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Parlamentswahl in Griechenland - Sozialisten liegen vorn

Erstellt von Mastakilla, 04.10.2009, 20:22 Uhr · 12 Antworten · 747 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von kypariss

    Registriert seit
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    1.690
    National Elections October 2009

    hier sind immer der neuste stand

  2. #12

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    23.630
    Zitat Zitat von kypariss Beitrag anzeigen
    National Elections October 2009

    hier sind immer der neuste stand
    gut ist das natürlich nicht, daß sich diese beiden Clans regelmässig die Schlüssel der Macht in die Pranke drücken, mal in die der ND, dann wieder in die der PASOK. Wir dürften schon hart an der Grenze zur Oligarchie sein, an der Aristokratie sollten wir schon angekommen sein. Wenn wir nicht aufpassen werden wir unter Demokratie nur das Austauschen der Parteien verstehen, nicht mehr sonst.
    -
    National Elections October 2009
    hier ist immer der neuste Stand der Auszählung

  3. #13

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    16.600
    "Erdbebendiplomat" Giorgos Papandreou krönt seine politische Karriere

    04. Oktober 2009, 23:35





    Erbe der Papandreou-Dynastie kündigte Wandel an - und holte absolute Mehrheit

    Athen/Wien - Die Griechen haben am Sonntag die oppositionellen Sozialisten und deren Parteichef Giorgos Papandreou (57) damit beauftragt, sie aus der schweren Wirtschaftskrise herauszuführen. Zudem sollen sie die ausufernde Staatsverschuldung zügeln und die Freunderlwirtschaft bekämpfen. Die Botschaft an den Spross einer Politiker-Dynastie ist klar, meinen politische Beobachter in Athen. "Wir geben Dir den Auftrag, die Staatsverschuldung, die zurzeit auf bis zu 280 Milliarden Euro geschätzt wird, zu zügeln." Zudem wird erwartet, dass der "Mann der leisen Töne" seine Wahlversprechen einhält und mit Staatsgeldern die marode Wirtschaft ankurbelt - und sanfter mit den Niedrigverdienenden umgeht als zuletzt sein konservativer Gegner Kostas Karamanlis.
    Wie Karamanlis stammt auch Papandreou aus einer Politiker-Dynastie. Seine politische Karriere begann er 1981 als Parlamentsabgeordneter der Panhellenischen Sozialistischen Bewegung (PASOK), die sein Vater und damaliger Ministerpräsident Andreas Papandreou führte. Großvater Georgios war in den 40er und 60er Jahren zwei Mal Ministerpräsident in Athen. Sein Vater regierte Griechenland zwischen 1981 und 1989 und danach wieder zwischen 1993 und 1996.
    "Erdbebendiplomatie"
    Über verschiedene Regierungsämter stieg der in den USA geborene Papandreou-Spross 1999 zum Außenminister auf. Während seiner Amtszeit machte er sich mit der sogenannten "Erdbebendiplomatie" einen Namen. Er und sein türkischer Amtskollege Ismail Cem nutzten das positive Klima, das nach der gegenseitigen Hilfe entstand, die sich beide Seiten nach den verheerenden Erdbeben in der Westtürkei und in Athen geleistet haben. Die schwierigen Beziehungen zwischen den ehemals verfeindeten Nachbarn Griechenland und Türkei normalisierten sich deutlich. Seit 2004 ist der für seine Freundlichkeit und Kompromissfähigkeit geschätzte Chef der Sozialisten - und will das Land verändern.
    "Ich bin mir sicher, dass wir Griechenland zusammen verändern können", sagte er auch diesmal bei der Stimmabgabe. Im Wahlkampf kritisierte er, Griechenland leide mehr unter einer schlechten Regierung als unter fehlenden Finanzmitteln. Angesichts gewaltsamer Proteste gegen den Tod eines Jugendlichen durch eine von der Polizei abgefeuerte Kugel sagte er Ende vorigen Jahres: "Die Regierung hat das Vertrauen des griechischen Volkes verloren."
    Papandreou hat selbst zwei schwere Wahlniederlagen seiner Sozialisten - im Jahr 2004 und 2007 - überlebt. Für die letzte machten politische Beobachter den Parteichef persönlich verantwortlich. Papandreou konnte damals aus dem Unmut in großen Teilen der Bevölkerung am Krisenmanagement der konservativen Regierung während der Waldbrandkatastrophe nur wenig Kapital schlagen. Diesmal war dies offenbar anderes. Viele Wähler verübelten der Regierung von Karamanlis neben mehreren Korruptionsskandalen und ihrer glücklosen Wirtschaftspolitik auch den schleppenden Umgang mit den Waldbränden in diesem Sommer - und straften sie dafür ab.
    Papandreou wurde am 16. Juni 1952 in St. Paul im US-Staat Minnesota geboren. "Giorgos", wie ihn die Anhänger seiner Partei nennen, ist Nichtraucher und sehr sportlich. Er fährt viel Fahrrad, joggt, rudert und ist schlank. Der studierte Soziologe ist verheiratet und hat zwei Kinder. Dass er lange in den USA und Schweden gelebt hat, merkt man daran, dass sein Griechisch nicht immer fehlerfrei ist. Papandreou ist seit 2006 auch Präsident der Sozialistischen Internationale (SI). (APA/Reuters)

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