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Parlaments-, Präsidentschafts- und Lokalwahlen in Serbien (6 Mai)

Erstellt von Ravnokotarski-Vuk, 28.03.2012, 20:28 Uhr · 103 Antworten · 8.004 Aufrufe

  1. #21

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    Zitat Zitat von Legija Beitrag anzeigen


  2. #22
    Hamëz Jashari
    Zitat Zitat von Balkanlight Beitrag anzeigen
    Wir werden sehen, hängt natürlich alles ab von den führenden Politikern...hoffen wir dass es für alle gut läuft.
    Solange die Serben so tun als wäre der Norden Kosovas Serbien wird es nie gut laufen.

  3. #23
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Mitro Beitrag anzeigen
    Wenn die Serben wählen wollen sollen sie nach Serbien gehen und wählen. Österreich organisiert seine Wahlen auch nicht in Südtirol.
    Können die Kosovaren auch sagen, wenn Albaner wählen wollen sollen sie nach Albanien gehen.

    Kosovo ist eine südserbische Provinz und Serbien hat alle Rechte die Wahlen dort durchzuführen.

  4. #24
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Adem Beitrag anzeigen
    2 Albaner in Serbien verhaftet dafür 6 Serben in Kosovo verhaftet.
    Und das irgendne serbische Spezialeinheit nur in die Nähe der kosovarischen Grenze auflauern darf wage ich zu bezweifeln.

    Zum Thread: Ich hoffe das es diese serbischen Wahlen geben wird, die ROSU dort dann eingreifen wird und das die Serben dann mal verstehen wer hier der Baba aller Babaz ist.
    Baba ist dein Oberosmane in Ankara, Serben haben diese nie akzeptiert als ihre Herrscher im Gegensatz zu den Albanern.

    Die ROSU haben schon einmal Terror an die Kosovaren betrieben und wurden mit Mistgabeln zurückgeschlagen.

  5. #25
    Avatar von VoxPopuli

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    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Kosovo ist eine südserbische Provinz und Serbien hat alle Rechte die Wahlen dort durchzuführen.
    Wenn das für dich so selbstverständlich ist, dann geh doch nach Prishtina und stell' einen Infostand der SRS auf und sag' das Kosovo serbisch ist. Verwende aber möglichst weiche Materialen zum Bau des Standes, da dies bereits nach wenigen Minuten in dein Rektum eingeführt wird.

    Das Blatt hat sich jetzt nunmal gewendet, jetzt seid ihr die "Terroristen" welche den Staat boykottieren und diese Regierung nicht anerkennen. Aber beruhigt sein, wir reagieren nicht mit Genozid und Vertreibung.

  6. #26
    Avatar von Černozemski

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    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Können die Kosovaren auch sagen, wenn Albaner wählen wollen sollen sie nach Albanien gehen.

    Kosovo ist eine südserbische Provinz und Serbien hat alle Rechte die Wahlen dort durchzuführen.

  7. #27
    Avatar von VoxPopuli

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    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Die ROSU haben schon einmal Terror an die Kosovaren betrieben und wurden mit Mistgabeln zurückgeschlagen.



  8. #28
    Bendzavid
    Es wird keine serbischen Wahlen im Kosovo geben. Wenn sie nen serbischen Pass haben und wählen wollen, dann nach Serbien.

  9. #29
    Avatar von skenderbegi

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    Wahlkampf in serbien zwischen eu-kandidatenstatus und kosovofrage



    Wahlkampf in serbien zwischen eu-kandidatenstatus und kosovofrage
    Gestern hat in Serbien offiziell der Wahlkampf für die Parlaments- und Lokalwahlen begonnen, die auf den 6. Mai angesetzt wurden. Wieder geht es im Wahlkampf um das „europäische“ Serbien, nachdem Belgrad vor Kurzem endlich den EU-Kandidatenstatus erhalten hatte. Doch geben sich die Wähler nicht mehr wie früher der Illusion hin, dass ihr Land schnell der Union beitreten wird.

    Hilfe von Europa für Serbiens Wirtschaft
    Den vermutlich größten finanziellen Nutzen aus dem neuen Status als Beitrittskandidat wird Serbien also nicht von privaten Investoren, sondern aus Brüsseler Geldtöpfen erhalten, und zwar aus den Fonds der EU-Heranführungshilfe (IPA) erhalten. Die Mittel aus diesen Fonds sind dazu gedacht, die Beitrittskandidaten bei der Implementierung von Reformen als Vorbereitung auf den EU-Beitritt zu unterstützen. Bislang erhielt Serbien von Brüssel Gelder als Übergangshilfe für den Aufbau von Institutionen, sowie für die Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit in einer Höhe von insgesamt rund 200 Millionen Euro jährlich. Durch den neuen Status stehen Serbien weitere finanzielle Mittel aus den Fonds zur Förderung der regionalen Entwicklung, als Vorbereitung und Heranführung an die Kohäsionspolitik der EU, den Fonds für die Entwicklung der Humanressourcen, sowie für die Entwicklung des ländlichen Raums zu. Die konkreten Auswirkungen dieser Hilfe werden jedoch erst in einigen Jahren zu spüren sein, sodass die derzeitige Regierung im Wahlkampf nur vom Signalcharakter des jüngst verliehenen Kandidatenstatus zehren kann.

    Allgemein wird bezweifelt, dass das Thema Europa eine große Anziehungskraft für Tadics Partei auf die Wähler ausüben wird. Denn mittlerweile ist den Meisten klar, wie mühsam weitere Annäherungen an die EU, beispielsweise im Bereich der Umweltpolitik oder der Wirtschaftsreformen, sein werden. Von umso größerer Bedeutung für die Wahlentscheidung wird es sein, wem der Wähler am ehesten zutraut, die persönliche wirtschaftliche Situation zu verbessern. Dazu hat bisher keine Partei ein detailliertes und glaubwürdiges Programm vorzulegen gewusst.


    Schlechter Impuls für Normalisierung der Beziehungen zum Kosovo
    Der Normalisierung der Beziehungen zu Pristina kommt auch weiterhin eine übergeordnete Bedeutung zu. Insofern ist es ein schlechtes Zeichen, dass Belgrad trotz eindringlicher Warnungen von Seiten des Westens lokale Wahlen im serbisch kontrollierten Nordkosovo abhalten will, und damit die von Bundeskanzlerin Merkel im Namen der EU gestellten Forderungen ignoriert die dortigen „parallelen Strukturen“ abzubauen. Damit sabotiert Belgrad die eigenen EU-Perspektiven, will es in absehbarer Zeit einen Termin für den Beginn der Beitrittsverhandlungen erhalten. Außerdem handelt es damit erneut im Widerspruch zu den Bestimmungen der UN-Resolution 1244 zu Kosovo, die für die serbische Politik die einzig akzeptierte rechtliche Grundlage zum Status Pristinas ist.

    Doch muss nach den Wahlen der bilaterale Dialog fortgesetzt, zuerst aber vor allem die bisher getroffenen Vereinbarungen zwischen Serbien und Kosovo auf beiden Seiten umgesetzt werden. Von zukünftigen Fortschritten hierin wird letztlich abhängen, wann Serbien einen Termin für die Aufnahme von EU-Beitrittsgesprächen erhalten wird. Mit den geplanten Lokalwahlen im Nordkosovo beendet die scheidende Regierung ihre Amtszeit – von Brüsseler und Berliner Sicht aus – mit einer bitteren Note. Die neue Regierung wird entsprechend mit starken Gegenwind rechnen müssen. Die serbischen Bürger müssen – ebenso wie die zukünftige Regierung - Ausdauer beweisen und der innen-, sowie außenpolitischen Realität die Augen öffnen, bevor sie ihrem Nachbarn Kroatien in die EU folgen können.





    Schlechter Impuls für Normalisierung der Beziehungen zum Kosovo
    Der Normalisierung der Beziehungen zu Pristina kommt auch weiterhin eine übergeordnete Bedeutung zu. Insofern ist es ein schlechtes Zeichen, dass Belgrad trotz eindringlicher Warnungen von Seiten des Westens lokale Wahlen im serbisch kontrollierten Nordkosovo abhalten will, und damit die von Bundeskanzlerin Merkel im Namen der EU gestellten Forderungen ignoriert die dortigen „parallelen Strukturen“ abzubauen. Damit sabotiert Belgrad die eigenen EU-Perspektiven, will es in absehbarer Zeit einen Termin für den Beginn der Beitrittsverhandlungen erhalten. Außerdem handelt es damit erneut im Widerspruch zu den Bestimmungen der UN-Resolution 1244 zu Kosovo, die für die serbische Politik die einzig akzeptierte rechtliche Grundlage zum Status Pristinas ist.

    Doch muss nach den Wahlen der bilaterale Dialog fortgesetzt, zuerst aber vor allem die bisher getroffenen Vereinbarungen zwischen Serbien und Kosovo auf beiden Seiten umgesetzt werden. Von zukünftigen Fortschritten hierin wird letztlich abhängen, wann Serbien einen Termin für die Aufnahme von EU-Beitrittsgesprächen erhalten wird. Mit den geplanten Lokalwahlen im Nordkosovo beendet die scheidende Regierung ihre Amtszeit – von Brüsseler und Berliner Sicht aus – mit einer bitteren Note. Die neue Regierung wird entsprechend mit starken Gegenwind rechnen müssen. Die serbischen Bürger müssen – ebenso wie die zukünftige Regierung - Ausdauer beweisen und der innen-, sowie außenpolitischen Realität die Augen öffnen, bevor sie ihrem Nachbarn Kroatien in die EU folgen können.


    Wahlkampf in Serbien zwischen EU-Kandidatenstatus und Kosovofrage, Länderberichte, Publikationen, Auslandsbüro Serbien, Montenegro, Konrad-Adenauer-Stiftung

    interessant....

  10. #30
    Avatar von skenderbegi

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    11.086
    Machtspiel um Serbien-Wahlen im Kosovo

    Serbisches Dilemma

    Machtspiel um Serbien-Wahlen im Kosovo

    Anlässlich der serbischen Parlamentswahlen ist ein Machtpoker um den Kosovo und die EU-Zukunft Serbiens entbrannt. Die serbische Regierung betont, dass die serbischen Parlamentswahlen ihrer Auffassung nach auch auf kosovarischem Gebiet stattfinden sollen. Die kosovarische Regierung, EU und UN widersprechen. Egal was die serbische Regierung tut, es wid einen hohen Preis haben, denn entweder riskiert man die EU-Mitlgiedschaft oder die Macht.

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