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OLUJA - STURM heute Kinostart in Deutschland

Erstellt von crolove, 10.09.2009, 14:40 Uhr · 32 Antworten · 3.295 Aufrufe

  1. #11
    Baader
    Zitat Zitat von Bruno_HR Beitrag anzeigen
    omg wieso heißt der film sturm
    Weil es so cool tönt.

  2. #12
    Posavac
    Zitat Zitat von Baader Beitrag anzeigen
    Weil es so cool tönt.
    kann sein, aber dann denken besonders die leute unten an den kroatienkrieg...obwohl es um was ganz anderes geht

  3. #13
    Avatar von DZEKO

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    Beiträge
    55.014
    Zitat Zitat von crolove Beitrag anzeigen
    ebiga, Partizanenfilmcice nitko vise ne trazi.

    aber der beste film ist und bleibt bitka na neretvi

  4. #14

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    Beiträge
    20.935
    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    aber der beste film ist und bleibt bitka na neretvi
    In China noch immer ein sehr sehr beliebter Film

  5. #15
    Avatar von Singidun

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    05.07.2009
    Beiträge
    10.113
    Zitat Zitat von crolove Beitrag anzeigen
    Gegen das Vergessen der Kriegsgräuel auf dem Balkan haben auch die Deutschen einen Film gemacht um den Opfern ein filmisches Denkmal zu setzen.


    Ein Wettlauf gegen die Zeit und das Vergessen


    Die Monster sind unter uns – immer noch. Daran ändern auch spektakuläre Verhaftungen wie die von Radovan Karadzic nichts. Und das nichts dagegen spricht, dass das Monster sich nicht immer als solches zu erkennen gibt, das macht der Film gleich zu Beginn klar: Die Kamera begleitet eine Familie am Strand irgendwo in Südeuropa, alles wirkt ganz normal. Doch dann bei der Rückfahrt merkt man schnell, dass der Mann offensichtlich einiges zu verbergen hat. Immer wieder schaut er nervös in den Rückspiegel, registriert einen Wagen, der ihn verfolgt und hängt dann mit einem riskanten Wendemanöver die Beschatter ab. Als er und seine Frau dann aber in ihrem Feriendomizil schlafen, erfolgt der Zugriff: Eine Spezialeinheit stürmt die Wohnung und verhaftet den gesuchten bosnischen Serben und Kriegsverbrecher Goran Duric (Dražen Kühn). Als ihm drei Jahre später vor dem Haager Tribunal für Kriegsverbrechen der Prozess gemacht werden soll, ruhen die Hoffnungen der Ankläger rund um Hannah Maynard (Kerry Fox) auf den Aussagen von Alen Hajdarevic (Krešimir Mikić), der gesehen haben will, dass Duric Deportationen anordnete. Doch vor Gericht verstrickt sich der Zeuge der Anklage in Widersprüche und wird schließlich der Lüge überführt, woraufhin er sich erhängt.

    Helen Maynard, gerade bei einer Beförderung übergangen und privat mit dem EU-Sonderbeauftragten für die Beitrittsverhandlungen der Balkanstaaten (Rolf Lassgård) liiert, steht ohne Zeugen da, der Prozess gegen Duric, der mittlerweile ein hohes politisches Amt in seiner Heimat, der Republika Srpska anstrebt, droht zu platzen. Bis Helen Maynard auf Mira Arendt (Anamaria Marinca) stößt, die mittlerweile mit einem Deutschen verheiratete Schwester Alens, die einiges über die Vorkommnisse zu wissen scheint. Doch die junge Frau will von den Gespenstern der Vergangenheit nichts wissen und verweigert zunächst die Zusammenarbeit mit der Chefanklägerin. Und als sie schließlich einwilligt, müssen sowohl sie als auch Helen feststellen, dass hinter den Kulissen längst Deals geschlossen wurden, um den leidigen Prozess gegen den Massenmörder und Massenvergewaltiger Duric möglichst schnell und reibungslos über die Bühne zu bringen.

    Ganz sachlich, kühl und ohne jedes Pathos widmet sich Hans-Christan Schmid in seinem Film Sturm einem ebenso wichtigen wie erschreckenden Thema, das tatsächlich in nächster Zukunft in Vergessenheit zu geraten droht. 2010, so ist es beschlossen, wird das Internationale Kriegsverbrechertribunal für den Balkankrieg seine Arbeit einstellen, 45 Verfahren sind noch anhängig, die Arbeit der Ermittler und Ankläger ist ein Wettlauf gegen das Vergessen. Und gerade vor dem Hintergrund der Beitrittsverhandlungen der ehemaligen Beteiligten am Balkankonflikt laufen die Verfahren Gefahr, zu einer reinen Farce zu verkommen. Die unglaublichen Leiden der Zivilbevölkerung, die ethnischen Säuberungen und Massenvergewaltigungen – sie bleiben in vielen Fällen ungesühnt, da politische Interessen einer Aufklärung im Wege stehen.

    Unaufdringlich und mit kühler Präzision schildert Schmid die Mühlen der internationalen Justiz, die gefangen zwischen politischen Interessen und juristischem Auftrag einen Kampf auf verlorenem Posten führt, bei dem die Opfer ihr schreckliches Trauma noch ein zweites Mal durchleben müssen, ohne dass ihnen am Ende Gerechtigkeit widerfährt. Auch wenn dies nicht immer so zwingend ist wie beispielsweise Jasmila Zbanics Aufarbeitung des Balkankriegs Grbavica, so wirft dieser leise Thriller doch ein bezeichnendes Schlaglicht auf die ungesühnten Gräuel der jüngsten europäischen Vergangenheit.

    (Joachim Kurz)
    Mit dem Namen assoziert man was völlig anderes. Schlechte Wahl, aber typisch für Regisseur, der sich nicht im Balkan auskennt.

  6. #16
    Avatar von Der_Freak

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    24.07.2008
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    4.351
    Zitat Zitat von Baader Beitrag anzeigen
    Das nennt man Kunstfilme. Und nach Grbavica's Erfolg sind unsere Filme ziemlich im Rampenlicht. Von dem her...
    Kurac Kunstfilm!

    Das ist nicht mal ein Kriegsfilm... hab eben ein paar Kritiken gelesen - es ist nichts weiter als ein Polit-Thriller. Es geht um einen möglicherweise sogar fiktiven Kriegsverbrecher (Konnte über Google nirgends Goran Duric finden...) dem der Prozess gemacht werden soll. Jedoch läuft da eine Verschwörung und einige Zeugen verschwinden.
    Nichts weiter als ein Thriller, aber wenn er wenigsten spannend ist isses schon okay. :icon_smile:

  7. #17

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    5.328
    Welch ein Schrott und viele der Schauspieler scheinen Kroaten zu sein. Gegen solche Propaganda sollte eigentlich der Zentralrat der Serben vorgehen! Gott sei Dank wird sich diesen Film eh nur eine Handvoll Jugos anschauen Weggeworfenes Geld

  8. #18

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    941
    Irgendwie haben gewisse Länder die Eigenschaft, Filme zu produzieren bei denen man nach dem Schauen des Trailers schon weiß daß man sich den Film sparen kann.

  9. #19
    Avatar von Krešimir

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    der film ist kake der hat nix mit oluja zu tun

  10. #20
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von Baklava Beitrag anzeigen
    Welch ein Schrott und viele der Schauspieler scheinen Kroaten zu sein. Gegen solche Propaganda sollte eigentlich der Zentralrat der Serben vorgehen! Gott sei Dank wird sich diesen Film eh nur eine Handvoll Jugos anschauen Weggeworfenes Geld
    Vollidiot! Wer produziert den einen Fil für eine handvoll Menschen und macht Verlust? Du hast auch immer nur Dreck beizutragen!

    Pressestimmen

    »Kerry Fox spielt die erst pflichtbewusste, dann gekränkte, schließlich verzweifelt kämpferische Anklägerin beim Kriegsverbrechertribunal in Den Haag, deren Wunsch nach Gerechtigkeit mit der Mechanik der Prozessordnung und den politischen Opportunitäten kollidiert. Kerry Fox ist großartig – und wird noch übertroffen von Anamaria Marinca als bosnischer Zeugin. STURM braucht mehr erklärende Dialoge, als man von Schmid gewohnt ist, aber er stolpert nie in die Falle von Gratismoral und empörtem Gutmenschentum. Hans-Christian Schmid ist eben auch ein Skeptiker, und weil er nicht mit der Geste desjenigen auftritt, der eine gute Sache in pompöser Verpackung verkaufen will, gewinnt er an Glaubwürdigkeit. STURM ist auch die Geschichte einer Enttäuschung, eines systembedingten Scheiterns mit einem Quantum Hoffnung – also ein Blick auf die Welt, wie sie ist.« FAZ

    »Im Mittelpunkt dieses eindringlichen Thrillers: zwei unglaublich starke Frauen, die sich gegenseitig einen Darsteller-Bären wegzuspielen scheinen.« Die Welt

    »Was den Film ganz eigenständig macht, ist Schmids unvoreingenommener Blick. Wenn etwa das ganze Gericht zu einem Ortstermin nach Sarajevo einfliegt, wenn Hannah eine Schutzweste anziehen muss, weil es jetzt ins „Feindesland“ geht, in die immer noch hassverseuchte Republik Srpska, und dann ein Konvoi schwarzer Limousinen sich durch die fast schmerzhaft idyllische Hügellandschaft windet, zur täumerischen Musik von Notwist ¬¬ – dann werden die widersprüchlichsten Gefühle plötzlich ganz sinnlich erfahrbar: Der Wahnsinn dieses vergangenen Krieges – aber auch die Okkupationsgeste, mit der die internationale Gemeinschaft hier Frieden und Recht erzwingen will. Meisterhaft, wie Schmid und Lange diese Kräfte aufeinanderkrachen lassen, bis ein „Deal“ erreicht ist, der nicht nur das Leben der wichtigsten Zeugin zu zerstören droht, sondern die Existenz der Anklägerin gleich mit.« Süddeutsche Zeitung

    »Ein Thriller, ohne Zweifel. Schmid ist ein mitreißender Film gelungen.« Neues Deutschland

    »Hans-Christian Schmid zeigt, was der Internationale Gerichtshof in den Haag seinem Wesen nach ist: eine Maschine. Und er zeigt, wie heikel es ist, zwischen den Rädern dieser Maschine als Mensch zu bestehen. Hannah (Kerry Fox) ist das heftig schlagende Herz dieses Films, der immer dann zur Großartigkeit aufläuft, wenn er die Zusammenhänge zwischen behinderter Wahrheitssuche und Urteilsfindung, zwischen Rechtssprechung und politischer Räson sowie diplomatischer Ranküne aufzeigt.« Berliner Zeitung

    »Ein glänzend inszenierter, auch emotional überzeugender Film.« AZ München

    »Das Den Haager Kriegsverbrechertribunal drängt gewiss nicht mit vordergründigen Thriller-Qualitäten ins Kino. Umso erstaunlicher, was für ein packender, kluger und differenzierter Film hier gelungen ist!« Kölnische Rundschau

    »STURM wagt sich auf das schwierige Terrain eines Kriegsverbrechertribunals und trifft dort auf eine ungewöhnliche Anordnung von Helden, Schurken und Opfern in einem besonderen Spannungsfeld: Der Held bringt den Schurken vielleicht nicht zur Strecke; das Opfer darf nicht so aussagen, wie es will; und die Rechtssprechung droht, zur Handlangerin politischer Zweckmäßigkeit zu werden. Der Film ist wie ein „reality check“ für ein Genre, in dem sonst die Guten am Ende immer irgendwie gewinnen. Die pulsierende Filmmusik von Notwist und die nahtlos montierten Handlungsverläufe quer durch Europa steigern die Spannung bis zum Höhepunkt des Films. Die eskalierenden Bedrohungen, die politischen Ränkespiele, die zunehmende Verunsicherung im Leben der Protagonisten und die Intrigen aus allen Richtungen lassen den Film zu einem faszinierenden Schachspiel werden: Ein Spiel jedoch, dessen Herz menschliche Gefühle und die schwierige Suche nach Gerechtigkeit bilden.« The Hollywood Reporter

    »Verloren, ungläubig, aber immer irgendwie gefasst, lässt Kerry Fox ein bodenloses Gefühl zu, das einem im Kino jeden Rückweg abschneidet. Man ist ausgeliefert. Die Wahrheit längst Verhandlungssache. Wie sich Hannah und Mira dann ergänzen und dem Männerkomplott die Stirn bieten, ist gerade so viel Kinohoffnung, dass die Absichten der Drehbuchautoren nicht verpulvert werden. Richtig klasse!« Westfälischer Anzeiger

    »STURM, der erste große Spielfilm über das in der Rechtsgeschichte einmalige Tribunal, zeigt eine junge Institution, die von gestandenen Juristen und EU-Politikern gelähmt wird. Es ist die Dramaturgie der Verhinderung, die Schmids emotionalem Drama seine Spannung gibt – und beim Berlinale-Publikum wie ein Triumph gefeiert wurde. Wieder einmal fördert Schmids einfühlsame Personenregie ganz außergewöhnliche Resultate zu Tage: Verkörpert vom rumänischen Star Anamaria Marinca ist die Figur der Mira in all ihrer verstümmelten Emotionalität das Gefühlszentrum des Film.« Frankfurter Rundschau

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