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Parteiprogramm der LINKE

Erstellt von -Troy-, 13.06.2009, 20:25 Uhr · 100 Antworten · 10.305 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von -Troy-

    Registriert seit
    21.05.2009
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    5.112

    Parteiprogramm der LINKE

    Ich hab mir jetzt das bescheuerte Parteiprogramm der LINKEN durchgelesen und bin nach wie vor der Meinung, dass diese Partei der letzte Scheiß ist und alles andere als die klassischen Werte der SPD vertritt.

    Und hier ein paar Auszüge aus dem Parteiprogramm:

    Das hier hat die LINKE in der Arbeitspolitik zu bieten, ihrem wichtigsten Resort.

    Arbeitszeitverkürzung: Wir wenden uns gegen die Verlängerung von Arbeitszeiten und fordern vielmehr ihre Verkürzung als Grundlage einer neuen Verteilung von Erwerbsarbeit. Wir streben eine Verkürzung der Wochen-, Jahres- und Lebensarbeitszeit, Wahlarbeitszeiten, erleichterte Sabbatjahre und Freistellung für gesellschaftspolitische Arbeit und andere Arbeitsformen an. Aufgrund der steigenden Produktivität der Arbeit kann dies erreicht werden, ohne dass die Einkommen sinken. Eine Arbeitszeitverkürzung kommt auch den veränderten Geschlechterrollen, nach denen Frauen und Männer sich Erwerbs- und Sorgearbeit teilen wollen und sollen, zugute.
    Schon klar... Verkürzung der Arbeitszeit für alle. Und was ist mit denen, die mehr arbeiten wollen? Die mehr verdienen wollen und bereit sind 8 Stunden täglich, 5 mal die Woche zu arbeiten? Diese werden natürlich als asozial und arbeitsplatzernichtend dargestellt.

    Und immer bedenken was sowas kostet. Die Unternehmen sollen also mehr Leute beschäftigen und das zu hohen Löhnen.

    öffentlich geförderte und gestaltete Beschäftigungssektoren mit genossenschaftlichen Elementen, die jene sozialen, kulturellen und ökologischen Bedürfnisse befriedigen, die weder der Markt noch der öffentliche Dienst abdecken.
    eine aktive Arbeitsmarktpolitik, die sich auf diejenigen konzentriert, die besonders schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Wir wollen, dass ihnen durch Konzentration öffentlicher Finanzmittel und durch ihre Kombination mit anderen Fonds reguläre, versicherungspflichtige, tariflich bezahlte Arbeitsplätze angeboten werden.
    eine Nutzung der Produktivitätsgewinne für höhere Reallöhne und Arbeitszeitverkürzung.
    einen gesetzlichen Mindestlohn in existenzsichernder Höhe.
    Alles was fett markiert ist, kostet viel Geld.

    Die glorreiche Idee der LINKEN ist es alle neuen Arbeitsplätze durch Steuergelder zu schaffen oder dies auf Kosten der Gewinne der Unternehmen zu tun.

    Wir haben doch jetzt schon Probleme die produzierende Industrie im Land zu behalten. Die Unternehmen, die ziehen einfach weg. Das wars dann... Die müssen nicht mal mehr nach Asien oder sonstwo.
    Die gehen einfach nach Frankreich, nach Holland, wo die Menschen gut ausgebildet sind, die Infrastruktur sehr gut ausgebaut ist und die Leute bereit sind 40 Stunden pro Woche zu arbeiten.

    Der andere Punkt ist, dass die LINKE jedem Idioten, der nichts in seinem Leben gelernt hat einen vollen und gut bezahlten Job, der durch Steuergelde finanziert werden soll, geben will!
    Also wozu noch lernen? Wozu studieren? Wozu das Risiko eingehen sich selbstständig zu machen?
    Wir geben einfach jedem Idioten Holzklötze in die Hand aus denen er Kaninchen schnitzt und bezahlen ihn dafür 2000 € im Monat. Scheiß egal, ob jemand Holzkaninchen braucht oder nicht, scheiß egal wo das Geld herkommt. Hauptsache wir haben eine Arbeitslosenquote von 0%.

    Zur Wirtschaftspolitik:

    ökologischen Umbau der Energieversorgung. Vorrangiges Ziel ist eine Wende in der Energiepolitik hin zu dezentralen Strukturen, die Überführung der Netze in öffentliche Hand und die demokratische Kontrolle der Energiepolitik. Steigerung der Energieeffizienz, Senkung des Energieverbrauchs und strikte Ausrichtung auf erneuerbare Energien sind zur Lösung der Energieprobleme notwendig. Bereits entwickelte Technologien, wie wasserstoffbetriebene Motoren (Brennstoffzellen - alternative Energien) sollen schnellstmöglich genutzt und finanziell gefördert werden. Ebenso sollen umweltfreundliche Neuentwicklungen ohne Rücksicht auf Kapitalinteressen sofort umgesetzt werden. Wir wollen einen beschleunigten Ausstieg aus der Atomenergie, lehnen neue Atomkraftwerke und den Export von Atomtechnik ab.
    Wenn ich diesen Scheiß hier lese kriege ich das Kotzen.

    Überführung der Netze in demokratische Kontrolle!

    Das ist eine reine Verstaatlichung von Kapital. Es werden Monopole geschaffen, die mit der Bevölkerung tun und lassen können was sie wollen. Sie können jeden Preis verlangen und selber den letzten Scheiß bieten, denn es gibt keine Konkurrenz, keine Alternative.
    Sowas hatten wir doch schon und es war Scheiße!!!

    Schaut euch doch die Energieversorger heute an! Der Markt ist dort noch nicht wirklich geschaffen und wir werden abgezockt ohne Ende. Schaut euch die deutsche Bahn an! Dort schämen sich die Angestellten, wenn sie einem mal wieder ein Ticket für 200 € verkauft haben.
    Die Preise sind ur-scheiße, der Service ist ur-scheiße und warum? Weil es keine Konkurrenz gibt.
    Fahrt mal mit der Bahn in England, die kostet etwa ein Viertel und ist immer pünktlich... unglaublich. Und kein son Müll, wien Kombiticket, Weihnachtsticket, Bahncard und alles vorbestellen!

    Und wenn man mich fragt. Jede umweltschonende Technologie einsetzen unabhängig von ihren Kosten bedeutet, dass wir demnächst für 1 kWh Strom nicht mehr 20 ct bezahlen sondern 30. Unsere Heizkosten würden ebenfalls um 50% steigen. Wo soll das Geld herkommen, damit wir sowas bezahlen?
    Weiß jemand wieviel es kosten würde ein neues dezentrales Netz aufzubauen? Wer soll das bezahlen?

    die demokratische Kontrolle der Finanzmärkte und die Dezentralisierung privater wirtschaftlicher Macht: Dies verlangt unter anderem Beschränkung der Wertpapier und Devisenspekulation, europäische Regelungen für die Eindämmung von Kapitaltransfers in Steueroasen sowie eine Verschärfung der Kartellgesetzgebung.
    die Förderung von Genossenschaften und anderer Formen solidarischer Ökonomie.
    Schon wieder dieses Schlagwort "demokratische Kontrolle"... sowas gibt es überhaupt nicht. Die Regierung wird das dann kontrollieren und entscheiden wo die Gewinne, falls noch vorhanden denn hinfließen. Und zwar in ihre eigene Tasche.

    Aber das Dickste sind die letzten beide Sätze.

    Man will die Kartellgesetzgebung verschärfen und im Gegenzug möglichst alles verstaatlichen und zu Genossenschaften umwandeln.

    Mit anderen Worten, alle Privatunternehmen sollen geschröpft und kleingehalten werden und Monopole werden dann vom Staat selbst geschaffen, die diese Unternehmen ersetzen sollen. Sehr schön... es lebe die DDR.

    öffentliche beschäftigungsfördernde Zukunftsinvestitionsprogramme: Die öffentlichen Investitionen und andere Ausgaben in Erziehung und Bildung, Forschung, Kultur, ökologischen Umbau und öffentliche Infrastruktur müssen mindestens um jährlich 40 Milliarden Euro angehoben werden. Eine Million tariflich bezahlte Arbeitsplätze können so geschaffen werden.
    Soso... Bildung und Infrastruktur ist ja wirklich toll und so... aber wo sollen denn jetzt dieser 40 Milliarden (500 € pro Einwohner Deutschlands) jährlich herkommen? Was wäre denn das für eine Steuererhöhung?

    Aber die LINKE ist nicht nur gut im Geld ausgeben. Sondern auch im einnehmen. Das hier ist ihr einziger Vorschlag wie Geld in die Kasse kommen soll.

    gerechte Steuerpolitik: Konzerne und andere profitable Unternehmen müssen wieder deutlich mehr Steuern zahlen. Es soll wieder eine Vermögenssteuer erhoben werden, die Erbschaftssteuer auf große Erbschaften ist zu erhöhen. Steuerschlupflöcher, die insbesondere Vermögende und Großverdiener begünstigen, sind konsequent zu schließen, und Wirtschaftskriminalität ist entschiedener zu bekämpfen. Veräußerungsgewinne beim Verkauf von Wertpapieren und Immobilien wollen wir ohne Spekulationsfristen besteuern. Der Spitzensteuersatz der Einkommenssteuer soll auf mindestens 50 Prozent angehoben werden. Wir fordern eine Steuer- und Finanzreform, die die Länder und Kommunen mit den notwendigen Mitteln für eine nachhaltige Entwicklung ausstattet.
    Genau, die Unternehmen und Großverdiener, die es dann nicht mehr gibt sollen es bezahlen.
    Jeder Gutverdiener packt seine Koffer und ist weg. Jeders Unternehmen, dass Teile ins Ausland verlagern kann wird das tun.

    Deutschland ist bereits heute im Vergleich zu anderen Industriestaaten ein Land mit den höchsten Steuersätzen und höchsten Sozialabgaben überhaupt und diese Sachen will man noch weiter verschärfen.

    Die Erhöhung der Steuern würde wegen dem Abzug eher zu Mindereinnahmen führen, aber selbst wenn nicht. Die Einnahmen würden nicht einmal reichen um auch nur ein einziges der oben genannten Projekte zu realisieren. Und das waren längst nicht alle!

    FAZIT: Man kann den Kapitalismus noch so sehr hassen und ihm die Schuld für alles zuschieben. Man kann aber nicht die wirtschaftlichen Gesetze außer Kraft setzen und ein Schlaraffenland für alle schaffen, in dem jeder alles bekommt und nichts dafür tun muss.
    Der Sozialismus hat versagt, das sollte man mittlerweile gelernt haben, es gibt absolut keinen Grund so einen Fehler noch einmal zu machen und dann ganz Deutschland um 100 Jahre zurückzukatapultieren.

    PS: Ich hab den Text auch schon in nem anderen Thread gepostet, aber der ist wohl eher nen Spamthread gewesen. Deshalb mache ich mal extra ein Thema dafür auf.

  2. #2
    Baader
    Gut gemacht Troy, willst du nun Gyros als Belohnung?


  3. #3

    Registriert seit
    23.02.2009
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    6.967
    Zitat Zitat von Baader Beitrag anzeigen
    Gut gemacht Troy, willst du nun Gyros als Belohnung?

    Verdammt sieht das GUUUTT aus!!8-)

  4. #4

  5. #5
    Avatar von -Troy-

    Registriert seit
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    Beiträge
    5.112
    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    Was interessiert ihr euch so sehr für die Unternehmen?Bist du Unternehmer?
    Merkwürdigerweise zerbrechen sich die Arbeitnehmer die Köpfe der Arbeitgeber....
    Und es wird ja lediglich von einer Arbeitszeitverkürzung gesprochen-nicht von einem Arbeitsverbot!wer mehr arbeiten will soll mehr arbeiten.


    Die Unternehmer sind die Arbeitgeber von heute. Keine Unternehmer keine Arbeit. So einfach ist das.
    Nach der Logik der LINKE ist ja möglich jeden Arbeitsplatz durch Steuergelder zu finanzieren.

    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    Wohin sollten die Unternehmen ihre Gewinne sonst investieren? in Produktionsanlagen in Billiglohnländern?


    Die Unternehmen investieren ihre Gewinne dahin wo sie wollen. Wer sie besser investiert, der gewinnt, der andere geht Pleite.
    Den Unternehmen vorzuschreiben wohin ihre Gewinne fließen müssen nimmt ihnen jeden Sinn überhaupt ein Untenehmen zu betreiben und Arbeitsplätze zu schaffen.



    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    Nach dieser Logik könnte man dann in Deutschland in spätestens 10 Jahren die 60 Stunden Woche einführen.Die Billiglohnländer werden immer eine Attraktivität auf Unternehmen bzw. Konzerne ausüben.Nur deswegen sollte man sich in Puncto Arbeitszeit,Lohn und Schutz nicht diesen Ländern angleichen.


    Hat man auch nicht vor.
    Deutschland muss mit gut ausgebildetem Personal, einer guter Infrastruktur, einem guten binnenabsatzmarkt, wenig Bürokratie und niedrigen Steuern dagegenhalten.
    Wer die Unternehmen schlecht behandelt, der verjagt sie ganz einfach und zerstört so Arbeitsplätze.


    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    Die "Leistungsgesellschaft" was?wer redet euch eigentlich diesen ganzen Bullshit ein?
    Es existieren gewaltige Probleme mit benachteiligten Gruppen in Deutschland:z.B. Emigranten,deren Kinder und Kindeskinder,Und natürlich die Tatsache das Frauen immer noch weniger verdienen als Männer im selben Beruf.Oder sind die nach deiner Logik auch nur alle dumm und faul?
    Aber jadoch "wir können alles schaffen wenn wir hart daran arbeiten"
    LOL Bullshit!aber wenn du dir das einreden lässt dann glaub weiter an ihre Slogans......


    Das Wort Leistungsgesellschaft habe ich garnicht benutzt.

    Fakt ist, dass die Menschen eine gute Ausbildung brauchen.

    Wir können nicht unterqualifizierte Personen, die weder die Sprache beherrschen noch lesen oder schreiben können ins Land holen und ihnen einen staatlich finanzierten 2000 € Netto-Monatsjob geben. Wir können es einfach aus rein wirtschaftlichen Gründen nicht tun.
    Wenn wir Leute ins Land holen, dann müssen wir zusehen, dass diese auch was lernen können und diese müssen dazu bereit sein und vorallem auch einen Grund dazu haben.


    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    In der Regel entstehen die Produktverteuerungen erst nach der Privatisierung-besonders bei Gütern wie Strom,Gas und Wasser.


    Das ist eine dicke fette Lüge, die du nicht beweisen kannst.

    Schau dir doch die jüngste erfolgreich vollzogene Privatisierung an. Ich meine die Telekom.
    Heute telefoniert man ins deutsche Festnetz und einiger beliebiger Netze Europas so viel man will für 20 € im Monat. Man hat ISDN und schnurlose Telefone und kein billiges standard Plastikteil, dass aus alten Panzerbauteilen hergestellt wird.

    Schau dir doch die Strompreise an... wieso können die machen was sie wollen? Weil die Privatisierung nicht stattgefunden hat in Deutschland.

    In Deutschland kostet eine kWh für Haushalte 24,14 ct, ist im Vergleich zum Vorjahr weiter gestiegen. In GB sind es 15,94 ct und in FR sogar nur 14,28 ct. Beide Länder haben vergleichbare Situationen was die Lage von Ressourcen betrifft wie Deutschland auch. Der Unterschied liegt darin, dass diese beiden Länder ihren Strommarkt bereits viel weiter liberalisiert haben. Dort herrscht Wettbewerb auf dem Strommarkt. Zu erwähnen ist auch.

    1995 hatten GB und FR dieselben Strompreise wie heute auch. Deutschland lag damals bei noch rund 18 ct. Preissteigerung bei uns um 33% und bei denen 0.
    Wie kann das sein? Die haben ihre Märkte liberalisiert und wir nicht.


    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    Nun so habe ich mir das auch mal durch den Kopf gehen lassen.Doch ich kam zu dem Schluss das Systeme wie die Eisenbahn nicht privatisiert und dereguliert werden können.Gerade dein aufgeführtes Beispiel England verdeutlicht dies doch am besten:Begutachte den Zustand der Eisenbahn dort vor und nach der Privatisierung-vor allem die horrible Unfallrate.Es ging sogar soweit das man sich nach mehreren verhängnisvollen Eisenbahnkatastrophen gezwungen sah das Streckennetz-das zuvor vom privaten Unternehmen "Railtrack" verwaltet wurde wieder in öffentliche Hand zu überführen.


    Du musst nichts weiter tun als das Netz wie eine Straße behandeln zu der jeder Zugang hat. Dabei spielt es auch keine Rolle ob dies der Staat oder ein Unternehmen verwaltet. Es kommt dasselbe dabei heraus.
    Bei Netzen ist man gezwungen ein Monopol zu schaffen, aber nur was das Netz betrifft, alles was darüber hinaus geht ist künstlich und unnötig.

    Ich habe 1 Jahr in England gelebt und kann dir sagen, dass die Bahnhöfe diort sauberer sind, das Personal freundlicher, die Züge moderner und pünktlicher und das Ganze auch noch günstiger.
    Direkt nach der Privatisierung herrschte das Chaos, weil man versucht hat diese zu schnell durchzusetzen. Und das trotzdem nichts an dem Erfolg geändert, den man heute vorweisen kann.



    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    Die Preise für Energie werden ohnehin allein schon aufgrund der Verknappung der fossilen Rohstoffe steigen.Wird es nicht mal Zeit das nach etwas neuem gesucht wird?


    Ich arbeite in diesem Gebiet. Und die Preise werden zwangsläufig steigen, wenn die Ressourcen aufgebraucht worden sind. Das ist aber noch lange kein Grund in Kraftwerke allein aus ökologischen Gesichtspunkten zu investieren.



    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    Ich stimme dir zu:eine "demokratische Kontrolle" existiert tatsächlich nicht-ganz besonders nicht in dem Sumpf der die Konzerne und Wirtschaftsaristokraten in unserem System umgibt.

    Was ist das Problem an Genossenschaften?es ist meiner Meinung nach eine der besten Formen der Produktion-schau dir als Beispiel den genossenschaftlichen Feldbau in Israel Kibbuz an-eine Erfolgsgeschichte.

    Keine Form von privater Geschäftstätigkeit darf in irgendeinem Maße beeinträchtigt werden!-hier geht es ausschließlich um globalisierte Konzernmonopolisten deren Gewinn ohnehin nicht der Staatskasse und somit dem Steuerzahler zugute kommt!




    Man kann ja die Geldbeträge dafür aufwenden die die Unternehmer jährlich unversteuert in "Steurparadiesen" in Sicherheit bringen


    Und die CDU erhöht dir etwa nicht die Steuern?
    Die haben doch alle nichts mehr im Petto,da es nichts mehr zu holen gibt.Der Karren ist an die Wand gefahren.




    Dafür brauchen wir keine Linke-das Abwandern in Billiglohnländer ist bereits in vollem Gang.


    Wenn du das so siehst... wieso dann die Lage für die Unternehmen noch weiter verschlechtern?

    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    Etwas für etwas-ohne die Sozialabgaben hättest du bestimmt mehr auf dem Konto-keine Frage.Doch was wird aus gesundheitlicher Versorgung,Rente und Arbeitnehmerschutz?sollen wir darauf verzichten damit wir für unsere Sklaventreiber konkurrenzfähig werden?


    Verstaatlichen die Saubande.In Venezuela führten die verstaatlichten Unternehmen erstmals nach Jahrzehnten wieder Steuern ab.
    Und überhaupt-warum schröpft unser Steuersystem die armen und den Mittelstand-aber nie die reichen Bonzen?ganz einfach-es wird von ihnen auf deren Bedürfnisse ausgelegt.


    Bla bla bla bla... auch Reiche zahlen Steuern. Und wenn sie sterben und ihr Gut vererben wird es nochmal versteuert.

    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    Um den Sozialismus bzw.die Art des Wirtschaftens im RGW zu rügen ist gerade jetzt der denkbar schlechteste Zeizpunkt-wo man erkennt was der entfesselte Kapitalismus mit Deregulierung der Märkte der Welt eingebracht hat.Es gibt durchaus eine Alternative zu diesem ganzen Bullshit hier und ich sage nicht das die linken sie haben aber auf dem Wege zu solch einer Alternative sind.Es geht hierbei sicherlich nicht um Stammtisch-Parolen wie obiges "Schlarrafenland für alle"-aber von einer Abkehr von unserer glorreichen "Leistungsgesellschaft" oder anders gesagt LOHNSKLAVEREI.Der wirtschaftliche Weg der Zukunft ist mit Sicherheit nicht in China oder den USA zu suchen sondern in Norwegen oder Venezuela.
    Ich glaub du hast eine Sache nicht kapiert.

    Trotz Finanzkrise in Europa geht es den Leuten hier immer noch besser als in Nordkorea.

    Und das allerwichtigste hast du einfach ignoriert. Wie bitteschön will die LINKE denn ihre ganzen Ideen finanzieren? Wie soll das funktionieren? Will will die LINKE die Gesetze der Wirtschaft, die Naturgesetze darstellen, außer Kraft setzen?

    Das funktioniert einfach nicht. Und getestet wurde es jetzt schon oft genug.

    Du möchtest Krankenversicherung, Renten, Arbeit für alle... das möchte ich auch. Und wenn mir einfällt woher das Geld dazu kommen soll, dann verrate ich es euch auch. Aber einfach davon träumen und erzählen es so einzurichten, das hilft niemanden weiter.

  6. #6

    Registriert seit
    18.03.2008
    Beiträge
    20.935
    Zitat Zitat von Baader Beitrag anzeigen
    Gut gemacht Troy, willst du nun Gyros als Belohnung?

    Was hast du gegen Gyros Ülüler?

  7. #7
    ökörtilos
    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Ich glaub du hast eine Sache nicht kapiert.

    Trotz Finanzkrise in Europa geht es den Leuten hier immer noch besser als in Nordkorea..
    Ich schätze ich habe genug kapiert.
    Also jetzt komm mir nicht um die Nordkorea-Ecke.
    Die Betonung deines Satzes liegt für mich auf "noch".
    Wenn die bürgerlichen Regierungen ersteinmal ihren konsequenten Abbau der Sozialsysteme beendet haben werden die Leute wohl erst merken wie sie verarscht worden sind.

    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Und das allerwichtigste hast du einfach ignoriert. Wie bitteschön will die LINKE denn ihre ganzen Ideen finanzieren? Wie soll das funktionieren? Will will die LINKE die Gesetze der Wirtschaft, die Naturgesetze darstellen, außer Kraft setzen?

    Das funktioniert einfach nicht. Und getestet wurde es jetzt schon oft genug..
    Naturgesetze?übertreibs mal nicht.Jedes System lässt sich optimieren,ändern oder ersetzen.Wir stehen lange nicht am Ende dieser Entwicklung.

    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Du möchtest Krankenversicherung, Renten, Arbeit für alle... das möchte ich auch. Und wenn mir einfällt woher das Geld dazu kommen soll, dann verrate ich es euch auch. Aber einfach davon träumen und erzählen es so einzurichten, das hilft niemanden weiter.
    Die BRD bzw. deren Wirtschaft erwirtschaftet trotz der Angeschlagenheit einiger Sektoren immer noch prächtige Gewinne.Und meiner Meinung nach ist es nicht nur die oberste Pflicht,sondern die Daseinsberechtigung des Staates bzw.der Gesellschaft die ja einen Staat bildet soziale Absicherung zu bieten.Gelder-egal ob nun erwirtschaftet durch Steuerabgaben von Privatunternehmen oder durch öffentliche Gebilde-müssen in erster Priorität diesen sozialen Systemen zugeführt werden!

  8. #8
    Baader
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Was hast du gegen Gyros Ülüler?
    Nichts was wirkt, du Albo.

  9. #9

    Registriert seit
    11.08.2008
    Beiträge
    4.391
    Hat dich unser MSN Gespräch inspiriert Troy??? Hehe
    Ich hab mir das Wahlprogramm immernoch nicht durchgelesen gehabt. *-*

  10. #10
    Avatar von -Troy-

    Registriert seit
    21.05.2009
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    5.112
    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    Ich schätze ich habe genug kapiert.
    Also jetzt komm mir nicht um die Nordkorea-Ecke.
    Die Betonung deines Satzes liegt für mich auf "noch".
    Wenn die bürgerlichen Regierungen ersteinmal ihren konsequenten Abbau der Sozialsysteme beendet haben werden die Leute wohl erst merken wie sie verarscht worden sind.

    Naturgesetze?übertreibs mal nicht.Jedes System lässt sich optimieren,ändern oder ersetzen.Wir stehen lange nicht am Ende dieser Entwicklung.

    Die BRD bzw. deren Wirtschaft erwirtschaftet trotz der Angeschlagenheit einiger Sektoren immer noch prächtige Gewinne.Und meiner Meinung nach ist es nicht nur die oberste Pflicht,sondern die Daseinsberechtigung des Staates bzw.der Gesellschaft die ja einen Staat bildet soziale Absicherung zu bieten.Gelder-egal ob nun erwirtschaftet durch Steuerabgaben von Privatunternehmen oder durch öffentliche Gebilde-müssen in erster Priorität diesen sozialen Systemen zugeführt werden!
    Du hast wirtschaftliche Grundlagen überhaupt nicht verstanden. Wie anscheinend niemand bei der LINKE.

    Allein die fett markierte Satz.

    Was meinst du mit Gelder erwirtschaftet durch öffentliche Gebilde?

    Vielleicht ist die Aufage zu schwer für dich, aber konstruier mal einen klitzekleinen Wirtschaftskreislauf, wie er in einem Phanatsieland wie ihn die LINKE haben will, existieren soll.

    Kannst du das bitteschön für mich machen? Ich will sehen woher das Geld für die Sozialkassen kommen soll und wo es anschließend hinfließt, bis es wieder da ist, wo es am Anfang war... einen Kreislauf eben. Ich hoffe du hast schon mal davon gehört.

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