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Oesterreich: Unabhängigkeit Kosovos nicht ohne Nachteile

Erstellt von Partibrejker, 04.03.2005, 20:53 Uhr · 8 Antworten · 762 Aufrufe

  1. #1

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    Oesterreich: Unabhängigkeit Kosovos nicht ohne Nachteile

    04. März 2005, 15:07

    Fischer reserviert gegenüber möglicher Unabhängigkeit des Kosovo

    Wäre "nicht ohne Nachteile" und hätte Auswirkungen auf gesamte Region - Plassnik: Österreich steht für Vermittlung "zur Verfügung"

    Wien - Bundespräsident Heinz Fischer nimmt bezüglich einer möglichen Unabhängigkeit der südserbischen Provinz Kosovo einen reservierten Standpunkt ein. Es wäre "nicht ohne Nachteile, wenn man ein unabhängiges Kosovo schafft und damit Grenzänderungen vornimmt, weil das Auswirkungen auf die gesamte Region hätte", sagte Fischer nach seinem Gespräch mit dem serbischen Präsidenten Boris Tadic heute, Freitag, in Wien. "Es wäre falsch zu denken, dass Österreich oder andere Institutionen für die Unabhängigkeit des Kosovo eintreten", betonte Fischer.

    Europäische Haltung

    Österreichs Haltung in der Kosovo-Frage sei "identisch mit jener in Europa und der EU". Prognosen oder Forderungen über den endgültigen Status der zwischen Albanern und Serben umstrittenen Provinz könne man derzeit aber nicht anstellen. "Österreich will an einer gemeinsamen Lösung mitarbeiten." Der Bundespräsident betonte zudem, dass sich Österreich um gute Kontakte zu allen führenden Persönlichkeiten in Südosteuropa und gute wirtschaftliche Beziehungen in der gesamten Region bemühe.

    Fischer strich das "große Interesse Österreichs in der gesamten Region" hervor und machte darauf aufmerksam, dass man sich gezielt auf die EU-Präsidentschaft in der ersten Hälfte des kommenden Jahres vorbereite, weil gerade in dieser Phase wichtige Beratungen und Entscheidungen auf dem Balkan anstehen könnten. "Österreich muss vorbereitet sein."

    Keine einseitge Abhängigkeit

    Der serbische Präsident Tadic betonte, dass in der seit 1999 von der UNO verwalteten Provinz Kosovo eine "friedliche Lösung gefunden werden muss, die für alle Seiten annehmbar ist". Er wiederholte seinen Standpunkt, dass eine einseitige, von den Albanern ausgerufene Unabhängigkeit für Belgrad nicht in Frage komme. Zugleich dürfe es aber keinesfalls ein "Zurück zum Alten aus der Zeit von (Ex-Präsident Slobodan) Milosevic" geben, betonte der Präsident.

    Tadic sprach sich erneut für die volle Kooperation mit dem UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag aus. Zudem lobte er den Einsatz österreichischer Soldaten im Rahmen aller internationalen Missionen und insbesondere im Kosovo. Die österreichischen Soldaten würden ihre Pflicht "sehr professionell" erfüllen.

    Tadic lobte die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Wien und Belgrad. Auch wenn Österreich nicht an Serbien grenze, "betrachte ich Österreich als politischen und wirtschaftlichen Nachbarn". Sowohl Fischer als auch Tadic strichen die großen Investitionen Österreichs in Serbien hervor, die noch weiter ausgebaut werden könnten.

    Vermittlerrolle zwischen Belgrad und Pristina

    "Serbien ist ein wichtiger Partner Österreichs in Südosteuropa. Wie auch für die übrigen Länder der Region liegt die Zukunft von Serbien und Montenegro in der europäischen Perspektive," sagte Außenministerin Ursula Plassnik (V) am Freitag nach einem Gespräch mit dem serbischen Präsidenten. Sie sei "zuversichtlich", dass die Verhandlungen über ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit der EU unter österreichischer Präsidentschaft im ersten Halbjahr 2006 abgeschlossen werden können.

    In Bezug auf die Statusverhandlungen des Kosovo sei eine Verbesserung der Situation der serbischen Volksgruppe von "zentraler Bedeutung", betonte Plassnik in einer Presseaussendung. Die Teilnahme der Kosovo-Serben am politischen Prozess sei ein wichtiger Faktor in der Entwicklung. Die Verhandlungen über den endgültigen Status des Kosovo könnten frühestens im Herbst 2005 beginnen. "Österreich ist weiterhin vermittelnd und unterstützend tätig - Wien steht als Ort des Dialogs zur Verfügung," bot die Außenministerin an.

    Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen seien "ausgezeichnet", fügte Plassnik hinzu. Österreich sei mit derzeit über 100 Firmenniederlassungen zweitgrößter Investor in Serbien.

    (APA)

    http://derstandard.at/?url=/?id=1972341

    ------------------------------------------------

    So wie's aussieht, wird's wohl nichts mit der Unabhaengkeit.....

    Die EU hat bedenken....und die jetztige Regierung der USA interessiert es nicht....

  2. #2
    Avatar von lupo-de-mare

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    Die Helsinki Akte, welche auch die USA unterzeichnet haben, verbietet jegliche Grenz Änderung!

    Eigentlich ist das Thema, nur noch für Leute, welche irgendwelche Ideologien nachhängen, oder von der Mafia Bande des Soros und des ICG.

  3. #3
    Avatar von Grizzly_Adams

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    73
    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    Die Helsinki Akte, welche auch die USA unterzeichnet haben, verbietet jegliche Grenz Änderung!

    HELSINKI Schlussakte 1975

    Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa

    Schlussakte

    _______________

    HELSINKI
    _______________

    1. August 1975




    III. Unverletzlichkeit der Grenzen

    Die Teilnehmerstaaten betrachten gegenseitig alle ihre Grenzen sowie die Grenzen aller Staaten in Europa als unverletzlich und werden deshalb jetzt und in der Zukunft keinen Anschlag auf diese Grenzen verüben.

    Dementsprechend werden sie sich auch jeglicher Forderung oder Handlung enthalten, sich eines Teiles oder des gesamten Territoriums irgendeines Teilnehmerstaates zu bemächtigen.



    IV. Territoriale Integrität der Staaten

    Die Teilnehmerstaaten werden die territoriale Integrität eines jeden Teilnehmerstaates achten.

    Dementsprechend werden sie sich jeder mit den Zielen und Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen unvereinbaren Handlung gegen die territoriale Integrität, politische Unabhängigkeit oder Einheit eines jeden Teilnehmerstaates enthalten, insbesondere jeder derartigen Handlung, die eine Androhung oder Anwendung von Gewalt darstellt.

    Die Teilnehmerstaaten werden ebenso davon Abstand nehmen, das Territorium eines jeden anderen Teilnehmerstaates zum Gegenstand einer militärischen Besetzung oder anderer direkter oder indirekter Gewaltmaßnahmen unter Verletzung des Völkerrechts oder zum Gegenstand der Aneignung durch solche Maßnahmen oder deren Androhung zu machen. Keine solche Besetzung oder Aneignung wird als rechtmäßig anerkannt werden.

  4. #4
    Avatar von Ilir

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    39
    Warum sollten Grenzen nicht geändert werden?

    Ändern sich die Menschenrechtverständnis der Serben?

  5. #5
    Avatar von GERAKI

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    47
    Zitat Zitat von Ilir
    Warum sollten Grenzen nicht geändert werden?

    Ändern sich die Menschenrechtverständnis der Serben?
    Weil nunmal kosovo zur serbien gehört und wens nicht past kann ja gechen.

  6. #6
    Mare-Car
    Zitat Zitat von GERAKI
    Zitat Zitat von Ilir
    Warum sollten Grenzen nicht geändert werden?

    Ändern sich die Menschenrechtverständnis der Serben?
    Weil nunmal kosovo zur serbien gehört und wens nicht past kann ja gechen.
    GANZ GENAU SO IST ES UND NICHT ANDERS!

  7. #7
    jugo-jebe-dugo
    Ich glaube auch nicht das Kosovo unabhängig wird.Warum sollen ausgerechnet nur die Albaner auf dem Balkan eine unabhängigkeit ,sprich ein teil von einem fremden Land kriegen und die Serben/Kroaten in Bosnien nicht.

  8. #8
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von CAR_DUŠAN
    Ich glaube auch nicht das Kosovo unabhängig wird.Warum sollen ausgerechnet nur die Albaner auf dem Balkan eine unabhängigkeit ,sprich ein teil von einem fremden Land kriegen und die Serben/Kroaten in Bosnien nicht.
    Vor allem beweisen vor die Kosovo Albaner, das sie vollkommen unfähig sind, irgendeetwas zu organisieren. Die Kosovo Politiker sind nur an ihrem Mafia Geschäften interessiert und im Kosovo existiert ein Schul System, was ein Witz ist. In den Universitäten kann man sowieso Nichts lernen, siehe Interview mit dem Vize Direktor der Pristina Universität usw..

    siehe Interview mit Buhoshi!

  9. #9
    Avatar von lupo-de-mare

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    Die Wahrheit über die Balkan Kriege kommt immer mehr heraus.

    "The movement of Albanians from Kosovo was strategically important for the Clinton administration." Their flight provided "confirmation and justification for what they were doing."

    NATO bombs hit a column of ethnic Albanian refugees in April 1999 because they sought to return to their village. "A more horrific message could not have been sent to Albanians that were returning to their villages", he said.

    "We intercepted communication between the pilot and his command centre. The pilot says that it's not a military column and that he can see peasants and tractors. And the response was 'Carry out your orders.'"

    Milosevic described the destruction of villages, named the victims and outlined their ages and the circumstances of their deaths.

    Killed by NATO

    "This is the corpse of a child, Kaitomi Kostrate from the village of ... born in 19... While he was tending to a field he was killed by NATO bombs", he said.

    "They were targeting peasants plowing their fields outside their village", said Milosevic.

    "This entire war was pointless and it constitutes a crime. Those who come to kill children who are asleep can hardly sleep peacefully."

    Slobodan Milosevic accused the West of spreading an "ocean of lies".

    "All the laws of international law and the statutes of NATO were infringed", he told the court.

    Facing the judges, Milosevic accused them of "encouraging terrorism" in the Balkans. He said that the NATO-led force in Kosovo (the so-called peacekeeping force (KFOR) helped ethnic Albanians of the fascist Kosovo Liberation Army (KLA) carry out so-called revenge attacks against Serbs and other minorities when they entered the province in June 1999.

    Committing crimes

    "There is evidence of direct cooperation in committing these crimes between the occupying troops ... and, on the other hand, the KLA that continued to loot, plunder and killed everybody and everything that was not Albanian", he said.

    "Under their protection, 3000 Serbs - mostly Serbs -were killed." Milosevic compared the destruction of Serb Orthodox churches in Kosovo to the demolition of giant Buddha statues in Afghanistan by the Taliban regime.

    Such "vandalism" also occurred when churches were destroyed in Kosovo "under the protection of the United Nations [and] in the presence of their troops. The gravest kind of crimes committed by Albanian terrorists occurred with the benevolent attitude of KFOR", he said.

    In further confirmation of the illegality of the Hague court, John Laughland, journalist of the British "Guardian Weekly", under the headline, "This is not justice", wrote:

    "Because its legal basis is so dubious, the international criminal tribunal's [attempt] to present itself as the successor to the international military tribunal which tried the Nazi leaders at Nuremberg in 1946 ... has as little right to set up a court as it does to raise taxes. Its defenders probably think that a quick reference to Hitler can settle the matter. However, The Hague does not embody the legal principles established and consolidated at Nuremberg. It embodies instead their complete destruction."

    http://globalresearch.ca/articles/GUA502A.html

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