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Obama: Neue Chance für Osteuropa-Politik?

Erstellt von Der_Buchhalter, 18.12.2008, 13:40 Uhr · 8 Antworten · 927 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    20.12.2004
    Beiträge
    6.421

    Frage Obama: Neue Chance für Osteuropa-Politik?

    USA | 18.12.2008

    [h2] Obama: Neue Chance für Osteuropa-Politik? [/h2]

    Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Wie wird Obamas Osteuropa-Politik aussehen?


    Die Erwartungen an den zukünftigen US-Präsidenten Barack Obama sind groß - auch in Osteuropa. Doch Experten warnen vor zu großen Hoffnungen.


    "Wenn es einen Machtwechsel in einer Supermacht wie den USA gibt, dann gibt es normalerweise auch einige Veränderungen", sagte der russische Ministerpräsident Wladimir Putin nach der Wahl Obamas. "Wir hoffen sehr, dass diese Veränderungen positiv sein werden." Ähnlich optimistisch zeigte sich auch Kremlchef Dimitrij Medwedew. Vor allem erwarte er eine Abkehr Washingtons vom geplanten Raketenabwehrschild in Polen und Tschechien.

    Neue Sprachkultur in der Außenpolitik
    Vor zu hohen Erwartungen warnt jedoch der Osteuropa-Experte des Washingtoner Zentrums für strategische und internationale Studien CSIS, Victor Jackovich. Obama werde sicherlich eine neue Kultur des Austausches mit seinen Partnern in außenpolitischen und Sicherheitsfragen etablieren. Doch sollte man weder in Europa noch anderswo allzu große Veränderungen gegenüber der Politik Georg W. Bushs erwarten, warnt Jackovich.
    Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Die drei neuen Köfe der Weltpolitik: Obama mit Clinton und Jones
    "Sorgen macht mir vor allem der Eindruck, dass Russland die NATO- und die EU-Erweiterung nicht als einen Beitrag zur Demokratisierung und der Stabilisierung der Welt einschätzt", so Jackovich. Der Konflikt mit Georgien lasse darauf schließen. Es sei aber noch unklar, ob diese Politik eine langfristige Entwicklung in Moskau sei. Sollte das der Fall sein, werde die Regierung Obama vom ersten Tag an mit dieser Herausforderung umgehen müssen, so Jackovich.

    Hohe Erfahrungwerte in Osteuropa

    Außenministerin der neuen Regierung wird Obamas Gegenkandidatin im Vorwahlkampf, Hillary Clinton. Als Ehefrau des ehemaligen demokratischen Präsidenten Bill Clinton hat sie ihre diplomatische Erfahrung vor allem auf Reisen in die Kriegsgebiete des ehemaligen Jugoslawiens gesammelt. Umfangreiche Erfahrung mit Südost- und Osteuropa hat auch der ehemalige NATO-Kommandeur und künftige Sicherheitsberater des US-Präsidenten, James Jones. Durch den NATO-Russland-Rat oder die Friedensmissionen der Allianz in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo lernte Jones seine künftigen Gesprächspartner in Moskau und auf dem Balkan kennen.

    Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Joe Biden hat außenpolitisch große Erfahrung
    Victor Jackovich sieht auch große Erwartungen an den neuen Vizepräsidenten, Joseph Biden. "Ich kann aus persönlicher Erfahrung sagen, dass Biden ein großes Detailwissen über Daten, Fakten und Menschen in verschiedensten Ecken der Welt hat. Das gilt auch für Südosteuropa, wo er oft unterwegs war." Biden kenne die Probleme und die Menschen dort und werde eine starke Rolle in der Außenpolitik spielen.

    Förderung von mehr Rechtsstaatlichkeit

    In den 90er Jahren war Jackovich amerikanischer Botschafter in Moldawien, Slowenien und Bosnien. Darüber hinaus diente er als Diplomat unter anderem in Moskau, Bukarest und Sofia. Jakovich geht davon aus, dass die neue US-Regierung den Aufbau der Rechtsstaatlichkeit in Südost- und Osteuropa fördern und darauf drängen wird, dass die Staaten der Region ihre teilweise noch angespannten bilateralen Beziehungen untereinander normalisieren. So dürfte beispielsweise der Druck auf Serbien erhöht werden, die Unabhängigkeit ihrer ehemaligen Provinz Kosovo anzuerkennen.



    Integration in die euro-atlantische Gemeinschaft

    In Belgrad beklagen die Medien schon jetzt, die künftige amerikanische Außenministerin Clinton habe noch vor zehn Jahren die Luftangriffe der NATO auf Serbien während des Kosovo-Krieges befürwortet. Im bosnischen Sarajewo dagegen hat man positive Erinnerungen an das Friedensengagement des neuen Vizepräsidenten Biden während des Bosnien-Krieges. Damals war Biden noch Außenpolitiker im US-Senat.
    Jackovich sieht jetzt allerdings ganz neue Rahmenbedingungen. In Bosnien-Herzegowina wäre es kein Zeichen eines Neuanfangs, wenn die neue US-Regierung nur überlegen würde, wie man das Daytoner Friedensabkommen stabilisieren könnte, sagt er. Sie sollte sich besser die Lage vor Ort angucken und überlegen, welche neuen Initiativen man einbringen könnte, um der Region zu helfen. "Man muss versuchen die Länder der Region in die euro-atlantische Gemeinschaft zu integrieren."


    NATO-Beitritt erwünscht


    So wird vom künftigen Sicherheitsberater Obamas, den ehemaligen NATO-General Jones, in der Ukraine und Georgien aber auch Mazedonien und Montenegro erwartet, den Beitritt dieser Länder zum westlichen Militärbündnis voranzutreiben. Schon im Januar 2009 wird die Allianz um die neuen Mitgliedsstaaten Albanien und Kroatien erweitert.


    Filip Slavkovic




    Obama: Neue Chance für Osteuropa-Politik? | Politik | Deutsche Welle | 18.12.2008


    ich denke zu früh um jetzt was dazu zusagen er ist ja noch nicht einmal im Amt.

  2. #2
    Avatar von Peyo

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    10.03.2008
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    9.537
    Das Bild hinter ihm...

    Da gehört Nordkosovo , die RS und Montenegro zu Serbien .

    Und Presheva und Bujanoc gehören zum Kosovo...

    Ist das mit absicht gemacht oder wie????!!

  3. #3
    Avatar von specialForces

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    06.10.2008
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    1.759
    Zitat Zitat von Peyoni3nt Beitrag anzeigen
    Das Bild hinter ihm...

    Da gehört Nordkosovo , die RS und Montenegro zu Serbien .

    Und Presheva und Bujanoc gehören zum Kosovo...

    Ist das mit absicht gemacht oder wie????!!
    Also ich sehe da nur, dass das Kosovo auf dem gebiet von MK eingezeichnet ist der Rest stimmt.

  4. #4
    Bloody
    Zitat Zitat von Peyoni3nt Beitrag anzeigen
    Das Bild hinter ihm...

    Da gehört Nordkosovo , die RS und Montenegro zu Serbien .

    Und Presheva und Bujanoc gehören zum Kosovo...

    Ist das mit absicht gemacht oder wie????!!
    wen interesiert obs mit absicht so gemacht worden ist oder nicht ? es ist nur ein bild und ein bild kann die realität nicht ändern

  5. #5
    Avatar von Peyo

    Registriert seit
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    9.537
    Zitat Zitat von specialForces Beitrag anzeigen
    Also ich sehe da nur, dass das Kosovo auf dem gebiet von MK eingezeichnet ist der Rest stimmt.

    Bis auf die Umrisse Albaniens ist da fast alles falsch gezeichnet.

  6. #6
    Avatar von Hundz Gemajni

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    ist auch deutsche quelle, viele deutsche denken sogar das zb mazedonien i.wo bei australien liegt, erwartet nicht zu viel ....

  7. #7
    Avatar von Caesarion

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    7.453
    Die meisten wirds kaum jucken weil der Balkan ein Drecksloch ist

  8. #8
    pqrs
    Und spätestens in der nächsten Präsidentschaftswahl 2012 werden alle bitter enttäuscht sein und sagen "Scheiss Obama".

  9. #9

    Registriert seit
    18.03.2008
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    20.935
    Zitat Zitat von Ilan Beitrag anzeigen
    Und spätestens in der nächsten Präsidentschaftswahl 2012 werden alle bitter enttäuscht sein und sagen "Scheiss Obama".
    Tja, Obama mag zwar gut sein, aber auch er ist kein Gott, man setzt zu viele Hoffnungen und Erwartungen in ihn

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