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Opposition: Referendum weder fair, frei noch demokratisch

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 24.05.2006, 12:20 Uhr · 15 Antworten · 769 Aufrufe

  1. #1
    jugo-jebe-dugo

    Opposition: Referendum weder fair, frei noch demokratisch

    Predrag Bulatovic


    Ergebnis des Unabhängigkeitsvotums nach wie vor nicht anerkannt

    Die Volksabstimmung über den Austritt aus dem Staatenbund mit Serbien sei weder fair, frei noch demokratisch gewesen, erklärte Predrag Bulatovic.

    Belgrad/Podgorica - Der Führer der Unionisten in Montenegro hat das Unabhängigkeitsreferendum vom Sonntag scharf kritisiert. Die Volksabstimmung über den Austritt aus dem Staatenbund mit Serbien sei weder fair, frei noch demokratisch gewesen, erklärte Predrag Bulatovic. Das Oppositionslager um Bulatovic, das sich für den Verbleib Montenegros im Staatenbund mit Serbien einsetzt, hatte bis Mittwoch das Ergebnis des Referendums nach wie vor nicht anerkannt.

    In einer schriftlichen Erklärung kündigte Bulatovic an, innerhalb der gesetzlichen Frist die Neuabhaltung der Abstimmung in jenen Wahllokalen beantragen zu wollen, in denen sein Lager Unregelmäßigkeiten festgestellt habe. Die Frist für einen solchen Antrag läuft am Freitag ab.

    Vorläufiges Endergebnis

    Bei dem Referendum sprach sich nach dem vorläufigen Endergebnis eine Mehrheit von 55,5 Prozent der Bürger Montenegros für die Eigenstaatlichkeit aus. Der serbischer Präsident Boris Tadic erklärte sich am Dienstag bereit, die Referendumsergebnisse anzuerkennen. Serbiens Regierungschef Vojislav Kostunica will mit einer Reaktion das Verstreichen der Beschwerdefrist abwarten. Der Ministerpräsident setzte sich im Einklang mit der montenegrinischen Opposition während der Referendumskampagne für das Weiterbestehen des serbisch-montenegrinischen Staatenbundes ein. Für die Unabhängigkeit kämpfte die Regierungskoalition Montenegros.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2457848

  2. #2
    jugo-jebe-dugo
    Tadic: "Akzeptiere die Resultate"
    Serbischer Präsident zum Unabhängigkeitsreferendum Montenegros
    Vorerst kein Kommentar Kostunicas zu Referendumsergebnis
    Serbischer Premier: Auflösung des Staatenbundes "nicht übertrieben kompliziert"

    Podgorica/Belgrad – Eineinhalb Tage nachdem das Ergebnis bereits klar war, brach der serbische Präsident Boris Tadic am Dienstag doch sein Schweigen. "Ich akzeptiere die vorläufigen Resultate der Referendumskommission", sagte er. Dem Endergebnis zufolge haben 55,5 Prozent oder 230.711 Montenegriner für die Unabhängigkeit von Serbien gestimmt. 44,50 Prozent oder 184.954 waren dagegen. Die Beteiligung belief sich am Sonntag auf 86,49 Prozent.

    Der Präsident des Staatenbundes Serbien-Montenegro, Svetozar Marovic setzte am Dienstag den ersten Schritt zur Auflösung der Union. "Ich werde nach Belgrad kommen, um wahrscheinlich am Donnerstag eine letzte Regierungssitzung des Staatenbundes abzuhalten und vom Posten des Staatschefs zurückzutreten", sagte der Mann, dessen Amt erst wenige Stunden zuvor obsolet geworden war. In den nächsten Wochen wird es darum gehen, die Staaten zu entflechten. Während Serbien die Rechtsnachfolge in den internationalen Organisationen erhält, muss Montenegro um einen Sitz bei der UNO und Weltbank ansuchen. Die EU- Kommission wird Montenegro ein eigenes Mandat für die Verhandlungen über ein Assoziierungs- und Stabilisierungsabkommen erteilen. Der gemeinsame Besitz wird je nach Territorium aufgeteilt.

    Auflösung der Marine Montenegro will ein 3000 Mann starkes Heer aufstellen. Die bisherige gemeinsame Kriegsmarine wird aufgelöst, man will sich mit einer Küstenwache begnügen. Die Grenzen sollen von der Polizei überwacht werden. Neue Botschaften Montenegros in wichtigen Staaten sind bereits geplant, zum Teil gibt es sie schon. Zudem will der neue Ministaat Serbien bitten, seine Vertretung in allen übrigen Metropolen mit zu übernehmen. Falls Belgrad nicht wolle, werde man sich "an andere Länder", zum Beispiel Kroatien oder Slowenien wenden.

    In Serbien muss nun die Regierung umstrukturiert werden, weil die Ressorts Verteidigung und Außenpolitik bislang von Ministern der Staatengemeinschaft besetzt waren. Premier Vojislav Kostunica muss dem Parlament entsprechende Vorschläge unterbreiten. Im Verteidigungsressort wird voraussichtlich der bisherige Unionsminister, der parteilose Militärarzt Zoran Stankovic bleiben. In Serbien wird gewitzelt, dass er als Pathologe für das Sezieren von Leichen, wie Exjugoslawien, ohnehin bestens geschult sei.

    Schwieriger wird es mit der Außenpolitik. Das bisher gemeinsame Ministerium und die meisten Auslandsvertretungen können von Serbien übernommen werden, nicht aber der Minister. Denn Vuk Drakovic, der es sich mit den Radikalen verscherzt hat, dürfte keine Mehrheit im serbischen Parlament finden. Außerdem braucht Belgrad nach dem Rücktritt Labus' auch einen neuen Vize-Ministerpräsidenten.

    Der serbische Regierungschef Vojislav Kostunica hat das Endergebnis des Votums für die Unabhängigkeit Montenegros am Dienstag noch nicht kommentieren wollen, denn die Frist für eventuelle Beschwerden sei noch nicht abgelaufen. Es gelte, jede Stimme auszuzählen, jeden eventuellen Zweifel zu beheben, meinte Kostunica. Der Ministerpräsident hatte sich in den vergangenen Wochen für die Wahrung des Staatenbundes aus Serbien und Montenegro eingesetzt.

    Kostunica ist allerdings der Ansicht, dass die Auflösung des Staatenbundes keine sonderlich schwierige Aufgabe sein wird. "Es wird nicht übertrieben kompliziert sein." Serbien werde Nachfolger des Staatenbundes und es gebe eine nicht so große Anzahl von Fragen, die zwischen Serbien und Montenegro zu regeln seien. Angaben über Zeitabläufe und Fristen wollte er am Dienstag jedoch nicht machen.

    derstandard.at

  3. #3

    Registriert seit
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    7.678
    Typisch, nur rumheulen sonst nichts.

    Nicht mal die Vojvodina möchte mit euch zusammenleben

  4. #4
    USA
    Avatar von USA

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    21.01.2006
    Beiträge
    922
    Zitat Zitat von Taulant
    Typisch, nur rumheulen sonst nichts.

    Nicht mal die Vojvodina möchte mit euch zusammenleben
    Na ja wenn die Serbischen Politiker zu dumm sind kann man nix machen, dumm waren sie schon immer.

  5. #5
    Avatar von Vera

    Registriert seit
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    857
    Zitat Zitat von Taulant
    Typisch, nur rumheulen sonst nichts.

    Nicht mal die Vojvodina möchte mit euch zusammenleben

    Wer heult hier rum? wo steht das?

  6. #6

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    18.07.2004
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    9.182
    Zitat Zitat von Taulant
    Typisch, nur rumheulen sonst nichts.

    Nicht mal die Vojvodina möchte mit euch zusammenleben
    Was laberst du für Non sens?

  7. #7

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    7.678
    Ich sagte, dass selbst Politiker aus der Vojvodina sagten, dass Serbien sich ernsthaft Gedanken machen sollte, warum niemand mit ihnen zusammenleben will.

  8. #8

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    Zitat Zitat von Vera
    Zitat Zitat von Taulant
    Typisch, nur rumheulen sonst nichts.

    Nicht mal die Vojvodina möchte mit euch zusammenleben

    Wer heult hier rum? wo steht das?
    wo das steht? Auf deinem Bildschirm......

  9. #9
    Avatar von Secondos

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    3.405
    Zitat Zitat von Taulant
    Ich sagte, dass selbst Politiker aus der Vojvodina sagten, dass Serbien sich ernsthaft Gedanken machen sollte, warum niemand mit ihnen zusammenleben will.
    ja der eine und immergleiche politiker nenad canak - wenn du schon den usern immer wieder auf ihre rechtschreibung hindeutest, versuche ich dich zu bitten nicht "immer wieder" zu versuchen aus einer maus einen elefanten zu machen - bleib auf dem boden und mach dir das onanieren, zugunsten serbischer-fehler nicht zur lebensaufgabe. :wink:

    und noch ein hoch für unseren "kaufmanns-stift".

  10. #10

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    7.678
    Zitat Zitat von Secondos
    ja der eine und immergleiche politiker nenad canak - wenn du schon den usern immer wieder auf ihre rechtschreibung hindeutest, versuche ich dich zu bitten nicht "immer wieder" zu versuchen aus einer maus einen elefanten zu machen - bleib auf dem boden und mach dir das onanieren, zugunsten serbischer-fehler nicht zur lebensaufgabe. :wink:

    und noch ein hoch für unseren "kaufmanns-stift".
    Tu ich doch nicht..... Ich sag nur so, wie es ist.

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