mord an Philipp am Vorabend des Marsches praktisch für viele damit gegenstandlos wurde.
    Doch Alexander wollte das Vorhaben weiterführen und als Führer des Zuges forderte er von den Verbündeteten seines Vaters die ihm gegebene Loyalität ein.
    Doch viele sagten: "Das Wort galt Deinem vater, nicht Dir".
    So mußte er vielen gegenüber mit Nachdruck auftreten und sie an ihre Wortgabe erinnern.....


    ************************
    ************************
    Wie gesagt, ich muß mich hier kurz halten................durch solche Aktionen wurde er teilweise posthum, je nach politischer Lage, als Tyrann oder sonstwie schlecht gemacht.


    *************************
    ***************************









    Nochmal, ich habe mich gut mit Alexander befaßt.....mit dem wissenschaftlichen Alexander.........da relativiert sich dann vieles und vieles wird klarer.......

  5. #45
    Avatar von Zoran

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    Zitat Zitat von hirndominanz Beitrag anzeigen
    Als Begründer des Hellenismus hat er schon ne Menge dafür getan, dass unsere "Alten" über den Froschteich hinaus blicken konnten und von anderen "geblickt" werden können.

    Irgendeiner der alten Philosophen hat mal über ihn gesagt: " Wahrlich, der einzige Philosoph, den ich je in Waffen gesehen habe".

    Seine Genialität ist nicht alleine auf seine militärischen Erfolge begrenzt, sondern auf den ganzen Menschen Alexander.
    Dazu eine kleine Nebengeschichte :
    Darius ließ ihm mitteilen, als er auf seinen zweiten Vorschlag über 100000 Talente ( 1 Talent =ca. 35 KG) in Gold und die Regentschaft über das halbe Reich zu bekommen, wenn er (Alexander) ihm seine Familie wiedergibt, die bei der letzten Schlacht in Alexanders Hände gefallen war.

    Alexander lehnte das Angebot ab und forderte von Darius, wie ein Mann um seine Familie zu kämpfen.
    Als mächtigter Mensch der Welt, als Sohn Ahura Mazdas auf Erden, antwortete Darius erbost: " Ich besitze mehr Gold als die Sonne Licht hat.
    Du bist für mich nicht mehr als eine Räuberbande. Ich werde Euch als solches vernichten".

    Alex reagierte wie folgt : " Deine Reaktion läßt mich doch sehr begierig werden auf das was mich erwartet, im Falle meines Erfolgs.
    Im Falle meines Mißerfolgs, waren wir doch nur eine Räuberbande".

    .....Darauf kam es zur epochalen Schlacht bei Gaugamela...der Ausgang ist bekannt......

    Alex wurde zum reichsten Menschen aller Zeiten.
    Er hatte zwei Jahre vor seinem Tode bereits in babylon einen Hafen für 1000 Schiffe bauen lassen.
    Er schickte Boten überall in die Welt hinaus um Besatzungen für die Schiffe zu bekommen usw.usw.

    Er wollte durch die Säulen des Herkules ( Gibraltar) auf den Ozean hinaus und alles erforschen.

    Dieser angesetzte größte -Forschungs-Zug der Menschheit konnte nur noch durch seinen Tod um den 20 Juni 323 v.C. verhindert werden.

    Alexander wäre definitiv unerreichbar als größter Mensch der Menschheit in die Geschichte eingegangen....wenn er es nicht ohnehin schon ist, wenn man objektiv all sein Wirken und die ganzen Irradiationen mit einbezieht.

    Das beginnt schon mit der Verteilung des Hellenisumus und der damit verbundenen Notwendigkeit des "Griechischen".
    Die Welt wurde zu der Zeit ausschließlich hellenisch geprägt.
    So ist zbs. mit der in Griechisch erschienenen SEPTUAGINTA praktisch das Christentum in Griechisch verteilt worden und das Christentum/ Christianisierung ist bereits schon die Basis für alle weiteren Evolutionen in jedweder Art.

    Ohne die Hellenisierung, ohne Alexander als Begründer dieser Hellenisierung, wären die Grecos sicher nicht so stolz wie sie es sind und sein dürfen....UND müssen!!

    Die ganze slavische Antikisierung aus Fyrom ist natürlich für alle Kenner ein Witz.
    Und zwar ein sehr schlechter Witz!.

    Ich sehe also Alexander, und da stehe ich mit Lane Fox gleich, aber auch durch Lane Fox selbst bin ich stark geprägt, als einen der wichtigsten Menschen der Menschheit.
    Das kann ich jeder Zeit objektiv begründen.
    Das ist als Kenner der Materie überhaupt kein Pronlem.


    So ein Schmarrn, der Hellenismus war in Persien schon lange heimisch bevor Alexander ein Fuß auf das Land setzte


    How Great Was Alexander? New Research Challenges His Cultural Impact
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    2003-06-13


    Berkeley - Alexander the Great may not have been so great after all.

    A University of California, Berkeley-led group of researchers is challenging the common history that credits the Macedonian king with initiating the spread of ancient Greek culture throughout the Middle East during his conquest of the region during the 4th century B.C.

    Backed by a nearly $234,000 collaborative research grant from the Getty Foundation, the team over the next two years will try to document a thriving Hellenized culture in the city of Dor, Israel, at least 100 years before Alexander marched in.

    The birth of the Hellenistic period, when Greek culture began to spread far beyond its native territory, has long been set around 334 B.C. to 323 B.C., when Alexander and his troops began their 20,000-mile conquest, thundering from Macedonia south through what is now Syria, Lebanon, Israel and Egypt. The troops then set off for Persia and India.

    "Our hunch is that at Dor, Hellenization - the wholesale importation of Greek material culture - begins in the 5th century B.C. and goes into high gear around about 400 B.C. So, it precedes Alexander," said Andrew Stewart, a UC Berkeley professor of art history and classics in the College of Letters & Science. He also is the project's principal investigator.

    "There is, as far as we can tell, no boost given to this process by Alexander's conquests," said Stewart. "So, immediately we are challenging the view that it was Alexander who principally spread Greek culture throughout the Middle East."

    One of Stewart's UC Berkeley colleagues and an assistant professor of Near Eastern Studies, Marian Feldman, said the Mediterranean sea has long brought peoples and cultures together. Particularly close ties between the Levantine coast - which includes present-day Israel, Lebanon and Syria - and Greece appear as early as 1,400 B.C., she said.

    "Tel Dor, located directly on the sea, should have participated in these interactions," Feldman said.

    Dor was most likely a Phoenician or Phoenician-related city in the early centuries of the first millennium, and the Phoenicians are renowned for their seafaring skills and merchantile entrepreneurship, as memorialized in Homer's "Odyssey," she said. "When the excavations at Dor go deeper," said Feldman, "these contacts will be probably be shown to reach further back in time."

    Stewart's team members will direct their attention to the wealth of materials found at the ancient Israelite seaport site of Dor, established by the Canaanites around 2,000 B.C. and once the harbor of King Solomon. Alexander the Great passed by Dor on his march from Tyre to Gaza and Egypt, by which time the city hosted a lively mixture of Phoenicians, Jews, Greeks and others.

    In collaboration with teams from the Hebrew University of Jerusalem and several American, Canadian and South African universities, Stewart has been digging at two sites at Dor for 20 years. These teams have uncovered more than 100,000 artifacts, close to 90 percent of them pottery, but also sculptures, figurines, lamps, coins, rings and other items representing all strata of society and dating back to the Iron Age.

    One find was a headless statue of the Greek winged goddess Victory, together with fragments of a demolished Greek temple. Another was an elaborate and intricate mosaic floor, probably designed to help establish a party atmosphere in a banquet room. The mosaic - made with 10 to 15 cubes per square centimeter - features a masked young man from the Greek comic theater, wearing a fantastic party hat and set amid garlands of fruits and flowers.

    "You have a party animal here," said Stewart, gesturing toward a photo that shows a character known as the second young, wavy-haired man.

    "He spends much, much too much time indoors partying, likes the girls," he said, "and tends to wake up in the morning with a hangover. That's why his face is white, and that's why we thought it was female to begin with, because it is so pale and its lips are rouged. Well, they're rouged because he goes to the 'Black and White Ball' every night!"

    Stewart called the mosaic "high end, absolutely top quality Greek work" that rivals anything in Alexandria from the same period.

    The temple, mosaic and Victory were found in pits where they may have been discarded in a revival of Jewish traditionalism around 100 B.C.

    It may be that some of the Phoenicians, Jews and others living in Dor simply developed a fascination or a fondness for Greek culture and embarked on an importing spree, Stewart said. Yet, around the time of Alexander's conquests in the region, there was no increase in Hellenization.

    Instead, the process seems to have stagnated or even - for a time - gone into reverse, he said.

    "Did our little town stand aloof from these developments?" Stewart asked. "Or were they purely political and military? Were the early Hellenistic kings only interested in raising money and fighting each other, essentially limiting Hellenization to the major centers? We don't know."

    But Stewart and his team hope to find out.

    The researchers will investigate what has been uncovered that reflects the efforts of inhabitants of Dor in adopting Greek culture, resisting it, or combining it with their own to form something new. They will look at these interactions in terms of material culture at various levels of society, throughout time.

    "The same people may have used local-type storage jars that they knew and loved at the same time as drinking from Greek-style symposium cups," Stewart said.

    Directing the Israeli part of the project will be Professor Ilan Sharon, an archaeologist and statistician from Hebrew University in Jerusalem with expertise in computer science as well as the archaeology of Israel and the Near East in the first millennium B.C. He has developed the immense data bases required for such an investigation and will direct the computer analysis.

    The researchers will construct matrices reflecting the estimated chronology of the architecture and artifacts in each area of the site in order to see how they relate to each other. They will be able to develop a more refined chronology, and artifacts of particular interest can be stratigraphically plotted and scanned for patterns of distribution. Maps of the distribution will be developed to help to show who lived where, and when.

    "Different areas of the site, as always, might have been occupied by different folks," said Stewart. "In Berkeley, you're going to get a different material culture in the hills than you are down on the flats or in East Oakland."

    Ultimately, the Dor research project is expected to produce at least one book and a dissertation.

    Without a team, the work would take a lifetime, said Stewart.

    Also participating will be Sarah Stroup, an assistant professor at the University of Washington and a specialist in Hellenistic and Roman literature and culture. Stroup received her Ph.D. from UC Berkeley in 2001 and has worked previously with Stewart at Dor. The other two members of the investigative team will be Stewart's assistant director, Allen Estes, an Assyriologist and archaeologist who also earned his Ph.D. at UC Berkeley in 1997, and John Berg, the site architect and stratigrapher.

    http://www.universityofcalifornia.edu/news/article/5479

  6. #46
    Avatar von Lilith

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