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ohne heimat und ohne hoffnung

Erstellt von skenderbegi, 09.10.2007, 01:29 Uhr · 5 Antworten · 973 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.090

    ohne heimat und ohne hoffnung

    es ist eine traurige sache solche berichte zu lesen.

    habe und tu es und werde nie solche dinge akzeptieren ....
    wie schon der albanische rapper unikkatil in einem lied (qendro) ü= durchhalten) fragt warum wurden wir so wie sie?


    möchte es nicht als entschuldigung hier loswerden doch das verlassen (vertrieben) der serbischen bürger von kosova hat sehr viel mit der politik von milos bezw. seinen versprechungen und die begünstigung der serben in kosova zutun.

    diese politik hat uns sowohl serben wie albaner noch weiter von einander entfernt......

    habe glaube noch nie ach so blöde frage gestellt;

    können sich serben im forum eigentlich überhaupt vorstellen welche politik und diskriminierung gegenüber den albanern betrieben wurde?

    ich meine vorallem die die nicht a la vaterna gestrickt sind.....

    !
    [h1]Ohne Heimat und ohne Hoffnung[/h1]
    08.10.2007 | 18:33 | Von unserem Korrespondenten THOMAS ROSER (Die Presse)
    Serbien. Den Kosovo-Vertriebenen machen Armut und Perspektivlosigkeit zu schaffen. Von der Politik erwarten sie sich nichts mehr.
    Pancevo. Acht Jahre liegt der Kosovo-Krieg zurück. Doch Stanislava und Milorad Spalevic bekommen dessen Folgen noch täglich zu spüren. Mit den zwei Söhnen teilt sich das Ehepaar aus der Kosovo-Stadt Pec nun vor den Toren der serbischen Hauptstadt Belgrad eine zwölf Quadratmeter kleine Einzimmer-Baracke im Auffanglager von Pancevo. In Pec habe er zu den gutsituierten Bürgern der Stadt gehört, versichert seufzend der krebskranke Dreher: „Und schauen Sie, wo ich nun gelandet bin. Ich habe alles verloren.“





    Der Krieg habe ihrer Familie nur „Armut, Obdachlosigkeit und Unglück“ gebracht, klagt seine Frau. Gut sei sie mit den albanischen Nachbarn ausgekommen, beteuert die Serbin: „Die normalen Leute sind doch nicht schuld daran, was passiert ist. Die Politiker haben uns hierher gebracht. Und nun übernimmt niemand die Verantwortung, uns zu helfen.“

    Noch immer dauert das diplomatische Ringen um den künftigen Status der abtrünnigen Provinz an. Die Kosovo-Albaner, mittlerweile 95 Prozent der Bevölkerung, pochen auf Unabhängigkeit. Belgrad will der seit 1999 von der UNO verwalteten Provinz aber nur substanzielle Autonomie einräumen. Zwischen allen Stühlen sitzen die offiziell 200.000 nach Kriegsende 1999 vertriebenen Kosovo-Serben, die in Serbien oft unter erbärmlichen Umständen hausen. Rückkehrperspektiven sehen sie kaum. Doch ernsthafte Bemühungen zu ihrer Eingliederung lassen die Behörden auch wegen der offenen Statusfrage nicht erkennen.
    [h2]Von Lager zu Lager[/h2]
    Die UN-Flüchtlingsbehörde UNHCR bemängelt in einem Arbeitspapier denn auch die „Unentschlossenheit“ der Regierung in Belgrad, sich stärker um die Vertriebenen zu kümmern: „Die laufenden Kosovo-Gespräche schaffen dafür auch kein positives Umfeld. Und die Vertriebenen sitzen weiter fest zwischen unsicheren Rückkehrperspektiven und Mangel an lokalen Integrations-Möglichkeiten.“
    Mutlos und früh gealtert wirkt die Alleinerzieherin Snezana Darmanoviz, während sie ihre Odyssee Revue passieren lässt. Mit dem „letzten Bus“ sei ihrer Familie 1999 noch die Flucht aus Pez geglückt: „Wir hatten keine Wahl: Wären wir geblieben, wäre das unser Todesurteil gewesen.“ Nur die Kleider auf dem Leib habe sie mitnehmen können, sagt die heute 39-jährige Hausfrau. Die Häuser der meisten Angehörigen seien von Albanern niedergebrannt worden.
    Pancevo sei das dritte Flüchtlingszentrum, in das es sie verschlagen habe, erzählt die schwer nierenkranke Frau. Mit ihren 17 und 19 Jahre alten Söhnen teilt sie sich die acht Quadratmeter ihres mit Stellwänden abgetrennten Verschlags. Der Vater lasse nichts von sich hören, mit 120 Euro Sozialhilfe müsse sie ihre Familie über die Runden bringen.
    Er sei „müde und ausgebrannt“, gesteht Zoran Graovac, der Direktor des Zentrums. „Ich sehe, dass da Leute sind, die Hilfe brauchen. Aber es fehlt uns einfach an Mitteln.“ Ein „Abhängigkeitssyndrom“ macht er vor allem bei älteren Lagerinsassen aus, die selbst nach der Übersiedlung in Sozialwohnungen Schwierigkeiten hätten, sich im normalen Leben zu behaupten: „Sie haben oft keine Kraft mehr für einen Neubeginn.“

    [h2]„Es gibt für uns keine Rückkehr“[/h2]
    Die Heimkehr hält der desillusionierte Milorad Spalevic für fast ausgeschlossen. In Pec lebten keine Serben mehr: „Es gibt im Kosovo für uns keine Sicherheit – und keine Rückkehr.“ Am meisten bedauert seine Frau die Kinder, die ihrer Jugend und jeglichen privaten Lebens beraubt worden seien. Sie wünsche sich nur noch, dass ihre Kinder ein eigenes Dach über dem Kopf hätten, bevor sie sterbe. Er sei in einem Stall geboren worden, als seine Eltern Ende des Zweiten Weltkriegs von Montenegro nach Kosovo flüchteten, erzählt beim Abschied ihr Mann Milorad: „Und wie es aussieht, werde ich auch in einem Stall sterben.“



    ("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.10.2007)




  2. #2

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    862
    Extrem viele der Kosova-Serben waren in der Serbischen Apartheids-Polizei, welche die Albaner brutalst unterdrückte... da ist es verständlich dass diese abhauen.

  3. #3

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    1.620
    Zitat Zitat von Turcin-Ipo Beitrag anzeigen
    Extrem viele der Kosova-Serben waren in der Serbischen Apartheids-Polizei, welche die Albaner brutalst unterdrückte... da ist es verständlich dass diese abhauen.
    Und Dich hat Dein Spatzenhirn wohl schon bei Deiner Geburt verlassen.

  4. #4

    Registriert seit
    27.08.2007
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    862
    Zitat Zitat von Befehl223 Beitrag anzeigen
    Und Dich hat Dein Spatzenhirn wohl schon bei Deiner Geburt verlassen.
    Vor 5 Jahren habe ich einen richtigen IQ-Test beim Psychiater gemacht und nicht diese Internet-Verarsche-Tests... und das Ergebnis lautete auch zu meinem Erstaunen 157... Hier im anonymen Internet kannst du ruhig die Fresse aufreissen, mal sehen was du sagst wenn ich vor dir stehe...






    Eine Einfache Milchmädchen Rechnung:



    ~10% Der Bevölkerung im Kosova waren Serben
    ~2.5% Der Bevölkerung Serbiens war im Polizeidienst. Unter Milosevics Diktatur unterhielt Serbien den Grössten Polizeiapparat weltweit. Heute sind 1.2% der Serben Polizisten.


    Somit kann man sagen, dass Jeder 4 der Kosova-Serben in der Apartheids-Polizei war oder wenn wir die sicheren daten von Heute nehmen Jeder 8.

    Ergo: Praktisch Jede Familie der Kosova-Serben hatte einen Appartheids-Polizisten, und dem zur Folge müssen diese Ex-Polizisten mit Rache-Akten ihrer Opfer rechnen oder sich vor einem ordentlichen Gericht für ihre Taten verantworten. Deshalb ziehen sie es vor zu fliehen.

  5. #5
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
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    11.090
    Zitat Zitat von Turcin-Ipo Beitrag anzeigen
    Vor 5 Jahren habe ich einen richtigen IQ-Test beim Psychiater gemacht und nicht diese Internet-Verarsche-Tests... und das Ergebnis lautete auch zu meinem Erstaunen 157... Hier im anonymen Internet kannst du ruhig die Fresse aufreissen, mal sehen was du sagst wenn ich vor dir stehe...






    Eine Einfache Milchmädchen Rechnung:



    ~10% Der Bevölkerung im Kosova waren Serben
    ~2.5% Der Bevölkerung Serbiens war im Polizeidienst. Unter Milosevics Diktatur unterhielt Serbien den Grössten Polizeiapparat weltweit. Heute sind 1.2% der Serben Polizisten.


    Somit kann man sagen, dass Jeder 4 der Kosova-Serben in der Apartheids-Polizei war oder wenn wir die sicheren daten von Heute nehmen Jeder 8.

    Ergo: Praktisch Jede Familie der Kosova-Serben hatte einen Appartheids-Polizisten, und dem zur Folge müssen diese Ex-Polizisten mit Rache-Akten ihrer Opfer rechnen oder sich vor einem ordentlichen Gericht für ihre Taten verantworten. Deshalb ziehen sie es vor zu fliehen.

    ja du hast nicht unrecht in sachen was die zahl der polizei anbelangt.

    wobei dies natürlich von einigen user die keine ahnung haben bestritten wird....

    alleine nach dem bosnien-krieg hat milos nochmals gegen 40000 polizei und soldaten in den kosova geschickt....

    am ende waren so je nach zahlen zwischen 80000 bis 120000 in kosova stationiert .....

    doch die genauen zahlen müssten die serbische regierung selber besser wissen.....

    diese schweigt natürlich und von entschuldigung bezw. von einer falschen politik durch milos bezw. deren verurteilung ist man auch weit davon entfernt....

    warum das sage ich euch , weil wenn dies die serbische regierung machen würde könnte die albanische seite auf entschädigungen klagen...

    doch solange die serbische seite diese dunkle seite der geschichte nicht aufbereiten will und bereit ist dies zu verurteilen wird es leider schwer um ein zusammenleben zu ermöglichen.


    apropos zahlen;
    es kann nur der glauben der beispielsweise im herbst 1997 dort war....

    und ich war dort....
    für eine strecke von 15 km wurde man 5 mal kontrolliert aber dies wird von einigen fascho-arschlöchern hier bestritten...

    oder das im bus die serben kein ticket bezahlten .....

  6. #6

    Registriert seit
    23.05.2005
    Beiträge
    2.694
    Die serbische Polizei sollte aus ihren Fehlern im Kosovo lernen, damit sich diese im Sandzak nicht wiederholen: D.h. jeder Serbe im Sandzak muss bewaffnet werden, zur präventiven Eigensicherheit!

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