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Nikolic: Ziel Grossserbien

Erstellt von Yutaka, 21.01.2008, 11:07 Uhr · 307 Antworten · 13.061 Aufrufe

  1. #81

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    Nikolic redet keinesfalls von einem 'Grossserbien' und distanziert sich von Vojslav Seselj:

    Denn schließlich hat er sich von der radikalen Rhetorik seines Parteivorsitzenden Vojislav Seselj, der sich vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag wegen seiner Rolle in den Jugoslawien-Kriegen Anfang der 90er-Jahre verantworten muss, im Wahlkampf distanziert. Der 55-jährige Kandidat der ultranationalistischen Radikalen Partei wirbt öffentlich weder für ein Großserbien noch für eine Abkehr vom Westen, sollte sich das Kosovo für unabhängig erklären. Auch wenn Nikolic eine Loslösung der mehrheitlich von Albanern bewohnten Provinz strikt ablehnt, so bekennt er sich doch zum Gewaltverzicht und will keine internationale Isolation riskieren.

    "Die EU stellt Forderungen, auf die wir nicht eingehen können" - Nachrichten welt_print - WELT ONLINE





    ach für T1TT0L4R0CC4, Seselj über kroatische Sprache...


  2. #82

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    ICh hoffe für deinen Kartofelkopf...

    DAS NIKOLIC DEIN PRESIDENT WIRD!!!

  3. #83

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    Paukenschlag in Serbien
    Klarer Sieg für NATO-Gegner Nikolic in der ersten Runde der Präsidentschaftswahl
    Von Jürgen Elsässer
    Die serbischen Präsidentschaftswahlen am Sonntag waren in jeder Hinsicht spektakulär: Noch nie seit dem Sturz des sozialistischen Staatsführers Slobodan Milosevic im Oktober 2000 gingen mehr Menschen an die Urnen. Die knapp 61 Prozent sind aber nicht nur Rekord in Serbien, sondern vermutlich im gesamten Südost- und Osteuropa nach dem Systemwechsel. Vor allem stellen sie die 43 Prozent der Kosovo-Albaner bei den dortigen Parlamentswahlen im November in den Schatten. Dies zeigt, daß die Serben sich darüber bewußt sind, jetzt nicht nur eine Entscheidung über Köpfe, sondern über die gesamte außenpolitische Orientierung des Landes zu fällen.

    Der derzeitige Amtsinhaber Boris Tadic von der Demokratischen Partei (DS) will den Kurs auf die Mitgliedschaft in Europäischer Union und NATO auch dann fortsetzen, wenn diese beiden Bündnisorganisationen das Kosovo, wie angekündigt, in Kürze von Serbien abspalten. Sein Herausforderer Tomislav Nikolic von der Radikalen Partei (SRS) will in diesem Fall die euroatlantische Annäherung stoppen und das Land stärker an Rußland anlehnen. Er spricht offen über den Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit allen Staaten, die die Sezessionsrepublik Kosova anerkennen.

    Auf Tadic entfielen am Sonntag 35,4 Prozent der Stimmen, auf Nikolic 39,4 Prozent. Beide Kandidaten treffen im Stichentscheid am 3. Februar wieder aufeinander. Auf den ersten Blick ähnelt die Konstellation der letzten Präsidentschaftswahl vom Juni 2004, als Nikolic mit einem Vorsprung von damals knapp drei Punkten in die zweite Runde ging und dann doch mit 45 zu 55 Prozent gegen Tadic unterlag. Doch damals hatte Nikolic im ersten Urnengang lediglich 30,1 Prozent geholt, diesmal sind es fast zehn Prozent mehr. Und damals konnte Tadic davon profitieren, daß die anderen prowestlichen Kandidaten ihre Wähler dazu aufriefen, im Playoff für ihn zu stimmen – sie hatten zusammengenommen in der ersten Runde 33 Prozent der Stimmen bekommen. Auf die Leihstimmen von ausgeschiedenen Bewerbern kann Tadic zwar auch dieses Mal wieder zählen – aber ihr Potential ist wesentlich geringer. Denn auf die beiden anderen prowestlichen Kandidaten, Velimir Ilic von der Regierungspartei Neues Serbien (NS) und Cedomir Jovanovic von der yuppie-konservativen Liberal-Demokratischen Partei (LDP), entfielen lediglich 7,6 beziehungsweise 5,6 Prozent.

    Umgekehrt darf Nikolic auf Schützenhilfe von der Sozialistischen Partei hoffen. Deren Kandidat Milutin Mrkonjic schöpfte mit glatt sechs Prozent das übliche linke Wählerreservoir voll aus – vor vier Jahren hatte der farblose Ivica Dacic nur 3,6 Punkte erreicht. Doch die ersten Stellungnahmen aus dem Vorstand der einstigen Milosevic-Partei klingen seltsam: Anstatt für den 3. Februar zur Wahl Nikolics aufzurufen, heißt es kryptisch, man werde weder »die unterstützen, die uns in der Vergangenheit zerstören, noch jene, die uns in der Vergangenheit auf verschiedene Weise die Wähler stehlen wollten«. Das eine zielt gegen die Demokraten von Tadic, das andere gegen die Radikalen von Nikolic. Wollen die Sozialisten etwa zur Wahlenthaltung aufrufen? Ihr Gründer Milosevic würde sich im Grabe umdrehen.

    22.01.2008: Paukenschlag in Serbien (Tageszeitung junge Welt)

  4. #84

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    11.391
    eine erneute bombardierung serbiens kann serbien selber nicht zahlen.

    YouTube - U.S. bombings of Serbia in '99

    wenn nikolic wirklich die grenzen serbiens ausdehnen möchte, bleibt der nato nichts anderes übrig.

  5. #85
    Avatar von illyrian_eagle

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    6.793
    Zitat Zitat von ZhivkoPisi Beitrag anzeigen
    eine erneute bombardierung serbiens kann serbien selber nicht zahlen.

    YouTube - U.S. bombings of Serbia in '99

    wenn nikolic wirklich die grenzen serbiens ausdehnen möchte, bleibt der nato nichts anderes übrig.

    More cka pu ja funti keti lapi.

    Por lereni keta shikoni si ja futin veti kot. E mundohen me arsetu keta. Jon bo komedi ne krejt Evrop. Tashti e di pe cka me thojke gjyshi me Serbin me bisedu esht sikur me Zitin............

  6. #86
    Avatar von skenderbegi

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    noch ein kommentar zu den wahlen;

    Düstere Zukunft Es ist egal, wer die Wahl in Serbien gewinnt.

    Beobachter sprechen von einer Schicksalswahl. Doch im Grunde genommen ist es egal, ob die Serben am 3. Februar nun den pro-europäischen Tadic oder den Ultranationalisten Nikolic zum Präsidenten wählen. Denn eines steht fest: Die nähere Zukunft für Serbien sieht düster aus.
    Die erste Wahlrunde hat einmal mehr gezeigt, wie sehr das Land in zwei Lager zerrissen ist. Doch weder ein Nikolic noch ein Tadic werden verhindern können, dass der Kosovo in diesem Jahr unabhängig und von der Mehrzahl der UN-Mitglieder anerkannt wird. Und das werden die Wähler ihrer Machtelite kaum verzeihen. Eine neue Regierungskrise gilt längst als sicher.
    Doch Serbien hat eigentlich keine Zeit mehr, sich weiter in politische Streitigkeiten zu verrennen. Wirtschaftliche Reformen sind längst überfällig.
    E-Mail: h.riepl@nachrichten.at


    vom 22.01.2008

  7. #87
    Avatar von skenderbegi

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    Reden

    Nikolic verkörpert das Serbien, das glaubt, die internationale Gemeinschaft habe zu Unrecht dem Land die Hauptschuld für die Jugoslawien-Kriege aufgebürdet. Der 55-jährige Vizechef von Serbiens Radikaler Partei (SRS) plädierte dafür, Serbien zu einer russischen Provinz zu machen. Seine Gegner werfen dem Ingenieur vor, Serbien zurück in die überwundene Isolation führen zu wollen. Gern erinnern sie daran, dass Nikolic dem verstorbenen Ex-Präsidenten Slobodan Milosevic während des letzten Waffengangs im Kosovo als Vizepremier diente.
    Bei seinem vierten Anlauf auf das Präsidentenamt tritt der Statthalter des im UN-Kriegsverbrechergefängnis Scheveningen bei Den Haag einsitzenden Parteichefs Vojislav Seselj auf Anraten seiner amerikanischen PR-Berater indes moderat auf. Der Hoffnungsträger von Serbiens Wendeverlierern kritisiert Korruption und die ungezügelte Privatisierung der Staatsunternehmen. Aber auch er schließt eine militärische Intervention aus, sollte Kosovo sich für unabhängig erklären: Serbien werde "seine Kinder nicht mehr länger in den Krieg schicken".

    Zeit der Wahrheit in Serbien - Nachrichten welt_print - WELT ONLINE

    ist doch lustig da wird gegen die usa ständig gehetzt und was macht der nicolic?

    er lässt sich von amerikanischen beratern den wahlkampf managen...!!

  8. #88

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    1.620
    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    Nikolic verkörpert das Serbien, das glaubt, die internationale Gemeinschaft habe zu Unrecht dem Land die Hauptschuld für die Jugoslawien-Kriege aufgebürdet. Der 55-jährige Vizechef von Serbiens Radikaler Partei (SRS) plädierte dafür, Serbien zu einer russischen Provinz zu machen. Seine Gegner werfen dem Ingenieur vor, Serbien zurück in die überwundene Isolation führen zu wollen. Gern erinnern sie daran, dass Nikolic dem verstorbenen Ex-Präsidenten Slobodan Milosevic während des letzten Waffengangs im Kosovo als Vizepremier diente.
    Bei seinem vierten Anlauf auf das Präsidentenamt tritt der Statthalter des im UN-Kriegsverbrechergefängnis Scheveningen bei Den Haag einsitzenden Parteichefs Vojislav Seselj auf Anraten seiner amerikanischen PR-Berater indes moderat auf. Der Hoffnungsträger von Serbiens Wendeverlierern kritisiert Korruption und die ungezügelte Privatisierung der Staatsunternehmen. Aber auch er schließt eine militärische Intervention aus, sollte Kosovo sich für unabhängig erklären: Serbien werde "seine Kinder nicht mehr länger in den Krieg schicken".

    Zeit der Wahrheit in Serbien - Nachrichten welt_print - WELT ONLINE

    ist doch lustig da wird gegen die usa ständig gehetzt und was macht der nicolic?

    er lässt sich von amerikanischen beratern den wahlkampf managen...!!
    Es ist eher so, dass ständig gegen Serbien gehetzt wird, denn schließlich versucht man ja nicht den USA das Kosovo mit Gewalt zu entreißen, sondern eben den Serben.

  9. #89
    Avatar von skenderbegi

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    Ausrufezeichen

    Zitat Zitat von Befehl223 Beitrag anzeigen
    Es ist eher so, dass ständig gegen Serbien gehetzt wird, denn schließlich versucht man ja nicht den USA das Kosovo mit Gewalt zu entreißen, sondern eben den Serben.

    nochmals die frage warum lässt sich einer von seinen angeblichen feinden beraten?

    nikolic selbst hat doch die usa beschimpft diese würden serbien schaden und man werde jegliche diplomatischen beziehungen mitden ländern abrechen wenn diese kosova anerkennen....!

    und jetzt die moderaten töne dank den amis....

    vorher wollte man um jeden preis gegen kosova im falle einer unabhängigkeit auch militärisch vorgehen und jetzt hat man abstand davon genommen...!

    also wurde auch nikolic dank ami-dollars weich geklopft
    ?

    man sagt ja so schön hunde die bellen können nicht zu beissen....

  10. #90

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    862
    Zitat Zitat von Befehl223 Beitrag anzeigen
    Durch tektonische Plattenverschiebungen?

    Erst vor kurzem wurden wieder Waffenlager ausgehoben, in denen man sogar RPGs und andere panzerbrechende Waffen gefunden hat. Es gibt dauernd kleine Konflikte, und deswegen ist das sezessionistische Potential der muslimischen Bevölkerung >>im Sandzak<< definitiv nicht von der Hand zu weisen.

    Die Bevölkerung ist gespalten eine grosse Minderheit ist pro-serbisch und die Mehreit ist bosnijakisch orientiert.

    Der Serbischen Regierung gelang es durch Einsetzung eines pro-serbischen Obersten Geistlichen die Muslimische Bevölkerung zu entzweien... Es droht wieder ein Bruderkrieg wie in Bosnien welcher durch Verräter a la Fikret ausgelöst werden.



    Gross-Serbien (Kosovo-Serbien-Monte Negro-Repuplika Srpska) liegt im Bereich des Möglichen, falls Russland sich voll und ganz hinter Serbien stellt und der Westen sich dem nicht entgegenstellt.

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