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Pegida Tendenzen auch in der Türkei zu erkennen?

Erstellt von Monte-B, 19.12.2014, 21:52 Uhr · 8 Antworten · 598 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    30.01.2014
    Beiträge
    2.383

    Pegida Tendenzen auch in der Türkei zu erkennen?

    Wenn man sich das so durch liest scheint das kein Deutsches oder Europäisches Phänomen zu sein sondern auch in Muslimischen Ländern möglich, wie kommts Brüder im Glauben, was sind die Gründe hierfür, die Kreuzzüge vielleicht oder die Behandlung uns Muslime in Europa?

    Viele Türken wollen keine Juden oder Christen als Nachbarn


    Vier von zehn Türken wollen keinen Juden als Nachbarn, jeder Dritte lehnt es ab, neben einem Christen zu wohnen: Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Umfrage, die mit Unterstützung der EU von der jüdischen Gemeinde in der Türkei vorgenommen worden ist. Das Archivfoto zeigt eine Türkin mit Kind auf dem Arm.
    (Foto: AFP)

    Vier von zehn Türken wollen keinen Juden als Nachbarn, jeder Dritte lehnt es ab, neben einem Christen zu wohnen: Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Umfrage, die mit Unterstützung der EU von der jüdischen Gemeinde in der Türkei vorgenommen worden ist. Die Resultate seien "erschreckend", sagte Vize-Regierungschef Bülent Arinc nach einem Bericht der Zeitung "Radikal".
    Mehr als jeder zweite Befragte lehnte in der Umfrage die Beschäftigung von Nicht-Muslimen in der Justiz, in der Armee, bei der Polizei, beim Geheimdienst und in den politischen Parteien ab. Über 40 Prozent sind zudem dagegen, dass Christen oder Juden in der Wissenschaft und im Gesundheitswesen vertreten sind.






    Laut der Studie werden nicht nur Vertreter der religiösen Minderheiten von vielen Türken abgelehnt: 57 Prozent der Befragten gaben an, dass sie keinen Atheisten als Nachbarn wollten. Etwa jeder Fünfte lehnt einen Ausländer als Nachbarn ab, und 13 Prozent gehen so weit, dass sie sogar Vertreter einer anderen Ausrichtung des Islam nicht in ihrer Nähe dulden wollen.
    Offiziell spielt die Religionszugehörigkeit von Staatsbürgern in der Türkei zwar keine Rolle. Tatsächlich sind die nicht-muslimischen Minderheiten in dem zu mehr als 99 Prozent muslimischen Land aber stark benachteiligt. Arinc rief die Türken auf, auch Vertreter anderer Religionen zu respektieren.


    Türkei droht 100.000 Armeniern mit Deportation

    Der türkische Ministerpräsident ist kein Freund leiser Worte. Statt in einem BBC-Interview über die Anerkennung des Genozids an den Armeniern zu sprechen, droht Erdogan 100.000 von ihnen, sie aus der Türkei auszuweisen. Diese Ankündigung löste heftige Reaktionen aus, auch wegen der englischen Übersetzung.







    Von Boris KálnokyKorrespondent




    Foto: dpa
    In einem Interview mit dem türkischen Programm der BBC sagte der Regierungschef, die jüngsten Resolutionen würden vor allem Armenien selbst schaden

    Ein Interview des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan mit dem britischen Sender BBC hat für erhebliches Aufsehen gesorgt, international und daheim in der Türkei: Der Regierungschef drohte 100.000 nicht-türkische Armenier auszuweisen, die sich nach Angaben des türkischen Innenministeriums in der Türkei aufhalten.
    Im Interview ging es um die Anerkennung des Genozids an den Armeniern durch das Osmanische Reich 1915. Die Türkei und eine Reihe von namhaften Historikern streiten ab, dass die Ereignisse als "Genozid" einzustufen sind, aber die meisten Historiker betrachten die Massaker an der armenischen Zivilbevölkerung als klaren Völkermord.
    Vor kurzem hatte das schwedische Parlament in einer Resolution den Genozid als Tatbestand anerkannt, und ein Ausschuss des US-Kongresses ebenso.
    Zu seiner Meinung befragt, wich Erdogan dem Inhalt des Themas aus und drohte stattdessen mit der Ausweisung aller Armenier aus der Türkei, die keine türkischen Staatsbürger sind. "Gegenwärtig leben 170.000 Armenier in unserem Land", sagte er. "Nur 70.000 sind türkische Staatsbürger, aber wir tolerieren die übrigen 100.000. Wenn nötig, kann es passieren, dass ich diesen 100.000 sagen muss, das sie in ihr Land zurückgehen sollen, weil sie nicht meine Staatsbürger sind. Ich muss sie nicht in meinem Land behalten."
    Erdogan ist kein Freund leiser Worte, und wenn er sich zu einem heiklen internationalen Thema äußert, dann zuckt man in diplomatischen Kreisen vorahnungsvoll zusammen. Selten aber trat er in soviel Porzellan. Da ist zum einen die Wortwahl des englischen Interviews: Ausweisung heißt "Deportation", und das stand dann in den Schlagzeilen. Es erinnert an den Genozid selbst: Die Armenier wurden 1915 deportiert, und starben dabei an Hunger und Krankheiten. Unglücklicher kann keine Wortwahl sein.
    Dann der Stil, in dem Erdogan mit dem majestätischen Besitzerstolz eines Sultans spricht: "Es sind nicht meine Staatsbürger", also muss er sie nicht in "seinem" Land behalten.
    In den Leserreaktionen und Internetforen der Türkei waren es "seine" Bürger, die Erdogan auf den gröbsten Unsinn seiner Bemerkung hinwiesen: Sollte die Türkei diesen Fehler begehen, dann wäre das nur der Präzedenzfall, auf den ganz Europa warte, um die Türken in europäischen Ländern auszuweisen, hieß es in einer ganzen Anzahl der zuletzt 337 Leserkommentare auf der Webseite der Zeitung "Hürriyet".
    Man dürfe "Böses nicht mit Bösem vergelten", sagte Leser "Conguluuzzz II". Andere Kommentatoren forderten türkische Arbeitgeber auf, alle illegalen Armenier zu feuern – denn es ist eine Tatsache, dass die meisten Armenier in der Türkei, die keine türkischen Staatsbürger sind, illegal arbeiten. Im Jahr 2005 hatte der damalige Außenminister Abdullah Gül (der heutige Staatspräsident) die Zahl der Armenier, die "länger bleiben, als ihr Visum erlaubt" auf 80.000 geschätzt.
    Eigentlich hatten die Zeichen in der Armenierfrage zuletzt auf Entspannung gestanden. Mit Armenien selbst hatte die Türkei zwei Protokolle unterzeichnet, die einen Weg zur Normalisierung der Beziehungen vorzeichneten, aber bislang geht es ein wenig wie mit der EU-Beitrittskandidatur: Zuerst eine feierliche Unterschrift, und dann nur noch Probleme. Ankara machte die Ratifizierung und Umsetzung der Protokolle nachträglich von einem armenischen Rückzug aus der Region Nagorno-Karabach abhängig.


    Die Region ist mehrheitlich von Armeniern bevölkert, gehört aber technisch zu Aserbaidschan. Nach einem Krieg der beiden Länder besetzten armenische Truppen die umstrittene Enklave. Neuerdings droht Aserbaidschan wieder mit Krieg. Und Armenien hat angedeutet, aus den Protokollen mit Ankara eventuell wieder aussteigen zu wollen.

  2. #2
    Avatar von christian steifen

    Registriert seit
    20.08.2009
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    1.518
    Zitat Zitat von Monte-B Beitrag anzeigen
    Wenn man sich das so durch liest scheint das kein Deutsches oder Europäisches Phänomen zu sein sondern auch in Muslimischen Ländern möglich, wie kommts Brüder im Glauben, was sind die Gründe hierfür, die Kreuzzüge vielleicht oder die Behandlung uns Muslime in Europa?
    Du gehörst auf den bock gespannt......

  3. #3

    Registriert seit
    22.11.2012
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    6.697
    Zitat Zitat von christian steifen Beitrag anzeigen
    Du gehörst auf den bock gespannt......
    Man sollte ihm die Hände abhacken.

  4. #4
    Avatar von christian steifen

    Registriert seit
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    1.518
    Zitat Zitat von Baksuz1 Beitrag anzeigen
    Man sollte ihm die Hände abhacken.
    Oder man sollte ihn kastrieren

  5. #5
    Jezersko
    Vierteilen!

  6. #6
    Avatar von Allissa

    Registriert seit
    07.08.2009
    Beiträge
    44.232
    kreuzigen

  7. #7
    Avatar von blacksea

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    Beiträge
    7.837
    Rädern.

  8. #8
    Avatar von DZEKO

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    09.08.2009
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    55.034
    Eine Nacht mit Amphion in einem geschlossenen Raum.

  9. #9
    Avatar von Indianer

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    13.11.2010
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    24.882
    ihr habt steinigen vergessen

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