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ÖGER die Geldwäsche Stelle des MIT und der Türkischen Bosse

Erstellt von lupo-de-mare, 13.10.2005, 18:24 Uhr · 1 Antwort · 786 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von lupo-de-mare

    Registriert seit
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    ÖGER die Geldwäsche Stelle des MIT und der Türkischen Bosse

    ÖGER ist ein wichtiges Bindeglied zwischen der Mafiösen früheren Mutterland Partei der Özals, Tanja Ciller und des Mesut Yilmaz.

    ÖGER hatte für den Türkischen MIT die wichtige Funktion der Geldwäsche u.a. aus Drogen Geschäften um den Krieg gegen die Kurden zu finanzieren.

    ÖGER ist ein Krimineller, der längst seinen Deutschen Pass hätte abgeben müssen und der zugleich auch in Morde und Entführungen verwickelt ist.

    13. Oktober 2005 Druckversion | Versenden | Leserbrief
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    VERDACHT GEGEN EU-PARLAMENTARIER

    Belgische Polizei prüft Verwicklung Ögers in Entführungsfall

    Die belgische Polizei ermittelt in einem brisanten Entführungsfall. Vier vermummte Männer sollen einen Geschäftsmann verschleppt und eine Woche gefangen gehalten haben - an ein Bett gefesselt. Die Beamten überprüfen, ob ein deutscher EU-Parlamentarier in das Verbrechen verwickelt ist.

    Vural Öger: "Ich bin verzweifelt und machtlos"
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    DPA
    Vural Öger: "Ich bin verzweifelt und machtlos"
    Brüssel - Öger, der Gründer des Reiseunternehmers Öger-Tours, ist derzeit auf Geschäftsreise in der Türkei und wies die Vorwürfe gegenüber SPIEGEL ONLINE vehement zurück: "Ich habe damit absolut nichts zu tun, das ist Rufmord." Zwar habe er im Jahr 1997 eine Geschäftsbeziehung zu dem Opfer Eray S. gehabt, aus der dieser ihm noch rund 1,5 Millionen Euro schulde, allerdings habe Öger dieses Geld "längst abgeschrieben". Der türkische Geschäftsmann S. sei "bereits zweimal in Konkurs gegangen".

    Auch Ahmet Y., einen der vier mutmaßlichen Entführer, will Öger "seit sieben oder acht Monaten" kennen. Er sei einmal mit ihm in Brüssel beim Essen gewesen. "Aber ich kenne viele Leute", so Öger, "ich kann doch nicht immer ihren Background überprüfen." Der mutmaßliche Entführer sei in der Türkei kein unbeschriebenes Blatt, so Öger, "ich weiß seit heute, dass es einen Haftbefehl gegen ihn gibt".

    Öger will nun so schnell wie möglich nach Brüssel zurückkehren, um mit den Behörden zu reden. Bislang hätten ihn die Ermittlungsbehörden nicht kontaktiert. Er vermutet eine gezielte Aktion gegen seine Person. "Das ganze wird irgendwo im Hintergrund gesteuert", so Öger, "ich bin verzweifelt und machtlos."

    Der Chef der Brüsseler Kriminalpolizei Glenn Audenaert hatte heute vor Journalisten keinen Namen genannt. Er sagte, es gehe um einen deutschen Europaabgeordneten, der ein "wichtiger Geschäftsmann in Deutschland" und türkischer Abstimmung sei. Eine Beschreibung, die nur auf den 63-jährigen Öger passt.

    Bei dem Opfer handelt es sich Angaben der Brüsseler Kriminalpolizei zufolge um den Geschäftsführer einer großen Reiseagentur in Belgien. Der 45-Jährige sei am 22. September spät abends in einer Art "Kommandoaktion" von vier vermummten Männern in seiner Wohnung überrascht worden. Anschließend sei er eine Woche lang in der südbelgischen Stadt Libin in einem Ferienhaus festgehalten worden. Während dieser Zeit sei der Mann an ein Bett gefesselt gewesen. Am 30. September wurde der 45-Jährige unversehrt im Zentrum Brüssels wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Polizei habe keinerlei Hinweise auf eine etwaige Lösegeldzahlung.

    Das Motiv für die mutmaßliche Entführung war den Angaben zufolge offenbar ein Finanzstreit, bei dem es um 1,5 Millionen Euro gehen soll. Die vier mutmaßlichen Täter seien festgenommen worden. Gegen sie werde wegen Entführung und Freiheitsberaubung ermittelt. Sie seien alle türkischer Herkunft. Einer der Festgenommenen habe einen belgischen Presseausweis.

    Die Verwicklung des Europaabgeordneten in den Fall sei "eine Arbeitshypothese", sagte Kripo-Chef Glenn Audenaert. Bisher sei der Betroffene noch nicht verhört worden. Da er als Parlamentarier Immunität genieße, sei für ein Verhör die Justiz zuständig und nicht die Polizei. Um gegen Europaabgeordnete formelle Ermittlungen einleiten zu können, muss die Justiz zuerst bei der EU-Volksvertretung die Aufhebung der Immunität beantragen.

    Jens Todt


    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,379558,00.html

    Entführungsfall

    Kripo hat EU-Abgeordneten im Visier

    http://zeus.zeit.de/hb/940532.xml

  2. #2
    Avatar von lupo-de-mare

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    Vom Gläubiger zum Tatverdächtigen
    Der Reiseunternehmer und EU-Abgeordnete Vural Öger tritt Vermutungen entgegen, er sei Drahtzieher einer Entführung

    Der Europa-Abgeordnete Vural Öger versteht die Welt nicht mehr. ¸¸Ich bin verzweifelt und machtlos", sagt der bekannte deutsche Reiseunternehmer, der plötzlich in einen mysteriösen belgischen Kriminalfall verstrickt ist. Öger vermutet eine Intrige gegen seine Person. Die belgische Polizei dagegen hat die ¸¸Arbeitshypothese", dass Öger hinter einer Entführung steckt. Es geht um den türkischen Geschäftsführer einer großen Reiseagentur in Belgien, der am 22. September von vier vermummten Männern aus seiner Wohnung verschleppt und eine Woche lang in den Ardennen festgehalten worden war. Am 30. September wurde das Opfer in Brüssel wieder auf freien Fuß gesetzt. Ob Lösegeld gezahlt wurde, ist der Polizei nicht bekannt. Die vier mutmaßlichen Entführer - auch sie Türken - konnten verhaftet werden.

    Vural Öger sagt, er kenne sowohl einen der mutmaßlichen Entführer als auch den Entführten. Der schulde ihm aus einer alten Geschäftsbeziehung noch 1,5 Millionen Euro. Das Geld habe er aber ¸¸längst abgeschrieben". Öger will jetzt so bald wie möglich mit der belgischen Polizei Kontakt aufnehmen.

    Bleibt die Polizei bei ihrer ¸¸Arbeitshypothese", so muss sie vor weiteren Ermittlungen beim Europa-Parlament den Antrag stellen, die Immunität des Abgeordneten Öger aufzuheben. Seit Juni 2004 sitzt der gebürtige Türke mit dem deutschen Pass für die SPD in der europäischen Volkskammer. Der 63-Jährige gilt als Musterbeispiel für gelungene Integration. Im Hamburg baute er einen erfolgreichen Touristik-Konzern auf, dem auch ein Unglück mit einem gecharterten Flugzeug der Birgenair nichts anhaben konnte: 1996 stürzte die Maschine mit 189 Passagieren vor der Dominikanischen Republik ab.

    Im Europa-Parlament wäre der Fall Öger erst einmal einer unter vielen. Jedes Jahr treffen beim Rechtsausschuss Dutzende Anträge aus 25 Ländern zur Aufhebung der Immunität eines Abgeordneten ein. Jeder EU-Parlamentarier hat dieselben Rechte wie seine jeweiligen Kollegen in den nationalen Parlamenten. Das Schutzniveau ist unterschiedlich. In einigen Staaten darf die Polizei sogar Büros durchsuchen, ohne dass vorher die Immunität aufgehoben wird. Spielt der Fall wie bei Öger in einem anderen EU-Staat als dem Herkunftsland, so gelten für die Polizei aber die EU-Regeln: Ermittlungen sind nur möglich, wenn zuvor das Europa-Parlament dem Antrag stattgegeben hat. ¸¸In der Vergangenheit haben uns vor allem Fälle aus Italien beschäftigt", sagt der Rechtsexperte Klaus-Heiner Lehne (CDU). ¸¸Die Mehrzahl der neuen Anträge betrifft jedoch Abgeordnete aus den neuen Mitgliedsstaaten". Und bald vielleicht auch einen Abgeordneten aus Deutschland. Cornelia Bolesch

    Quelle: Süddeutsche Zeitung
    Nr.238, Samstag, den 15. Oktober 2005 , Seite 8

    http://balkanforum.at/modules.php?na...&p=74583#74583

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