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Obama ruft die Welt zur Zusammenarbeit auf

Erstellt von BosnaHR, 23.09.2009, 18:08 Uhr · 4 Antworten · 513 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von BosnaHR

    Registriert seit
    28.12.2008
    Beiträge
    9.941

    Obama ruft die Welt zur Zusammenarbeit auf

    Die Welt muss sich verändern. So lautet die Botschaft, die US-Präsident Barack Obama der Vollversammlung der Vereinten Nationen zurief.

    Jetzt ist es an der Zeit für uns alle, unseren Teil an Verantwortung für eine globale Antwort auf globale Herausforderungen zu schultern“, sagte Obama. In seiner ersten Rede vor der UN-Vollversammlung, die mit Spannung erwartet wurde, sprach er viele Themen an: Atomwaffen, die Wirtschaftskrise und den Klimawandel.
    Eine der wichtigsten Aufgaben sei es, die Weiterverbreitung von Atomwaffen zu verhindern. Er sei zu Gesprächen mit Iran und Nordkorea bereit. Falls beide Länder aber den Gefahren eines eskalierenden atomaren Wettrüstens in Ostasien und im Nahen Osten gleichgültig gegenüberstünden, dann müssten sie zur Rechenschaft gezogen werden.
    Den größten Beifall bekam Obama für seine Haltung zum Nahost-Konflikt.

    Ziel seien: „zwei Staaten, die Seite an Seite in Frieden und Sicherheit leben.“
    Obama bezeichnete es außerdem als Pflicht der reichen Nationen, in der Bekämpfung des Klimawandels voranzugehen. Auch Amerika werde handeln und im eigenen Land den Ausstoß von Treibhausgasen verringern.
    Der US-Präsident forderte Anstrengungen, um eine globale Ökonomie mit nachhaltigem Wachstum zu schaffen.
    Viele Experten hatten vermutet, dass die Versammlung mit Standing Ovations reagieren würde. Das war jedoch nicht der Fall: Nach kräftigem Beifall ging es weiter mit dem libyschen Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi.
    Kurz vorher kam es jedoch zu einem Eklat: Unter den 192 Mitgliedern der Vollversammlung brach Unruhe aus, viele Mitglieder verließen sogar den Raum!
    Versammlungsleiter Ali Treki versuchte mehrfach vergeblich, mit lautem Klopfen für Ruhe zu sorgen. Erst nach fast zehn Minuten erhob sich Gaddafi und schritt sichtlich verärgert ans Rednerpult. Ihn empfing schwacher Applaus.
    Gaddafi warf den Vereinten Nationen vor, ihre eigene Charta zu brechen. In der Präambel sei vorgeschrieben, dass alle Länder unabhängig von ihrer Größe gleichberechtigt seien. Dennoch seien die meisten Staaten nicht im fünfzehnköpfigen Sicherheitsrat vertreten, die fünf Vetomächte hätten das alleinige Sagen. „Das akzeptieren wir nicht, und das erkennen wir nicht an“, sagte er sichtlich erregt, hielt ein Exemplar der Charta hoch und zerriss einige Seiten.
    Und es droht ein weiterer Skandal.
    Am späten Abend wird der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad sprechen.
    Sollte dieser erneut – wie vor vier Tagen – den Holocaust leugnen oder sich antisemitisch äußern, werden die deutschen Diplomaten den Saal verlassen. Das Auswärtige Amt bemüht sich dabei um eine einheitliche Linie der EU-Staaten. Israel hat sogar dazu aufgerufen, die Rede zu boykottieren.
    Bereits im April hatten die europäischen Delegierten der Antirassismus-Konferenz in Genf den Saal reihenweise verlassen, als Irans Präsident gegen Israel hetzte. Einige Länder, unter anderem Deutschland und die USA, hatten an der Konferenz erst gar nicht teilgenommen.
    Heute jedoch sind Vertreter aus der ganzen Welt versammelt – und Ahmadinedschad hätte eine große Bühne für seine Hetz-Parolen.
    Kurz vor seiner Rede gab er zwei verwirrende Interviews:
    Gegenüber der Nachrichtenagentur AP ging er auf Kuschelkurs. Er bewarb sich als „möglicher Freund“ der Vereinigten Staaten und bot ihnen sogar seine Hilfe zur Stabilisierung Afghanistans an.
    Zudem beteuerte er, sein Atomprogramm habe einen rein friedlichen Zweck. Ahmadinedschad bedauerte er den Tod der Demonstranten, die bei den blutigen Protesten gegen seine Wiederwahl ums Leben gekommen waren. Die Verantwortung für ihren Tod schob er allerdings der Opposition sowie europäischen und amerikanischen Politikern zu.
    In einem Interview mit dem französischen Sender France 2 pöbelte Ahmadinedschad gegen Frankreichs Präsidenten Nicolas Sarkozy. Der mische sich in die inneren Angelegenheiten Irans ein, sagte er mit Blick auf eine im Iran festgehaltene Französin. „Ich meine, dass das französische Volk etwas Besseres verdient hat als seine aktuelle politische Führung.“
    Gaddafi, dessen Land in diesem Jahr den Vorsitz bei der Sitzung hat, sorgte ebenfalls schon im Vorfeld für Aufruhr. Er ließ sich in New York ein Beduinen-Zelt aufstellen – ausgerechnet auf einem Anwesen des Immobilien-Moguls Donald Trump! Die Behörden stoppten den Aufbau zunächst aus baurechtlichen Gründen. Der libysche Staatschef schläft traditionell im Ausland in seinem eigenen Zelt.
    Die fünftägige Generaldebatte ist eine offene Aussprache zwischen den Staats- und Regierungschefs oder Außenministern aller 192 Mitgliedsländer. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nimmt wegen der Bundestagswahl dieses Jahr nicht teil. Deutschland wird vom New Yorker UN-Botschafter und einem Staatssekretär vertreten.

  2. #2

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  3. #3

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    Ist ja schlimmer als im BF

    Haben wir eigentlich auch so ne Charta?

  4. #4
    Avatar von драгињо

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    Ich trau dem Obama keinen Meter !!...

  5. #5
    Avatar von Krešimir

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    obama hat nix zu sagen hehe

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