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Die OlympiAlbanArena

Erstellt von FREEAGLE, 06.05.2008, 20:42 Uhr · 124 Antworten · 3.787 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von meko

    Registriert seit
    15.05.2007
    Beiträge
    10.778
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    1. Mr. Ichwillsoklugsein, ich bin Kroate
    2. Mein Onkel ist Grieche, er reist oft nach Griechenlandund erzählt mir was dort passiert. Du musst nicht so tun als ob du der allwissende Gott bist.
    Es ist Fakt, dass viele griechische Dörfer abgeschottet vom restlichen Griechenland sind, weil dort keine Griechen leben(sondern Türken usw.)
    Das ist aber die eigene Schuld der Griechen, die aus solchen Provinzen aussiedeln und ins innere Giechenland ziehen.
    zu 1.

    nein bist du nicht

  2. #12

    Registriert seit
    12.05.2007
    Beiträge
    3.057
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    1. Mr. Ichwillsoklugsein, ich bin Kroate
    2. Mein Onkel ist Grieche, er reist oft nach Griechenlandund erzählt mir was dort passiert. Du musst nicht so tun als ob du der allwissende Gott bist.
    Es ist Fakt, dass viele griechische Dörfer abgeschottet vom restlichen Griechenland sind, weil dort keine Griechen leben(sondern Türken usw.)
    Das ist aber die eigene Schuld der Griechen, die aus solchen Provinzen aussiedeln und ins innere Giechenland ziehen.
    Sag mal mit wem redest du?

    1. Ich bin Albaner

    2. Hat dein Onkel als Grieche bestimmt sehr kritisch über sein eigenes Land berichtet. (Achtung Ironie)

  3. #13
    Popeye
    Ließt das dickgedruckte!

    Albanische Minderheit

    Albaner sind einer der uralten Bevölkerungen auf der Balkanhalbinsel. Man nimmt an, dass ihr Ursprung bis zu den Illyrern zurückgeht. Man kann die Albaner in Griechenland in drei Gruppen teilen:

    • Orthodox –Albaner (Arvanitler / Arvanites)
    • Moslemische Albaner (Tschamerya- Tsamuria / Thesprotia Albaner)
    • Einwanderer. Albaner, die sich nach dem kalten Krieg in Griechenland sesshaft gemachten haben.



    Albaner, die sich in ersten beiden Gruppen befinden, wurden vom griechischen Staat in verschiedenen Zeiten entweder ins Exil geschickt oder sie sind der Assimilation ausgesetzt. Deren ethnische Identitäten wurden von griechischen Führungen nicht anerkannt. Man behauptet, dass vor allem die Orthodox- Albaner „Hellenen“ sind. Es gibt zwar innerhalb dieser Gruppe, die man als „Arvanites“ bezeichnet, welche, die sich als Griechen sehen. Die eigentliche Grundlage liegt jedoch in der griechischen Assimilationspolitik.

    Nach Feststellungen des Balkan-Experten, Hugh Poulton, lebte bis vor drei Generationen in Attika, Boeotika, in Südevvoia und Hidra und sogar im Stadtteil Plaka von Athen eine albanische Bevölkerung. Plaka ist als ein Albaner-Viertel von Athen bekannt. Die Albaner hatten hier ihre eigenen Gerichte. Sachbearbeitungen erfolgten in albanischer Sprache. Dieser Zustand dauerte bis zu den 40’iger Jahren. Nachdem die Griechen behaupteten, dass „Albaner während des II. Weltkrieges mit den Italienischen Besatzungstruppen kooperiert zu haben“, wurden die Albaner in Griechenland entweder aus dem Land ausgewiesen oder vernichtet oder landesweit in Griechenland verteilt. Die Sprache in Griechenland verbliebener Arvanites ist durch die griechische nationale Orthodoxen- Kirche und auf Assimilation beruhendem Erziehungssystem sowie durch den Druck der Bevölkerung bedroht. Nach Angaben des Europäischen Büros für selten gesprochenen Sprachen wird Albanisch getrennt in mittleren und südlichen Regionen des Griechenlands gesprochen. Man kann jedoch im Privatleben innerhalb des Hauses sprechen. In der Öffentlichkeit stößt sie auf den Widerstand der griechischen Bevölkerung.

    Die andere albanische Gruppe in Griechenland, Tschamerya- Albaner, steht vor Ausrottung. Die EDES- Freischärler unter der Führung des Generals Napoleon Zervas, die während der Bürgerkriege die antikommunistische Front bildeten, kämpften auf der einen Seite gegen die Kräfte der kommunistischen EAM-ELLAS während sie auf der anderen Seite Säuberungsaktionen gegen die nichtgriechische Bevölkerungselemente wie Mazedonier und Albaner durchführten.



    Obwohl die griechisch tscamerische Albaner während der allgemeinen Mobilmachung in Griechenland vor italienischer Besetzung sich freiwillig zum Wehrdienst meldeten, wurden sie dafür aufgenommen. Sie wurden jedoch bei Bauarbeiten beschäftigt. Die griechische Regierung, die wegen dieses Fehlers von der Reaktion der Albaner befürchtete, hatte alle männliche Personen über 14 Jahren als Kriegsgeiseln zum Konzentrationslager vertrieben. Die eigentliche große Vernichtungsoperation gegen die Albaner im Gebiet Tschameria begann am 27. Juni 1944. Man erlebte einen Massenmord, wobei verschiedene Glieder der Menschen geschnitten und gerissen sowie schwangere Frauen, Frauen und Säuglinge ermordet wurden.

    Die Griechen haben zwischen 27. Juni 1944 und März 1945 im ganzen Tschameria von der Zivilbevölkerung 3242 Menschen ermordet. Davon waren 2900 alte oder junge Männer, 214 Frauen und 96 Kinder. Zudem wurden 745 Frauen vergewaltigt, 76 Frauen entführt, 32 Säuglinge ermordet, 68 Dörfer zerstört, 5800 Häuser und Gebetshäuser niedergerissen. Nach all diesen Grausamkeiten mussten die tschamerischen Albaner, die am Leben geblieben waren, ihre Heimat verlassen. Die zurückgebliebenen Albaner durften wegen der Politik Athens, das die albanische Identität nicht anerkannte ihre eigene Sprache nicht sprechen. Athen hatte keine andere Identitäten außer orthodoxsicher anerkannt. Die Besitztümer der vertriebenen und geflüchteten Albaner wurden den neuen Ankömmlingen in der Region verteilt. Alle Ortsnamen wurden zum Griechischen umgewandelt.



    Die tschamerischen Albaner kämpfen heute weiterhin mit Hilfe des Politischen Vereins der Tschamerischen Patrioten, um ihre Rechte zu erringen. Das Albanische Volkshaus hat am 30. Juni 1994 beschlossen, den 27. Juni als Gedächtnistag zu erklären.

    Die Tschameria-Frage wurde im Januar 1995 in der 4. Generalversammlung der Organisation für nicht vertretenden Nationen und Völker auf die Tagesordnung gebracht. Als Beschluss 12 wurde auf folgende Punkte hingewiesen.

    • Rückerstattung der Rechte des tschamerischen Volkes für Rückkehr und Staatsangehörigkeit.

    • Gewährung der Rechte des tschamerischen Volkes für ihr Besitztum.

    • Gewährung ihrer auf internationalen Abkommen beruhenden Rechte. Dazu solle griechische Regierung die historische Tatsache der Tschameria-Frage anerkennen und ernste Schritte für die Lösung tun.

    „Der Massenmord in Tschameria“ hat v.a. durch Bemühungen des Vereins für Politische Patrioten von Tschameria begonnen, an die Öffentlichkeit zu dringen:

    Demnach geschah folgendes:

    • In der Sondersitzung des amerikanischen Senats am 20.08.2002 hat man die Tschameria-Frage besprochen. In der albanischen Presse stand darüber, dass für die Lösung im amerikanischen Senat grünes Licht gegeben worden ist. Dadurch, dass die USA die Sache Tschameria, die für den Balkan von Bedeutung ist, besprochen habe, eine internationale Basis geschaffen worden sei und dass man in dieser Richtung den ersten Sieg errungen habe. Und die Erklärungen des griechischen Vertreters im Senat von Mitgliedern des Kongresses seien nicht für zufriedenstellend gefunden.

    • Die internationale radikale Partei, die in den VN das Statut der Beratung inne hatte, einen Beschluss gefasst, wonach die Tschameria-Frage vor das Parlament der EU gebracht werden sollte. Von der griechischen Regierung wurde gefordert, dem internationalen Menschenrechtsprotokoll entsprechend die Rechte des tschamerischen Volkes zu beachten. Ema Bonino, eines der Abgeordneten der Radikalen Partei im EU-Parlament, hat erklärt, dass er zusammen mit 6 EU-Abgeordneten einen Vorschlag unterzeichnet hat, wonach diese Frage im EU-Parlament diskutiert werden soll.

    • In England wurde von der Militärischen Akademie Sanddurst des Königreichs und vom Forschungszentrum für nicht Übereinstimmungen ein Buch unter dem Titel „die Tschameria - Frage“ veröffentlicht.



    Die eingewanderten Albaner, die der Gruppe drei angehören, sind diejenigen, die v.a. nach dem kalten Krieg nach Griechenland gekommen sind, um hier arbeiten zu können. Diese betrachten Griechenland als ein Land, wo sie gut arbeiten können, weil es ein EU-Mitglied ist.

    In Griechenland, wo illegales Einwanderungspotenzial hoch ist, befinden sich zur Zeit etwa 300.000 albanische Einwanderer. Und die Albaner sind es, die von den Maßnahmen der griechischen Führung gegen Flüchtlinge am meisten betroffen sind. Zum Beispiel im Jahre 1992 wurden 200.000 illegale Emigranten aus dem Land ausgewiesen. Davon sind 150.000 Albaner.

    Die in der griechischen Presse gestartete besudelnde Kampagne führte dazu, dass in der griechischen Öffentlichkeit eine Art Albanophobia gegen diese Bevölkerung hervorgerufen hatte.

    Es gab sogar unter den Griechen welche, die diese Schwäche dieser Menschen ausnutzten. Sie ließen sie sehr billig arbeiten. Es gab welche, die ihre Löhne nicht bezahlten und sie bedrohten sie im Falle, wenn sie ihr Recht forderten, der Polizei zu überliefern.

    Die Maßnahmen in Griechenland gegen die albanischen Emigranten stehen ständig in den Jahresberichten der Organisationen der Menschenrechte. In der Presseerklärung des Greek Helsinki Monitors vom 27. März 1998 steht, dass der Bürgermeister von Palio Keramidi in Pieria nach Sonnenuntergang den Ausgang der albanischen Emigranten aus ihren Häusern untersagt. Dies sei ein rassistischer Beschluss, womit man die Menschenrechte verletzt. In der selben Erklärung steht, dass die Anhänger der in Ikeria unter dem Namen „Komitee für Plünderungsopfer“ gegründeter Organisation mit ähnlichen Bekleidungen der Organisation Ku-Klux-Klan in den USA unschuldige Albaner angreifen. In diesem Bericht heißt es, dass ein Arbeitgeber in Kreta im Jahre 1995 zwei seiner albanischen Arbeiter, die Emigranten waren, getötet habe, um ihnen für ihre Leistungen keine Löhne bezahlen wollte.

    In Griechenland geht man gegen Albaner, egal ob sie im legalen oder illegalen Zustand sind, mit Vorurteilen vor. Man nimmt von vornherein an, dass sie schuldig sind. Albaner führen ein elendes Leben, weil sie keinerlei soziale Sicherungen haben. Ihre Kinder haben auch keine Erziehungs- und Lernmöglichkeit

    Es sieht so aus, dass die Albaner in Griechenland weiterhin die Opfer der Politik der systematischen Absonderung und Assimilation sein werden, solange der Unsinn der schmählichen „Albanophobia“ existiert. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese in der Region verbliebenen Albaner aus Tschameria oder Orthodox-Arvanites oder Emigranten aus Albanien sind.



    https://www.abttf.org/html/index.php?link=detay&id=23&arsiv=1&typ=1

  4. #14

    Registriert seit
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    20.935
    Ich weis nicht was ihr habt, sobald jemand etwas schreibt, was auch nur ein bisschen kritisch über die Albaner urteilt, wird man angegriffen

  5. #15
    Popeye
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Das bestreite ich doch gar nicht.
    Hey Kollega, ich meinte ja auch nicht dich. Wollte nur was zum Thema beitragen

  6. #16

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    Zitat Zitat von meko Beitrag anzeigen
    zu 1.

    nein bist du nicht
    Ej ne seri, imam hrvatski pasos i pola sam hrvat.
    Ti i necas da priznas sta si, nego sebi u lice lazes

  7. #17
    Popeye
    Also nachdem ich diese Artikeln alle gelesen hab, hab ich mir nur gedacht
    "Dann kommt Troy an und will mir was über die Minderheit in der Türkei erzählen"

    Einfach nur eine Frechheit!!!! Frechheit!!!

    Die Türkei ist im Gegensatz zu Griechenland nicht so brutal!!!

    Wir lassen die Kurden nicht billig arbeiten oder geben ihre Löhne gar nicht!!!
    Wir schicken sie auch nicht ins Exil!!!
    etc
    Echt ich find das nur eine Frechheit von Troy, dass er mir was über die Minderheit in der Türkei erzählen will.

    Der hat noch nichma Ahnung von den Minderheiten in Hellas...

  8. #18

    Registriert seit
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    20.935
    Zitat Zitat von Ryder TR Beitrag anzeigen
    Also nachdem ich diese Artikeln alle gelesen hab, hab ich mir nur gedacht
    "Dann kommt Troy an und will mir was über die Minderheit in der Türkei erzählen"

    Einfach nur eine Frechheit!!!! Frechheit!!!

    Die Türkei ist im Gegensatz zu Griechenland nicht so brutal!!!

    Wir lassen die Kurden nicht billig arbeiten oder geben ihre Löhne gar nicht!!!

    Echt ich find das nur eine Frechheit von Troy, dass er mir was über die Minderheit in der Türkei erzählen will.

    Der hat noch nichma Ahnung von den Minderheiten in Hellas...
    Naja, Armenien

  9. #19
    Popeye
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Naja, Armenien
    Heute !! Heute!!!

  10. #20

    Registriert seit
    18.03.2008
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    Zitat Zitat von Ryder TR Beitrag anzeigen
    Heute !! Heute!!!
    Die Türkei geht mit dem Militär gegen Kurden los.


    Jedes Land hat seine Schattenseiten, ob es dir passt oder nicht, man muss dazu stehen

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